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Die Yuzu-Orange (Citrus x junos)

Bild 1: Fruchtendes Yuzu-Bäumchen, aus Wikipedia, User At by At, CC BY-SA 4.0 Bild 1: Fruchtendes Yuzu-Bäumchen, aus Wikipedia, User At by At, CC BY-SA 4.0
Jörg Weiß, vom 30.06.2024

Seit ein paar Wochen ziert ein kleines Yuzu-Bäumchen unserer Garten. Bis auf eine Frucht hat sie mittlerweile alle verloren, aber sie blüht immerhin noch. Mal sehen, wie sich die Pflanze entwickelt. Neue Äste hat sie auch schon getrieben. Diese brechen sehr leicht ab, was mir durch eine Ungeschicklichkeit entsprechendes Probematerial eingebracht hat. Wir können uns also gemeinsam Blatt und Spross der Yuzu-Orange ansehen. Aber wie immer zunächst einige Informationen zur Pflanze selbst.
Artikelinhalt

Zunächst einige Informationen zur Pflanze selbst

Die Yuzu (japanische Aussprache von chinesisch 柚子, Pinyin yòuzi; koreanisch 유자 Yuja) ist eine hybridogene Pflanzenart aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) in der Ordnung Sapindales. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Citrus x junos. Die Kreuzung aus der Ichang-Zitrone (Citrus ichangensis) und der Mandarine (Citrus reticulata var. austera) wird seit mindestens 2000 Jahren im mittleren Yangtze-Becken in China angebaut, aber z.B. auch in Japan und Korea schon lange kultiviert.
Bild 2: Laub an einem frischen Spross mit langen Dornen - Blattoberseite
Bild 2: Laub an einem frischen Spross mit langen Dornen - Blattoberseite
Bild 3: Älteres Blatt, aus Wikipedia, User Sun Jiao, CC BY-SA 4.0
Bild 3: Älteres Blatt, aus Wikipedia, User Sun Jiao, CC BY-SA 4.0
Citrus x junos bildet einen dichten, aufrecht wachsenden Strauch oder schmalen Baum mit feiner Belaubung. Die Zweige sind an den Blattachseln mit Dornen bis zu 3 cm (eigene Probe bis 6 cm) besetzt. Die Blattstiele sind bis zu 1 cm breit geflügelt und 2 cm lang, das Blatt ist am Ende zugespitzt und vorne abgerundet, die Größe des Blattes ohne Stiel liegt bei etwa 3 × 6 cm (an der eigenen Probe größer). Dabei ist die Blattoberseite glänzen und kräftig grün gefärbt, während sich die Blattunterseite matt und im hellem Grün zeigt. In Regionen mit harschem Klima verliert der Baum manchmal über Winter seine ansonsten mehrjährigen Blätter, dabei ist er bis ca. -10 Grad winterhart.
Bild 4: Laub an einem frischen Spross mit Dornen - Blattunterseite
Bild 4: Laub an einem frischen Spross mit Dornen - Blattunterseite
Die mit etwa 2 cm Durchmesser eher kleinen weißen Blüten tragen 5 Kronblätter. In einem verwachsenen Kranz innerer Blütenblätter stehen um die 20 gelborange Staubblätter. Die Blüten duften stark und öffnen sich vor allem in den Monaten Mai und Juni.
Bild 5: Eine Blüte am eigenen Strauch öffnet sich
Bild 5: Eine Blüte am eigenen Strauch öffnet sich
Bild 6: Die selbe Blüte am nächsten Tag in voller Pracht
Bild 6: Die selbe Blüte am nächsten Tag in voller Pracht
Die gelbe bis hellorangefarbene Frucht ist tennisballgroß und etwa 100 g schwer. Die Form ist rund bis leicht abgeflacht. Das Albedo ist etwa 0,5 bis 0,7 mm dick, die äußere Schicht, das Flavedo, ist rau. In den Früchten finden sich bis zu 40 große, polyembryonische Samen. Das Fruchtfleisch ist sauer-aromatisch, leicht bitter und saftig.
Bild 7: Die kleine, noch unreife Frucht an unserem Strauch
Bild 7: Die kleine, noch unreife Frucht an unserem Strauch
Bild 8: Reife Yuzu-Orangen, ganz und aufgeschnitten. Aus Wikipedia, User nicht ermittelbar (infizierter Link), CC BY 4.0
Bild 8: Reife Yuzu-Orangen, ganz und aufgeschnitten. Aus Wikipedia, User nicht ermittelbar (infizierter Link), CC BY 4.0
Die lange Kultivierungszeit hat zu regional verschiedenen Sorten von Yuzu-Orangen geführt: es gibt großblättrige und eher schmalblättrige Sorten, teils sind die Blattstiele eher breit-, teils eher schmal geflügelt. Eine sehr ähnliche Sorte, die sich durch leicht rötlichen Austrieb unterscheidet, wird Sudachi genannt.

Yuzus, vor allem die Öle in der Schale, werden vielfach in der Parfümindustrie verwendet und neuerdings auch in der feinen Küche, da der Saft ein wesentlich komplexeres Aroma als die Zitrone bietet.
Die Yuzu war in Japan eine der am meisten genutzten Veredelungsunterlagen für die Satsuma, heute meist ersetzt durch die Dreiblättrige Orange. In der traditionellen japanischen Küche wird hauptsächlich die Schale der frischen Yuzu verwendet. Weit verbreitet ist Yuzukoshō, eine Paste aus grünem oder rotem Chilipfeffer, Salz und der Schale der Yuzu. Der Saft der Yuzu kommt in Japan nicht unverdünnt zum Einsatz, sondern als Bestandteil von Soßenmischungen wie z. B. dem Yuzu-Ponzu, die für den Fleischwok Shabu-Shabu verwendet wird.
In Korea wird die feingeschnittene Frucht in Honig eingelegt und, mit Wasser aufgegossen, als Yujacha (Yuzu-Tee) getrunken. 
Bild 9: Illustration von Blatt, Blüte und Frucht der Yusu-Orange. Kawahara Keiga, ca. 1825, Siebold_Collection, gemeinfrei. Man beachte die kleinen Flügel am Blattstiel
Bild 9: Illustration von Blatt, Blüte und Frucht der Yusu-Orange. Kawahara Keiga, ca. 1825, Siebold_Collection, gemeinfrei. Man beachte die kleinen Flügel am Blattstiel

Kurz zur Präparation

Geschnitten habe ich den Spross freistehend und Blattstielflügel sowie Blatt in Möhreneinbettung auf dem Tempelchen (Zylindermikrotom im Halter als Tischmikrotom) mit Leica Einmalklingen 818 im SHK Halter.
Die Schnittdicke beträgt je ca. 50µm.

Nach einer Schnittfixierung in AFE für ca. 6 Stunde waren wegen der enthaltenen Orangenöle weitere Schritte notwendig:
- Stufenweises Überführen in Aqua dest.
- Spülen mit 1:1 verdünntem Eau de Javel für ca. 60 Sekunden
- Mehrfaches gründliches Spülen mit Aqua dest.
- Da sich die Schnitte im Eau de Javel nicht verfärbt haben,
  war die sonst übliche Bleichen mit Chloralhydrat nicht notwendig.

Die Färbung ist W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol und Überführen in Xylol in Euparal.

Und zur verwendeten Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x sowie den PlanApos 10x, 20x und 40x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.

Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 Build T2023-06-11-1120 (64Bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.

Das Blatt der Yuzu-Orange

Auffällig am Blatt der Yuzu-Orange ist der beflügelte Blattstiel, sodass ich diesmal zwei Querschnitte angefertigt habe: einmal vom Flügel und dem Blattstiel (S1) und einmal von der Blattspreite etwas weiter zur Blattspitze hin (S2).
Bild 10: Schnittführung an Blatt und Spross
Bild 10: Schnittführung an Blatt und Spross
Wir beginnen mit dem geflügelten Blattstiel. Zunächst einige Bilder vom frischen, ungefärbten Schnitt:
Bilder 11a-f: Der geflügelte Blattstiel im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 11a: Der geflügelte Blattstiel in der Übersicht
  • Bild 11b: Der Blattstiel im Detail
  • Bild 11c: Die Leitgewebe des Blattstiels
  • Bild 11d: Querschnitt durch den Flügel am Blattstiel
  • Bild 11e: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
  • Bild 11f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Zunächst fällt auf, dass sich die Anatomie des Blattstielflügels nicht von der eines normalen bifacialen Blattes unterscheidet. Im Blattstiel selbst finden wir ringförmig angeordnete Leitgewebe, seine Oberseite ist von einem durchgehenden, mehrreihigen Assimilationsparenchym bedeckt. Dieses finden wir oberhalb eines Schwammparenchyms auch im Flügel selbst. Eingelagert sind lysigene Sekretbehälter (Orangenöhle ...) und besonders an der Ober- seite viele Idioblasten mit eingelagerten großen Calciumoxalatrhomboedern.

Schauen wir uns nun zum Vergleich die Blattspreite an. Zunächst auch im frischen, ungefärbten Schnitt:
Bilder 12a-e: Die Blattspreite im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 12a: Die Blattspreite in der Übersicht
  • Bild 12b: Die Mittelrippe im Detail
  • Bild 12c: Leitgewebe der Mittelrippe
  • Bild 12d: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
  • Bild 12e: Die Blattspreite im Querschnitt
Wie beim beflügelten Blattstiel schon angekündigt: anatomisch sehen wir hier kaum Unterschiede zwischen Blattstiel und Flügel und Mittelrippe und Blatt. Beim Leitgewebe in der Mittelrippe ist der Ring unterbrochen und die Blattfläche ist dicker als der Flügel, mit noch ausgeprägterem Assimilationsparenchym. Die Idioblasten mit den Caliumoxalatrhomboedern sind genau so vorhanden, wie die Sekretbehälter - auch wenn diese in den Bildern 12 fehlen, da sie nicht in jedem Schnitt getroffen werden. 

Und nun wird es bunt!
Bilder 13a-j: Der geflügelte Blattstiel im mit W3Asim I gefärbten Schnitt
  • Bild 13a: Blattstiel mit Flügelansatz in der Übersicht
  • Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13c: Die Leitgewebe im Blattstiel im Detail
  • Bild 13d: Randbereich des Blattstiels mit Sekretbehälter im Detail
  • Bild 13e: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13f: Flügel des Blattstiels im Querschnitt mit längs getroffenem Nebenleitbündel
  • Bild 13g: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13h: Unterseite des Flügels im Detail mit Stomata und Calciumoxalatrhomboedern in Idioblasten
  • Bild 13i: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13j: Oberseite des Flügels im Detail, hier mit ausgeprägtem mehrreihigenm Assimilationsparenchym
Der geflügelte Blattstiel zeigt in den gefärbten Schnitten die gleichen Details wie im frischen Schnitt, einiges ist durch die Färbung ein wenig besser zu erkennen. Von oben nach unten finden wir die Cuticula auf der Epidermis (Cu & Ep), darunter auch über dem Blattstiel ein mehrreihiges Assimilationsparenchym (AP). Darauf folgt das Schwammparenchym (SP) bzw. im Blattstiel das Rindenparenchym (RP). Dort finden wir die ringförmig angelegten Leitgewebe bestehend aus Phloem (Pl), Cambium (Ca) und Xylem (Xl oder Xyl). In der Mitte liegt das Markparenchym (MP). Zwischen Assimilations- und Schwammparenchym finden wir ein längs angeschnittenes Nebenleitbündel (NLB).
Die Stomata (St) sind sehr klein und neben den lysigenen Sekretbehältern (lys SkB), die hauptsächlich Orangenöle enthalten, finden wir an der Ober- und Unterseite viele Idioblasten mit Calciumoxalatrhomboedern (CaO Dr). 
Den Abschluss an der Unterseite bildet wieder die Epidermis mit einer im Vergleich zur Oberseite nicht so stark ausgeprägten Cuticula.
Bilder 14a-h: Die Blattspreite im mit W3Asim I gefärbten Schnitt
  • Bild 14a: Übersicht der Blattspreite im mit W3Asim gefärbten Schnitt
  • Bild 14b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14c: Die Leitgewebe der Mittelrippe im Detail
  • Bild 14d: Randbereich der Mittelrippe mit Sekretbehälter im Detail
  • Bild 14e: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14f: Die Blattfläche im Querschnitt
  • Bild 14g: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14h: Oberseite der Blattfläche mit Assimilationsparenchym, Idioblast und einem Nebenleitbündel
Wie sich die Bilder gleichen. Die Blattspreite zeigt in den gefärbten Schnitten die gleichen Details wie im frischen Schnitt und ähnelt natürlich auch hier dem geflügelten Blattstiel bis auf Details. Von oben nach unten finden wir die Cuticula auf der Epidermis (Cu & Ep), darunter auch über der Mittelrippe ein mehrreihiges Assimilationsparenchym (AP). Darauf folgt das Schwammparenchym (SP) bzw. in der Mittelrippe das Rindenparenchym (RP). Dort finden wir die hier unterbrochen ringförmig angelegten Leitgewebe bestehend aus Phloem (Pl), Cambium (Ca) und Xylem (Xl oder Xyl). In der Mitte liegt das Markparenchym (MP). Zwischen Assimilations- und Schwammparenchym finden wir ein längs angeschnittenes Nebenleitbündel (NLB).
Auch hier wieder die kleinen Stomata (St) neben den lysigenen Sekretbehältern (lys SkB) und den Idioblasten mit den Caliumoxalatkristallen an der Ober- und Unterseite des Blattes.

Der Spross der Yuzu-Orange

Werfen wir nun einen Blick auf den Spross der Yuzu-Orange. Die Schnittlage entspricht S3 im Bild 10.
Bilder 15a-g: Der Spross der Yuzu-Orange im mit W3Asim I gefärbten Schnitt
  • Bild 15a: Übersicht vom Spross der Yuzu-Orange im mit W3Asim I gefärbten Schnitt
  • Bild 15b: Detail vom Rand des Sprosses
  • Bild 15c: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15d: Leitgewebe im Detail
  • Bild 15f: Rand des Sprosses mit Assimilationsparenchym und Sekretbehälter
  • 240626 Citrus x junos Spross quer St SG W3Asim I PlanApo 40x GX7 ZSD45 2 filtered clean 1024
  • Bild 15g: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Der Spross der Yuzu-Orange zeigt einige Besonderheiten, die wir vom Blatt kennen. Aber der Reihe nach von Innen nach außen: Wir beginnen mit der Epidermis, die von einer Cuticula bedeckt ist (Ep & Cu). Eingelagert in der Epidermis sehen wir einige sehr kleine Stomata (St). Darunter liegt ein mehrreihiges Assimilationsparenchym (AP), wie wir es vom Blatt kennen. Allerdings sind die Zellen, die hier für das satte Grün des jungen Sprosses sorgen, rundlich statt gestreckt. Eingelagert ins Assimilationsparenchym und das nachfolgende Rindenparenchym (RP) liegen wieder lysigene Sekretbehälter (lys SkB). Danach folgt ein aufgebrochener Sklerenchymring (Skl), unter dem wir die Leitgewebe mit Phloem (Ph), Cambium (Ca) und Xylem (Xl oder Xyl) finden. Dazwischen eingelagert die erwartbaren Markstrahlen (MS). Das innere des Sprosses bildet ein großes Markparenchym (MP).

Der Spross der Dreiblättrigen Orange zum Vergleich

Zum Vergleich werfen wir noch einen Blick auf den Spross der Dreiblättrigen Orange (Poncirus trifoliatus), einer weiteren Art aus der Familie der Rautengewächse (Rutaceae) in der Ordnung Sapindales. Es handelt sich somit um eine recht nah verwandte Gattung, die ebenfalls aus Zentral- und Nordchina sowie Japan stammt. Sie ist dort als Wildform anzutreffen und wird oft auch als Heckenpflanze genutzt. Anders als die Yuzu-Orange ist sie bis -25 Grad frostfest.
Bilder 16a-i: Der Spross der Dreiblättrigen Orange im mit W3Asim I gefärbten Schnitt
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer W3Asim I NPlan 5x GX7 ZSD40 2 filtered clean 1024
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer W3Asim I PlanApo 10x GX7 ZSD29 2 filtered clean 1024
  • Bild 16c: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer W3Asim I PlanApo 20x GX7 ZSD46 2 filtered clean 1024
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer SD St W3Asim I PlanApo 40x GX7 ZSD44 2 filtered clean 1024
  • Bild 16f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer St W3Asim I PlanApo 100x GX7 ZS21 2 filtered clean 1024
  • Bild 16h: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • 240117 Dreiblaettrige Orange Dorn quer MP Id W3Asim I PlanApo 40x GX7 ZSD33 2 filtered 1024
Im Grundsatz gleich gebaut, zeigt der Sprossquerschnitt jedoch einige Unterschiede im Detail. So ist die Cuticula (Cu) viel dicker und die erhabenen Stomata (St) von Poncirus trifoliatus sind deutlich größer als bei Citrus x junos. Auch hier finden wir unter der Epidermis (Ep) ein mehrreihiges Assimilationsparenchym (AP) aus rundlichen Zellen. Darunter folgen Rindenparenchym (RP) und ein nicht so stark ausgeprägter, ebenfalls durchbrochener Sklerenchymring (Skl). Am Übergang zwischen dem Assimilationsparenchym und dem Rindenparenchym liegen lysigene Sekretbehälter (lys SkB). Dann wieder die Leitgewebe mit Phloem (Ph), Cambium (Ca) und Xylem (Xl oder Xyl). Auch hier natürlich durchbrochen von Markstrahlen (MS).  Auffällig sind die unregelmäßig angeordneten zellen des Markparenchyms (MP).
Auch interessant ist die völlig andere Farbwirkung der auch hier verwendeten W3Asim I Färbung. Dabei liegt der einzige Unterschied im Präparationsprotokoll hier im Einsatz von Chloralhydrat nach dem Eau de Javel.
Literatur und Links
[1]    Mikroskopisch-botanisches Praktikum
         Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]    Pflanzenanatomie
         Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]    Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
         Jörg Weiß, MBK 2011

[4]    Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
         Jörg Weiß, MKB 2013

[5]    Esaus Pflanzenanatomie
         Ray F. Evert

         de Gruyter, 2009

[6]    Anatomy of the Dicotyledons
         Metcalfe & Chalk, Oxford Press 1950
         Vol. I, Rutaceae, S. 305 ff.

[7]    Citrus x junos in der deutschen Wikipedia
         Zuletzt Abgerufen am 30.06.2024

Bildquellen
  • Bild 1: Fruchtendes Yuzu-Bäumchen
    Aus Wikipedia, User At by At, CC BY-SA 4.0 
  • Bild 3: Älteres Blatt
    Aus Wikipedia, von Sun Jiao, CC BY-SA 4
  • Bild 8: Yuzu-Orangen, ganz und aufgeschnitten
    Aus Wikipedia, User nicht ermittelbar (infizierter link), CC BY-SA 4.0
  • Bild 9: Illustration von Blatt, Blüte und Frucht der Yusu-Orange
    Zeichnung von Kawahara Keiga, ca. 1825,
    Siebold_Collection, gemeinfrei.
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb (Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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