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Der Spitz-Ahorn (Acer platanoides)

Habitus des Spitz-Ahorns Habitus des Spitz-Ahorns
Jörg Weiß, vom 02.07.2021

Bricht man den Blattstiel eines Spitzahornblattes durch oder verletzt ihn anderweitig, erscheint ein weißer Milchsaft. Das der Spitzahorn zumindest im Blattstiel Sekretgänge hat, die ein milchig-weißes Sekret produzieren, war mir bisher nicht bekannt. Neugierig geworden, habe ich mir die Pflanze anhand von Proben aus der heimischen Siegaue etwas genauer angesehen und hier nun die Ergebnisse.
Artikelinhalt

Interessantes zum Spitz-Ahorn

Der Spitz-Ahorn gehört in Deutschland zu den häufigsten Bäumen in Parks und Alleen und erfreut im Frühjahr mit dem frischen Grün seiner Blütendolden, oft lange bevor er selbst und andere Bäume Blätter austreiben. Er gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und in der Botanik ist die Schreibweise Spitz-Ahorn üblich, um auf die Zugehörigkeit zur Gattung der Ahornbäume (Acer) hin zu weisen.

Wie bei sehr häufigen Pflanzen üblich, kennt man zu Acer platanoides sehr viele regional geprägte Trivialnamen, von denen einige, wie z.B. Milchbaum, Weißahorn oder Großer Milchahorn schon auf den eingangs erwähnten Milchsaft hinweisen. Aber auch gänzlich andere Namen sind oder waren regional üblich. Hier eine kleine Auswahl aus der langen Liste, die ein fleißiger Wikipedia-Autor zusammen getragen hat: Gänsefussbaum, Gänssbaum, Lähn (Mecklenburg), Epeler, Flaschebaum (Siebenbürgen), Breitläube (Mark bei Luckau) oder Lehne, Lenne, Löhne, Leinbaum, Leimbaum, Linbaum (Sachsen).

Acer platanoides ist über weite Teile Europas und Asiens verbreitet. Sein Vorkommen reicht im Norden bis Mittelschweden und Südfinnland und im Nordosten bis zum Ural. Damit ist er von den europäischen Ahornarten diejenige, deren natürliche Vorkommen am weitesten nach Norden reicht. Allerdings fehlt der Spitzahorn in Teilen Nordwestdeutschlands und im Großteil Frankreichs. Im Süden findet man ihn in den Pyrenäen, im Apennin und in den Gebirgen Griechenlands und Kleinasiens sowie im Kaukasus.
Bild 1: Verbreitungsgebiet des Spitz-Ahorns
Bild 1: Verbreitungsgebiet des Spitz-Ahorns
Somit ist der Spitz-Ahorn ein Baum, der gemäßigtes, kontinentales Klima bevorzugt, man findet ihn im Gebirge auf Höhen bis zu 1000, selten bis 1600 Meter Höhe. Sein natürliches Habitat sind Eichen-Mischlaubwälder mit Linden, Eschen, Stiel-Eichen und Berg-Ulmen.

Acer platanoides ist ein sommergrüner Baum, und mit einer durchschnittlichen Wuchshöhen von 15 bis 25, selten 30 Metern nicht ganz so hoch wie der verwandte Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus). Er erreicht ein Alter von etwa 150 bis 200 Jahren. Die Rinde des ausgewachsen 60 bis 100 cm dicken Stamms ist in der Jugend glatt und blassbraun. An alten Bäumen zeigt die dunkelbraune bis graue Borke eine Struktur mit Längsrissen. Bei Verletzung der Laubblätter oder der jungen Zweige tritt der schon erwähnte Milchsaft aus, was beim Blattstiel besonders deutlich wird.
Bild 2: Stamm eines alten Spitzahorns
Bild 2: Stamm eines alten Spitzahorns
Bild 3: An der Bruchstelle des Blattstiels tritt Milchsaft aus
Bild 3: An der Bruchstelle des Blattstiels tritt Milchsaft aus
Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter haben eine handförmige, fünf- bis siebenlappig Blattspreite mit lang zugespitzten, ganzrandigen Blattlappen. Die Oberseite ist glänzend dunkelgrün, die Unterseite hellgrün und nur auf den Blattnerven schwach behaart. Dabei sind die Buchten zwischen den Blattlappen immer stumpf. Die Blattspreite erreicht eine Größe von 10 bis 18 cm, der ebenfalls hellgrün gefärbte und manchmal an der der Sonne zugewandten Seite rot überlaufene Blattstiel kann bis zu 20 cm lang werden. Die attraktive Herbstfärbung ist gelb-orange.
Bild 4: Blattwerk des Spitz-Ahorns
Bild 4: Blattwerk des Spitz-Ahorns
Die dem Feld-Ahorn ähnlichen, frisch gelbgrünen Blüten stehen in aufrechten, doldentraubigen Blütenständen. Es kommen sowohl zwittrige als auch eingeschlechtige weibliche und männliche Blütenstände vor. Oft – aber nicht immer – sind die Geschlechter auf verschiedene Individuen verteilt – die Geschlechterverteilung ist also unvollständig zweihäusig. Die Blütezeit ist im April bis Mai und beginnt schon vor dem Austrieb der Laubblätter. Der Spitzahorn ist auf Fremdbestäubung angewiesen, die durch Bienen, Hummeln und andere Insekten erfolgt.
Bild 5: Blüten des Spitz-Ahorns
Bild 5: Blüten des Spitz-Ahorns
Die Früchte des Spitz-Ahorns sind paarweise geflügelte Nüsschen (Samara), deren Flügel stumpfwinkelig bis waagerecht abstehend. Wie die auffälligen Flügel erahnen lassen, werden die Früchte vom Wind verbreitet. Da sich der Fruchtknoten bei der Reife spaltet, wird die Frucht auch Spaltfrucht genannt.
Bild 6: Reife Samara und Herbstlaub des Spitz-Ahorns
Bild 6: Reife Samara und Herbstlaub des Spitz-Ahorns
Bild 7: Illustration zum Spitz-Ahorn, aus Flora von Deutschland, Österreich u.d. Schweiz, Gera (1885)
Bild 7: Illustration zum Spitz-Ahorn, aus Flora von Deutschland, Österreich u.d. Schweiz, Gera (1885)

Kurz zur Präparation

Geschnitten habe ich den Blattstiel und den Spross freistehend und das Blatt in Möhreneinbettung auf dem Tempelchen (Zylindermikrotom im Halter als Tischmikrotom) mit Leica Einmalklingen 818 im SHK Halter und im neuen 14° Klingenhalter von Cutters.
Die Schnittdicke beträgt je ca. 50µm.
Anschließend habe ich wie immer einige Aufnahmen von den frischen, unfixierten Schnitten gemacht.

Fixiert wurden diese für ca. 12 Stunden in AFE. Nach Überführen in Aqua dest. waren die Schnitte dann bereit für die Färbung.
Die Färbung ist W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller. Gefärbt habe ich mit dem Farbgemisch für ca. 8 Minuten mit einmaligem leichten Erwärmen.
Anschließend habe ich wieder gut mit Aqua dest. gespült und für ca. 8 Stunden mit einmaligem Wechsel des Wassers sanft differenziert.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol wie immer in Euparal.

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x sowie den PlanApos 10x, 20x 40x und 100x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.

Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image in der Version 8.0 ran.

Der Blattstiel

Beginnen wir mit dem Blattstiel!
Bilder 8a-c: Hier sehen wir zunächst Bilder vom frischen, ungefärbten Blattstiel
  • Bild 8a: Frischer, ungefärbter Querschnitt des Blattstiels vom Spitz-Ahorn in der Übersicht
  • Bild 8b: Detail mit Leitbündel aus dem Blattstiel
  • Bild 8c: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Bilder 9a-g: Nun die Aufnahmen vom mit W3Asim I gefärbten Blattstiel
  • Bild 9a: Mit W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller gefärbter Querschnitt des Blattstiels vom Spitz-Ahorn in der Übersicht
  • Bild 9b: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9c: Flaches Leitbündel an der Oberseite des Blattstiels
  • Bild 9d: Eines der Leitbündel im gefärbten Querschnitt
  • Bild 9e: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9f: Detail des Leitbündels
  • Bild 9g: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Von innen nach außen betrachtet finden wir das Markparenchym (MP) umgeben von einem Ring ineinander übergehender Leitbündel aus Xylem (Xl), Cambium 8Ca) und Phloem (Pl). Am äußeren Rand des Phloems sitzen viele große Sekretgänge (SG) - die Quelle des Milchsafts ist gefunden. Wie zu erwarten folgen weiter außen die Sklerenchymkappen der Leitbündel (Skl), das Rindenparenchym (RP) und hinter einem mehrreihigen Kollenchym (Kol) dann abschließend Epidermis (Ep) und Cuticula (Cu).
Bild 10: Zum Vergleich Nach der Bleiche mit Eau de Javel fällt sie Färbung trotz identischem Protokoll anders aus
Bild 10: Zum Vergleich Nach der Bleiche mit Eau de Javel fällt sie Färbung trotz identischem Protokoll anders aus
Besonders auffällig im Vergleich zu den Aufnahmen 9d&e ist die dort unvollständige Anfärbung des Sklerenchyms, das hier im gebleichten Schnitt kräftig rot gefärbt ist. Mal wieder eine Färbefalle: bei der Interpretation der Schnitte hätte ich ohne den Vergleich darauf hingewiesen, dass die Zellen des Sklerenchyms nicht vollständig verholzt sind (da sie eben nicht kräftig rot erscheinen). Ob hier Reste des Milchsafts der in der Nähe liegenden Sekretgänge auf die Zellwände aufgezogen sind und eine saubere Anfärbung durch das Acridinrot der W3Asim I Färbung verhindert haben?
Das sich durch die zu lange Einwirkzeit des Eau de Javel auflösende Rindenparenchym fällt natürlich auch sofort in Auge.

Die Blattspreite

Und weiter geht es mit der Blattspreite!
Bilder 11a-c: Die Mittelrippe der Blattspreite in Aufnahmen der frischen, ungefärbten Schnitte
  • Bild 11a: Mittelrippe und Blattfläche im frischen, ungefärbten Querschnitt
  • Bild 11b: Etwas näher heran ...
  • Bild 11c: Detail des Leitgewebes in der Mittelrippe
Bilder 12a-e: Und nun die mit W3Asim I gefärbten Schnitte
  • Bild 12a: Mit W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller gefärbter Querschnitt der Blattspreite vom Spitz-Ahorn mit Mittelrippe in der Übersicht
  • Bild 12b: Etwas näher heran - die Mittelrippe
  • Bild 12c: Die selbe Aufnehme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 12d: Leitgewebe der Mittelrippe im Detail
  • Bild 12e: Die selbe Aufnehme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Der Aufbau der Mittelrippe entspricht dem des Blattstiels, von innen nach außen finden wir wieder Markparenchym (MP), Leitgewebe mit Xylem (Xl) und Phloem (Pl), auch hier die Sekretgänge (SG) und eine kräftigen Sklerenchymring (Skl), diesmal auch ohne Bleiche sauber rot angefärbt. Im Rindenparenchym (RP) finden wir rechts auf 1 Uhr ein abzweigendes Leitbündel (LB), den Abschluss bilden wieder Kollenchym (Kol), Epidermis (Ep) und Cuticula (Cu). Die in der Beschreibung erwähnte leichte Behaarung der Mittelrippe ist in Form einiger Trichome (Tr) ebenfalls zu sehen.
Bilder 13a-c: Das Gewebe der Blattfläche in Aufnahmen vom frischen, ungefärbten sowie gefärbten Schnitt
  • Bild 13a: Die Blattfläche im frischen, ungefärbten Querschnitt
  • Bild 13b: Die Blattfläche mit einem Nebenleitbündel im mit W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller gefärbten Querschnitt
  • Bild 13c: Die selbe Aufnehme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Wir sehen ein klassisches, bifaziales Laubblatt: Von oben nach unten mit Cuticula (Cu) und Epidermis (Ep), dem zweireihigen Assimilationsparenchym (AP), darunter das Schwammparenchym (SP) und wieder Epidermis und Cuticula. In der unteren Epidermis eingelagert finden wir einige Stomata (St).
Zentral im Bild eine Blattrippe mit Leitbündel (LB) sowie einer Versteifung aus Sklerenchymzellen (Skl).
Die gesamte Blattfläche ist ca. 140 µm dick, davon entfallen etwa 50 bis 60 µm auf das Assimilationsparenchym und 40 bis 50 µm auf das Schwammparenchym.

Der Spross

Kommen wir nun zum Spross und schauen zunächst einmal nach den frischen Schnitten.
Bilder 14a,b: Frischer, ungefärbter Sprossquerschnitt
  • Bild 14a: Frischer, ungefärbter Querschnitt vom Spross des Spitz-Ahorns
  • Bild 14b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Und nun in bunt ...
Bilder 15a-h: Mit W3Asim I gefärbte Querschnitte vom Spross des Spitz-Ahorns
  • Bild 15a: Mit W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller gefärbter Querschnitt vom Spross des Spitz-Ahorns
  • Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15c: Detail der äusseren Gewebe
  • Bild 15d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15e: Eine Sklrenchyminsel im Rindenparenchym des Sprosses
  • Bild 15f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15g: Das Periderm des Sprosses im Detail
  • Bild 15h: Xylem und primäres Xylem des Sprosses
Wieder von innen nach außen: im Zentrum des Schnittes finden wir das Markparenchym (MP), gefolgt vom primären Xylem (pXl), dem Xylem mit den Tracheen (Xl) & (T) sowie dem Cambium (Ca) und dem Phloem (Pl). Durch die Leitgewebe hindurch verlaufen die Markstrahlen (MS). Im Xylem sind 3 Jahresringgrenzen (JRG) erkennbar, der Spross war zum Zeitpunkt der Probenahme also gut 3 Jahre alt und die Wachstumsphase des 4. Jahres hatte bereits begonnen.
Außerhalb des Phloems dann wieder Sekretgänge (SG) und anschließend das Sklerenchym (Skl). Dann folgen Rindenparenchym (RP) und Kollenchym (Kol). Den Abschluss bildet hier allerdings keine einfache Epidermis mit Cuticula, sondern ein Periderm (Per) mit Phelloderm (Pd), Phellogen (Pg) und Phellem (Ph).

An den Schnittflächen der Sprossprobe war allerdings trotz der recht hohen Anzahl an Sekretgängen kein Milchsaft mehr zu erkennen. In der Beschreibung zu A. platanoides heißt es aber, dass auch an den Bruchstellen junger Sprosse Milchsaft austritt. Ok, ein gut 3 Jahre alter Spross ist vielleicht nicht mehr jung genug - aber was geht dann da vor?

Anhand der Präparierten Schnitte ist durch Fixierung, Färbung und Entwässerung nichts mehr von einem eventuellen Sekret zu erkennen. Es hat, wie beim Blattstiel, allenfalls noch Auswirkung auf die Färbung. Also muss man bei den ungefärbten Schnitten etwas genauer hinsehen.
Bilder 16a-e: Sekret an frischen Sprossquerschnitten
  • Bild 16a: Detail aus dem frischen, ungefärbten Querschnitt des Sprosses - wer entdeckt den Sekret-Tropfen?
  • Bild 16b: Ausgetretenes Sekret neben den Sklerenchymzellen
  • Bild 16c: Das Sekret hat durch die heterogene Zusammensetzung sicher auch wegen des eingesetzten Ethanols fast die Anmutung eines Einzellers ...
  • Bild 16d: Sekretgänge und ausgetretenes Sekret
  • Bild 16e: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Schaut man genau hin, entdeckt man beim frischen, ungefärbten Schnitt in der Nähe der Sekretgänge (SG) leicht grünliche Flüssigkeitsblasen, die nicht homogen sind, sondern tröpfchenförmige Einschlüsse aufweisen (Schnitt und Beobachtung unter Ethanol 30%). Das Sekret (Sek) ist also gefunden.
Die weiße Farbe des Milchsafts weist m.E. auf eine Emulsion hin. Hier scheint sich also im älteren Spross die Zusammensetzung des Sekrets zumindest in so weit geändert zu haben, dass die ölhaltigen Tröpfchen nicht mehr fein genug verteilt sind, um über Reflexion die weiße Farbe hervorrufen zu können.
Literatur und Links
[1]  Mikroskopisch-botanisches Praktikum
       Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]  Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Botanische Färbungen im Vergleich
       Jörg Weiß, MKB 2019

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[6]  Grundkurs Gehölzbestimmung, Quelle & Meyer, 2009
       
Rita Lüder
       Quelle & Meyer, 2009

[8]  Der Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
       Wikipedia, Stand 01.07.2021       

Bildquellen
  • Bild Habitus des Spitz-Ahorns
    Aus Wikipedia, User Willow, CC BY-SA 2.5
  • Bild 1: Verbreitungsgebiet des Spitzahorns
    Aus Wikipedia, User MPF, CC BY-SA 4.0
  • Bild 2: Stamm eines alten Spitz-Ahorns
    Aus Wikipedia, User Jean Pol Grandmont, CC BY-SA 3.0
  • Bild 6: Reife Samara und Herbstlaub des Spitz-Ahorns
    Aus Wikipedia, User Robert Flogaus-Faust, CC BY-SA 4.0
  • Bild 7: Illustration zum Spitz-Ahorn
    Aus Wikipedia, Otto Wilhelm Thomé:
    Flora von Deutschland, Österreich u.d. Schweiz, Gera (1885)
    (modified); User Kilom691, CC BY-SA 3.0
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Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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