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Die Süßkartoffel - Ipomoea batatas

Bild 1: Die Süsskartoffel mit Blüte, aus Wikipedia, User Dinesh Valke, CC BY-SA 2.0 Bild 1: Die Süsskartoffel mit Blüte, aus Wikipedia, User Dinesh Valke, CC BY-SA 2.0
Jörg Weiß, vom 28.08.2022

Manchmal kann ein Internethype auch für Mikroskopiker interessant sein. Im Frühjahr wurden diverse Tipps zum Anziehen von Süßkartoffeln plötzlich in und ich bin dann von meiner Tochter darauf hingewiesen worden. Da wir gerade welche da hatten, war das ganze schnell umgesetzt: die Knolle an einem Ende leicht anschneiden und in ein Glas mit Wasser ans Licht stellen, sodass die Schnittstelle nur knapp eintaucht. Das Wasser muss mindestens alle zwei Tage gewechselt werden, um Fäulnis zu vermeiden. Hat man erst einmal eine Pflanze, ist die Vermehrung auch durch Stecklinge möglich.
Und dann dauert es auch nicht lange und es zeigen sich an den Augen der Süßkartoffel die ersten Triebe. Nach einer Weile kann man sie dann in die Erde setzen und dort wächst sie mit etwas Glück fleißig weiter. Nun ist die Pflanze schon recht eindrucksvoll und hoffentlich schafft sie es noch zu blühen, bevor es wieder kälter wird.
Blüte hin oder her: ein Spross und ein Blattstiel mussten natürlich zum Schnippeln her halten. Wie immer aber zunächst etwas zur Pflanze selbst.
Artikelinhalt

Interessantes zur Süßkartoffel

Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas, auch Batate, Weiße Kartoffel oder Knollenwinde genannt) ist eine Nutzpflanze, die zur Familie der Windengewächse (Convolvulaceae) in der Ordnung der Nachtschattenartigen (Solanales) gehört. Vor allem die unterirdischen Speicherwurzeln, teilweise aber auch  die Laubblätter, werden als Nahrungsmittel genutzt. Ursprünglich stammt sie aus den tropischen Gebieten Südamerikas. Mit einer Jahresernte von etwa 92 Millionen Tonnen (Stand: 2018) befindet sie sich – nach Kartoffeln und Maniok – auf dem dritten Platz der Weltproduktion von Wurzel- und Knollennahrungspflanzen. Der größte Produzent der Süßkartoffel ist die Volksrepublik China.

Mit der Kartoffel (Solanum tuberosum), die zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) innerhalb der Ordnung Solanales zählt, ist die Süßkartoffel somit nur entfernt verwandt.

Die Süßkartoffel ist eine mehrjährige krautige Kletterpflanze, deren Stängel meist leicht sukkulent, selten schlank und krautig sind. Die Stängel liegen meist kriechend auf dem Boden auf und bilden an den Knoten Adventivwurzeln aus. Je nach Sorte kann die Gesamtlänge eines Stängels zwischen 0,5 und 4 Meter betragen, einige Kultivare bilden auch „Sprossen“ (botanisch exakter: neue junge Triebe) von bis zu 16 Meter Länge. Diese bilden jedoch keine unterirdischen Speicherorgane.
Bild 2: Ipomoea batatas, aus Wikipedia, User Aris Riyanto, CC BY-SA 3.0
Bild 2: Ipomoea batatas, aus Wikipedia, User Aris Riyanto, CC BY-SA 3.0
Die Laubblätter stehen schraubig entlang der Stängel. Der Blattstiel ist 5 bis 20 Zentimeter lang. Die Blattspreiten sind sehr variabel, 5 bis 13 Zentimeter lang, die Form ist herz-, nieren- bis eiförmig, rundlich oder dreieckig und spießförmig, der Rand kann ganzrandig, gezähnt oder oftmals auch 3- bis 7-fach gelappt, geschnitten bis geteilt sein. Meist sind die Blattflächen kahl, nur selten flaumig behaart, die Spitze ist abgerundet bis spitz. Die Blätter sind meistens grün gefärbt, jedoch können sie durch Einlagerung von Anthocyaninen besonders entlang der Blattadern violett gefärbt sein.
Bild 3: Blattwerk der Süßkartoffel (eigene Pflanze)
Bild 3: Blattwerk der Süßkartoffel (eigene Pflanze)
Ausgehend von verschiedenen Typen von Wurzeln (den Speicherwurzeln, Faserwurzeln oder den Bleistiftwurzeln) bildet das Wurzelsystem der Süßkartoffel Seitenwurzeln aus. Die Faserwurzeln (dünne Adventivwurzeln) entstehen vor allem in internodialen Bereichen und weisen eine typische vierteilige Struktur auf, in der je vier Xylem- und Phloem-Stränge das Leitgewebe bilden. Die dickeren Wurzeln (Bleistiftwurzeln) hingegen weisen eine fünf- oder sechsteilige Struktur auf; sie entspringen in den Knoten der unterirdischen Teile der Sprossachse. In Abhängigkeit von den Lebensbedingungen ober- oder unterhalb der Erdoberfläche können die Bleistiftwurzeln zu Speicherwurzeln werden. Ist jedoch beispielsweise der Stickstoffgehalt der Erde zu hoch oder der Sauerstoffgehalt zu niedrig, können aus Bleistiftwurzeln auch wieder Faserwurzeln werden.
Bild 4: Die Süßkartoffeln: Speicherwurzeln von Ipomoea batatas, aus Wikipedia, User Sunyiming, CC BY-SA 4.0
Bild 4: Die Süßkartoffeln: Speicherwurzeln von Ipomoea batatas, aus Wikipedia, User Sunyiming, CC BY-SA 4.0
Fertig ausgebildete Speicherwurzeln können in ihrer Form zwischen nahezu kugelförmig bis hin zu lang spindelförmig variieren, ihre Länge liegt zwischen wenigen Zentimetern bis hin zu 30 cm. Auch das Gewicht schwankt entsprechend zwischen nur etwa 100 g und mehreren Kilogramm. Die Schale der Speicherwurzeln wird vom Periderm gebildet, unter dem sich ein Ring aus sekundären Leitgewebefasern befindet. Das Periderm wird von einer dünnen Korkschicht abgeschlossen, welche glatt oder unregelmäßig gerippt sein kann. Das in der Mitte der Speicherwurzel befindliche Speichergewebe wird unregelmäßig von Tracheiden, Siebröhren und Milchröhren durchzogen. Die Milchröhren beinhalten einen weißen, klebrigen Milchsaft. Sowohl in der Schale als auch im Inneren der Speicherwurzel werden verschiedene Carotinoide und Anthocyanine abgelagert, sodass die Färbung jeweils zwischen weiß, gelb, orange, rosa oder violett variieren kann.
Bild 5: Ganz schön bunt - verschiedene Süßkartoffel-Varianten, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Pressebild
Bild 5: Ganz schön bunt - verschiedene Süßkartoffel-Varianten, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Pressebild
Die zwittrigen, fünfzähligen und kurz gestielten Blüten stehen einzeln oder zu wenigen in gestielten Blütenständen, die aus den Blattachseln entspringen und aufrecht stehen. Einige Sorten bilden nur selten oder nie Blüten aus. Die kleinen Kelchblätter sind länglich und spitz zulaufend und stachelspitzig sowie 10 bis 15 mm lang, meist fein behaart oder bewimpert. Die inneren drei sind etwas länger. Die 4 bis 7 cm lange, verwachsene und trichterförmige, gefaltete Krone, mit kürzerem Saum, kann lavendel bis violett-lavendel gefärbt sein, der Schlund ist meistens dunkler gefärbt, jedoch können auch weiße Kronen auftreten. Die eingeschlossenen Staubblätter sind ungleich lang mit drüsenhaarigen Staubfäden. Der zweikammerige Fruchtknoten ist oberständig mit einem relativ kurzen Griffel und zweilappiger, breiter Narbe. Es ist ein Diskus vorhanden.
Die Blüten öffnen sich vor Sonnenaufgang und bleiben für einige Stunden geöffnet. Noch am Vormittag schließen sie sich wieder und beginnen zu verwelken.
Bild 6: Blüten der Süßkartoffel, aus Wikipedia, Autor H. Zell, CC BY-SA 3.0
Bild 6: Blüten der Süßkartoffel, aus Wikipedia, Autor H. Zell, CC BY-SA 3.0
Früchte werden nur selten ausgebildet, es sind eiförmige bis rundliche, kahle bis behaarte, bräunliche Kapselfrüchte, die eine Größe von 5 bis 8 Millimeter erreichen. Sie enthalten ein oder zwei (bis vier), einseitig abgeflachte Samen, die schwarz oder rotbraun gefärbt sind und eine Länge von etwa 3 bis 4 Millimeter erreichen. Die Samenschale ist sehr hart und wird nur schwer von Wasser und Sauerstoff durchdrungen, so dass die Samen schwer keimen.
Bild 7: Früchte der Süßkartoffel, aus Wikipedia, Autor Steve Hurst, gemeinfrei
Bild 7: Früchte der Süßkartoffel, aus Wikipedia, Autor Steve Hurst, gemeinfrei
Neuere Forschungen legen nahe, dass die Gattung Ipomoea im Paläozän in Asien entstanden ist. Laut Alexander von Humboldt ist die Wildform von Ipomoea batatas in Mittelamerika beheimatet. Sie wurde als Kulturpflanze von allen lateinamerikanischen Hochkulturen verwendet. Nach Südostasien wurde sie nach heutigen Erkenntnissen von den Spaniern im 16. Jh. gebracht, die sie in ihrer Kolonie auf den Philippinen eingeführt haben.
Freigelassene afrikanische Sklaven brachten die Süßkartoffel von Amerika nach Afrika. Sie wird heute in fast allen wärmeren Ländern der Tropen, Subtropen und gemäßigten Zonen der Erde angebaut.
In Deutschland ist der Bekanntheitsgrad der Süßkartoffel in den letzten Jahren gestiegen. Die bedeutendsten Lieferanten für den deutschen Markt sind die Niederlande und Spanien.
In Neuseeland, den anderen pazifischen Inseln und in Peru ist die Süßkartoffel als Camote bekannt. Besonders schmackhaft sind sie als Pommes frites (Camote frito).

2018 wurden weltweit 91.945.356 Tonnen Süßkartoffeln von einer Anbaufläche von 8.062.737 Hektar geerntet. Der durchschnittliche Hektarertrag lag bei 114,04 Dezitonnen. Größter Produzent von Süßkartoffeln war die Volksrepublik China mit einer Jahresernte von 53 Millionen Tonnen, gefolgt von Malawi mit etwa 5,7 Millionen Tonnen und Nigeria mit 4,0 Millionen Tonnen. Die Jahresernte in Europa betrug zum Vergleich 93.432 Tonnen.
Die Hauptanbaugebiete der Süßkartoffel liegen zwischen 40° Nördlicher Breite und 32° Südlicher Breite. Am Äquator liegen die Anbaugebiete in Höhenlagen zwischen 0 und 3000 Metern. Optimale Wachstumsbedingungen herrschen bei einer Temperatur von 24 °C oder darüber, bei Temperaturen unter 10 °C ist das Wachstum stark eingeschränkt, bei Frost sterben die Pflanzen ab.
Die Pflanzen werden auf Erdhügeln oder in Erdwällen gepflanzt, um eine gute Durchlässigkeit des Bodens für Wasser zu gewährleisten. Erdhügel sollten dabei einen Durchmesser von etwa 60 cm haben und 90 bis 120 cm auseinander stehen, Erdwälle werden vor allem bei maschineller Bewirtschaftung genutzt, diese sind dann etwa 45 cm hoch und stehen in einem Abstand von 90 bis 120 cm, wobei die Pflanzen etwa alle 30 cm gesetzt werden können.
Innerhalb Europas wird die Batate hauptsächlich in Spanien, Portugal und Italien kultiviert. Der Anbau in Deutschland spielte aufgrund des hohen Wärmeanspruches traditionell keine Rolle. 2013 gab es eine erfolgreiche Studie zum Freilandanbau an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf. Im Jahr 2020 betrug die Anbaufläche etwa 200 Hektar, und der Ertrag zwischen 3.000 und 5.000 Tonnen.
Bild 8: Illustration Ipomoea batatas, aus Wikipedia, von Étienne Denisse, 1843 - 1846, gemeinfrei
Bild 8: Illustration Ipomoea batatas, aus Wikipedia, von Étienne Denisse, 1843 - 1846, gemeinfrei
Weitere Quellen:
Wikipedia Prunkwinden (Ipomoea)
https://de.wikipedia.org/wiki/Prunkwinden
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung:
https://www.ble.de/SharedDocs/Pressemitteilungen
/DE/2020/200527_Suesskartoffeln.html
Mein schöner Garten:
https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/gemuse/suesskartoffeln

Literatur:
Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees 
Vol 2; Scheingruber, Börner, Schulze; Springer 2013; S. 145 & 148

Hier die Informationen zur Präparation

Geschnitten habe ich den frischen Spross und den frischen Blattstiel freistehend auf dem Zylindermikrotom mit Leica Klingen 818 Einmalklingen im SHK-Klingenhalter.
Die Schnittdicke der Sprossquerschnitte beträgt ca. 50 µm, die von den Blattstielquerschnitten ca. 100 µm.
Da der Blattstiel seine Stabilität nur aus dem Turgor der Zellen erhält und es außer den Tracheen keine verholzten Zellen gibt, war ein dünnerer Schnitt nicht möglich.

Anschließend habe ich wie immer einige Aufnahmen von den frischen, unfixierten Schnitten gemacht.

Fixiert wurden diese für ca. 18 Stunden in AFE.

Gefärbt habe ich nach W3Asim I von Rolf-Dieter Müller. Entsprechende Arbeitsblätter können im Downloadbereich der MKB-Webseite herunter geladen werden. Eine ausführliche Beschreibung der Färbung findet sich hier.

Anschließend habe ich wieder gut mit Aqua dest. gespült und für ca. 24 Stunden mit mehrmaligem Wechsel des Wassers sanft differenziert.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol wie immer in Euparal.

Kurz zur verwendeten Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x sowie den PlanApos 10x, 20x und 40x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.

Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.

Der Spross der Süßkartoffel im Querschnitt

Jetzt aber zu den Schnitten! Beginnen wir mit dem Spross der Süßkartoffel:
Bilder 9a-g: Der Spross in der Übersicht
  • Bild 9a: Sprossquerschnitt von Ipomoea batatas in der Übersicht
  • Bild 9b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9c: Der frische, ungefärbte Querschnitt
  • Bild 9d: Die Leitgewebe und das Rindenparenchym in der Übersicht
  • Bild 9e: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9f: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
  • Bild 9g: Leitgewebe und Rindenparenchym im frischen, ungefärbten Schnitt
Die Bilder zeigen den Sprossquerschnitt zunächst mit dem 5x Objektiv und dann bei höherer Vergrößerung mit dem 10x Objektiv. Wir erkennen von außen nach innen die Epidermis mit der darauf liegenden Cuticula (Ep & Cu), gefolgt von einer einreihigen Hypodermis mit Chloroplasten (Hyp) sowie mehreren Reihen eines Eckenkollenchyms zur Stabilisierung (EKol oder Kol). Darauf folgen unter dem Rindenparenchym (RP) die Leitgewebe beginnend mit dem Phloem (Pl), in dem kleine Nester von Sieb- und Geleitzellen von Phloemparenchym umgeben sind. Weiter nach innen sehen wir das Cambium (Ca) und das Xylem (Xl) sowie das primäre Xylem (pXl). Unterhalb des primären Xylems liegen Nester innen liegenden Phloems (iPl), was bei den Solanales häufiger anzutreffen ist. Den Abschluss bildet schließlich das Markparenchym (MP).
In Rinden- und Markparenchym finden sich Sekretgänge (SG) und Calciumoxalatdrusen (D), auch dies keine Überraschung.

Es wird Zeit, etwas genauer hin zu schauen. Wir beginnen mit Hypodermis und Kollenchym.
Bilder 10a-c: Die äußeren Gewebe des Sprosses
  • Bild 10a: Die äußeren Gewebe des Sprosses
  • Bild 10b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 10c: Die äußeren Gewebe im frischen, ungefärbten Schnitt mit Chloroplasten
Eingebettet in der Epidermis (Ep) mit der Cuticula (Cu) finden wir leicht hervorstehende Stomata (St) und mehrzellige Drüsenhaar (DH). In den Zellen der darunter liegenden Hypodermis (hyp) finden sich viele Chloroplasten, was in Bild 9c am besten zu erkennen ist. Darunter folgt das Eckenkollenchym (EKol), in dem wir rechts unterhalb der Beschriftung auch einen in Bild 9b nicht beschrifteten Sekretgang sehen. Weiter geht es mit dem Rindenparenchym (RP) und hier dann mit der Detailansicht der Leitgewebe.
Bilder 11a-i: Leitgewebe im Detail
  • Bild 11a: Sklerenchym (unverholzt), Phloem, Cambium und Xylem in der Übersicht
  • Bild 11b: Sklerenchym, Phloem und Cambium
  • Bild 11c: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 11d: Xylem mit Gefäßen
  • Bild 11e: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 11f: Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 11g: Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 11h: Primäres Xylem und innen liegende Phloemnester (medulares Phloem)
  • Bild 11i: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Das reguläre Phloem (Pl) besteht aus Nestern von Sieb- und Geleitzellen eingebettet in Phloemparenchym. Darauf folgt das Cambium (Ca) und dann das Xylem (Xl) mit teils großen Tracheen. Auch die Tüpfel zur Anbindung der Gefäße an das Xylemparenchym sind gut zu erkennen (Tü). Weiter nach innen finden wir dann das primäre Xylem (pXl) mit einfachen Gefäßen und darunter die Nester mit innen liegendem Phloem (iPl), die in den Bildern 11h & i gut zu erkennen sind. Auch eine Siebplatte (SP) wurde nahe der Schnittebene getroffen.
Auffällig ist, dass auch die Zellen des Phloem- und Xylemparenchyms Chloroplasten enthalten, was in den Bildern 11f & g gut zu erkennen ist.

Das innen liegende Phloem findet sich bei den Pflanzen der Ordnung Solanales recht häufig, wie sich auch im Sprossquerschnitt des Schwarzen Nachtschattens (Solanum nigrum) zeigt:
Bilder 12a-d: Sprossquerschnitt vom Schwarzen Nachtschatten
  • Bild 12a: Xylem im Spross des schwarzen Nachtschattens mit innen liegenden Phloemnestern
  • Bild 12b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 12c: Phloemnest im Detail
  • Bild 12d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Das interne Phloem ist gut zu erkennen und liegt hier auch in Form von kleinen Nestern im Markparenchym. Sekretgänge zeigen sich bei Solanum nigrum jedoch nicht.

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Sekretgänge:
Bilder 13a,b: Die Sekretgänge
  • Bild 13a: Ein Sekretgang im Markparenchym des Sprosses
  • Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Sekretgänge (SG) sind hier nicht sehr auffällig, da ein ausgeprägtes Drüsenepithel fehlt. Ich habe sie erst auf den Zweiten Blick überhaupt als solche erkannt. ... und dann sieht man sie plötzlich überall.

Der Blattstiel der Süßkartoffel im Querschnitt

Werfen wir nun noch einen Blick auf den Blattstiel!
Bilder 14a-d: Übersicht des Blattstiels der Süßkartoffel im Querschnitt
  • Bild 14a: Gefärbter Blattstiel in der Übersicht
  • Bild 14b: Etwas näher heran, aber vom frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 14c: Ein ähnlicher Bildausschnitt wie in 14b, aber vom gefärbten Schnitt
  • Bild 14d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Man erkennt sofort, warum der Blattstiel beim Schneiden ein schwieriger Geselle gewesen ist: es gibt keine Sklerenchyme oder sklerenchymatische Xylemzellen, die im Stabilität verleihen. Diese erhält er fast ausschließlich durch den Zelldruck (Turgor) seiner Parenchymzellen.
Von außen nach innen finden wir: Epidermis (Ep) mit Cuticula (cu), ein Eckenkollenchym (Kol), das Rindenparenchym (RP), Leitgewebe mit Phloem (Pl) und Xylem (Xl) - ein Cambium fehlt hier - sowie das Markparenchym (MP) mit innen liegendem Phloem (iPl). Auch im Blattstiel finden sich Sekretgänge (SG) und einige Drusen (D).

Und auch hier noch der Blick auf die Details:
Bilder 15a-e: Die Leitgewebe im Detail
  • Bild 15a: Ein Leitbündel des Blattstiels
  • Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15c: Xylem und innen liegende Phloemnester
  • Bild 15d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15e: Ein änlicher Ausschnitt wie im Bild zuvor im Polarisationskontrast
Das Phloem (Pl) liegt wieder in Nestern vor, im Xylem (Xl) weisen nur die einzelnen Tracheen (T) sklerifizierte Zellwände auf. Natürlich finden wir auch hier das innen liegende Phloem (iPl) und die Drusen (D), die in der Pol-Aufnahme 15e besonders schön zu sehen sind.

Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die äußeren Gewebe des Blattstiels:
Bilder 16a-b: Das Abschlussgewebe des Blattstiels
  • Bild 16a: Epidermis, Kollenchym, Rindenparenchym; die Abschlussgewebe des Blattstiels
  • Bilder 16b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Unter der Epidermis (Ep) mit der Cuticula (Cu) folgt sofort ein ausgeprägtes Eckenkollenchym (Kol), darin und im Rindenparenchym (RP) wieder einige Sekretgänge (SG).
Literatur und Links
[1]    Mikroskopisch-botanisches Praktikum
         Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]    Pflanzenanatomie
         Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]    Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
         Jörg Weiß, MBK 2011

[4]    Botanische Färbungen im Vergleich
         Jörg Weiß, MKB 2019

[5]    Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
         Jörg Weiß, MKB 2013

[6]    Esaus Pflanzenanatomie
         Ray F. Evert

         de Gruyter, 2009

[7]    Die Süßkartoffel Ipomoea batatas
         Wikipedia, Stand 28.08.2022

Bildquellen
  • Bild 1: Die Süßkartoffel mit Blüte
    Aus Wikipedia, User Dinesh Valke, CC BY-SA 2.0
  • Bild 2: Ipomoea batatas
    Aus Wikipedia, Autor H. Zell, CC BY-SA 3.0
  • Bild 4: Die Süßkartoffeln: Speicherwurzeln von Ipomoea batatas
    Aus Wikipedia, User Sunyiming, CC BY-SA 4.0
  • Bild 5: Ganz schön bunt - verschiedene Süßkartoffel-Varianten
    Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Pressebild
  • Bild 6: Blüten der Süßkartoffel
    Aus Wikipedia, Autor H. Zell, CC BY-SA 3.0
  • Bild 7: Früchte der Süßkartoffel
    Aus Wikipedia, Autor Steve Hurst, gemeinfrei
  • Bild 8: Illustration Ipomoea batatas
    Aus Wikipedia, von Étienne Denisse, 1843 - 1846, gemeinfrei
  • Alle anderen Aufnahmen vom Autor des Artikels
      
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Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb (Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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