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Der Königsfarn (Osmunda regalis)

Bild 1: Habitus des Königsfarns an seinem sehr feuchten Standort Ende Mai Bild 1: Habitus des Königsfarns an seinem sehr feuchten Standort Ende Mai
Jörg Weiß, vom 01.07.2021

Die Tage bin ich auf einem meiner Spaziergänge auf einen bei uns recht seltenen Gast gestoßen: am Abfluss eines ehemaligen Fisch- teichs habe ich eine Gruppe Königsfarne gefunden. Der feuchte Boden drum herum war den Spuren nach wohl in der Nacht vorher von einer Rotte Wildschweine durchwühlt worden. Ein Stückchen eines dabei abgebrochenen sterilen Wedels der geschützten Pflanze habe ich zum Präparieren mit genommen. Natürlich werfen wir wie immer zunächst einen Blick auf die Pflanze selbst.
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Interessantes zum Königsfarn

Der Königsfarn (Osmunda regalis), auch Gewöhnlicher Rispenfarn oder Königs-Rispenfarn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rispenfarne (Osmunda) innerhalb der Familie der Rispenfarngewächse (Osmundaceae). Dabei ist Osmunda regalis die einzige in Europa vorkommende Art der Gattung.
Die Verbreitung von Osmunda regalis ist kosmopolitisch in den gemäßigten Gebieten der Nord- und Südhalbkugel. Man findet ihn z.B. von Nord-West-Afrika bis Skandinavien und von der Iberischen Halbinsel bis in den Nahen Osten. Auch in Nord- und Südamerika gibt es entsprechende Vorkommen (Siehe eol.org).
In Deutschland hat der Königsfarn seinen Verbreitungsschwerpunkt in den Torfmoos-Erlen-Bruchwäldern des Nord-West-Deutschen Tieflandes. Auf den Friesischen Inseln gedeiht er sogar in den feuchten Tälern alter Stranddünen. Im Osten ist er etwas weniger verbreitet, in den Mittelgebirgsregionen fehlt er weitgehend und gilt insgesamt als gefährdet.
Bild 2: Wedeloberseite - sterile Fiederblättchen
Bild 2: Wedeloberseite - sterile Fiederblättchen
Die wärmeliebende Art bevorzugt halbschattige bis licht schattige Standorte z.B. in Bruchwäldern, zwischen Weiden- und Gagelgebüschen. Sie liebt organische Nieder- oder Hochmoorböden in ausgesprochen atlantisch geprägte Lagen mit milden Wintern und niederschlagsreichen Sommern. Auf mineralisch geprägten Böden kommt sie in der Regel nicht vor.
Bild 3: Wedelunterseite - sterile Fiederblättchen
Bild 3: Wedelunterseite - sterile Fiederblättchen
Der Königsfarn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis 160, selten bis zu 200 Zentimetern erreicht. Aus dem Rhizom entwickeln sich jährlich mehrere lang gestielte, aufrechte Wedelblätter. Der Wedelstiel (Petiolus) ist nicht beschuppt. Die sterilen, hellgrünen Wedelteile sind doppelt gefiedert und wachsen ausgebreitet, was der Pflanze an idealen Standorten ein sehr stattliches Aussehen verleiht. Die einzelnen Fiederblättchen tragen eine feine gabelteilige Nervatur, die von beiden Seiten gut erkennbar ist.
Bild 4: Die jungen fertilen Fiedern am Wedelende
Bild 4: Die jungen fertilen Fiedern am Wedelende
Anders als bei vielen anderen Farnen befinden sich die Sporenträger (Sori aus Sporangien) nicht auf der Unterseite der Blätter. Stattdessen sind die Fiedern im oberen Teil der Wedelblätter in in reifem Zustand rostbraune, ausschließlich Sporangien tragende, ährig angeordnete Abschnitte umgewandelt. Diese funktionale Aufteilung in ein grünes, steriles Nährblatt und ein braunes, fertiles Sporenblatt ist zusammen mit der Nervatur der sterilen Fiederblättchen ein stammesgeschichtlich sehr urtümliches Merkmal.
Allerdings ist der Übergang von den sterilen zur den fertilen Fiederblättern manchmal fließen: an Fiedern in einer solchen Übergangszone bilden sich dann bereits Sporangien an einzelnen Fiederblättern, während andere steril bleiben. Bei der von mir zuerst gefundenen Pflanzengruppe gab es keine Wedel mit einer solchen Übergangszone, bei einer neu entdeckten einzeln stehenden Pflanze gab es eine fertile Fieder mit einzelnen, nicht vollständig mit Sporangien besetzten Fiederblättern (Bild 5b).
Bild 5a: Detail der ebenfalls doppelt verzweigten fertilen Fiedern
Bild 5a: Detail der ebenfalls doppelt verzweigten fertilen Fiedern
Bild 5b: Fertile und (teils) sterile Fiederblätter einer Fieder aus der manchmal vorhandenen Übergangszone
Bild 5b: Fertile und (teils) sterile Fiederblätter einer Fieder aus der manchmal vorhandenen Übergangszone
Die Sporenreife findet in den Monaten Juni und Juli statt. Die einzelnen Sporangien öffnen sich dann an einem seitlichen Schlitz, ein bei stammesgeschichtlich jüngeren Farnen üblicher Öffnungsmechanismus (Anulus) fehlt. Die Sporen sind auf rasche Keimung ausgelegt und vertragen - wie die ganze Pflanze - keine lange Trockenperiode. Junge Königsfarne wachsen langsam und stehen daher insbesondere an weniger feuchten Standorten unter starkem Druck durch andere Kräuter und Gräser. Es dauert daher oft Jahre, bis sich ein Bestand sicher etabliert hat.
Bild 6a: Reife fertile Fiedern an einer Pflanze im Botanischen Garten Berlin
Bild 6a: Reife fertile Fiedern an einer Pflanze im Botanischen Garten Berlin
Bilder 6b-d: Sporangien und Spore
  • Bild 6b: Bereits entleerte Sporangien im Auflicht
  • Bild 6c: Aufgeplatzte, entleerte Sporangien im Durchlicht, die einfache
  • Bild 6d: Einige wenige Sporen waren noch zu finden, hier eine davon, mit ca. 65µm Durchmesser
Im Herbst verfärbt sich das Laub hellbraun und stirbt ab, bleibt jedoch, wie bei vielen anderen Farnarten auch, noch lange stehen und sorgt so wohl auch für einen gewissen Frostschutz für das überdauernde Rhizom. 

Noch eine Anmerkung zum Gattungsnamen der Königsfarne: die ausladenden, teils mannshohen Farnstöcke des Königsfarns haben Carl von Linné zum Gattungsnamen Osmunda gebracht, der sich vom sächsischen Namen des Donnergottes Thor - Osmunder - ableitet. 
Bild 7: Illustration zum Königsfarn
Bild 7: Illustration zum Königsfarn

Kurz zur Präparation

Geschnitten habe ich die Blattspindel (Rhachis) freistehend und das Fiederblatt in Möhreneinbettung auf dem Tempelchen (Zylindermikrotom im Halter als Tischmikrotom) mit Leica Einmalklingen 818 im SHK Halter und im neuen 14° Klingenhalter von Cutters.
Die Schnittdicke beträgt je ca. 50µm.
Anschließend habe ich wie immer einige Aufnahmen von den frischen, unfixierten Schnitten gemacht.

Fixiert wurden diese für ca. 18 Stunden in AFE. Nach Überführen in Aqua dest. waren die Schnitte dann bereit für die Färbung.
Die Färbung ist W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller. Gefärbt habe ich mit dem Farbgemisch für ca. 8 Minuten mit einmaligem leichten Erwärmen.
Anschließend habe ich wieder gut mit Aqua dest. gespült und für ca. 8 Stunden mit einmaligem Wechsel des Wassers sanft differenziert.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol wie immer in Euparal.

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x sowie den PlanApos 10x, 20x 40x und 100x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.

Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image in der Version 8.0 ran.

Das Fiederblatt

Wir beginnen mit Querschnitten vom Fiederblatt.
Bilder 8a-f: Fiederblatt von Osmunda regalis im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 8a: Mittelrippe eines Fiederblattes im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 8b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 8c: Blattfläche eines Fiederblattes im Querschnitt; frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 8d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 8e: Stomata an der Unterseite der Blattfläche, wieder am frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 8f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Schon am frischen, ungefärbten Schnitt lässt sich die Struktur des Fiederblattes gut erkennen. Betrachten wir zunächst die auf beiden Seiten leicht erhabene Mittelrippe (Bilder 8a&b): von innen nach außen sehen wir das völlig vom Phloem (Pl) umschlossene Xylem (Xl), wie es für Farne typisch ist. Darauf folgt etwas Parenchym und eine nur zu erahnende Endodermis (ED - im Bild nicht benannt ...). Nach außen schließen sich dann ein Rindenparenchym (RP), Kollenchym (Kol) und Epidermis (Ep) mit Cuticula (Cu) an. An der linken Seite der Aufnahme erkennen wir eines der von der Mittelrippe weg führenden Nebenleitbündel (NB), hier schön erkennbar anghand zweier längs angeschnittener Tracheiden.
In der Fläche des Fiederblatts (Bilder 8c&d)finden wir von oben nach unten zunächst die Epidermis (Ep) mit einer sehr dünnen Cuticula (Cu), gefolgt von einem nicht sehr stark ausgeprägten Assimilationsparenchym (AP) und einem Schwammparenchym (SP). Die Chloroplasten (CP) sind dabei in den Zellen des Assimilationsparenchyms in größerer Stückzahl vorhanden. Den Abschluss nach unten bilden dann wieder Epidermis und Cuticula. Das Fiederblatt hat insgesamt einen Durchmesser von ca. 210 µm.
Die letzten beiden Bilder 8e&f zeigen wieder einen Querschnitt der Fläche des Fiederblattes, diesmal aber mit 3 Stomata (St), die hier schön sichtbar werden, da sich die untere Epidermis beim Schnitt verschoben hat und wir somit von oben auf die noch geöffneten Spaltöffnungen und Schließzellen schauen. In diesen sind schön die Chloroplasten (CP) zu erkennen, die die Energie zum Aufbau des Turgors liefern, wenn der Blattspalt geöffnet werden soll. Die Stomata sind ca. 56 * 46 µm groß.
Wieder einmal zeigt sich: die meisten Strukturen lassen sich auch am frischen, ungefärbten Schnitt gut ansprechen. 
Bilder 9a-f: Und nun die mit W3Asim I gefärbten Schnitte des Fiederblatts
  • Bild 9a: Mittelrippe eines Fiederblattes, Querschnitt mit W3Asim I Färbung nach Rolf-Dieter Müller
  • Bild 9b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9c: Blattfläche eines Fiederblattes im Querschnitt; Färbung W3Asim I
  • Bild 9d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 9e: Stoma an der Unterseite eines Fiederblattes; Färbung W3Asim I
  • Bild 9f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Wie zu erwarten, sehen wir im Großen und Ganzen das Gleiche wie auf den Bildern der ungefärbten Schnitte. Die Endodermis (ED) um das zentrale Leitbündel der Mittelrippe (Bilder 9a&b) ist m.E. etwas besser erkennbar - ich habe trotzdem mal ein Fragezeichen daran gestellt. Auch lassen sich die Zelltypen etwas besser unterscheiden.
Dafür verblassen die Chloroplasten und sind z.B. in den Schließzellen nicht mehr zu erkennen. Allerdings tritt deren Zellkern nun hervor (Bilder 9e&f).
Alles in allem sehen wir einen relativ einfachen Querschnitt ohne besonders stark ausgeprägtes Assimilationsparenchym.

Die Rhachis

Wenden wir uns nun der Blattspindel (Rhachis) des Wedels zu. Da ich die geschützte Pflanze nicht weiter verletzen wollte, müssen wir auf den Wedelstiel (Petiolus) und weitere Pflanzenteile verzichten.
Bilder 10a-i: Rhachis von Osmunda regalis, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 10a: Querschnitt der Rhachis im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 10c: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10d: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10e: Detail der Rhachis mit Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10f: Detail der Rhachis mit Leitgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10g: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 10h: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Abschlussgewebe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10i: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Querschnitte der Rhachis und des Petiolus von Farnen - und auch Palmfarnen - finde ich immer faszinieren. Stets findet man überraschende Formen. Hier z.B. ist das Leitgewebe zu einem breiten Grinsen geformt.
Betrachten wir zunächst die Bilder 10a&b: wie schon bei der Mittelrippe finden wir ein innen liegendes Xylem (Xl), das vollständig vom Phloem (Pl) umschlossen ist. Unterfüttert von einigen Parenchymzellen ist das ganze von einer Endodermis umschlossen (ED ?) und beidseitig sichelförmig eingebogen. Eingebettet in einem Rindenparenchym (RP) ist das ganze von einem massiven Sklerenchymring (SKLR) umschlossen, auf dem Epidermis (Ep) und Cuticula aufliegen.
In den folgenden Bildern nun einige Details des Leitgewebes und wieder beschriftet eine "Nahaufnahme" eines der eingebogenen Enden der Leitgewebe sowie der Sklerenchymring im Detail. Bei den Sklerenchymzellen kann man schön die Tüpfelkanäle erkennen (TüK), spannender finde ich aber, dass im stark verengten Lumen dieser Zellen noch Chloroplasten (CP) zu finden sind. Die Zellen leben also noch und tragen auch zur Energiegewinnung bei.
Der Sklerenchymring macht die Rhachis sehr spröde: schon die kleinste Verkantung des Messerhalters oder eine zu ruppige Bewegung beim Schnitt führt zu den in den Bildern 10a&b zu sehenden Riss-Artefakten (Art). Da der Wedel an der Rhachis abgeknickt war, war ich froh, bei meinem Probestück noch einen unverletzten Teil zu finden, bei dem mir dann aber doch einige Schnitte schief gegangen sind.
Und nun das ganze noch mal in Farbe!
Bilder 11a-i: Rhachis von Osmunda regalis, mit W3Asim I gefärbter Schnitt
  • Bild 11a: Die Rhachis im Querschnitt, Färbung W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller
  • Bild 11b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 11c: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Leitgewebe, Färbung W3Asim I
  • Bild 11d: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Leitgewebe, Färbung W3Asim I
  • Bild 11e: Detail der Rhachis mit Leitgewebe, Färbung W3Asim I
  • Bild 11f: Detail der Rhachis mit Leitgewebe, Färbung W3Asim I
  • Bild 11g: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 11h: Detail der Rhachis mit Sklerenchym und Abschlussgewebe, Färbung W3Asim I
  • Bild 11i: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Auch wenn die einzelnen Gewebearten nun deutlicher hervortreten: die Tüpfelkanäle der Sklerenchymzellen und vor allem die Chloroplasten in ihrem verbliebenen Zelllumen sind - zumindest auf den Aufnahmen - nicht mehr zu erkennen. Hier ist der ungefärbte, frische Schnitt wieder im Vorteil.
Literatur und Links
[1]  Mikroskopisch-botanisches Praktikum
       Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]  Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Botanische Färbungen im Vergleich
       Jörg Weiß, MKB 2019

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[6]  Flora von Deutschland und angrenzenden Ländern
       
Schmeil - Fitschen
       Quelle & Meyer, 93. Auflage 2006, S. 171

[7]  
Die Farnpflanzen Zentraleuropas - Gestalt, Geschichte, Lebensraum
       Rasbach, Kurt
       Gustav Fischer Verlag, 1976, S. 196 ff.

[8]  Der Königsfarn (Osmunda regalis)
       Wikipedia, Stand 01.07.2021

[9]  Verbreitung der Gattung Osmunda
       Encyclopedia of Life, Stand 01.07.2021
       

Bildquellen
  • Bild 7: Illustration zum Königsfarn
    Aus Aus Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz (1885),
    Gerhard Thome, gemeinfrei
    (Quelle www.biolib.de)
  • Alle anderen Aufnahmen vom Autor des Artikels
      
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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