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Die Kleine Flamingoblume (Anthurium x scherzerianum)

Hybride der Kleinen Flamingoblume (Anthurium x scherzerianum)
Jörg Weiß, vom 01.09.2013

Die Flamingoblumen (Anthu- rium) bilden mit mehr als 600 Arten die einzige Gattung der Tribus Anthurieae und sind damit die wohl artenreichste Gattung der Familie der Aronstabgewäch- se (Araceae). Als Zimmer- pflanzen bzw. Schnittblumen sind vor allem Sorten von zwei Arten verbreitet: Die Große Flamingoblume (Anthurium andraeanum) und die Kleine Flamingoblume (Anthurium scherzerianum).
Den Ausgangspunkt setzten Querschnitte vom Blütenstandsstängel der Kleinen Flamingoblume, die ich von Bodo Braunstorfinger zum Färben und Eindecken erhalten habe. Wie sehen nun aber die anderen Pflanzenteile aus? Schnell waren weitere Proben von einem eigene Exemplar genommen und fixiert auch an Bodo verschickt. Die Präparation ist also eine Gemeinschaftsarbeit, dank derer ich hier nun mikroskopische Längs- und Querschnitte von allen Organen der Pflanze zeigen und besprechen kann.
Der Gartenhandel hat viele Zuchtformen der Anthurie hervor gebracht, die sich nicht nur in Farbe und Form des Hochblattes von der Wildform A. scherzerianum unterscheiden. Die Hybriden sind auch in der Wuchsgröße und Blattform sehr variabel. Gezeigt werden Aufnahmen und Präparate von verschiedenen Hybridformen Anthurium x scherzerianum.

Inhalt des Artikels

Anthurium scherzerianum - eine Beschreibung

Natürlich darf auch hier die schöne Zeichnung der Wildform der kleinen Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) nicht fehlen. Die Zeichnung stammt aus Curtis's Botanical Magazine v.88 [ser.3:v.18] (1862) und wurde von Walter Hood Fitch erstellt.  Illustration zur Wildform Anthurium scherzerianum (Public Domain).
Die Kleine Flamingoblume ist eine immergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 50 cm erreicht. Sie wächst epiphytisch oder terrestrisch und verankert sich mit zahlreichen, dicken Wurzeln auf bzw. in dem jeweiligen Substrat. An einem kurzen Spross sitzen die grundständigen, 15 bis 30 cm langen Laubblätter, die deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert sind. Der Blattstiel ist 4 bis 20 cm lang und die einfache, dunkelgrüne, lanzettförmige Blattspreite mit einem glatten Blattrand erreicht bei einer Breite von 1,5 bis 6,5 cm Längen von 5 bis 26 cm. Sie ist netznervig mit meist erhabener Mittelrippe, dabei bilden die Basal- und Seitennerven in der Regel einen gemeinsamen Nerv entlang des Blattrandes.

Der bis zu 50 cm langen Blütenstandsstängel entspringt wie die Blätter an den Nodien des kurzen Sprosses. Oberhalb eines leuchtend roten Hochblattes (Spatha) steht der kurz gestielte spiralig gedrehte Blütenkolben (Spadix). Die Spatha erreicht Größen von ca. 4 bis 12 auf 3 bis 8 cm.
Der Kolben ist zylindrisch und verjüngt sich allmählich bis zur Spitze. Er kann sehr unterschiedlich gefärbt sein und enthält in kompakt spiralförmiger Anordnung viele Blüten. Diese kleinen, zwittrigen Blüten sind protogyn: zunächst reifen die weiblichen, dann erst die männlichen Blütenteile, um eine Selbstbestäubung zu verhindern. Es sind nur vier Blütenhüllblätter vorhanden und der Stempel besteht aus einem zweikammerigen Fruchtknoten auf dessen Spitze sich die Narbe als schlitzartige Vertiefung befindet. In jeder Fruchtknotenkammer liegen zwei, selten drei oder mehr Samenanlagen. Den Stempel umgeben vier fertile Staubblätter mit abgeflachten oder fleischigen Staubfäden, die den weißen Pollen enthalten.
Am aufrechten Fruchtstand bilden sich später orange bis rote zweikammerige Beeren, die pro Kammer meist einen Samen enthalten.

Alle Angaben beziehen sich auf die Wildform, Züchtungen können davon mehr oder weniger stark abweichen.

Noch eine Anmerkung: die kleine Flamingoblume enthält wie viele andere Aronstabgewächse den Giftstoff Aroin aus der Gruppe der Saponine. Weiterhin finden sich insbesondere in den Stempeln viele Idioplasten mit Raphidenbündeln aus Calciumoxalat.

Bilder von einer Hybriden der kleinen Flamingoblume aus dem Besitz des Autors
  • Eine beliebte Topfpflanze: die Anthurie, hier Anthurium x scherzerianum, eine Hybride der Kleinen Flamingoblume
  • Blattspreit im Gegenlicht mit der typischen Nervatur
  • Im Topf stehen viele Pflänzchen zusammen, gut sind die kurzen Sprosse und die Luftwurzeln zu erkennen.
  • Eine neuer Blütenstand entsteht: zunächst erscheint das leuchtend rote Hochblatt (die Spatha) in den oberen Blattachseln eines Sprosses.
  • Der junge Blütenstand über dem Hochblatt.
  • Näher heran ...
  • Hochblatt (Spatha) und Blütenstand, diesmal ausgewachsen.
  • Fruchtansätze am abgeblüten Blütenstand

Anmerkungen zur Präparation und zur Technik

Bodo Braunstorfinger hat seine Schnitte vom AFE-fixierten Material auf dem Leitz Schlittenmikrotom 1208 erstellt. Wo nicht freistehend geschnitten werden konnte, hat er in PEG 1500 eingebettet. Die Schnittdicke beträgt 16, 20, 30 oder 40 µm. Mehrteilige Schnitte wurden mit Hilfe eines doppelseitigen Klebebandes aufgezogen.
Meine Schnitte sind auf einem Handzylindermikrotom mit Leica Einmalklingen im SHK-Halter entstanden. Ihre Dicke beträgt ca. 50 mm. Geschnitten habe ich das Frischmaterial, anschließend erfolgte eine Schnittfixierung in AFE für ca. 20 Minuten.

Schnittfixierung im Uhrglas mit AFE, der Deckel einer Petrischale schützt vor Staub.

Bodo färbt mit einem eigenen W3A - Gemisch, bei meinen Färbungen habe ich die W3Asim II - Färbung von Rolf-Dieter Müller verwendet. Vor der Färbung habe ich in einigen Fällen Aufnahmen der frischen Schnitte gemacht. Diese wurden beim Schnitt mit Wasser befeuchtet, um das Grün der Chloroplasten so lange wie möglich zu erhalten.

Eingedeckt wurde in Euparal und Informationen zur Schnittführung gibt es in den jeweiligen Kapiteln.

Alle Aufnahmen von Bodos und meinen Präparaten entstanden auf einem Leica DME Stativ mit den folgenden Leica-Objektiven:

5x
NPlan
NA 0,11
10x
HX Pl Apo
NA 0,4
20x
Pl Apo
NA 0,6
40x NPlan NA 0,65
100x Pl Fluotar NA 1,3

Die Kamera ist eine Canon Powershot A520, die Steuerung erfolgt rechnergestützt mit dem Programm PSRemote von Breeze Systems.

Alle Bilder sind mit dem Programm Zerene Stacker von Zerene Systems LLC in der 64bit-Version aus Einzelaufnahmen gestapelt. Nach der Normalisierung kam, wo nötig, das kleine Tool Neat Image zum Einsatz und alle Bilder sind nach der Größenanpassung auf in der Regel 1024 * 720 Punkte leicht geschärft. Der Maßstabsbalken ist mit Jens Rüdigs Makroaufmaßprogramm gesetzt und die weitere Beschriftung erfolgte mit der Windows-Dreingabe Paint.

Leica Pl Apo am Revolver des DME

Die Wurzel

Die Anthurien sind einkeimblättrige Pflanzen (Monokotyledonen), was sich - wie in allen anderen Schnitten - auch im Wurzelquerschnitt zeigt. Die Wurzel ist polyarch, hat also im Zentralzylinder viele Protoxylempole und somit viele abwechselnd liegende Xylem / Phloem Paare, die um ein sklerifiziertes Mark angeordnet sind. Dabei liegt das Phloem nicht vor sondern neben dem Xylem. Ein sekundäres Dickenwachstum findet bei den Wurzeln der Monokotyledonen nicht statt, ein Cambium fehlt hier also.  
Schnittführung und Querschnitt in der Übersicht
  • Schnittführung durch die Wurzel
  • Querschnitt in der Übersicht, Vergrößerung 50x, Stapel je 15 Bildern.
  • Das gleiche Bild wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Werfen wir zunächst einen Blick auf die äußeren Gewebe der Wurzel
  • Die äußeren Gewebe der Wurzel, hier ungefärbt, Vergrößerung 200x, Stapel aus 16 Bildern.
  • Die äußeren Gewebe der Wurzel, gefärbt nach W3Asim II, Vergrößerung 200x, Stapel aus 22 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung. Rd = Rhizodermis, Ex = Exodermis.
Chloroplasten in einer Wurzel? Die sind auf dem ungefärbten Schnitt oben nicht von der Hand zu weisen. Wie beschrieben, lebt Anthurium scherzerianum oft epiphytisch und das gilt natürlich auch für die Hybriden aus den Gärtnereien. In der Topfhaltung entspringen also viele der Wurzeln oberirdisch am Spross und suchen sich ihren Weg ins Erdreich oder zur Verankerung um das Substrat herum. Die Schnittführung weiter oben zeigt, dass ich oberirdisch geschnitten habe, die Wurzel an der Schnittstelle also dem Licht ausgesetzt war. Der Lichtreiz ist also auch in den Wurzel der Auslöser für die Bildung von Chloroplasten.
Ebenfalls auffällig sind die recht derben Wurzelhaare. Ihre Aufgabe ist es, Regen- oder Kondenswasser zu halten, so dass es von der Pflanze aufgenommen werden kann.
Nun aber zum Zentralzylinder mit den Leitgeweben.
  • Der Zentralzylinder in der Übersicht, Vergrößerung 100x, Stapel aus 12 Bildern
  • Etwas näher heran: ein ungefärbter Ausschnitt mit einer Vergrößerung von 200x aus einem Stapel von 11 Bildern
  • Hier ein ähnliches Bild wie zuvor, jedoch gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus  9 Bildern
  • Ein Blick auf den Rand des Zentralzylinders. Vergrößerung 400x, Stapel aus 7 Bildern
  • Die gleiche Aufmnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung. Mark: sklerifizierte Parenchymzellen im Inneren des Zentralzylinders
Xl:   Xylem
Pl:   Phloem
T:    Tracheiden
Skl:  Sklerenchym
Ed:   Endodermis - Caspary-Streifen waren leider nicht aus zu machen.
Hier wird der am Kapitelanfang beschriebene Aufbau mit den vielen abwechselnd angeordneten Xylem- und Phloemlagen deutlich. Der Zylinder hat einen Durchmesser von gut einem Millimeter. Die Phloeminsel erreichen eine Größe von ca. 100 auf 40 µm und die großen Tracheiden haben einen Durchmesser von typisch 40 µm.

Der Spross

Im Markparenchym des Sprosses liegen viele geschlossen kollaterale Leitbündel verteilt und scheinbar ohne feste Ordnung (Ataktostele). tatsächlich mischen sich in einem beliebigen Querschnitt die Leitbündel der Blattspuren mit denen des Sprosses, was auch dazu führt, dass diese am Übergang des Marks zum Rindenparenchym besonders dicht liegen. Dabei folgen die Leitbündel im Spross einer spiralförmigen Linie, so dass sie sich mal am Rande und mal im Zentrum befinden. Für eine gewisse Redundanz im Verletzungsfall sorgen Brückenbündel als Verbindungen. Wie bei den Monokotyledonen üblich gibt es kein Cambium zwischen Xylem und Phloem der Leitbündel. Ein stabilisierender Sklerenchymring fehlt. Jeweils unterhalb der Blattachseln treten gegenüberliegend und gegenüber den darüber und darunter liegenden um 90 Grad versetzt zwei Luftwurzeln auf.
Kurz und prägnant gibt es hier mehr Informationen: Monokotyledonen, ein hochspezialisierter Sonderfall
Schnittführung und Übersicht
  • Detailaufnahme des frei präparierten Sprosses mit Kennzeichnung der Schnittführung
  • Den Überblick über den Querschnitt bietet eine Makroaufnahme des eingespannten frischen Sprossstückes beim Schnitt im Zylindermikrotom
Übersicht über ein Segment des Sprosses mit Beschriftung. Vergrößerung 50x, Stapel aus 8 Bildern
Ausschnitt aus dem Sprossquerschnitt mit Beschriftung
Am unteren Bildrand die dicht liegenden Leitbündel am Rande des Markparenchyms, außerhalb liegen die Blattspuren der oberhalb der Schnittebene ansetzenden Blätter. Eine Darstellung des Übergangs vom primären (Epidermis und Cuticula) zum sekundären Abschlussgewebe (Periderm) gibt es weiter unten. Hier wie in vielen anderen Bildern zeigen sich sehr viele Calciumoxalat-Drusen.

Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).
Abzweigung einer der Luftwurzeln
  • Abzweigung einer der Luftwurzeln, ungefärbt. Vergrößerung 50x, Stapel aus 18 Bildern
  • Abzweigung einer der Luftwurzeln, gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 50x, Stapel aus 12 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Schon hier lassen sich die sklerifizierten Zellen im Mark des Zentralzylinders der Wurzel erkennen und auch die Anbindung an die Leitbündel des Sprosses wird in der Übersicht deutlich.
WR steht für Wurzelrinde, weitere Erläuterungen zur Beschriftung wieder in der oben verlinkten Abkürzungstabelle.
Nun gehen wir ins Detail
  • Zunächst eines der geschlossen kollateralen Leitbündel, ungefärbt. Vergrößerung 200x, Stapel aus 14 Bildern
  • Zunächst eines der geschlossen kollateralen Leitbündel, gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus 5 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung. An sich nichts Besonderes; wie es sich für ein geschlossen kollaterales Leitbündel gehört, gibt es kein Cambium.
  • Im Zusammenhang mit den Bildern zur Abzweigung einer Luftwurzel lässt sich erahnen, dass eine Wurzel je nur
  • Eine ähnliche Stelle wie im vorangegangenen Bild, aber gefärbt nach W3Asim II.
Die seitlich ansitzenden Luftwurzeln sind im Längsschnitt getroffen, eine schöne Ergänzung zum Kapitel zur Wurzel.
  • Die Strukturen am Wurzelansatz sind längs getroffen, ungefärbt. Vergrößerung 200x, Stapel aus 11 Bildern
  • Die Strukturen am Wurzelansatz sind längs getroffen, gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus 15 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung
Neben dem Phloem sind hier schön die Tracheiden zu erkennen - insbesondere zeigen sich die auffälligen leiterförmigen (scalariformen) Perforationsplatten als Übergang zwischen zwei Gefäßzellen. Damit ist auch klar, das es sich nicht um Tracheen handelt (bei denen die Perforationsplatten fehlen würden) - eine Einsicht, die man im Querschnitt nur mit Glück und einigen Aufwand durch die Erstellung von Schnittserien erlangen kann. 
Erläuterungen zur Beschriftung wieder in der weiter oben verlinkten Abkürzungstabelle.
Primäres und sekundäres Abschlussgewebe
  • Primäres und sekundäres Abschlussgewebe, ungefärbt. Vergrößerung 100x, Stapel aus 18 Bildern
  • Primäres und sekundäres Abschlussgewebe, Färbung W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus 15 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Besonders interessant ist das Periderm am Übergang vom Spross zur Wurzel, an der auch die Rhizodermis und die Exodermis erkennbar sind. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x, Stapel aus 12 Bildern.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung
Nach meiner Deutung entwickelt sich hier ein Periderm aus den Zellen der Epidermis oder den direkt unter der Epidermis liegenden Zellschicht, die dazu wieder teilungsfähig ("meristematisch") wird.
Oben auf in orange braun (ungefärbt) bzw. rot entweder Reste der alten Epidermis oder erster abgestorbener Kork des Phellems. Die Entwicklung startet am Ansatzpunkt der Wurzeln und setzt sich dann um den Spross fort, wobei die dem Licht zugewandte Seite weiter entwickelt ist, als die abgewandte seite zum Inneren des Pflanzenbündels im Topf.
Erläuterungen zur Beschriftung wieder in der weiter oben verlinkten Abkürzungstabelle.

Der Blattstiel

Auch der Blattstiel ist - wie bei den Einkeimblättrigen üblich - von einer Vielzahl locker im Markparenchym verstreuter Leitbündel durchzogen. Auffällig sind die am Rand des Stiels dichter sitzenden, radial angeordneten Bündel mit den sich oft berührenden Sklerenchymringen, die den Stiel stabilisieren.

Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).

Schnittführung am Blatt (1 Blattstiel quer, 2 Blattstiel längs und 3 Spreit)
Schnittführung am Blatt (1 Blattstiel quer, 2 Blattstiel längs und 3 Spreit)
Querschnitte vom Blattstiel
  • Der Blattstiel in der Übersicht, gefärbt mit W3Asim II. Vergrößerung 100x, Stapel aus 15 Bildern. Interessant die Form des Sklerenchymrings, der die ganz außen liegenden Leitbündel einschließt.
  • Der Blattstiel in der Übersicht, diesmal in polarisiertem Licht. Vergrößerung 100x, Stapel aus 15 Bildern. In der Pol-Aufnahme leuchten nicht nur viele Calciumoxalat-Drusen auf, die in der ganzen Pflanze sehr häufig sind, sondern auch jede Menge Stärkekörner (Amyloplasten).
  • Etwas näher heran, die Färbung ist wieder W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus 11 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Ein Leitbündel im Querschnitt, Färbung W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus je 8 Bildern.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Die folgenden Längschnitte stammen von Bodo Braunstorfinger. Er verwendet eine eigene auf Robin Wackers W3a-Färbung basierende Simultanfärbung, so dass die Farben etwas abweichen.
Längsschnitte vom Blattstiel
  • Gewebeschichtung zwischen zwei Leitbündeln, Vergrößerung 200x, Stapel aus 14 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Ein paar Ebenen weiter führt der Schnitt durch eines der Leitbündeln, Vergrößerung 200x, Stapel aus 14 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Abzweig eines Nebenleitbündels, Vergrößerung 200x, Stapel aus 11 Bildern. Im Verlauf des Blattstiels sind die längs verlaufenden Hauptleitbündeln durch quer liegende Nebenleitbündel untereinander verbunden. So stehen im Falle einer Verletzung Ausweichstrecken zur Verfügung.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Ein weiterer Längsschnitt durch ein Leitbündel, hier im Hellfeld. Vergrößerung 100x, Stapel aus 18 Bildern
  • Die gleiche Stelle in polarisiertem Licht. Vergrößerung 100x, Stapel aus 13 Bildern
  • Amyloplasten (Stärkekörner) in den Zellen des Markparenchyms, polarisiertes Licht. Vergrößerung 400x, Stapel aus 18 Bildern. Der Durchmesser der Stärkekörner liegt zwischen ca. 3 und 14 µm.

Das Blatt

Das Blatt der Kleinen Flamingoblume zeigt bis auf den auffälligen Kiel an der Unterseite des Mittelnervs keine Besonderheiten. Wie zu erwarten, gibt es auch im Mittelnerv kein zentrales Leitbündel, sondern hier setzt sich der Aufbau des Blattstiels mit vielen im Parenchym verstreut liegenden Leitbündeln fort.
Der Spreit ist bifacial aufgebaut: an der Oberseite das Palisadenparenchym mit seinen dicht an dicht sitzenden Zellen, auf der Unterseite ein lockeres Schwammparenchym.
Schnitt und Präparation von Bodo Braunstorfinger.

Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).
Schnittführung am Blatt (1 Blattstiel quer, 2 Blattstiel längs und 3 Spreit)
Schnittführung am Blatt (1 Blattstiel quer, 2 Blattstiel längs und 3 Spreit)
Bilder vom Blatt
  • Mittelnerv mit 'Kiel', Vergrößerung 50x, Stapel aus 16 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Eines der Leitbündel, Vergrößerung 200x, Stapel aus 14 Bildern. Neben dem großen Leitbündel sind rechts und links zwei kleinere Leitbündel erkennbar. Diese führen in die Nebennerven zur Versorgung des Spreits.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Querschnitt durch den Spreit mit einem längs getroffenen Nebenleitbündel, Vergrößerung 200x, Stapel aus 24 Bildern.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Ein Stoma, Vergrößerung 400x, Stapel aus 12 Bildern. Die Länge des Spalts beträgt rund 18 µm. Eine Schließzelle ist ca. 17 auf 5,5 µm groß.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.

Der Blütenstandsstängel

Auch im Blütenstandsstängel, der eine Spezialisierung des Sprosses ist und diesem sehr ähnlich sieht, setzt sich die bekannte Leitbündelverteilung der einkeimblättrigen Pflanzen fort.
Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Bilder vom Blütenstandsstängel
  • Querschnitt in der Übersicht, ungefärbt, Vergrößerung 100x Stapel aus 23 Bildern
  • Querschnitt in der Übersicht, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 100x Stapel aus 9 Bildern
  • Querschnitt in der Übersicht, W3Asim, Vergrößerung 50x Stapel aus 8 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Chloroplasten im Rindenparenchym, ungefärbt. Vergrößerung 200x, Stapel aus 27 Bildern
  • Epidermis und Cuticula, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x, Stapel aus 5 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Der Aufbau des Stängelrands im Detail, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x, Stapel aus 8 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Mittendrin schaut es etwas anders aus, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 100x, Stapel aus 11 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Nun noch ein Blick auf eines der äußeren Leitbündel, hier ungefärbt, Vergrößerung 200x, Stapel aus 7 Bildern
  • Die gleiche Stelle gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x, Stapel aus 5 Bildern. Der Sklerenchymring oberhalb des Leitbündels weist eine kleine Anomalie auf.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.

Das Hochblatt (Spatha)

Das schöne dunkelrote Hochblatt ist im Querschnitt eher unauffällig. Der bifaciale Aufbau der Blätter ist hier nicht vorhanden, unter der Epidermis findet sich auf beiden Seiten ein ausgeprägtes Schwammparenchym. Schnitt und Präparation hier wieder von Bodo Braunstorfinger.

Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Bilder vom Hochblatt
  • Querschnitt durch das Hochblatt, Färbung W3Asim, Vergrößerung 100x, Stapel aus 11 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Eines der Hauptleitbündel im Hochblatt, Färbung W3Asim, Vergrößerung 200x, Stapel aus 11 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.

Der Blütenstand (Spadix)

Der Blütenstand ist ein Kolben (Spadix), auf dem spiralig angeordnet die vierzähligen Einzelblüten so dicht sitzen, dass der Eindruck eines kompakten Ganzen ohne Hohlräume entsteht. Das dem nicht so ist, zeigen erst die folgenden Schnitte.
Alle Schnitte vom Blütenstand wurden von Bodo Braunstorfinger erstellt und präpariert.
Erläuterungen zur Beschriftung finden sich in der Abkürzungstabelle zur Pflanzenanatomie hier auf unserer Seite (PDF).
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Schnittführung (4 Hochblatt quer, 5 Blütenstand quer, 6 Blütenstand längs und 7 Blütenstandsstängel quer)
Längs- und Querschnitt in der Übersicht (Makro-Aufnahmen)
  • Der Schnitt führt nicht mittig durch den Kolben, sondern liegt etwas am Rand, so dass man den Bau der Kammern der Fruchtknoten erkennen kann. Makroaufnahme eines Präparats mit der Canon Powershot S3is.
  • Auch der Querschnitt läßt den filigranen Aufbau des Spadix gut erkennen. Makroaufnahme eines Präparats mit der Canon Powershot S3is.
Der Kern des Kolbens ist eine Verlängerung des Blütenstandsstängels und weist somit dessen typische Struktur auf. Zum Rande hin treten die Abzweigungen der Leitbündel zur Versorgung der Blüten auf. Besonders im Zentrum des Blütenkolbens fallen immer wieder Zellen auf, die eine durch die W3Asim - Färbung rot leuchtende, blasige Masse enthalten. Dabei handelt es sich wohl um Präparationsartefakte, die durch die Denaturierung eines sekundären Pflanzenstoffes im Rahmen der Fixierung entstanden sind.
Bilder vom der zentralen Achse des Blütenstandes
  • Querschnitt durch den Kern des Spadix, Färbung W3A, Vergrößerung 50x, Stapel aus 12 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Längsschnitt des Spadix, Färbung W3A, Vergrößerung 50x, Stapel aus 8 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Leitbündel aus dem Spadix im Querschnitt, Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 6 Bildern. Die Leitbündel ähneln denen des Sprosses. Sie sind nicht von einem Ring sklerifizierter Zellen umgeben.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Vielleicht ein Harz? Einige Zellen sind mit einer blasigen Masse gefüllt, Färbung W3A, Vergrößerung 400x, Stapel aus 8 Bildern
Nun zu den einzelnen Bestandteilen der Blüten: Stempel mit Narbe und Fruchtknoten, Staubblätter und Hüllblätter. Zunächst eine Übersicht.
Bestandteile der Einzelblüte
Bestandteile der Einzelblüte, Färbung W3A. Vergrößerung 50x, Stapel aus 12 Bildern. Von der Mitte aus:
Ste: Stempel, 
Na:  Narbe, 
FK:  Fruchtknoten (leider liegen keine Samenanlagen in der Schnittebene), 
Ra:  Raphidenbündel, 
Sta: Staubblatt, 
Po:  Pollen und 
HB:  Hüllblatt
Bestandteile der Einzelblüte, Färbung W3A. Vergrößerung 50x, Stapel aus 12 Bildern. Von der Mitte aus: Ste: Stempel, Na: Narbe, FK: Fruchtknoten (leider liegen keine Samenanlagen in der Schnittebene), Ra: Raphidenbündel, Sta: Staubblatt, Po: Pollen und HB: Hüllblatt
Bilder von den Bestandteilen der Einzelblüten
  • Ein Blick auf den Stempel, Färbung W3A, Vergrößerung 100x, Stapel aus 18 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung (wie oben, D ist eine Calciumoxalat-Druse).
  • Die Narbe ist einen genaueren Blick wert, Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 12 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Die Blüte ist am Grund schlauchförmig aufgebaut, so dass sich mehrere Kammern bilden. Der folgende Schnitt trifft diesen Bereich und zeigt zentral die beiden Fruchtknotenkammern. Vergrößerung 50x, Stapel aus 10 Bildern.
  • Ein Staubblatt zunächst im Querschnitt, Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 22 Bildern. Schön sind die beiden nebeneinander liegenden und mit Pollen in unterschiedlichen Reifegraden gefüllten Kammern zu erkennen.
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Nun der Längsschnitt durch ein Staubblatt, Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 13 Bildern
  • Detail am Grunde der Pollenkammern, Färbung W3A, Vergrößerung 1000x, Stapel aus 20 Bildern
  • Hüllblatt im Längsschnitt, Färbung W3A, Vergrößerung 100x, Stapel aus 18 Bildern
  • Detail aus dem Blattkopf eines Hüllblattes, Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 14 Bildern
  • Auch in den Hüllblättern treten neben Drusen viele Raphidenbündel auf - hier eines davon, Vergrößerung 200x, Stapel aus 12 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Herzlichen Dank an:
Herrn Bodo Braunstorfinger
für die Erstellung unzähliger Schnitte und Präparate, durch die das Projekt Anthurie ins Rollen gekommen ist. Und ganz besonders für die Längsschnitte und die Schnitte durch den Blütenstand.

Herrn Dr. Detlef Kramer
für die Unterstützung bei der Interpretation der Wurzelschnitte.
Literatur
[1]  Anatomy of Seed Plants, 2nd Edition
      Katherine Esau, Wiley-India Reprint 2011.
      
[2]  Pflanzenanatomisches Praktikum I
      Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007.

[3]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
      Jörg Weiß, MKB 2013
Bildquellen
  • Illustration zur Wildform der kleinen Flamingoblume
    (Anthurium scherzerianum),
    aus Curtis's Botanical Magazine v.88 [ser.3:v.18] (1862), 
    gezeichnet von Walter Fitch; gemeinfrei (Public Domain).
    Quelle: Wikipedia
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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