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Sukkulenz beim Zylindrischen Bogenhanf (Sansevieria cylindrica)

Bild 1: Das Ding aus einer anderen Welt - Sansevieria cylindrica Bild 1: Das Ding aus einer anderen Welt - Sansevieria cylindrica
Jörg Weiß, vom 29.04.2016

Sansevieria cylindrica ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sansevieria (Bogenhanf) in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Das Artepitheton cylindrica aus dem latein- ischen cylindricus bedeutet walzen- förmig und bezieht sich auf den fast kreisförmigen Querschnitt der adulten Blätter. Die Erstbeschreibung von Sansevieria cylindrica erfolgte 1859 durch William Jackson Hooker.
Im Netz werden als Trivialnamen Schwiegermutterzunge oder Frauen- zunge genannt, die aber eher mit den Arten des Bogenhanfs in Verbindung stehen, die lanzettförmige Blätter aufweisen. In Angola ist die Pflanze als Ife oder If bekannt und ihre Fasern werden unter anderem zur Herstellung von Seilen genutzt. Der Gattungsname Bogenhanf rührt daher, dass die Faserstränge aus den Blättern anderer Arten auch bei der Herstellung von Bogensehnen Verwendung fanden.
Artikelinhalt

Der Zylindrische Bogenhanf - Sansevieria cylindrica

Das natürliche Vorkommen der Pflanze findet sich in den mittle- bis südafrikanichen Ländern Angola, Sambia und Simbabwe. Das Verbrei- tungsgebiet reicht im Norden bis ins Mündungsgebiet des Kongo und im Süden bis Namibia hinein. Sie steht oft unter drei bis vier Meter hohen Trockengehölzen.
Zwischenzeitlich hat sie wegen ihrer auffälligen Blattform auch die europäischen Gartenmärkte erobert. Dort verkauft sie sich zur Zeit wohl am besten, wenn die Blätter zu einem Zopf verflochten sind oder eben mit gefärbten Blattspitzen. Nun, wer auf so ein Ding aus einer anderen Welt steht ...  Smileys default smiley
Ding aus einer anderen Welt passt aber auch in einem anderen, nicht so dramatischen Sinne: S. cylindrica kommt auch in sehr trockenen Klimaten gut zurecht, wendet aber eine ganz andere Taktik an, wie z.B. die Welwitschie, die noch weiter südlich in Namibia vor kommt: sie kann Wasser in ihren Blättern speichern, besitzt als Überdauerungsorgan ein ausgeprägtes Rhizom und zeigt auch sonst alle bekannten Anpassungen an Trockenheit: wenige, eingesenkte Stomata und durch die zylindrische Blattform eine reduzierte Oberfläche im Vergleich zum Volumen. 
Bilder 2 bis 5: Eindrücke vom Habitus des Zylindrischen Bogenhanfs
  • Bild 2: Zylindrischer Bogenhanf im Botanischen Garten von San Diego (Wikipedia, gemeinfrei)
  • Bild 3: Zylindrischer Bogenhanf im Botanischen Garten der Universität Würzburg (Wikipedia, gemeinfrei)
  • Bild 4: Zylindrischer Bogenhanf im Pflanzenhandel
  • Bild 5: Auch die gezopfte Variante darf nicht fehlen
Sansevieria cylindrica wächst stammlos als ausdauernde, sukkulente Pflanze mit 2,5 bis 3,8 Zentimeter starken Rhizomen, die teilweise einige basale Schuppen aufweisen. Die 3 bis 6 zweizeilig gestellten stielrunden Laubblätter sind aufrecht stehend, zylindrisch oder leicht seitlich zusammengedrückt. Sie können auch gespreizt, zurückgebogen oder stark ausgebreitet auftreten. Die einfache Blattspreite ist 60 bis 150 Zentimeter lang und am Grunde 2 bis 3 Zentimeter dick. Sie ist grün oder weißlich grün mit dunkelgrünen Querbändern. Die harte Spitze der Blattspreite ist zwischen 4 und 7 Millimeter lang und weißlich. Die Blattoberfläche ist leicht rau.
Die Blätter der jungen Pflanze (juvenile Blätter) sind im Gegensatz zu den oben beschriebenen adulten Blättern rund-lanzettlich und etwa 4 bis 5 cm lang und weisen auf der Blattoberfläche die gleiche Strukturierung auf.
Die einfachen, ährigen Blütenstände sind 60 bis 90 Zentimeter hoch. Die 38 bis 75 Zentimeter großen Rispen sind mit fünf bis sechs Blüten pro Büschel besetzt. Das Tragblatt ist lanzettlich oder eiförmig-lanzettlich und 4 bis 8,5 Millimeter lang. Die Blütenhüllblätter sind schneeweiß oder oft auch leicht rosa. Sie haben eine 1,7 bis 2,5 Zentimeter lange Blütenröhre.
Bild 6: Illustration zum Zylindrischen Bogenhanf aus Curtis´s botanical magazine. vol. 85 (ser.3: v.15) Tab. 5093
Bild 6: Illustration zum Zylindrischen Bogenhanf aus Curtis´s botanical magazine. vol. 85 (ser.3: v.15) Tab. 5093
Die Fähigkeit zur Wasserspeicherung geht bei S. cylindrica und einigen anderen Vertretern der Gattung auf einen bestimmten Zelltyp im Mesophyll zurück, auf den mich Marc Thielemans von der Koninklijk Antwerps Genootschap voor Micrografie (KAGM) hin gewiesen hat. Dort wurde die Pflanze im Februar des vergangenen Jahres vorgestellt und mikroskopisch untersucht.
Aus dem Jahr 1988 stammt ein Artikel von Allan L. Koller und Thomas L. Rost (Structural Analysis of Water-Storage Tissue in Leaves of Sansevieria (Agavaceae); Botanical Gazette, Vol. 149, No. 3 (Sep., 1988), pp. 260-274), der sich ebenfalls mit diesem speziellen Zelltyp bei verschiedenen Sansevieria-Arten beschäftigt.
Meine Probe stammt aus dem Pflanzenhandel. Es gab die Pflanze nur mit den unsäglichen gefärbten Spitzen aber mein Exemplar war - Gott sei Dank - etwas ungepflegt und hatte nicht nur die üblichen adulten Blätter sondern neben diesen auch noch einige Triebe mit juvenilen Blättern und welche mit dem jeweils ersten adulten Blatt. Eines davon war nur ca. 6 mm dick und rund 12 cm lang - ideal für einen freistehenden Schnitt auf dem Handzylindermikrotom.
Bild 7: Im Topf aus dem Handel ist auch eine juvenile Pflanze mit lanzettlich geformten Blättern
Bild 7: Im Topf aus dem Handel ist auch eine juvenile Pflanze mit lanzettlich geformten Blättern

Kurz zur Präparation

Geschnitten habe ich die frischen, unfixierten Pflanzenteile freistehend auf dem Zylindermikrotom mit Leica Einmalklingen im SHK-Klingenhalter. Die Schnittdicke der hier gezeigten Querschnitte liegt bei ca. 100µm beim Blatt und 50 µm bei Spross und Rhizom. Wer möchte, findet hier weitere Informationen zum Schnitt mit dem Handzylindermikrotom.

Nach dem Schnitt habe ich über Nacht in AFE fixiert und dann in Ethanol 70% gespült und stufenweise in Aqua dest. überführt.  
Zwischenzeitlich konnte ich einige Aufnahmen vom Frischmaterial machen.

Gefärbt sind die Schnitte mit dem W3Asim II Farbstoff von Rolf-Dieter Müller. Entsprechende Arbeitsblätter können im Downloadbereich unserer Webseite herunter geladen werden. 
Eine ausführliche Beschreibung der W3Asim-Färbungen finden Sie auch auf unserer Webseite: zum Artikel von Rolf-Dieter Müller.
Eingedeckt sind die Schnitte - nach gründlichem Entwässern in reinem Iso- propanol - in Euparal. Dessen geringer Volumenverlust beim Aushärten ist bei den mit 100 mm besonders dicken Blattschnitten von großem Vorteil.

Neben W3Asim II kommt auch eine Färbung mit Toluidinblau in 0,1%iger wässriger Lösung an fixierten Schnitten zum Einsatz. Die gefärbten Schnitte werden am besten direkt nach dem Spülen in Wasser fotografiert. Die Erstellung von Dauerpräparaten ist schwierig, da schon kleinste mengen von Alkohol die Differenzierung zerstören: die Schnitte erscheinen dann einheitlich blau. Leider enthält auch das wasserbasierte Eindeckmittel Magnacol Alkohol und schrumpft noch dazu recht stark, was bei den dicken Blattschnitten zu Luftblasen unter dem Deckglas führt.  
Bild 8: Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom
Bild 8: Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom

Die verwendete Technik

Alle Aufnahmen entstanden auf dem Leica DM E mit den Objektiven NPlan 5 und 40x sowie den 10x und 20x PlanApos. Die Kamera ist eine Canon Powershot A520 mit Herrmannscher Okularadaption. Zur Zeit nutze ich am Adapter ein Zeiss KPL 10x, das mit den Leica-Objektiven sehr gut harmoniert. Die Steuerung der Kamera erfolgt am PC mit dem Programm PSRemote und der Vorschub wird manuell anhand der Skala am Feintrieb des DM E eingestellt.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.
Bild 9: Aufbau der Okularadaption mit der Canon Powershot A520
Bild 9: Aufbau der Okularadaption mit der Canon Powershot A520

Das adulte Blatt

Zunächst schauen wir uns das adulte Blatt an, dessen besondere Speicherzellen den Reiz der Pflanze ausmachen - naja, zumindest für den botanisch interessierten Mikroskopiker.
Als Erstes werfen wir einen Blick auf den Rand des zylinderförmigen Blattes mit dem Assimilationsparenchym und den Fasersträngen, die der Gattung den Namen Bogenhanf eingebracht haben. Stomata und Raphiden dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Bilder 10 - 20: Der Blattrand
  • Bild 10: Der Blattrand mit der Epidermis und dem Assimilationsparenchym mit seinen Chloroplasten; ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 11: Ein Idioblast mit Raphidenbündel; ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 12: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 13: Ein Faserstrang unterhalb des Assimilationsparenchyms, ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 14: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 15: Ein Faserstrang im fertigen Präparat; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Bild 16: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 17: Ein Stoma in der Epidermis; ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 18: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 19: Ein Stoma im fertigen Präparat; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Bild 20: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
Die Tage wurde im Mikroskopie-Forum eine interessante Studie zur Wirkungsweise der Raphiden verlinkt (zweite Seite im Verlauf des Threads): im Zusammenspiel mit dem Enzym Cystein-Protease führen durch die Rhapidennadeln herbeigeführte Mikroverletzungen im Verdauungstrakt kleiner Insekten und Raupen zum Tod.
In der Beschreibung des Zylindrischen Bogenhanfs wird auf die raue Oberfläche der Blätter hin gewiesen. Die Ursache liegt in den immer wieder auftretenden größeren Epidermiszellen, wie sie auch hier in der Bildmitte (Bilder 11 und 12) zu finden sind.
Die Färbung zeigt die Faserstränge oder Faserbündel (FB) in den Bildern 15 und 16 in gelber und nicht in roter Farbe. Sie sind also nicht lignifiziert und daher für das Flechten von Seilen geeignet. In den frischen Schnitten sind auch die großen, linsenförmigen Chloroplasten (Cp) in den Zellen des Assimilationsparenchyms gut zu sehen. Auffällig sind die kreisförmigen Strukturen auf den Zelloberflächen des Assimilationparenchyms. Sie scheinen immer wieder von "Noppen" mit sehr dünnen Zellwänden auf dem Scheitelpunkt unterbrochen zu sein (???). Ob es sich dabei um "Abstandshalter" zwischen den Zellen handelt, um z.B. Wasser schnell im Interzellularraum bewegen zu können?
Im frischen Schnitt (Bilder 17 und 18) sind sogar die inneren Cuticularhörnchen (iCuH) des Stomas gut zu erkennen, wie der Vorhof und der lange Spalt eine Anpassung an trockene Verhältnisse. Dazu kommt, dass die Stomata an sich auch vergleichsweise selten sind. Im gefärbten Bild (19 und 20) tauchen auch wieder die schon diskutierten Oberflächenstrukturen (???) auf.
Informationen zu den Abkürzungen in den beschrifteten Bildern in der oben stehenden und den folgenden Galerien finden Sie hier: Tabelle mit den Kürzeln und den zugehörigen allgemeinen Erläuterungen.
Natürlich darf auch ein kurzer Blick auf die Leitbündel nicht fehlen:
Bilder 21 bis 26: Leitbündel im adulten Blatt
  • Bild 21: Geschlossen kollaterales Leitbündel und ein erster Blick auf die Wasserspeicherzellen; ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 22: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 23: Geschlossen kollaterales Leitbündel; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Bild 24: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 25: Hier ein mit Toluidinblau gefärbter Schnitt in Wasser, nochmals das Leitbündel, Vergrößerung 200x
  • Bild 26: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
Wir finden geschlossen kollaterale Leitbündel unterschiedlicher Größe, die im Mesophyll verstreut liegen. Daher erlauben uns die Bilder 21 und 22 vom frischen Schnitt auch einen ersten Blick auf die Wasserspeicherzellen (WS), die durch ihre "Streben" auffallen. In den nach W3Asim II gefärbten Bildern 23 und 24 wird noch einmal deutlich, dass die Fasern (gelb, FB) im Gegensatz zu den Tracheiden (rot, T) nicht lignifiziert sind. Ob man bei dem Kranz von Mesophyllzellen rund um die Leitbündel von einer Leitbündelscheide sprechen kann - ich bin mir nicht sicher. Allerdings gehören die Arten in der Gattung der Bogenhanfe zu den CAM Pflanzen.
Die farbliche Differenzierung der Toluidinfärbung in den Bildern 25 und 26 funktioniert nur in Wasser. Kommt Alkohol hinzu, schlägt die Färbung komplett nach Blau um.
So, nun aber zu den ominösen Wasserspeicherzellen. Bei diesen Idioblasten, die im Mesophyll der Sansevierien in großer Anzahl auftreten, handelt es sich um abgestorbene Zellen, von denen nur noch die mit einem Netz von Stegen verstärkte Zellwand stehen geblieben ist. Diese sind durch das Acriflavin ganz leicht gelblich angefärbt und auch im Polarisationskontrast gut zu sehen. Die bei Koller und Rost beschriebene Anfärbung mit Toluidinblau bringt jedoch die besten Ergebnisse.
In der Regel lagern sukkulente Pflanzen das Wasser in den Vakuolen lebendigen Zellen ein, so wie es auch beim Spross und dem Rhizom des Zylindrischen Bogenhanfs der Fall ist. Das besondere bei S. cylindrica und den anderen Vertretern der Gattung Sansevieria ist die Wassereinlagerung in abgestorbenen Mesophyllzellen.
Bilder 27 bis 39: Wasserspeicherzellen im adulten Blatt
  • Bild 27: Mesophyll mit Speicherzellen und Leitbündeln; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 50x
  • Bild 28: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 29: Mesophyll mit Speicherzellen und Leitbündeln; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Bild 30: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 31: Speicherzellen; ungefärbtes Frischmaterial; Vergrößerung 200x
  • Bild 32: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 33: Mesophyll mit Speicherzellen und Leitbündeln; SW-Aufnahme im Polarisationskontrast, Vergrößerung 50x
  • Bild 34: Speicherzellen im Mesophyll; Färbung W3Asim II, Polarisationskontrast, Vergrößerung 200x
  • Bild 35: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 36: Mesophyll mit Speicherzellen und Leitbündeln; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 50x
  • Bild 37: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 38: Speicherzellen und ein kleines Leitbündeln; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 200x
  • Bild 39: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab. An der mit den blauen Pfeilen gekennzeichneten Stellen ist besonders schön zu erkennen, dass von den abgestorbenen Speicherzellen die gesamte Zellwand erhalten geblieben ist und nicht etwa nur die 'Streben'. Interessant sind die roten
Die Bilder 27 bis 30 zeigen schön, dass die leicht gelblichen Speicherzellen (WS) in einem hier blaugrün angefärbten Netz lebendiger Mesophyllzellen (MeP) liegen und die Leitbündel grob radial "umlagern". Somit ist ein schneller Transport des Wassers vom und zum Leitbündel gegeben. Die Strebenstruktur bleibt uns hier noch verborgen.
Am frischen Schnitt (Bilder 31 und 32) konnte ich die Streben im Hellfeld darstellen. Sie sind meist unverzweigt und zeigen dementsprechend nur wenig Gabelungen oder Kreuzungen. Dies ist für die einzelnen Arten in der Gattung der Bogenhanfe spezifisch und kann als Bestimmungsmerkmal dienen. Vergleiche die Arbeit von Koller und Rost. Interessant: in den Zellen des Mesophylls finden sich immer einige kleine rundliche Chloroplasten. Ob hier Energie für einen aktiven Wassertransport gewonnen wird?
Im Polarisationskontrast (Bilder 33 bis 35) treten die strebenartigen Verdickungen auf den Zellwänden der Speicherzellen schön zutage.
Aber erst die Toluidinfärbung (Bilder 36 bis 39) macht die Zellwände der Speicherzellen sichtbar und zeigt deutlich, dass hier nicht nur ein Netz von Streben stehen geblieben ist. Interessant sind auch die roten "Poren" auf der Zellwand zwischen den Stegen (weiße Pfeile in Bild 39). Ich vermute, hier sehen wir ein altes Tüpfelfeld, das nun ggf. dem Wassertransport in die Zelle hinein und aus der Zelle hinaus dient.
Die Speicherzellen sind recht groß und in den 100 µm dicken Schnitten braucht man große Bilderstapel, um alle Bereiche scharf abzubilden. So besteht das Bild 38 z.B. aus 83 Einzelaufnahmen. Diese sind im folgenden Bild 40 zu einem animierten GIF-Bild zusammen gesetzt, das somit einen Spaziergang durch die Schärfenebenen der Einzelbilder erlaubt. 
Bild 40: Bildfolge des Stapels zu Bild 38 als animiertes GIF; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 200x, Achtung, lange Ladezeit beim Vergrößern
Bild 40: Bildfolge des Stapels zu Bild 38 als animiertes GIF; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 200x, Achtung, lange Ladezeit beim Vergrößern
Bevor wir uns noch kurz dem Spross und dem Rhizom des Zylindrischen Bogenhanfs zuwenden, unten ein Portrait einer besonders schönen Speicher- zelle in Toluidinblau-Färbung.
Bild 41: Noch einmal eine der Wasserspeicherzellen im Portrait; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 200x
Bild 41: Noch einmal eine der Wasserspeicherzellen im Portrait; Färbung Toluidinblau, Vergrößerung 200x

Der Spross

Der Spross des Zylindrischen Bogenhanfs zeigt keine Besonderheiten. Auch er ist sukkulent, besitzt aber nicht die besonderen Wasserspeicherzellen, die wir im adulten Blatt beobachten konnten. Wie bei einer monokotylen Pflanze üblich, liegen die Leitbündel frei im Markparenchym verteilt. Nach außen hin ist der Spross von einem mächtigen Rindenparenchym und einer Epidermis mit recht dünner Cuticula abgeschlossen. Dazwischen liegt eine einreihige Hypodermis.
Auffällig sind die kleinen goldenen Tröpfchen in den Zellen der Epidermis - wohl ein ätherisches Öl.
Bild 43: Hier noch einmal die Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom
Bild 43: Hier noch einmal die Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom
Bilder 43 bis 47: Der Spross des Zylindrischen Bogenhanfs im Überblick
  • Bild 43: Der Sprossquerschnitt in der Übersicht; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 50x
  • Bild 44: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
  • Bild 45: Epiodermis, Hypodermis und Öltröpchen. Die zellen des Rindenparenchyms enthaltenen wenige und sehr kleine Chloroplasten; ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 46: Ein Stoma in der Epidermis des Sprosses; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Bild 47: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
Wie die Bilder 45 und 46 zeigen, besitzt der Spross einige Stomata in der Epidermis. Ein Hinweis darauf, dass die bei uns anzutreffende Verkaufsform des Zylindrischen Bogenhanfs nicht die Situation am natürlichen Standort wieder gibt: die Blätter "erscheinen" in der Natur nicht direkt aus dem Boden (wie in Bild 48), auch der Spross ist ein oberirdisches Pflanzenteil. Hier wäre es interessant, eine große Pflanze einmal auszugraben: ob da jeder Blattzylinder nur einer Pflanze entspricht? Normalerweise stehen die bis zu 6 Blätter etwas abgespreizt am Spross und ihre Blattgründe verdecken diesen komplett (Bild 49).
Bild 48: So sieht man den Bogenhanf in der Regel im Handel, wenn er nicht durch Flechtung oder Färbung verfremdet wurde.
Bild 48: So sieht man den Bogenhanf in der Regel im Handel, wenn er nicht durch Flechtung oder Färbung verfremdet wurde.
Bild 49: Hier der natürliche Habitus, der Bildausschnitt zeigt den Blattansatz. Zur Ehrenrettung sei gesagt: auch diese Aufnahme stammt aus dem selben Pflanzenhandel.
Bild 49: Hier der natürliche Habitus, der Bildausschnitt zeigt den Blattansatz. Zur Ehrenrettung sei gesagt: auch diese Aufnahme stammt aus dem selben Pflanzenhandel.
Nun noch ein schneller Blick auf ein Leitbündel im Spross:
Bilder 50 und 51: Leitbündel des Sprosses
  • Bild 50: Eines der geschlossen kollateralen Leitbündel aus dem Spross; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Bild 51: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab

Das Rhizom

Das Rhizom liegt im Gegensatz zum Spross in der Regel tatsächlich unter der Erdoberfläche, stellt jedoch anatomisch keine Wurzel sonder eine Sonderform des Sprosses da und wird auch als Erdspross bezeichnet. Daher zeigt der Querschnitt hier kaum Abweichungen zu dem des Sprosses selbst. Auffällig ist nur die nun mehrreihige Hypodermis, sicher ein Schutz gegen Fressfeinde, wozu vermutlich auch die hier wieder auftretenden ätherischen Öle beitragen. Natürlich ist das Rhizom als Speichergewebe bei Sansevieria cylindrica ebenfalls sukkulent.
Bild 52: Hier noch einmal die Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom
Bild 52: Hier noch einmal die Schnittführung: S1 - adultes Blatt, S2 - Spross, S3 - Rhizom
Bilder 53 bis 55: Das Rhizom des Zylindrischen Bogenhanfs im Querschnitt
  • Bild 53: Epidermis, Hypodermis und Rindenparenchym des Rhizoms, die Öltröpfchen sind leider schon etwas Richtung Rindenparenchym abgewandert, Chloroplasten finden wir keine. Ungefärbtes Frischmaterial, Vergrößerung 200x
  • Bild 54: Epidermis, Hypodermis und Rindenparenchym im fertigen Präparat; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Bild 55: Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung und Maßstab
Literatur und Links
[1]  Anatomy of Seed Plants, 2nd Edition
       Katherine Esau, Wiley-India Reprint 2011.
      
[2]  Pflanzenanatomisches Praktikum I
       Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007.

[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Wacker für Alle
       W3Asim Färbungen von Rolf-Dieter Müller, MKB 2011

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[6]  
Koninklijk Antwerps Genootschap voor Micrografie (KAGM)
       Link zur Webseite der KAGM

[7]  Structural Analysis of Water-Storage Tissue in Leaves of Sansevieria
       (Agavaceae)

       Alan L. Koller and Thomas L. Rost
       Botanical Gazette, Vol. 149, No. 3 (Sep., 1988), pp. 260-274
 

Bildquellen
  • Bild 2: S. cylindrica im Botanischen Garten San Diego
    Wikipedia, User "Stickpen", gemeinfrei
  • Bild 3: S. cylindrica im Botanischen Garten der Universität Würzburg
    Wikipedia, User "Daderot", gemeinfrei
  • Bild 6: Illustration S. cylindrica
    Curtis´s botanical magazine. vol. 85 (ser.3: v.15) Tab. 5093
    Walter Hood Fitch (1817-1892)
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Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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