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Botanische Schnitte

Das Urheberrecht aller hier gezeigten Bilder liegt beim jeweiligen Autor. Wenn Sie Interesse an der Nutzung von Aufnahmen haben, wenden Sie sich gerne an uns, der Rechteinhaber wird Sie dann kontaktieren.
(Info(at)mikroskopie-bonn.de)
1007-information Inhalt
Strich_540_schmal.jpg
Eibe (Taxus spec.)
Querschnitt durch den Spross einer Eibe (Taxus spec.), gefärbt mit W3Asim II. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
Die Aufnahme ist mit 1200 * 1200 Punkten etwas größer und aus 14 Einzelbildern zusammen gesetzt.
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Querschnitt durch den Spross einer Eibe, W3Asim II
Querschnitt durch den Spross einer Eibe, W3Asim II
Paprika (Spanischer Pfeffer)
Spanischer Pfeffer (Capsicum annuum) oder Paprika ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Der Ursprung der Pflanze liegt in Süd- und Mittelamerika, natürliche Vorkommen reichen jedoch bis in den Süden Nordamerikas. Capsicum annuum ist der am weitesten verbreitete Vertreter der Gattung Paprika (Capsicum) und wird weltweit als Kulturpflanze in unzähligen Sorten gezogen.
Wie bei allen Vertreter aus der Familie der Nachtschatten findet man als Besonderheit ein zusätzliches, innen liegendes Phloem. 
Die Bedeutung der Beschriftung kann hier nachgelesen werden. Einen ausführlicheren Artikel finden Sie im Mikroskopie-Forum. Präparation und Auf- nahmen von Jörg Weiß.
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  • Capsicum annuum, Illustration aus Köhlers Medizinalpflanzen, 1887 von Franz Eugen Köhler, Gemeinfrei. Quelle www.biolib.de von Kurt Stüber
  • Spross mit Knoten
  • Blüte einer Capsicum annuum - Sorte. Quelle: Wikipedia, User Shizao, 2006, CC BY-SA 2.5
  • Ein Sprossknoten mit intensiv violetter Färbung, darunter ein kleiner beiger Bereich mit Phelem (sekundärem Abschlußgewebe). Auf den dunkelgrünen Streifen des Sprosses sitzen die Stomata.
  • Das selbe Probenstück von der anderen Seite aus aufgenommen.
  • Querschnitt durch die äußeren Gewebe des Sprosses, ungefärbt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 17 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Amyloplasten in den Zellen des Rindenparenchyms, ungefärbt; Vergrößerung 400x, Stapel aus 21 Bildern
  • Die violette Färbung rührt von Anthocyanen in den Vakuolen der Hyphodermiszellen her. Der Fabstoff ist wasserlöslich und wird von Ethanol schnell zerstört, bei der Aufnahme der frischen Freihandschnitte war also Eile gefragt.
  • Die violette Färbung rührt von Anthocyanen in den Vakuolen der Hyphodermiszellen her. Der Fabstoff ist wasserlöslich und wird von Ethanol schnell zerstört, bei der Aufnahme der frischen Freihandschnitte war also Eile gefragt.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Ein Internodium des Sprosses im Überblick, Färbung W3Asim II; Vergrößerung 50x, Stapel aus 26 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Querschnitt durch die äußeren Gewebe des Sprosses. Das Bild zeigt die gleiche Stelle wie in der zuvor gezeigten ungefärbten Ausfnahme, die Färbung ist W3Asim II; Vergrößerung 200x, Stapel aus 20 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Sklerenchym, Phloem, Cambium und Xylem; Vergrößerung 200x, Stapel aus 25 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Das innere Phloem unterhalb des primären Xylems, Vergrößerung 200x, Stapel aus 21 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Querschnitt eines Sprossknotens (Nodium) mit den Leitgeweben, Vergrößerung 50x, Stapel aus 20 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Sprossknoten (Nodium), auch hier wieder die Leitgeweben, allerdings unterhalb eines Blattansatzes, Vergrößerung 50x, Stapel aus 30 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Hier die äußeren Gewebe des Nodiums, schon mit sekundärem Abschlussgewebe (Phellem). Auffällig ist auch das mit rund 2 mm sehr starke Rindenparenchym. Vergrößerung 50x, Stapel aus 25 Bildern
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Noch mal zum Buschmannsfluss-Palmfarn
Zum Buschmannsfluss-Palmfarn (Encephalartos trispinosus) gibt es ja schon einen Artikel in unserer Bibliothek, aber wir hatten ihn beim letzten Treffen des AKM Rhein-Main-Neckar nochmals unter dem Messer. Die gefärbten Schnitte waren nach dem Entwässern sehr hart und verdreht, aber wir haben auch versucht, die frischen Schnitte mittels Magnacol Mountant einzudecken, um die Originalfarbe des Blattgrüns zu erhalten. Das zunächst sehr gute Resultat wurde aber bereits recht schnell von großen Luftblasen getrübt - eine Fixierung wäre nötig gewesen, was aber zum Verlust des Blattgrüns geführt hätte. Daher gibt es nur noch Bilder von diesem vergänglichen Experiment.
Die Bedeutung der Beschriftung kann hier nachgelesen werden. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Unfixierter Querschnitt durch eine Blattfieder des Buschmannsfluss-Baumfarns, Vergrößerung 100x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Eines der Leitbündel aus dem Querschnitt, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Hier ein Stoma, ebenfalls in 200facher Vergrößerung
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Im Präparat bilden sich große Luftblasen. Das Magnacol Mountant ist wasserbasiert, das Pflanzenmaterial unfixiert. Ob nach der Präparation weiterlaufende Photosyntheseprozesse für die Blasem gesorgt haben? Der Schnitt war vor dem Eindecken absolut blasenfrei.
Blattoberfläche des Sommerbohnenkrauts
Das Sommerbohnenkraut oder Echte Bohnenkraut (Satureja hortensis) aus der Familie der Lippenblütengewächse ist ein Verwandter des Thymians und ein altes Gewürz, dessen Verwendung sich sofort aus seinem Namen erschließt.
Seine Blattoberfläche ist zum einen wegen der Drüsenhaare und zum anderen wegen des allgegenwärtigen Pilzbefalls interessant. Die Aufnahmen stammen vom frischen Blatt, vom mit Chloralhydrat gebleichten und von einem ebenso gebleichten und mit Brillantkresylblau (BKB) gefärbt Blatt. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Illustration zum Sommerbohnenkraut (aus Deutschlands Flora in Abbildungen, Jacob Sturm; www.biolib.de von Kurt Stüber)
  • Öldrüsenhaare auf der Blattunterseite, frisches Blatt im Auflicht, Vergrößerung 100x
  • Öldrüsenhaare auf der Blattunterseite, frisches Blatt im Auflicht, Vergrößerung 100x
  • Ein Drüsenhaar am mit Chloralhydrat gebleichten Blatt, Vergrößerung 200x
  • Ein Drüsenhaar am mit Chloralhydrat gebleichten Blatt nach Färbung mit BKB, Vergrößerung 200x
  • Pilzbefall auf der Blattoberseite am mit Chloralhydrat gebleichten Blatt nach Färbung mit BKB, Vergrößerung 400x
Blütenstiel der Tulpe
Jacob, der Sohn unserer Nachbarn, interessiert sich für Mikroskopie. Zum Geburtstag habe ich ihm daher eine "Schnippelsession" versprochen. Das war letztes Jahr im Mai und wir haben es gerade noch vor seinem nächsten Geburtstag geschafft.
Wir hatten gerade einen Strauss Tulpen auf dem Tisch und so musste ein Tulpenstiel für unsere Schnitte her halten. Die Bilder hier stammen von Jacobs Schnitten, die er unter Anleitung selbst erstellt, gefärbt und eingedeckt hat. Im Alter von knapp 12 Jahren eine tolle Leistung, zumal ich nach der Vorführung der jeweiligen Tätigkeit in aller Regel nicht mehr eingreifen musste.
Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet und kommen als Gartenblumen mittlerweile in allen gemäßigten Zonen der Erde vor.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation von Jacob und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Tulpenmeer im Botanischen Garten der Universität Bonn
  • Illustration zur Tulipa sylvestris aus Flora von Deutschland , Österreich und der Schweiz (Prof.  Otto Wilhelm Thomé, 1885), public domain, Quelle: www.biolib.de - Kurt Stüber
  • Makroaufnahme eines fertig präparierten Schnittes
  • Überblick über die Gewebe am Rand eines Schnittes
  • Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Ein Leitbündel im Querschnitt
  • Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Ein weiteres Leitbündel
Blattquerschnitte vom Echten Thymian
Der Echte Thymian (Thymus vulgaris) ist eine beliebte Gewürz- und Heilpflanze, die besonders in der mediterranen Küche und bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten vielfältige Verwendung findet. Würz- und Heilkraft beruhen auf  verschiedenen ätherischen Ölen, die in speziellen Drüsenhaaren in der Epidermis vorgehalten werden. Hier nun ein Blick auf den Blattquerschnitt und diese Drüsenhaare. 
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Illustration zum Echten Thymian (Thymus vulgaris) aus Köhlers Medizinalpflanzen. Quelle: www.biolib.de von Kurt Stüber
  • Blattunterseite des Echten Thymians im Auflicht, Vergrößerung 100x
  • Blattoberseite des Echten Thymians im Auflicht, Vergrößerung 100x
  • Querschnitt durch ein Thymianblatt in der Übersicht, Vergrößerung 50x
  • Mittelrippe im Querschnitt, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Mittelrippe im Querschnitt, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Blattrand, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Blattrand, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Drüsenhaare auf der Blattoberseite, W3Asim II, Vergrößerung 200x. Wie durch ein Wunder haben die Ölbehälter die Präparation bis auf eine leichte Schrumpfung unbeschadet überstanden.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Stoma und Epidermis auf der Blattoberseite, ungefärbt, Vergrößerung 400x
  • Stoma und Epidermis auf der Blattoberseite, W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Stomata und Epidermis auf der Blattunterseite, ungefärbt, Vergrößerung 400x
  • Stomata und Epidermis auf der Blattunterseite, W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Ein zerstörter Ölbehälter auf der Blattoberseite gibt den Blick auf die Zellen am Grund des Drüsenhaars frei. Links einige Stomata. Gebleichtes Totalpräparat, Brilliantkresylblau, Vergrößerung 400x
Das Blatt des Chinesischen Blauregens
Die Chinesische Wisteria (Wisteria sinensis), auch Chinesischer Blauregen oder Glyzine genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Blauregen (Wisteria) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae).
Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und ist in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou, Hebei, Henan, Hubei, Shaanxi und Yunnan häufig zu finden. Als Zierpflanze hat sie sich aber auch längst einen festen Platz in den Gärten Europas und Nordamerikas erobert und kann dort bis zu 100 Jahre alt werden. W. sinensis bevorzugt feuchte Böden, wächst auch im Schatten, blüht aber nur, wenn sie mindestens teilweise von der Sonne beschienen wird.
Mehr von der Sprossentwicklung der Pflanze finden Sie in der Bibliothek Botanik auf unserer Webseite.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Blütenstand des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis)
  • Blattwerk des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis)
  • Mittelrippe und Blattspreit, ungefärbt, Vergrößerung 100x
  • Mittelrippe und Blattspreit, W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Blattspreit, ungefärbt, Vergrößerung 400x
  • Blattspreit, W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Blattstiel, ungefärbt, Vergrößerung 50x
  • Blattstiel, W3Asim II, Vergrößerung 50x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Detail des Blattstiels, ungefärbt, Vergrößerung 100x
  • Detail des Blattstiels, W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Leitgewebe und Sklerenchymring des Blattstiels, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Leitgewebe und Sklerenchymring des Blattstiels, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Einer der beiden 'Höcker' im Profil des Blattstiels mit Nebenleitbündeln, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Einer der beiden 'Höcker' im Profil des Blattstiels mit Nebenleitbündeln, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Ein Stoma am Blattstiel, ungefärbt, Vergrößerung 400x
  • Ein Stoma am Blattstiel, W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Die Kiwi
Actinidia deliciosa, im Deutschen als Kiwi, Chinesischer Strahlengriffel oder Chinesische Stachelbeere bezeichnet, ist eine nur in Kultur vorkommende Art der Strahlengriffel. Sie liefert, besonders von der Sorte ‘Hayward’, den Großteil der weltweit gehandelten Kiwifrüchte.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Blatt des Chinesischen Strahlengriffels (Actinidia deliciosa)
  • Makroaufnahmen eines Blattes des Chinesischen Strahlengriffels (Actinidia deliciosa) im Durchlicht
  • Blattspreit und Mittelrippe, ungefärbt, Vergrößerung 50x
  • Mittelrippe, ungefärbt, Vergrößerung 100x
  • Mittelrippe, W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Leitbündel der Mittelrippe, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Blattspreit mit Nebenleitbündel, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Blattspreit , W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Blattspreit mit Calciumoxalat-Raphiden , W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Noch einmal das gleiche Bild im Polarisationskontrast (Graustufen), die doppelbrechenden Raphiden treten nun deutlich hervor
  • Sprossquerschnitt des Chinesischen Strahlengriffels, W3Asim II, Vergrößerung 50x
  • Sprossquerschnitt im Detail, ungefärbt, Vergrößerung 100x
  • Sprossquerschnitt im Detail, W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Rindenparenchym, Sklerenchym und Phloem, ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Rindenparenchym, Sklerenchym und Phloem, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Primäres Xylem und Markparenchym, W3Asim II, Vergrößerung 200x
  • Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Noch einmal die gleiche Aufnahme, aber in Graustufen
Blatt der Igel-Agave
Die Igel-Agave (Hedgehog Agave, Agave stricta) ist ein kleinerer Vertreter der monokotyledonen Gattung Agave aus der Familie der Spargelartigen (Asparagaceae). Ihre Sprosse verzweigen und erreichen eine Länge von einem bis zwei Metern. Der meist gerade, ährige Blütenstand erreicht eine Höhe zwischen 1,5 und 2,5 Metern und trägt rote bis purpurfarbene Blüten. Hier sehen wir Querschnitte durch das leicht sukkulente Blatt der Pflanze, dessen Durchmesser zwischen 3 und 5 mm beträgt.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen der ungefärbten Schnitte von Dr. Detlef Kramer, Präparation und Aufnahmen von den gefärbten Schnitte von Jörg Weiß.
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  • Die Igel-Agave im Gewächshaus des Botanischen Gartens der TU Darmstadt
  • Die Makroaufnahme lässt die Form der zwischen 3 und 5 mm durchmessenden, leicht sukkulenten  Blätter erkennen
  • Makroaufnahme von einem gefärbten Blattquerschnitt in der Übersicht. Das Blatt hat einen annähernd dreieckigen Querschnitt mit zwei ausgeprägten Kanten an den Blatträndern.
  • Lage der Leitbündel im Zentrum des Blattes. Auffällig sind die Sklerenchymkappen an den Leitbündeln und das mächtige Parenchym (Sukkulenz).
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Leitbündel unter der Epidermis am Blattrand. Auch die ausgeprägte Cuticula ist gut zu erkennen.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Leitbündel mit Sklerenchymkappe am Blattrand.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Querschnitt durch ein Leitbündel im frischen, ungefärbten Schnitt. Präparation und Aufnahme von Dr. Detlef Kramer.
  • Leitbündel mit Sklerenchymkappen im gefärbten Präparat
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Querschnitt durch die Epidermis mit einem Stoma im frischen, ungefärbten Präparat. Präparation und Aufnahme von Dr. Detlef Kramer.
  • Stoma in der Epidermis im gefärbten Präparat. Auch hier ist die ausgeprägte Cuticular gut zu erkennen.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
Spross der Strauchrose
Die Rosenhybride "Mozart" (Lamberts 1937) ist ein Beispiel für eine Strauchrose mit klassischen, ungefüllten Blüten. Hier der Spross im Querschnitt.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Die Strauchrosenhybride
  • Blüten und Knospen und eine Biene bei der Arbeit
  • Die Rose hat eine einfache, ungefüllte Blüte mit fünf Blütenblättern
  • Querschnitt durch den mit W3Asim II gefärbten Spross (Makro-Aufnahme)
  • Segment aus dem Sprossquerschnitt, Färbung W3asim II, Vergrößerung 50x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Ein wenig näher heran
  • Über dem Phloem sitzt eine Sklerenchymkappe und zwischen Phloem und Xylem finden wir das Cambium
  • Das primäre Xylem am Übergang zum Markparenchym
  • Das Markparenchym besteht aus großen, dünnwandigen Zellen. Dazwischen liegen kleine Nester sklerifizierter Zellen
  • Auch am Spross finden sich Spaltöffnungen (Stoma)
Nadeln der Sibirischen Tanne
Die Sibirische Tanne (Abies sibirica) ist ein 35 bis 40 Meter hoher Baum aus der Familie der Kieferngewächse, der einen stattlichen Stammdurchmesser von bis zu einem Meter erreichen kann.  Wie die meisten Pinaceae behält sie ihre Nadeln einige Jahre, bevor diese abfallen und so kann man hier die Querschnitte unterschiedlich alter Nadeln vergleichen.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim I oder W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrif- teten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Die Proben stammen von einem schönen, freistehenden Baum auf dem Institutsgelände der TU Darmstadt. Ein bekannter und verdienter Mikroskopiker bietet sich freundlicherweise als Größenvergleich an. ;)
  • An dem Ast hier zeigen sich schön die unterschiedlich alten Nadeln aus drei Generationen. Die dreijährigen und die frischen Nadeln aus dem aktuellen Jahr folgen gleich als unterschiedlich gefärbte Schnitte.
  • Hier ein Blick auf die Unterseite der einjährigen Nadeln. Schön sind die beiden matten Streifen zu sehen, in denen die Stomata liegen.
  • Querschnitt durch die dreijährige Nadel, Färbung W3Asim I und Vergrößerung 50x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Maßstab und Beschriftung.
  • Das Leitbündel im Zentrum der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim I und Vergrößerung 200x.
  • Das Assimilationsparenchym (hier als Palisadenparenchym) unter der sklerifizierten zweireihigen Epidermis der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim I und Vergrößerung 200x.
  • Ein Harzkanal an der Unterseite der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim I und Vergrößerung 400x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Maßstab und Beschriftung.
  • Stomata an der Unterseite der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim I und Vergrößerung 400x.
  • Hier der Querschnitt durch die dreijährige Nadel, diesmal gefärbt nach W3Asim II und mit einer Vergrößerung von 50x. Die folgenden Bilder zeigen wieder die Ausschnitte, die wir von der ersten Serie mit W3Asim I Färbung kennen.
  • Das Leitbündel im Zentrum der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 200x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Maßstab und Beschriftung.
  • Das Assimilationsparenchym (hier als Palisadenparenchym) unter der sklerifizierten zweireihigen Epidermis der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 200x.
  • Ein Harzkanal an der Unterseite der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 400x.
  • Stomata an der Unterseite der dreijährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 400x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Maßstab und Beschriftung.
  • Und nun der Querschnitt durch die einjährige Nadel, gefärbt nach W3Asim II und mit einer Vergrößerung von 50x. Die folgenden Bilder zeigen wieder die Ausschnitte, die wir von der ersten beiden Serie kennen.
  • Das Leitbündel im Zentrum der einjährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 200x.
  • Das Assimilationsparenchym (hier als Palisadenparenchym) unter der noch nicht ausdifferenzierten zweireihigen Epidermis der einjährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 200x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Maßstab und Beschriftung.
  • Ein Harzkanal an der Unterseite der einjährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 400x.
  • Ein Stoma an der Unterseite der einjährigen Nadel; Färbung W3Asim II und Vergrößerung 400x.
Der Scharfe Hahnenfuß
Der Scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In einigen Regionen Deutschlands und in der deutschsprachigen Schweiz wird sie – wie allerdings manche anderen gelbblühenden Wiesenblumen auch – oft als Butterblume bezeichnet (was auch für den nahe verwandten Kriechender Hahnenfuß gilt).
Die Schnitte sind naturbelassen oder bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller und Jörg Weiß.
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  • Der Scharfe Hahnenfuß in der Illustration; von Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz; 1885, Gera, unter GDFL by Kurt Stueber (www.biolib.de)
  • Die Pflanze am Standort auf einer Wiese am Bodensee - leider bei schlechtem Wetter geblitzt ...
  • Eines der typischen Laubblätter
  • Die Blüte
  • Übersicht über ein Segment des röhrenförmigen Sprosses; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 100x
  • Ungefärbte Aufnahme der Sprosswand mit einem Leitbündel, Vergrößerung 100x
  • Ein ähnlicher Ausschnitt, gefärbt nach W3Asim II; Vergrößerung 100x
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Ein Leitbündel des Scharfen Hahnenfußes; ungefärbt, Vergrößerung 200x
  • Ein ähnlicher Ausschnitt, gefärbt nach W3Asim II; Vergrößerung 200x
  • Der Scharfe Hahnenfuß hat ein offen kollaterales Leitbündel: zwischen Xylem und Phloem liegt ein Cambium; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Eine Spaltöffnung (Stoma) in der Epidermis des Sprosses; Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x
  • Die gleiche Aufnahme wie zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Der Scharfe Hahnenfuß und der Kriechende Hahnenfuß im Vergleich. Ungefärbte und unfixierte Schnitte im Hellfeld (oben) und in der Auflicht-Fluoreszenz bei einer Anregung mit 470 nm (Mitte) und 365 nm (unten). Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller
  • Sprossquerschnitt vom Scharfen Hahnenfuß (unfixiert und ungefärbt) im Hellfeld und in der Auflicht-Fluoreszenz bei 470 nm Anregung. Aufnahme und Präparation Rolf Dieter Müller
  • Segment vom Spross des Scharfen Hahnenfußes (wieder Frischmaterial) im Hellfeld und in der Auflicht-Fluoreszenz bei 470 nm Anregung.  Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller
Die Sawara-Scheinzypresse
Die Sawara-Scheinzypresse (Chamaecyparis pisifera "Boulevard") findet sich oft in unseren Gärten, wo sie mit ihren bläulichen Blättern einen schönen Akzent setzt. Sie stammt aus Japan und ist einer der „Fünf Bäume von Kiso“, die 1708 im Lehen Owari unter Naturschutz gestellt wurden. Besonders interessant ist das verholzte Xylemparenchym des Sprosses, dem die folgenden Bilder gelten.
Die Schnitte sind bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Illustration zur Sawara-Scheinzypresse aus Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband), von Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini, 1870, Quelle Wikipedia (Public Domain), www.biolib.de, Kurt Stüber
  • Spross mit Blättern in der Makro-Aufnahme
  • Ungefärbter Schnitt durch den Spross der Sawara Scheinzypresse, Vergrößerung 200x
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung. Die verholzten Zellen des Phloemparenchyms fallen durch ihre bandförmige Anordnung sofort ins Auge.
  • Nun in Farbe: ein ähnlicher Ausschnitt wie zuvor, jedoch gefärbt nach W3Asim II. Die Vergrößerung beträgt wieder 200x
  • Ganz in Rot: im Zentrum des Sprosses findet sich ein kleines Markparenchym. Nach außen hin schließen sich die Zellen des primären Xylems und Xylems an. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x
Der Strauch-Dornlattich
Der Strauchdornlattich (Launaea arborescens) aus der Familie der Korbblüter (Asteraceae) ist eine ausdauernde Pflanze, die kompakte kleine Sträucher mit kugelförmigem Wuchs bildet und Höhen zwischen 50 cm und einem Meter erreicht. Man findet die Pflanzen häufig in trockener, sandiger Umgebung auf der iberischen Halbinsel, im Westen Afrikas sowie auf den Kanarischen Inseln, auf Madeira und den Kapverden.
Auffällig sind die jungen Sprosse, die quasi im Zickzack wachsen. Seine wenigen Blätter wirft der Strauch-Dornlattich oft schon mit Beginn der Blüte wieder ab, je nach Standort bleibt die Pflanze auch völlig kahl.
Hier finden Sie Spross und Blatt einer Pflanze von der Insel Lanzarote, die bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt sind. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Blühender Strauch-Dornlattich am Wegrand
  • Ganz schön auf Zack: diese kleine Pflanze zeigt die auffällig Wuchsform der Sprosse
  • Zwei Blütenstände, in denen sich je 10 bis 15 Zungenblüten befinden
  • Einige Blätter der Probepflanze. Man sieht sofort: der an den trockenen, sonnigen Standorten vorteilhaften Oberflächenreduzierung wurde fast die gesamte Blattspreite geopfert.
  • Ungefärbter Querschnitt durch den Randbereich eines jungen Sprosses. Die Zellen der Hypodermis enthalten viele Chloroplasten und tragen die Hauptlast der Photosynthese. Vergrößerung 200x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Eine ähnliche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch gefärbt nach W3Asim II. Hier ist gut zu sehen, dass der hinter der Hypodermis liegende Sklerenchymring vielfach unterbrochen ist, um den für die Photosynthese notwendigen Stoffaustausch sicher zu stellen. Auch Stomata sind ausreichend vorhanden.
  • Die Übersicht bei 100-facher Vergrößerung zeigt auch das Xylem und das Mark des Sprosses. Färbung W3Asim II.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Zwei Stomata in der Epidermis des Sprosses und unter dem Sklerenchymring ist ein Meristem zu erkennen: die Bildung des Periderms hat begonnen;  Vergrößerung 400x, Färbung W3Asim II.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Hier nun die Mittelrippe eines Blattes mit den umgebenden Geweben. Wir sehen ein gleichseitiges (äquifaciales) Blatt mit mehrreihigem Assimilationsparenchym auf Ober- und Unterseite. Auch die Stomata sind in diesem ungefärbten Schnitt gut zu erkennen. Vergrößerung 100x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Eine ähnliche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch gefärbt nach W3Asim II.
  • Hier ein Blick auf den Blattspreit. Im Zentrum liegen die Leitbündel dicht an dicht und auch hier sind die Stomata gut auszumachen. Vergrößerung 200x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
  • Eine ähnliche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch gefärbt nach W3Asim II.
  • Zwei direkt nebeneinander liegende Stomata an der Blattoberseite. Vergrößerung 400x, Färbung W3Asim II.
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
Der Japanische Sagopalmfarn
Einige Bilder vom Japanischen Sagopalmfarn (Cicas revoluta) sind schon ganz am Anfang dieser Galerie zu sehen. Hier ein erneuter Besuch bei dieser außergewöhnlichen Pflanze.
Sagopalmfarne sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), dabei haben bei allen Arten der Familie der Cycadaceae nur die männlichen Pflanzen zapfenförmige Blütenstände (Sporophyllstände). Die weiblichen Pflanzen bilden einen Kranz umgeformte fertile Blätter (Sporophyllen), an deren Ränder sich einzelne Samenanlagen befinden, in denen nach der Befruchtung die Samen gebildet werden. Typisch für die Arten der Gattung Cicas sind die fiedrigen, gabelnervigen Blattwedel, die Farnwedeln sehr ähnlich sehen, zumal die stark behaarten jungen Wedel zunächst eingerollt sind.
Dieses Mal gibt es Querschnitte eines Fiederblättchens eines solchen Wedels zu sehen, die bei einer Dicke von 50 µm nach W3Asim II von Rolf-Dieter Müller gefärbt sind. Zum Nachlesen: die Erläuterungen zu den beschrifteten Bildern finden Sie hier. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Männlicher Blütenzapfen beim Japanischen Sagopalmfarn (Cicas revoluta)
  • Zwei weibliche Pflanzen im Botanischen Garten Marimurtra in Blanes (Spanien)
  • Fertilen Blätter (Sporophyllen) einer weiblichen Pflanze aus dem Vorjahr, daher ohne Samen
  • Unterseite eines Fiederblättchens (fixiertes Material) im Auflicht. Die kleinen 'Krater' sind die Vorhöfe der Stoma
  • Querschnitt durch ein Fiederblättchen in der Übersicht (Makroaufnahme eines Präparats)
  • Querschnitt durch den Mittelnerv eines Fiederblättchens; ungefärbtes, fixiertes Material, Vergrößerung 100x
  • Ein vergleichbarer Ausschnitt in W3Asim II - Färbung
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Das Leitbündel im Mittelnerv mit den umliegenden Geweben
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Querschnitt durch die Blattfläche eines Fiederblättchens; ungefärbtes, fixiertes Material, Vergrößerung 200x
  • Ein vergleichbarer Ausschnitt in W3Asim II - Färbung
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Assimilationsparenchym, Hypodermis, Epidermis und Cuticula mit stark sklerifizierten Zellwänden
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Das Schwammparenchym dient dem Flüssigkeits- und Nährstofftransport, da es in den Fiederblättchen außer dem zentralen Leitbündel keine weiteren Leitgefäße mehr gibt
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Ein Stoma (Blattspalt) mit dem darunter liegenden Vorhof, der die Verdunstung minimiert - eine Anpassung an trockenere Umgebungen.
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung und Maßstab
  • Zwei Stoma nebeneinander
Die Europäische Stechpalme
Die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium) findet sich zwischenzeitlich wieder häufiger im Unterholz unserer Wälder. Sie ist dank ihrer satt grünen Blätter und den kräftig rot gefärbten Beeren eines der Ziergehölze rund um das Weihnachtsfest und ab der Fruchtreife gegen Ende des Jahres dann auch im Blumenhandel zu finden. 
Hier sehen Die einen nach W3Asim II gefärbte Querschnitte durch ein Blatt der Pflanze. Dieser zeigt die Mittelrippe sowie angrenzende Teile der Blattspreite. Eine Erläuterung zu der beschrifteten Aufnahme finden Sie hier.
Präparation: Frisches Blatt mit dem Rasierklingenmikrotom geschnitten, Schnittfixierung in AFE, Fäbung mit W3AsimII, Differenzierung in Alkohol aufsteigender Konzentration (30%, 50%, 70%), entwässert mit 100% Isopro- pylalkohol, Einschluss in Euparal.
Aufnahme: Canon EOS 600D,  zusammengesetzt aus neun Aufnahmen, 16x Plan-Neofluar Multiimmersion, Objektiv und Kondensor mit Aqua dest. immergiert, Projektiv 1,6x.Probenahme, Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller.
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  • Eine Illustration zum Europäischen Ilex aus Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomés Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz; Gera, 1885. Quelle: www.biolib.de von Kurt Stüber.
  • Blattquerschnitt von der Europäischen Stechpalme in W3Asim II Färbung.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
Der Echte Lorbeer
Der wissenschaftliche Name dieser Gewürz- und Heilpflanze erinnert an ihre Verwendung im Lorbeerkranz und stammt vom lateinischen Wort für Lob: laus. Der Echte Lorbeer, Laurus nobilis, kommt aus Vorderasien und hat sich im gesamten Mittelmeerraum ausgebreitet. Auch in Deutschland hält er sich mittlerweile in geschützten Lagen wie z.B. im Rheinland gut im Freiland, wenn die Winter nicht zu hart werden. 
Hier zu sehen sind ungefärbte und nach W3Asim II gefärbte Querschnitte sowie Makros und Lack abdrücke vom Blatt. Eine Erläuterung zu den beschrifteten Aufnahmen finden Sie hier. Probenahme, Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • 140125 Makro Lorbeerblaetter 01 1024
  • 140125 Makro Lorbeerblatt Oberseite 01 1024
  • 140125 Makro Lorbeerblatt Oberseite 03 104
  • 140125 Echter Lorbeer Blatt Abdruck OS natur 200x B11 8 ZS36 2 1024
  • 140125 Makro Lorbeerblatt Untzerseite 01 1024
  • 140125 Makro Lorbeerblatt Untzerseite 02 1024
  • 140125 Echter Lorbeer Blatt Abdruck US natur 200x B13 8 ZSD18 2 1024
  • 140126 Echter Lorbeer Blattstiel natur 50x B7 8 ZSD16 4 800
  • 140129 Echter Lorbeer Blattstiel quer W3Asim II 50x B7 8 ZSD12 3 filtered clean 800
  • 140126 Echter Lorbeer Blattstiel Pl natur 200x B13 8 ZSD12 2 1024
  • 140129 Echter Lorbeer Blattstiel quer PL W3Asim II 200x B13 8 ZSD8 2 1024
  • 140125 Echter Lorbeer Blatt quer MR natur 100x B11 8 ZSD24 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer MR W3Asim II 100x B11 8 ZSD20 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer MR W3Asim II 100x B11 8 ZSD20 2 filtered Messbild txt
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer MR Pl W3Asim II 200x B18 7 ZSD6 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer MR Pl W3Asim II 200x B18 7 ZSD6 2 filtered Messbild txt
  • 140125 Echter Lorbeer Blatt quer Spr natur 200x B16 0 ZSD28 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer Spr W3Asim II 200x B16 0 ZSD25 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer Spr W3Asim II 200x B16 0 ZSD25 2 filtered Messbild txt
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer St W3Asim II 400x B18 7 ZS7 2 filtered 1024
  • 140128 Echter Lorbeer Blatt quer St W3Asim II 400x B18 7 ZS7 2 filtered Messbild txt
Das Pampasgras
Das aus Südamerika stammende Amerikanische Pampasgras (Cortaderia selloana) ist eine immergrüne ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 45 bis 300 Zentimeter erreicht. Es bildet Horste aus bis über 2 Meter langen, dicht stehenden, blaugrünen Blättern, in deren Mitte zur Blütezeit von August bis November länglich-eiförmige Rispenblüten erscheinen.
Hier zu sehen sind ungefärbte und nach W3Asim II gefärbte Querschnitte vom Blatt sowie ungefärbte Narbenästchen. Eine Erläuterung zu den beschrifteten Aufnahmen finden Sie hier. Probenahme, Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Das Pampasgras ist eine eindrucksvolle Pflanze, die auch mit unserem Klima gut zurecht kommt und gerne als Solitärstaude gepflanzt wird.
  • Die Blattkanten fassen sich rau an, was an vielen kleinen Dornen liegt, die wie Haizähne aus der Epidermis herausragen und aus je einer Zelle bestehen (Idioblasten). Nur das untere Drittel des Blattes ist unbezahnt und weich. Auflicht, Vergrößerung 200x, Länge des Zähnchens ca. 230 µm.
  • Auch in den Riefen des Blattes stehen feste Haare (Trichome). Ganzes Blatt im Durchlicht, Vergrößerung 200x, ein Haar ist ca. 30 bis 40 µm lang.
  • Querschnitt durch das Blatt an der Mittelrippe, leider ist der untere Teil ausgerissen. Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II.
  • Die Blattunterseite an der Mittelrippe ist ebenfalls mit Zähnchen besetzt, die hier in einer Doppelreihe stehen. Auflicht, SW, Vergrößerung 50x.
  • Ausschnitt aus dem quer geschnittenen Blatt. Im ungefärbten Schnitt ist die Lage des Assimilationsparenchyms gut an den eingelagerten dunkelgrünen Chloroplasten zu erkennen. Dazwischen liegen die Leitbündel. Vergrößerung 200x.
  • Aufnahme einer ähnlichen Stelle wie im vorangegangenen Bild, hier aber gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x.
  • Ein Leitbündel mit dem umgebenden Assimilationsparenchym. Ungefärbt in natürlichen Farben, Vergrößerung 200x.
  • Aufnahme einer ähnlichen Stelle wie im vorangegangenen Bild, hier aber gefärbt nach W3Asim II. Vergrößerung 200x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, aber mit Maßstab und Beschriftung.
  • Blattkante im Querschnitt mit einem angeschnittenen Zähnchen (Idioblast), die Blattunterseite liegt rechts im Bild. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, aber mit Maßstab und Beschriftung.
  • Eine Blütenrispe des Pampasgrases.
  • Einzelblüten aus der Rispe, an der oberen Blüte sind die Narbenästchen erkennbar.
  • Ein Narbenästchen einer Blüte des Pampasgrases, ungefärbt, Vergrößerung 100x. Bei den Narbenästchen handelt es sich um Anhänge des Stempels, die eine größere
  • Ausschnitt aus dem vorangegangenen Bild. Beachtenswert das Konidium und die Pilzhyphen in der Bildmitte. Vergrößerung 200x, ungefärbt.
  • Detail eines Narbenästchens. Im Mittelstrang sind Ringtracheiden erkennbar. Vergrößerung 400x, ungefärbt.
  • Der gleiche Bildausschnitt im Polarisationskontrast. Die doppelbrechenden Verstärkungsringe der Tracheiden treten deutlich hervor.
  • Ausschnitt aus dem vorangegangenen Bild in Original-Auflösung.
  • Auch die Granne des Samens ist bezahnt. Vergrößerung 200x, ungefärbt.
Die Gewöhnliche Schneebeere
Die Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus) ist ein in Nordamerika heimischer Strauch, der in Europa als Ziergehölz weit verbreitet ist. Die weißen Früchte bleiben bis in den Winter an den Zweigen. Wegen des Geräuschs, das die Früchte beim Zerdrücken erzeugen, werden sie auch Knallerbsen genannt. Hier Schnitte durch den zweijährigen Spross der Pflanze ungefärbt und in W3Asim II - Färbung. Schön ist die Entstehung des Periderms zu erkennen.
Probenahme und Fixierung durch Mario Kurth, Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Blüten der Gewöhnlichen Schneebeere in einer Makroaufnahme von 'Art Mechanik' aus der Wikipedia (GFDL 1.2).
  • Querschnitt des zweijährigen Sprosses in der Übersicht
  • Ungefärbte Aufnahme der primären Rinde
  • Die gleiche Stelle gefärbt nach W3Asim II
  • Linsenförmig entsteht hier das Phellem unter der primären Rinde (ungefärbt)
  • Die gleiche Stelle gefärbt nach W3Asim II
  • Markparenchym und primäres Xylem gefolgt vom Xylem mit Markstrahlen
  • Cambium mit darunter liegendem Xylem und aufliegendem Phloem
Der Blasentang
Der Blasentang (Fucus vesiculosus) ist die Typusart der Gattung Fucus und gehört in die Klasse der Braunalgen (Phaeophyceae).  Er lässt sich recht leicht schneiden, verträgt jedoch keinen Alkohol und muss demnach mit speziellen Verfahren fixiert und gefärbt werden. Der Standard ist da immer noch das Kryptogamenpraktikum von Schömmer (!949, S. 168 ff.).
Hier finden Sie Bilder vom fixierten aber ansonsten ungefärbten Material und einige Bilder aus einem Dauerpräparat. Aber auch ein nach W3Asim II von Rolf Dieter Müller gefärbter Schnitt ist dabei - schön bunt jedoch ohne weiteren Nutzen. Probenahme und Fixierung durch Rolf-Dieter Müller, Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Der Blasentang am Fundort
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Querschnitt vom Ende des Thallus, Vergrößerung 200x, fixiertes Material ungefärbt in Wasser.
  • Der Tang hat einen Untermieter: Alge an der Thallusspitze.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Querschnitt am Rande der Mittelrippe, Vergrößerung 200x, fixiertes Material ungefärbt in Wasser.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Rinde und Hyphenschicht mit Markzellen, Vergrößerung 200x, fixiertes Material ungefärbt in Wasser.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Rinde der Mittelrippe, Vergrößerung 400x, fixiertes Material ungefärbt in Wasser.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Hyphenschicht mit Markzellen, Vergrößerung 400x, fixiertes Material ungefärbt in Wasser.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: Querschnitt vom Ende des Thallus, Vergrößerung 200x, fixiertes Material ungefärbt im Dauerpräparat (Magnacol). Unten rechts eine Haargrube.
  • Blasentang Fucus vesiculosus: eine Haargrube (steriles Konzeptakel) im Anschnitt, Vergrößerung 200x, fixiertes Material ungefärbt im Dauerpräparat (Magnacol).
  • Blasentang Fucus vesiculosus: die Entwässerung zum Eindecken in Euparal führt zu massiven Artefakten aus den zerstörten Zellen. Vergrößerung 400x. Die Methode ist ungeeignet.
  • Auch eine Färbung mit W3Asim II ist möglich. Fantastische Farben aber leider ohne informativen Mehrwert.
Die Dahurische Lärche
Die Dahurische Lärche (Larix gmelinii aus der Familie der Kieferngewächse - Pinaceae) kommt aus dem hohen Norden und ist eine Lärche mit recht kleinen Nadeln, die bei einer Länge von 10 bis 15 mm lediglich einen Durchmesser von 0,5 bis 1 mm erreichen. Die Längs- und Querschnitte dieser winzigen Nadeln, die zu 20 bis 30 Stück an den Kurztrieben der Pflanze stehen, hat Bodo Braunstorfinger angefertigt. Färbung nach W3Asim II von Rolf Dieter Müller und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Dahurische Lärchen in der Kolyma-Region (Sibirien). Gemeinfreie Aufnahme von der National Oceanic and Atmospheric Administration.
  • Querschnitt durch die Nadel, Größe ca. 720 * 290 µm.
  • Das zentrale Leitbündel ist von einer Leitbündelscheide umgeben. Die Casparischen Streifen an den Berührungspunkten der Zellen dichten das Leitbündel gegen die äußeren Gewebe ab. Jeglicher Stofftransport erfolgt aktiv durch die Zellen der Leitbündelscheide.
  • Die Casparischen Streifen an den Berührungspunkten der Zellen aus der Leitbündelscheide enthalten Suberin und sind daher rot angefärbt.
  • Ein Stoma (Spaltöffnungsaparat) an der Unterseite der Nadel. Schön sind die Schließ- und Nebenzellen zu erkennen.
  • Längschnitt durch das schwammartige Assimilationsparenchym am Rande der Nadel.
  • Hier zwei Stoma im Längsschnitt.
  • Längsschnitt durch das zentrale Leitbündel der Nadel.
  • Unterschiedlich gebaute Tracheiden aus dem Leitbündel im Längsschnitt. In diesem und dem folgenden Bild unetrschiedliche Fokusebenen aus dem gleichen Bilderstapel.
  • Unterschiedlich gebaute Tracheiden aus dem Leitbündel im Längsschnitt. In diesem und dem vorangegangenen Bild unetrschiedliche Fokusebenen aus dem gleichen Bilderstapel.
Die Japanische Skimmie
Die Japanische Skimmie (Skimmia japonica aus der Familie der Rutaceae) ist bei uns eine beliebte Gartenpflanze, die uns schon im zeitigen Frühjahr mit ihren Blütenrispen erfreut. Heimisch ist sie in Japan, Korea und China, wo sie in lichten Wäldern im Unterholz wächst. Aber auch mikroskopisch hat die Skimmie einiges zu bieten, hier gezeigt in ungefärbten und nach W3Asim II von Rolf Dieter Müller gefärbten Schnitten und im Lackabdruck.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Rispiger Blütenstand und Blattwerk der Japanischen Skimmie (Skimmia japonika).
  • Ungefärbter Querschnitt durch den Spross der japanischen Skimmie, Vergrößerung 100x.
  • Eine ähnliche Stelle im nach W3Asim II gefärbten Schnitt, Vergrößerung ebenfalls 100x.
  • Eine Lentizelle im ungefärbten Schnitt, Vergrößerung 100x.
  • Und hier wieder eine Lentizelle im gefärbten Schnitt (W3Asim II) bei einer Vergrößerung von ebenfalls 100x.
  • Bei der Lentizelle lohnt es sich, genauer hin zu sehen: hier der Randbereich in einer Vergrößerung von 200x. D der Schnitt ist wieder nach W3Asim II gefärbt.
  • Xylem und Phloem des Sprosses bei einer Vergrößerung von 200x. Der Schnitt ist ungefärbt.
  • Und abermals die nach W3Asim II gefärbte Variante bei einer Vergrößerung von 200x.
  • Markparenchym und primäres Xylem eines jüngeren Sprosses. Die Färbung ist W3Asim II und die Vergrößerung beträgt 200x.
  • In Spross und Blatt der Skimmie gibt es viele kugelförmige Sekretkammern oder Drüsen. Diese sind lysigen entstanden, alsoi durch Auflösung der ursprünglich die Kammer ausfüllenden Zellen.
  • Eine weitere Sekretkammer unter dem Periderm des Sprosses, diesmal am Rande angeschnitten. Vergrößerung 200x.
  • Querschnitt durch den Mittelnerv und die anliegende Spreite eines Blattes von Skimmia japonica, Färbung W3Asim II. Die Vergrößerung beträgt 100x.
  • Die Blattspreite im Querschnitt, Färbung W3Asim II und Vergrößerung 200x.
  • Sekretkammer mit Deckelzellen in der Blattspreite, links daneben ein Leitbündel; Vergrößerung 400x.
  • Lackabdruck (mit UHU Hart) von den Deckelzellen einer Sekretkammer. Vergrößerung 200x.
  • Lackabdruck (mit UHU Hart) von einem Stoma auf der Blattunterseite von Skimmia japonica. Vergrößerung 200x.
Papyrus im Querschnitt
Papyrus (Cyperus papyrus) ist wegen der Struktur seines Sprosses schwer zu schneiden. Aber diese Hürde hat Rolf-Dieter Müller mit einem normalen Rasiermesser und dem Handzylindermikrotom mit Bravour genommen! So kann er uns hier einen Querschnitt durch den frischen Spross des Papyrus-Grases zeigen. Wer mehr zur Primärfluoreszenz erfahren möchte, wird hier fündig.
Präparation und Aufnahmen von Rolf-Dieter Müller.
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  • Papyrus (Cyperus papyrus), Stängelquerschnitt - Hellfeld
  • Papyrus (Cyperus papyrus), Stängelquerschnitt – Primärfluoreszenz (Autofluoreszenz) mit Blauanregung (Auflicht).
  • Papyrus (Cyperus papyrus), Stängelquerschnitt – gefärbt mit Acridinrot, Acriflavin und Alcianblau als Simultanfärbung (W3Asim II).
Die Kentiapalme
Die Kentiapalme oder Forstersche Kentia (Howea forsteriana) wird in der Natur über 20 Meter hoch und kommt hauptsächlich auf den Lord-Howe-Inseln vor Australien vor. Da sie - ganz jung - eine sehr beliebte Zimmerpflanze ist, wird sie mittlerweile weltweit gezüchtet. Wie alle Palmen ist sie eine typische Vertreterin der monokotylen Pflanzen mit frei über den Sprossquerschnitt verteilten, geschlossen kollateralen Leitbündeln. 
Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, W3Asim II Färbung nach Rolf-Dieter Müller und Aufnahmen auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A von Jörg Weiß.
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  • Die Kentiapalme (Howea forsteriana) kommt als beliebte Zimmerpflanze häufig in den Handel.
  • Schnittführung anhand eines in AFE fixierten Sprossstückes mit eng anliegenden Blattgründen. Ganz außen umschließt der Blattgrund den Spross teilweise mit einem Netz abgestorbener Fasern.
  • Der eigentliche Spross ist an der Schnittstelle von 6 Blattstielen umgeben, die ihn mit dem Blattgrund ringförmig umschließen.
  • Übersicht der nach außen hin immer älter werdenden Blattgründe (Montage) - Vergrößerung 50x. Die Färbung macht es schon deutlich: je älter die Gewebe, desto weiter sind sie ausdifferenziert, was sich hier insbesondere an der Zunahme der roten Farbe (Acridinrot) zeigt, die auf Lignin hindeutet.
  • Sprossquerschnitt in der Übersicht, Vergrößerung 50x. Wir sehen einen typischen Spross einer monokotylen Pflanze mit geschlossen kollateralen Leitbündeln, die wie zufällig in einem Parenchym eingebettet sind. Die ältesten Leitbündel liegen innen und zeigen schon Tracheen mit lignifizierten Zellwänden, die Sklerenchymkappen der Bündel sind jedoch noch nicht ausgereift, die Zellen haben erst begonnen, Lignin in die Zellwände einzulagern.
Schön zu sehen ist, dass sich außen viele neue Leitbündel bilden, aber auch im Zentrum des Sprosses lassen sich neue Bündel in der Entwicklung erkennen.
  • Epidermis und Cuticula des Sprosses; Vergrößerung 200x. Da der Spross an der Schnittstelle noch von mehreren Lagen aus Blattgründen umgeben ist, fallen Epidermis und Cuticula sehr zart aus.
  • Ein geschlossen kollaterales Leitbündel vom Rand des Sprosses. Tracheen und Sklerenchyme sind noch nicht ausdifferenziert. Vergrößerung 200x.
  • Hier ein älteres Leitbündel aus dem Spross, die sklerifizierten Zellwände sind rot angefärbt, was insbesondere auch für die Tracheen gilt. Vergrößerung 200x.
  • Leitbündel am Außenrand eines weiter innen liegenden Blattgrundes. Das Gewebe ist auch hier noch recht weich, mit wenig Lignineinlagerungen. Vergrößerung 200x.
  • Und die dazugehörige Innenseite. Auch hier ist die Bildung von Leitbündeln im umgebenden Parenchym zu erkennen. Vergrößerung 200x.
  • Ganz anders die Außenseite des ganz außen liegenden Blattgrunds. Hier finden sich große Sklerenchyme besonders um die einzelnen Leitbündel. Vergrößerung 200x.
  • Und auch die zugehörige Innenseite zeigt viel Rot - enthält also stark verholzte Gewebe. Aus diesen bildet sich später die netzförmige Struktur, mit der der am weitesten außen liegende Blattgrund den Spross umschließt. Vergrößerung 200x.
  • Ein Stoma am Außenrand des Sprosses. Vergrößerung 400x.
  • Manche Parenchymzellen scheinen Öle zu enthalten, die sich durch die Fixierung zu Tröpfchen zusammengeschlossen haben. Vergrößerung 400x.
  • Fasern in einem noch geschlossenen Ring eines Blattgrunds, umgeben von lebendigem Parenchymgewebe. Vergrößerung 200x.
  • Hier die Fasern des äußeren Blattgrunds am Übergang zu dem abgestorbenen, netzförmigen 'Schleier'. Vergrößerung 200x.
Der Gewöhnliche Perückenstrauch
Der Gewöhnliche Perückenstrauch (Cotinus coggygria) wird auch Färbersumach genannt und erfreut im Frühjahr mit dichten Rispen kleiner Blüten, die ihm seinen Namen eingebracht haben. Und auch am Ende der Wachstumsperiode zeigt er sich mit seiner sehr auffälligen Herbstfärbung noch einmal von seiner schönsten Seite. Aber auch die gefärbten Schnitte des Sprosses sind mit ihren pflanzenanatomischen Besonderheiten schön anzusehen.
Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, W3A Färbung nach Robin Wacker und Aufnahmen auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A von Jörg Weiß.
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  • Blühender Perückenstrauch in der Variante mit rot gefärbten Blüttern.
  • Die auffällige Herbstfärbung.
  • Sprossstück nach dem Abwurf des Laubes im Winter. Gut zu sehen sind die Lentizellen und eine Knospe in einer alten Blattachsel.,
  • Makroaufnahme vom Querschnitt des Sprosses. MP - Markparenchym, PXl - primäres Xylem, Xl - Xylem, HK - Harzkanal, Ca - Cambium, Pl - Phloem und Per - Periderm.
  • Ungefärbter, frischer Schnitt vom Spross des Perückenstrauches.
  • Ein ähnlicher Ausschnitt im fertigen Präparat mit W3A Färbung nach Robin Wacker.
  • Ein vom Phloem umgebener Harzkanal im ungefärbten, frischen Schnitt.
  • Ein ähnlicher Ausschnitt im fertigen Präparat mit W3A Färbung nach Robin Wacker.
  • Das primäre Xylem.
  • Tracheen mit Hoftüpfeln im Xylem. Erkennbar sind ausserdem sklerifizierte Xylemparenchymzellen (rot, hauptsächlich auf der linken Bildseite)  und lebende Xylemparenchymzellen (blaugrün, teilweise mit Wandverstärkung aus Cellulose, hauptsächlich auf der rechten Bildseite).
  • Xylem mit Tracheen, Cambium und Phloem - von unten nach oben.
  • Ein vom Phloem umgebener Harzkanal. Man beachte die rings um den Kanal verteilten Siebröhren.
  • Eine Lentizelle im Querschnitt.
  • Übergang vom Periderm zum einfachen Abschlußgewebe mit Epidermis und beginnendem Sklerenchym zum Schutz der Knospe. Darunter Kollenchym und Rindenparenchym.
  • Mit dem hier rot gefärbten lockeren Sklerenchym wird die frische Knospe geschützt, um den Winter zu überstehen.
Die Zitrone
Zitronen (Citrus x limon) kennt jeder, ob als frische Frucht oder in Form des Zitronats im Weihnachtsstollen. Anton Berg hat ein wenig genauer hin gesehen und sehr schöne Schnitte von den Leitbündeln am Übergang des Fruchtstiels in die Frucht erstellt. Sie zeigen die "Versorgungsleitungen", die die Fruchtspalten und Samen der Zitrone mit allem versorgen, was diese während ihres Wachstums brauchen. 
Präparation als 7 µm Paraffinschnitt mit Wackerfärbung von Anton Berg und Aufnahmen von Jörg Weiß auf dem Leica DME mit Kamera Canon PS 520A.
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  • So kennen wir die Frucht der Zitrone.
  • Hier die Schnittebene der Querschnitte von Anton Berg.
  • Die Makroaufnahme vom Präparat zeigt die Verteilung der Leitbündel in der Übersicht.
  • Ein wenig näher heran. In der Mitte des unteren Bildrandes liegt das Zentrum, um das sich die einzelnen Bündel in mehreren konzentrischen Ringen gruppieren. Vergrößerung 50x.
  • Eines der inneren Leitbündel, der Durchmesser beträgt ca. 320 µm. Links außen ist eine einzelne Sklerenchymzelle zu erkennen. Vergrößerung 200x.
  • Eines der äußeren Leitbündel bei gleicher Vergrößerung (200x).
  • Hier ein längst getroffenes abzweigendes Leitbündel. Schön sind die spiraligen Verstärkungen zu sehen, die verhindern, dass die Tracheenwände kollabieren. Vergrößerung 200x.
  • Noch einmal längst angeschnittene Tracheen bei einer Vergrößerung von 400x. Die annähernd quadratischen Spiralen in den Tracheen haben einen Durchmesser von rund 2 µm. Die Tracheen selbst sind ca. 15 µm breit. Oben erkennt man eine Tracheenwand, deren Verstärkung nicht spiralig aufgebaut sondern von großen Tüpfeln durchbrochen ist.
Der Stachel-Lattich
Der Stachel- oder Kompass-Lattich (Lactuca serriola) ist ein sehr enger Verwandter unseres Gartensalats (Lactuca sativa) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Man findet ihn häufig auf sonnenbeschienenen Brachen mit trockenen, nährstoffreichen Böden, in denen er eine Pfahlwurzel von bis zu zwei Metern Länge entwickeln kann.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, Färbung gemäß der W3A - Vorschriften nach Robin Wacker, Einzelbilder auf dem Leitz HM mit Kamera Canon PS 520A.
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  • Blatt und Blütenknospen in der Blattachsel des Stachel-Lattichs im Gegenlicht.
  • Präparation und Aufnahme erfolgten auf engstem Raum. Statt des Leica DME kam ein kleines Leitz HM Mikroskop mit einfachen achromatischen Objektiven zum Einsatz, alle Aufnahmen sind Einzelaufnahmen. Dies führt mit der Verwendung der Achromate zu Bildunschärfen, die sonst durch Stacken und plan korrigierte Objektive vermieden werden.
  • Übersichtsaufnahme vom Spross des Stachel-Lattichs. Vergrößerung 35x.
  • Die Leitbündel sind in einen Sklerenchymring eingebettet und zeigen ein ausgeprägtes inneres Phloem. Vergrößerung 100x.
  • Das innere Phloem hinter einem der Leitbündel. Vergrößerung 450x.
  • Im Markparenchym am Rande der Leitbündel finden sich weitere kleine Phloemnester. Vergrößerung 450x.
  • Primäres- und Metaxylem in einem der Leitbündel. Vergrößerung 450x.
  • Die dreieckige Blattrippe mit den kreisförmig angeordneten Leitbündeln bei einer Vergrößerung von 35x. Unten ist ein angeschnittener Stachel erkennbar.
  • Der Stachel am unteren Ende der Blattrippe. Vergrößerung 450x.
  • Ein Leitbündel aus der Blattrippe. Vergrößerung 100x.
  • Die Blätter des Stachel-Lattichs sind unifacial - dies bedeutet, dass sich Blattober- und Unterseite vom Aufbau her nicht unterscheiden. Vergrößerung 100x.
  • Blick auf das Zellmosaik an der Blattunterseite mit zwei Stomata (Blattspalte). Der nicht ganz saubere Schnitt hat dazu geführt, dass ein Teil dieser Struktur sichtbar wurde. Vergrößerung 450x.
Der Spross des Wiesen-Klees
Jeder kennt ihn: den Wiesen-Klee oder auch Rot-Klee (Trifolium pratense) aber der Blick ins Innere des Sprosses dieses Schmetterlingsblütlers (Faboideae) ist vergleichsweise selten.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, Färbung gemäß der W3A - Vorschriften nach Robin Wacker und in Etzold Grün nach Brügmann. 
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  • Ein bekannter Anblick: die Blüte des Wiesen-Klees (Trifolium pratense).
  • Übersicht über den Querschnitt durch einen Spross des Wiesen-Klees (Trifolium pratense). Ein Ring aus mit Sklerenchymzellen verbundenen kleinen und größeren Leitbündeln umgibt ein recht großes Markparenchym, außen schließt ein Rindenparenchym an, den Abschluss stellt eine von einer Cuticula bedeckte Epidermis her.
  • Ungefärbter Schnitt von zwei kleinere Leitbündeln. Die grüne Färbung verrät die Chloroplasten, die nicht nur in den Zellen des Rindenparenchyms zu finden sind. Vergrößerung 100x.
  • Der gleiche Auschnitt nach der Färbung mit Etzold Grün nach Brügmann.
  • Und hier noch einmal in der W3A Färbung nach Robin Wacker.
  • Etwas näher heran: ein einzelnes Leitbündel aus einem ungefärbten Schnitt bei einer Vergrößerung von 200x. Neben den Chloroplasten und den verholzten Zellen der Sklerenchymkappe fallen besonders die großen Tracheen im Xylem ins Auge.
  • Ein vergleichbares Leitbündel in Etzold Grün nach Brügmann.
  • Und noch eines in W3A nach Robin Wacker.
  • Auch die Zellen der Sklerenchymkappe reagieren ähnlich dem bekannten Reaktionsholz auf gleichbleibende mechanische Belastung. Hier die Zellen von der unbelasteten Seite des Schnittes ...
  • ... und hier diejenigen von der belasteten Seite des gleichen Schnittes. Färbung beide Male W3A nach Robin Wacker, Vergrößerung 400x.
Ein Leitbündel des Wiesen-Klees in Großaufnahme
Leitbündel aus dem Sprossquerschnitt des Wiesen-Klees (Trifolium pratense), Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 10 Einzelaufnahmen
Leitbündel aus dem Sprossquerschnitt des Wiesen-Klees (Trifolium pratense), Färbung W3A, Vergrößerung 200x, Stapel aus 10 Einzelaufnahmen
Ganz natürlich - ungefärbte Schnitte von der Malve
Die Malven sind seit einigen Jahren im Rheinland wieder häufiger anzutreffen. Die beiden häufigsten Arten sind die Wilde Malve (Malva sylvestris) und die Rosenmalve (Malva alcea), die sich durch ihre auffällig gefiederten oberen Laubblätter von der Wilden Male unterscheidet. Neben einigen selteneren Arten werden bei uns auch Pflanzen gefunden, die Merkmale der beiden Arten M. sylvestris und M. alcea in sich vereinen. Die hier gezeigten Schnitte stammen von einer solchen Pflanze.
Die ungefärbten, frischen - also noch nicht fixierten - Schnitte zeigen sehr schön die Chloroplasten in den Assymilationsparenchymen und auch die anderen Gewebearten sind mit etwas Übung sehr gut zu unterscheiden. Zum Vergleich finden Sie hier aber auch eine Aufnahme von einem traditionell gefärbten Präparat.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, der gefärbte Schnitt sind nach den W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert. 
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  • Die schönen Blüten der Malve, von deren Spross und Blattstiel die Schnitte stammen.
  • Querschnitt des Sprosses, zu sehen sind von unten nach oben das Xylem mit Tracheen, darüber das Phloem  mit Sklerenchymkappen, unterbrochen von sehr großen Parenchymzellen, darauf folgt ein Kollenchym, das Assymilationsparenchym mit den eingelagerten grünen Chloroplasten und schließlich die Epidermis mit der Cuticula. Die bräunlichen Zellen enthalten Schleimstoffe.
  • Eine bräunliche Schleimzelle zwischen zwei Phloemsträngen mit ihren Sklerenchymkappen.
  • Querschnitt des Sprosses an einer anderen Stelle, zu sehen sind von unten nach oben das Xylem mit Tracheen, darüber das Phloem  mit Sklerenchymkappen, unterbrochen von normal großen Parenchymzellen, darauf folgt ein Kollenchym, das Assymilationsparenchym mit den eingelagerten grünen Chloroplasten und schließlich die Epidermis mit der Cuticula. Die bräunlichen Zellen enthalten Schleimstoffe.
  • Das primäre Xylem im Sprossquerschnitt
  • Hier sticht das Assimilationsparenchym mit den in den Zellen eingelagerten grünen Chloroplasten hervor. In der Mitte oben wird die Epidermis von einem Stoma unterbrochen.
  • Hier das Assimilationsparenchym in einem Querschnitt aus dem Blattstiel.
  • Eines der drei Leitbündel des Blattstiels.
  • Und hier zum Vergleich eines der Leitbündel des Blattstiels gefärbt nach W3A.
Die Große Klettertrompete
Die Große Klettertrompete (Campsis x tagliabuana) ist eine Hybride aus der Amerikanischen und der Chinesischen Klettertrompete. Sie ist in Kultur entstanden und vermutlich erstmals um 1850 in den Gärten des Fürsten von Litta in Lainate aufgefallen. Der Erstbeschreiber Roberto de Visiani ehrte mit dem Artepitheton die Gärtner Alberto Linneo Tagliabue und Carlo Tagliabue, „zwei um die Gartenkultur höchst verdiente Brüder“, von denen er die Pflanze erhalten hatte.
Interessant an den Sprossquerschnitten der beliebten Zierpflanze sind die inversen Innenleitbündel, von denen es unten einige Aufnahmen zu sehen gibt. Einige Anmerkungen zu dieser anatomischen Anomalie finden sich hier.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert. 
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  • Die Blüten der Großen Klettertrompete (Campsis × tagliabuana) stehen wie bei allen Campsis Arten in Gruppen an den Sprossspitzen.
  • Querschnitt durch den Spross in der Übersicht. Färbung W3A, Makro-Aufnahme von einem Präparat.
  • Ein ungefärbte Ausschnitt aus dem Spross bei 100facher Vergrößerung, die grünen Chloroplasten sind noch gut zu erkennen.
  • Der gleiche Ausschnitt gefärbt nach W3A. Durch die Färbung werden die unterschiedlichen Gewebearten gut hervorgehoben. Links sind die ungewöhnlichen innen liegenden Leitbündel zu erkennen. Bei ihnen ist die Lage von Xylem und Phloem vertauscht.
  • Ein weiterer ungefärbter Ausschnitt in 200facher Vergrößerung zeigt Xylem, Phloem und Sklerenchym.
  • In der Gegenüberstellung wieder ein ähnlicher Ausschnitt gefärbt nach W3A.
  • Hier eines der innen liegenden Leitbündel mit inversem Aufbau. Zur Orientierung: die Außenseite des Sprosses folgt rechts, dort sind noch einige Tracheen aus dem äußeren Xylem zu sehen. Die Vergrößerung beträgt wieder 200x.
  • Die äußeren Gewebeschichten in 400facher Vergrößerung, wieder ungefärbt. Das Kollenchym und darunter die grünen Chloroplasten in den Zellen des Rindenparenchyms sind besonders gut zu erkennen.
  • Ein ähnlicher Ausschnitt wiederum gefärbt, in der Mitte liegt eine Spaltöffnung.
  • Eine Verletzung in den äußeren Gewebeschichten, auf die die rot eingefärbten, sklerifizierten Zellen hinweisen. Darunter, nahezu ungefärbt, entwickelt sich bereits das Periderm. Die Vergrößerung beträgt hier wieder 200x.
  • Querschnitt durch den Blattstiel in der Übersicht. Färbung W3A, Makro-Aufnahme von einem Präparat.
  • Die gefärbte Übersicht bei 50facher Vergrößerung zeigt schön die beiden Nebenleitbündel des Blattstiels.
  • In 100facher Vergrößerung läßt sich der Aufbau des Blattstiels gut erkennen. Die innenliegenden Leitbündel fehlen hier.
  • Ein Ausschnitt des vorangegangenen Bildes bei 200facher Vergrößerung. Zuerst ungefärbt ...
  • ... und dann gefärbt nach W3A. Schön sind die Phloemnester rund um das Nebenleitbündel zu erkennen.
  • Hier noch ein Drüsenhaar in der Epidermis des Blattstiels bei 400facher Vergrößerung.
Der Gemeine Bocksdorn
Als Goji hat er Karriere gemacht, unser Gemeiner Bocksdorn (Lycium barbarum). Ob die ihm nachgesagten Wunderwirkungen bei regelmäßigem Genuss des zugegebenermaßen leckeren Saftes oder der getrockneten Früchte wirklich eintreten, mag jeder selbst beurteilen - hier gibt es auf alle Fälle nur was fürs Auge.
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den W3A - Vorschriften nach Robin Wacker präpariert. 
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  • Blüte des Gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum) - leider ein wenig 'zerknautscht', aber der Wind hat der Pflanze böse mitgespielt.
  • Der Spross in der Übersicht (Makro-Aufnahme vom fertigen Präparat)
  • Etwas näher heran: ein Ausschnitt aus dem Spross in einhundertfacher Vergrößerung.
  • Das Xylem und das innen liegende Phloem - wie es sich für ein Nachtschattengewächs (Solanaceae) gehört.
  • Das Xylem und das außen liegende Phloem.
  • Weil es so schön ist: das primäre Xylem. ;-)
  • Hinter dem inneren Phloem findet sich mit schöner Regelmäßigkeit je eine sklerifizierte Zelle.
  • Das Periderm des Sprosses
  • Calciumoxalat-Kristalle einer durch den Schnitt zerstörten Zelle. Hier das Original der Aufnahme im polarisierten Licht - leider liefert die ans Mikroskop adaptierte Canon PS A520 hier Fehlfarben.
  • Da kann man natürlich gleich ein wenig mit den Farbreglern der Bildverarbeitung spielen ...
  • Am natürlichtesten ist das Bild immer noch in edlem Schwarz-Weiß.
Der Balkan-Storchenschnabel
Der Balkan-Storchenschnabel (Geranium macrorrhizum) wird wegen seines starken Geruches gerne in Rabatten gepflanzt, da er Hunde fern halten soll. Die ausdauernde, krautige Pflanze wird auch Felsen-Storchenschnabel oder Großwuzeliger Storchenschnabel genannt. Der letzte Name spielt auf das große Rhizom an, von dem es hier, neben dem Spross, Schnitte zu sehen gibt. 
Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß, die gefärbten Schnitte sind nach den W3Asim II - Vorschriften von Rolf-Dieter Müller präpariert. 
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  • Der Balkan-Storchenschnabel (Geranium macrorrhizum) an einem Standort am Rande eines Gartenzauns.
  • Eine Blüte im Gegenlicht.
  • Die roten Linien zeigen die Schnittführung an der ausgegrabenen Pflanze.
  • Querschnitt des Sprosses (Blütenstängel) in der Übersicht. Marko-Aufnahme des gefärbten Präparates mit der Canon PS S3is.
  • Nun der Blick mit dem Mikroskop auf den Blütenstängel. Der Sklerenchymring ist mehrfach durchbrochen.
  • Ein Leitbündel mit darüber sitzender Sklerenchymkappe, die sich im Sklerenchymring fortsetzt.
  • Das Leitbündel des Blütenstängels im Detail.
  • Epidermis und Rindenparenchym des Blütenstängels.
  • Querschnitt des Rhizoms in der Übersicht. Marko-Aufnahme des gefärbten Präparates mit der Canon PS S3is.
  • Nun der Blick mit dem Mikroskop auf das Rhizom. Es sind unterschiedlich ausdifferenzierte Leitbündel und ein auffälliges Periderm zu erkennen.
  • Ein voll ausdifferenziertes Leitbündel aus dem Rhizom.
  • Dieses Leitbündel stammt auch aus dem Rhizom, ist aber noch nicht ausdifferenziert.
  • Das Periderm des Rhizoms im ungefärbten Schnitt.
  • Im Detail ist die Struktur der abgestorbenen Korkzellen erkennbar.
  • Hier das Periderm im nach W3Asim II gefärbten Präparat.
  • Eine Gruppe von Drusen (Calciumoxalat-Kristalle) im Parenchym des Rhizoms. Die die Drusen umgebenden Zellen sind eingefallen - wohl ein Präparationsartefakt.
  • Amyloplasten (Stärkekörner) im Parenchym des Rhizoms.
  • Die Amyloplasten im polarisierten Licht - die Stärkekörner sind doppelbrechend und somit sind die typischen 'Kreuze' erkennbar. SW-Bild.
Eine Chondropetalum-Art aus der Familie der Restionaceae
Die alte Familie der Restionacea in der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales) hat viele Gattungen, eine davon ist Chondropetalum. Das Gras stammt aus dem Botanischen Garten in Darmstadt und zeigt als  Mitglied der Poales auch die typischen Knoten. Es stammt von der südlichen Erdhalbkugel und wird in wärmeren Gebieten gerne als Zierpflanze in Gärten eingesetzt. 
Präparation und Aufnahmen von Herbert Neumann. 
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  • Chondropetalum tectorum in einer Aufnahme von Andrew Massyn (gemeinfrei, Quelle Wikipedia).
  • Querschnitt durch einen Spross.
  • Am Außenrand des Sprosses findet sich hinter einer sklerifizierten Epidermis (auch die Atemhöhlen hinter den Stomata sind sklerifiziert - eine Anpassung an trockenes Klima) das Assimilationsparenchym.
  • Der Ausschnitt zeigt den Aufbau der äußeren Zellschichten noch einmal genauer.
  • Hier ein ähnlicher Ausschnitt wie im vorangegangenen Bild unter Fluoreszenz-Anregung.
  • Hier ein Leitbündel aus dem Markparenchym.
  • Und wieder ein ähnlicher Ausschnitt mit einem Leitbündel unter Fluoreszenz-Anregung.
  • Ein Knoten im Längstschnitt.
  • Der Ausschnitt zeigt schön die verschlungenen Tracheen im Knotengewebe.
Fiederspindel verschiedener Farne
Die hier gezeigten Bilder von Rolf-Dieter Müller stammen von Präparaten der Fiederspindeln verschiedener Farne, die ungefärbt, gefärbt nach W3ASim II und unter Fluoreszenz aufgenommen wurden. Genauere Angaben finden Sie in den Bildern bzw. in den Bildunterschriften. Wer ein wenig zur Fluoreszenz nachlesen möchte, wird hier auf unserer Seite fündig.
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  • Ungefärbte Fiederspindel des Gemeinen Frauenfarns (Athyrium filix-femina)
  • Fiederspindel des Gemeinen Frauenfarns (Athyrium filix-femina) gefärbt nach W3ASim II.
  • Fiederspindel des Gemeinen Frauenfarns (Athyrium filix-femina) in der Primärfluoreszenz des ungefärbten Materials.
  • Dornfarn (Dryopteris carthusiana), gefärbt nach W3ASim II.
  • Fiederspindel des Dornfarns (Dryopteris carthusiana) in der Primärfluoreszenz des ungefärbten Materials.
  • Dornfarn (Dryopteris carthusiana), W3ASim II, Vergleich zwischen Pol und Hellfeld.
  • Dornfarn (Dryopteris carthusiana), Ausschnittsvergrößerung mit Stoma.
  • Fiederspindel des Rippenfarns (Blechnum spicant) gefärbt nach W3ASim II.
  • Die gleiche Fiederspindel (Blechnum spicant) in der Primärfluoreszenz des ungefärbten Materials.
  • Leitbündel aus der Fiederspindel des Rippenfarns (Blechnum spicant), ungefärbt.
  • Leitbündel aus der Fiederspindel des Rippenfarns (Blechnum spicant), in der Primärfluoreszenz des ungefärbten Materials. Noch mehr als im Hellfeld drängt sich hier die Frage auf: warum nur springt die Dame voll bekleidet und so ellegant ins Wasser? ;-)
  • Hier noch einmal der Vergleich eines Fiederchens im Querschnitt - wieder vom Rippenfarn (Blechnum spicant) - in der Primärfluoreszenz und ungefärbt.
Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns (Dryopteris filix-mas)
Der Gemeine oder Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) gehört zu den häufigsten Farnen Mitteleuropas. Er fühlt sich in lichten Wäldern, an Waldrändern und auf Lichtungen wohl, gedeiht aber auch auf steinigen Halden und an Mauern. Er wird auch Männerfarn genannt, was auch in seinem wissenschaftlichen Namen Ausdruck findet. Männerfarn und Frauenfarn? Das geht auf Leonhart Fuchs (1543) zurück, der die recht ähnlichen, von der Schleierform aber deutlich unterschiedlichen Arten Dryopteris filix-mas und Athyrium filix-femina Wurmfarn mennle bzw. Wurmfarn weible nannte.
Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, natur oder gefärbt nach W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Illustration zum Gemeinen Wurmfarn aus Köhlers Medizinal-Pflanzen, Franz-Eugen Köhler, 1897, Public Domain. Scan unter GDFL von Kurth Stüber,  www.biolib.de.
  • Der Blattstiel eines Wedels vom gemeinen Wurmfarn ist mit bräunlichen, mehrzelligen Schuppenhaaren bedeckt.
  • Oberseite der gezähnten Fiederchen vom doppelt gefiederten Blatt des Gemeinen Wurmfarns.
  • Und hier die Blattunterseite mit den unreifen, von ihrem Schleier (Indusie) bedeckten Sporenbehältern (Sori).
  • Übersicht über den Querschnitts der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Makroaufnahme eines Dauerpräparates mit der Canon PS S3is.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Sklerenchym unter der Epidermis und dahinter liegendes Parenchym mit Chloroplasten. Ungefärbter, unfixierter Schnitt in Wasser, Vergrößerung 100x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Wieder Epidermis und Sklerenchym, gefolgt vom Parenchym. Ganz rechts der Teil eines Leitbündels. Vergrößerung 100x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Großes Leitbündel, Durchmesser etwa 0,7 mm. Ungefärbter, unfixierter Schnitt in Wasser. Vergrößerung 100x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Das große Leitbündel zeigt den typischen Aufbau mit einem innenliegenden, hier eingefalteten Xylem, das vom Phloem umgeben ist. Nach aussen hin wird das Bündel von einem Ring schmaler, stärkehaltiger Zellen (Perizykel) und der teilweise sklerifizierten Leitbündelscheide umschlossen. Vergrößerung 100x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Kleines Leitbündel, Durchmesser etwa 0,35 mm. Ungefärbter, unfixierter Schnitt in Wasser. Vergrößerung 200x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Kleines Leitbündel, Färbung W3Asim II. Vergrößerung 200x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Ein genauerer Blick auf die Leitbündelscheide. Darunter ist wieder das Perizykel und das Phloem erkennbar. Dieses besteht aus Siebzellen und Phloemparenchymzellen. Geleitzellen findet man bei den Farnen nicht. Links unten sind noch einige Leitertracheiden und Xylemparenchymzellen des Xylems zu sehen. Vergrößerung 400x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Parenchymzellen mit Chloroplasten. Ungefärbter, unfixierter Schnitt in Wasser. Vergrößerung 200x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. In der Mitte Tüpfel einer Parenchymzellen. Vergrößerung 400x.
  • Querschnitt von der Fiederspindel des Gemeinen Wurmfarns. Ausschnitt aus dem periphloematischen Leitbündel mit Xylem und Phloem. Vergrößerung 400x.
  • Mischlichtaufnahem von den Stomata zwischen den Sori, Vergrößerung 100x. Kombiniertes Auf- und Durchlicht auf dem Leica DME mit zwei
Fruchtstiel der Dessertbanane (Musa x paradisiaca)
Wer kennt sie nicht, die Allerweltsfrucht der Bananenpflanze. Angebaut wird heute zumeist die Dessertbanane Musa x paradisiaca, die wohl aus einer Kreuzung der beiden Arten Musa acuminata und Musa balbisiana hervor gegangen ist. Die Einordnung als eigene Art ist jedoch umstritten. Meist mitsamt der Schale achtlos weggeworfen, ist der Fruchtstiel der monokotyledonen Pflanze mit den über den gesamten Querschnitt verteilten Leitbündeln und den großen Tracheen doch sehr interessant.  
Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Färbung W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Illustration aus Flora de Filipinas, Gran edicion, Atlas I, 1880 von Francisco Manuel Blanco (O.S.A.), public domain.
  • Makroaufnahme vom Querschnitt des Fruchtstiels der Dessertbanane (Musa x paradisiaca). Leider zeigen sich die Grenzen des Objektivs der Canon S3is in der Randunschärfe des im Durchmesser 12,8 mm breiten Präparats.
Schön zu erkennen ist, dass es einen inneren und äusseren Bereich gibt, in denen die Leitbündel unterwschiedlich dicht angeordnet sind.
  • Der äussere Bereich des Fruchtstiels mit den zur Epidermis hin dichter liegenden Leitbündeln. Vergrößerung 50x.
  • Und hier der innere Bereich, mit einem sehr dichten Ring ineinander verwachsener Leitbündel, gefolgt von einem leitbündelfreien Mark. Vergrößerung 50x.
  • Die jungen Leitbündel direkt unterhalb der Epidermis des Fruchtstiels. Vergrößerung 100x.
  • Eines der großen, ausdifferenzierten Leitbündel aus dem äusseren Bereich. Auffällig ist die eine große Trachee im Xylem und das große Sklerenchym. Vergrößerung 100x.
  • Nun ein Blick auf die verwachsenen inneren Leitbündel. Auch hier finden wir große Tracheen, jedoch gibt es auch Bündel mit mehr als einem dieser großen Versorgungsgefäße. Vergrößerung 100x.
  • Eines der Leitbündel am Rand des inneren Bereiches. Sehr gut zu erkennen ist das ausgeprägte Sklerenchym , das das Leitbündel nach aussen hin bogenförmig abschließt. Vergrößerung 100x.
  • Noch einaml die inneren Leitbündel, die ohne klare Abgrenzung ineinander über gehen. Vergrößerung 200x.
  • Hier noch eine Aufnahme von der Epidermis des Fruchtstiels, die erahnen läßt, woher die samtig matte Oberfläche der Bananenfrucht stammt. Vergrößerung 400x.
  • Hier ein Längstschnitt durch den Fruchtstiel, der zeigt, dass die roten Präparationsartefakte sich über längere Strecken durch den Fruchtstiel ziehen. Da es sich nicht um frisch präpariertes und fixiertes Gewebe handelt (Supermarktbanane ...), kann man davon ausgehen, dass die Artefakte beim Eintrocknen der Pflanzensäfte entstanden sind. Vergrößerung 200x.
  • Wieder im Längstschnitt: Zellstrukturen (Tüpfel?) am Rande eines Leitbündels. Vergrößerung 400x.
  • Und hier noch einmal eine der großen Tracheen im Längstschnitt. Schön sind die leiterförmigen Versteifungen der Tracheenröhre zu erkennen, die ein Kollabieren aufgrund des durch den Wasserbedarf des Gewebes und die Wasserverdunstung entstehenden Unterdrucks verhindern. Vergrößerung 400x.
Spross des Korallenbaums (Jatropha multifida)
Der Korallenbaum (Jatropha multifida oder auch Adenoropium multifidum) ist ein Wolfsmilchgewächs aus der Familie der Euphorbiaceae. Der Spross der im tropischen Afrika, Amerika und Asien beheimateten Pflanze ist leicht sukkulent. Auffällig sind die dunkelgrünen, stark gefiederten Blätter (Name!) und die Blütenstände, in denen die weiblichen Blüten von jeweils von vielen männlichen Blüten umstanden sind.
Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Färbung W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Blätter und Blütenstand des Korallenbaums. man erkennt schön die drei größeren weiblichen Blüten, die von den kleineren männlichen Blüten umgeben sind.
  • Der Spross im Querschnitt. Der Durchmesser beträgt ca. 11 mm. Zwischen 12 und 3 Uhr sind am Xylemring drei Blattspuren erkennbar. Makroaufnahme des Präparates mit der Canon PS S3is.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida): Markparenchym, Leitgewebe und Rindenparenchym im ungefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida): Leitgewebe und Rindenparenchym im gefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Rindenparenchym und Periderm im ungefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Rindenparenchym und Periderm im gefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Phloem, Sklerenchym und Milchsaftröhren im ungefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Phloem, Sklerenchym und Milchsaftröhren im gefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Phloem, Sklerenchym und Milchsaftröhren im ungefärbten Präparat unter polarisierter Beleuchtung. Die Stärkekörner (Amyloplasten) sind besonders gut zu erkennen.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Xylem, Primäres Xylem und Markparenchym im ungefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Xylem, Primäres Xylem und Markparenchym im gefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Markparenchym mit Stärkekörnern und Resten des Milchsaftes im ungefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  Markparenchym mit Stärkekörnern und Milchröhren im gefärbten Präparat. Die Reste des Milchsaftes wurden während der Präparation ausgespült.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida): eine Lentizelle (
  • Korallenbaum (Jathropha multifida): eine Blattspur am Xylemring im gefärbten Präparat.
  • Korallenbaum (Jathropha multifida):  in einem Geweberiss hat sich eine dunkelrot eingefärbte Masse gesammelt. Für die intensive Anfärbung könnten Tannine verantwortlich sein.
Wurzeln des Gemeinen Efeus (Hedera helix)
Querschnitte von Wurzeln des Gemeinen Efeus, einmal unverletzten und dann vernarbt. Die normal gewachsene Wurzel ist sechs Jahre alt, die fünf Jahre alte Wurzel hat im Alter von drei Jahren an einer Seite eine Verletzung erfahren, bei der die äußeren Gewebeschichten einschließlich des Cambiums auf annähernd der Hälfte des Wurzelumfangs entfernt wurden.
In den folgenden zwei Jahren hat die Pflanze versucht, die Narbe zu schließen, was noch nicht ganz gelungen ist. Das ungeschützte Xylemgewebe an der Narbe wird von Pilzen und Bakterien zersetzt.
Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Färbung W3Asim II. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Das Wurzelgeflecht des Gemeinen Efeus (Hedera helix), die Schnittführung an der gesunden, sechsjährigen Wurzel ist markiert.
  • Übersicht (Makroaufnahme), die Wurzel hat einen Durchmesser von ca. 4,9 mm.
  • Ausschnitt aus dem Wurzelquerschnitt des gemeinen Efeus. Die Gewebe von innen nach außen: 
T:    Trachee; 
JRG: Jahresringgrenze; 
MS:  Markstrahl; 
Xy:  Xylem; 
XyP: Xylemparenchym; 
Ca:  Cambium; 
Pl:   Phloem; 
Sg:  Sekretgang; 
Skl:  Sklerenchym; 
RP:  Rindenparenchym; 
D:    Calciumoxalat-Druse; 
Pd:  Phelloderm; 
Pg:  Phellogen; 
Ph:  Phellem (Kork - hier mit fädig abstehenden Pilzhypen)
  • Anders als beim Spross gibt es bei der Wurzel kein zentrales Markparenchym. Erkennbar sind vier Stränge von primärem Xylem.
  • Detail aus dem Xylem: hier gab es einmal eine kleinere Verletzung, die jedoch von neuem Gewebe umschlossen wurde. Die Störung setzt sich allerdings noch immer bis zu den äußeren Gewebeschichten fort.
  • Das Phellem (die äußere Korkschicht) der Wurzel ist von Pilzhypen durchzogen, auch Fruchtkörper sind erkennbar. Die tieferen Schichten des Periderms werden jedoch nicht in Mitleidenschaft gezogen.
  • Das vernarbte Wurzelstück, ebenfalls vom gemeinen Efeu (Hedera helix), die Schnittführung ist wieder in Rot markiert.
  • Übersicht (Makroaufnahme), die Wurzel hat einen Durchmesser von ca. 4,8 auf 3,1 mm. Auch im Querschnitt ist die Vernarbung deutlich zu erkennen. Die Ausschnitte verweisen auf die folgenden Bilder.
  • Detail 1: Auf der Rückseite zeigt die Wurzel eine normale Entwicklung, die Anlage der einzelnen Gewebe weist keinen Unterschied zur unverletzten Wurzel auf.
  • Detail 2: auch der Zentralbereich ist ähnlich aufgebaut, obwohl hier sklerenchymatisch verstärkte Zellen überwiegen.
  • Detail 3: Hier musste es offensichtlich schnell gehen, da die Pflanze versucht hat, die Verletzung schnellstmöglich zu schließen. Besonders die äußeren Gewebe sind nicht so stark differenziert wie im Detail 1, Sklerenchymnester fehlen ganz. Auch zeigt das Xylem deutlich weniger und kleinere Tracheen.
  • Detail 4: Hier die verletzte Stelle. Die Narbe reicht bis ins alte Xylem, das am Außenrand bereits zerfällt und von Pilzhypen durchzogen ist. Dieser Bereich muss schnellstmöglich von lebendem Gewebe umschlossen werden, um den weiteren Zerfall des Xylems aufzuhalten.
  • Detail 5: linker Rand des Wulstes mit teilweise bzw. ganz von einem Callus gefüllten Lakunen. Thyllen dichten nicht mehr genutzte Tracheen ab.
  • Detail 6: rechter Rand des Wulstes mit teilweise bzw. ganz von einem Callus gefüllten Lakunen. Thyllen dichten nicht mehr genutzte Tracheen ab.
  • Ausschnitt aus dem ungeschützt liegenden alten Xylem. Die starke Rotbraun-Färbung weist auf die Zersetzung der Zellen hin, die von Pilzhypen durchzogen sind. Fruchtkörper des Pilzes sind ebenfalls wieder erkennbar.
  • Eine große Trachee mit Einlagerungen, bei denen es sich vermutlich um denaturierte Eiweisse handelt - ein Präparationsartefakt.
Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus vitacea)
Querschnitte vom Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe, die wie auch die Echte Weinrebe (Vitis vinifera) oder die Osterluzeigewächse vom Bau her zum Lianentypus gehört. Somit finden sich zwischen den Leitbündeln breite Markstrahlen. Auch interessant sind die vielen Caliumoxalatkristalle, die in Form von Raphidenbündeln vor liegen sowie die mit Amyloplasten prall gefüllten Parenchymzellen. Färbung Wacker W3A bzw. ungefärbte Schnitte. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Blätter und Früchte der Gewöhnlichen Jungfernrebe (Parthenocissus vitacea).
  • Die Früchte etwas näher betrachtet.
  • Ein Segment aus dem Sprossquerschnitt, ungefärbtes aber fixiertes Probenmaterial. Vergrößerung 50x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 5x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Die von breiten Markstrahlen getrennten Leitbündel weisen auf den Lianentypus des Querschnitts hin.
Im Folgenden nun immer eine ungefärbte Aufnahme und dann ein vergleichbarer Ausschnitt aus einem nach Wacker W3A gefärbten Präparat.
  • Ein Segment aus dem Sprossquerschnitt, Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 50x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 5x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Die von breiten Markstrahlen getrennten Leitbündel weisen auf den Lianentypus des Querschnitts hin.
  • Periderm und Rindenparenchym, ungefärbtes aber fixiertes Probenmaterial. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Auffällig die quer angeschnittenen Raphidenbündel im Rindenparenchym.
  • Periderm und Rindenparenchym, Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Auffällig die quer angeschnittenen Raphidenbündel im Rindenparenchym.
  • Leitbündel mit Phloem und Xylem, getrennt vom Cambium, ungefärbtes aber fixiertes Probenmaterial. Vergrößerung 100x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 10x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Gut zu sehen die Sklerenchymkappe über dem Leitbündel im Bild links.
  • Leitbündel mit Phloem und Xylem, getrennt vom Cambium, Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 100x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 10x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Gut zu sehen die Sklerenchymkappe über dem Leitbündel im Bild links.
  • Markparenchym (rechts) und primäres Xylem (links), ungefärbtes aber fixiertes Probenmaterial. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Auffällig wieder die quer geschnittenen Raphidenbündel und die vielen Amyloplasten in den Parenchymzellen.
  • Markparenchym (rechts) und primäres Xylem (links), Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Auffällig wieder die quer geschnittenen Raphidenbündel und die vielen Amyloplasten in den Parenchymzellen.
  • Wie ein Kirchenfenster: Phloem und Sklerenchymkappe eines Leitbündels. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A.
  • Die Sklerenchymkappe über einem der Leitbündel. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 400x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 40x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Gut zu erkennen ist der geschichtete Aufbau der Zellwände der Sklerenchymzellen sowie die Tüpfelkanäle.
  • Das primäre Xylem. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 400x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 40x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A.
  • Eine Zelle mit Raphidenbündel im Querschnitt. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 400x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 40x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Auffällig sind die Hechtschen Fäden (ein osmotisches Präparationsartefakt) zwischen der Hülle des Raphidenbündels und der Zellwand.
  • Verschieden orientierte Raphidenbündel (dunkel bzw. Schwarz) in den Markstrahlen und dem Rindenparenchym. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x; Aufnahme mit dem Leica PlanApo 20x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A. Das Bündel oben rechts ist angeschnitten und man kann einige Raphiden (speerförmige Calciumoxalatkristalle) erkennen.
  • Eine Korkwarze (Lentizelle), Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 100x; Aufnahme mit dem Leica N-Plan 10x am Leica DM E, Kamera Canon PS 520A.
Dreiblättrige Orange (Poncirus trifoliatus)
Querschnitte vom Spross der Dreiblättrigen Orange (auch Bitterorange, nicht zu verwechseln mit der Pomeranze) mit besonders interessanter Anordnung der Leitbahnen im Bereich einer Sprossgabelung mit Knospe. Färbung W3Asim II nach Rolf-Dieter Müller. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. 
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  • Zweige, Blätter und Früchte der Dreiblättrigen Orange (Poncirus trifoliatus), beachtenswert die großen Dornen (abgewandelte Sprosse).
  • Die namensgebenden dreifiederigen Blätter mit leicht geflügeltem Blattstiel.
  • Lage der hier gezeigten Schnitte: 1. Schnitt durch den leicht abgeflachten Spross, 2. Schnitt durch eine Sprossgabel mit Knospe.
  • Übersichtsaufmnahme zum Schnitt an Position 1. Makro mit der Canon PS S3IS, das Präparat wurde auf die Frontlinse aufgelegt und mit einer diffusen Beleuchtung von oben fotografiert.
  • Detailausschnitt aus dem Querschnitt an Position 1. auffällig ist das sehr feinporige Xylem mit den kleinen Tracheen und der breite Parenchymring, dessen äußeres Drittel aus chloroplastenreichen Assimilationszellen in palisadenartiger Anordnung besteht. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 100x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv N-Plan 10x.
  • Markparenchym und primäres Xylem. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Im Bereich nahe der Sprossgabelung wird der ansonsten regelmäßige Aufbau des Xylems und des Phloems oft von ungewöhnlichen Zellanordnungen unterbrochen. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Abenteuerlich: Abzweigungen in den Tracheen des Xylems. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 400x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv N-Plan 40x.
  • Ein im Parenchymgewebe eingelagerter Sekretgang mit Drüsenzellen (hellblau), oben in die Epidermis eingesenkte Stoma (Spaltöffnungen). Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Die Spaltöffnungen etwas näher betrachtet. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Nun folgen die Schnitte rund um die Position 2. Hier ein Querschnitt durch das Randgewebe der Knospe mit einer Trennschicht aus hellem (weil nicht angefärbtem) Kork. Die Leitbahnen des Xylems und des Phloems verlaufen auf Höhe der Sprossgabel nicht mehr nur senkrecht sondern auch quer zur Schnittrichtung.  Färbung W3ASim II, Vergrößerung 50x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv N-Plan 5x.
  • Detail der Korkschicht. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Längst verlaufende Xylemzellen (Parenchym und Tracheen) mit eingelagerten Markstrahlen. Färbung W3ASim II, Vergrößerung 200x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv PlanApo 20x.
  • Querschnitt durch die ruhende Knospe. Leider ist der Schnitt an dieser interessanten Stelle etwas dick geraten und daher trotz Differenzierung auch überfärbt.  Färbung W3ASim II, Vergrößerung 50x, Aufnahme mit der Canon PS A520 am Leica DME, Objektiv N-Plan 5x.
Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum)
Querschnitte vom jungen Spross des Waldgeißblattes ungefärbt und gefärbt nach Wacker W3A. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß. Unter Zoombare Ansichten finden Sie eine Großaufnahme von Rolf-Dieter Müller, die mittels zoomify erforscht werden kann.
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  • Blüten des Waldgeißblattes (Lonicera periclymenum).
  • Die typischen Früchte der Pflanze.
  • Eine Übersicht des Sprossquerschnittes. Vergrößerung 50x, Färbung Wacker W3A.
  • Ein ungefärbter Ausschnit aus dem Spross des Waldgeißblattes. Vergrößerung 100x.
  • Eine ähnliche Stelle aus einem nach Wacker W3A gefärbten Schnitt. Die Vergrößerung beträgt auch hier 100x.
  • Detail mit dem Sklerenchymring. Darunter ist das Phellem der sich bildenden sekundären Rinde erkennbar. Ungefärbt, Vergrößerung 200x.
  • Eine ähnliche Stelle aus einem nach Wacker W3A gefärbten Schnitt. Die Vergrößerung beträgt auch hier 200x.
  • Ein von Phellemzellen umgebenes Nest mit einigen sklerifizierten Zellen. Ungefärbt, Vergrößerung 200x.
  • Eine ähnliche Stelle aus einem nach Wacker W3A gefärbten Schnitt. Die Vergrößerung beträgt auch hier 200x.
  • Primäres Xylem und darunter Zellen des Markparenchyms, das hier zum Teil als Speicherparenchym ausgelegt ist. Die Zellen sind prall gefüllt mit Amyloplasten. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x.
Große Brennnessel (Urtica dioica)
Querschnitte vom älteren Spross der Großen Brennnessel gefärbt nach Wacker W3A. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Ein Fruchtstand der Großen Brennnessel (Urtica dioica) im Herbst.
  • Sprossquerschnitt der Großen Brennnessel in der Übersicht. Vergrößerung 25x, Aufnahme 2,5x Planachromat am Zeiss Standard 16. Der Spross hat einen Außendurchmesser von ca. 10 mm.
  • Etwas näher heran mit einer Vergrößerung von 50x. Aufnahme mit Leica N-Plan 5x am Leica DME.
  • Die äußeren Gewebeschichten mit Epidermis, Rindenparenchym, Phloem, Cambium und Xylem. Aufnahme mit Leica C-Plan 10x am Leica DME.
  • Die inneren Gewebeschichten mit Xylem, Protoxylem und Markparenchym. Aufnahme mit Leica C-Plan 10x am Leica DME.
  • Die netzförmige Struktur des Xylemparenchyms. Aufnahme mit Leica C-Plan 10x am Leica DME.
  • Xylem mit Tracheen. Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
  • 'Reaktionsholz' im Xylem. Aufgrund einseitiger Belastung haben einige Zellen innerhalb der sklerifizierten Zellwand Cellulose eingelagert (hier grün). Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
  • 'Reaktionsholz' im Xylem. Aufgrund einseitiger Belastung haben einige Zellen innerhalb der sklerifizierten Zellwand Cellulose eingelagert (hier grün). Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
  • Zellen des Xylemparenchyms. Aufnahme mit Leica N-Plan 40x am Leica DME.
  • Ein Teil des Sprossquerschnittes mit einer Vergrößerung von 50x. Die Färbung ist diesmal SAC nach Rolf-Dieter Müller. Aufnahme mit Leica N-Plan 5x am Leica DME.
  • Wieder 'Reaktionsholz' im Xylem. Aufgrund einseitiger Belastung haben einige Zellen innerhalb der sklerifizierten Zellwand Cellulose eingelagert (bei der SAC Färbung hier blau). Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
  • Wieder 'Reaktionsholz' im Xylem. Aufgrund einseitiger Belastung haben einige Zellen innerhalb der sklerifizierten Zellwand Cellulose eingelagert (bei der SAC Färbung hier blau). Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
  • Das primäre Xylem, die Färbung ist wieder SAC nach Rolf-Dieter Müller. Aufnahme mit Leica PlanApo 20x am Leica DME.
Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
Querschnitte vom jungen Blattstiel (Wedel) des Adlerfarns, gefärbt mit Etzold Grün nach Brügmann. Präparation und Aufnahmen von Jörg Weiß.
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  • Ein von einer Bündelscheide umgebenes Leitbündel mit dem für Farne typischen innen liegenden Xylem. Vergrößerung 100x, Färbung Etzold-Grün nach Brügmann.
  • Das Zentrum des Blattstiels. Vergrößerung 100x, Färbung Etzold-Grün nach Brügmann.
  • Zellgruppe am Rand des Blattstiels. Vergrößerung 200x, Färbung Etzold-Grün nach Brügmann.
  • Eine Spaltöffnung (Stoma) in der Epidermis. Vergrößerung 400x, Färbung Etzold-Grün nach Brügmann.
  • Zwei Drüsenhaare auf der Oberfläche des Wedels im Querschnitt. Vergrößerung 200x, Färbung Etzold-Grün nach Brügmann.
  • Leitbündel im Markparenchym mit dem für Farne typischen innen liegenden Xylem. Vergrößerung 200x, Färbung mit Lugolscher Lösung. Eingelagerte Stärkekörner (Amyloplasten) erscheinen schwarz.
  • Leitbündel im Markparenchym mit dem für Farne typischen innen liegenden Xylem. Vergrößerung 200x, Färbung mit Lugolscher Lösung.  Zentral die Verbindung zweier Zellen einer Trachee als scalariforme (leiterförmige) Perforationsplatte.
Stillleben in Auflichtfluoreszenz
Die Aufnahmen vom Gänseblümchen (Bellis perennis), vom Oleander (Nerium oleander) und von einem Schimmelpilz in der Auflichtfluoreszenz wirken wie Stillleben alter Meister. Präparate von Robin Wacker und Prof. Holger Adelmann, Aufnahmen (teils analog auf Dia-Film) von Prof. Holger Adelmann.
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  • Antheren (Staubgefäße) vom Gänseblümchen (Bellis perennis) mit angeschnittenen Pollen in Blauanregung (Auflicht). Präparat von Robin Wacker, analoge Aufnahme  am Leitz Orthoplan mit Beleuchtung HBO50 auf Dia-Film.
  • Eingesenkte Spaltöffnungen des Oleanders (Nerium oleander) mit UV-Anregung im Auflicht. Die Haare in der Einsenkung dienen als Verdunstungsschutz. Präparat von Robin Wacker, analoge Aufnahme  am Leitz Orthoplan mit Beleuchtung HBO50 auf Dia-Film.
  • Eingesenkte Spaltöffnungen des Oleanders (Nerium oleander) mit Blau-Anregung im Auflicht. Die Haare in der Einsenkung dienen als Verdunstungsschutz. Präparat von Robin Wacker, Aufnahme am Leitz Orthoplan mit Beleuchtung HBO50 und Moticam 2300.
  • Auch wenn sie hier nicht hin passen: Schimmelpilze aus dem Wasser einer Blumenvase, Lebendfärbung mit Acridinorange und Blauanregung im Auflicht.  Präparat von Holger Adelmann, analoge Aufnahme  am Leitz Orthoplan mit Beleuchtung HBO50 auf Dia-Film.
Echter Lorbeer (Laurus nobilis) richtig bunt
Die hier gezeigten Sprossquerschnitte vom echten Lorbeer (Laurus nobilis) in zwei unterschiedlichen Vergrößerungen sind nach acht unterschiedlichen Färbeverfahren gefärbt und können hier gut miteinander verglichen werden. 25 µm Schnitte von Rolf-Dieter Müller auf dem Schlittenmikrotom geschnitten, Färbungen und Aufnahmen von Jörg Weiß. Nähere Informationen zu den Färbungen in der jeweiligen Bildunterschrift.
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Vergrößerung 200x
  • Färbung Etzold FCA (Fuchsin,  Chrisoidien, Alcianblau), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Etzold Grün nach Brügmann (Fuchsin,  Chrisoidien, Alciangrün), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau), mit Nachfärbung Acridinrot 3 min und Acriflavin 30 Sekunden.
  • Färbung Müller SAC (Safranin, Astrablau, Chrysoidin), eine Entwicklung von Rolf-Dieter Müller.
  • Färbung RDM5 - eine Färbung mit fünf Farbstoffen entwickelt von Rolf-Dieter Müller. Enthalten sind z.B. Acridinrot, Acriflavin, Astrablau und Chrysoidin).
  • Färbung AcriBEN (Acriflavin, Billantkresylblau, Eosin, Beize in Nelkenöl) von Jörg Weiß nach dem alten Rezept.
  • Färbung AcriBEN Neu (Acriflavin, Billantkresylblau, Eosin, Beize in Nelkenöl) von Jörg Weiß nach dem neuen Rezept. Eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
Vergrößerung 400x
  • Färbung Etzold FCA (Fuchsin,  Chrisoidien, Alcianblau), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Etzold Grün nach Brügmann (Fuchsin,  Chrisoidien, Alciangrün), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau), eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
  • Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau), mit Nachfärbung Acridinrot 3 min und Acriflavin 30 Sekunden.
  • Färbung Müller SAC (Safranin, Astrablau, Chrysoidin), eine Entwicklung von Rolf-Dieter Müller.
  • Färbung RDM5 - eine Färbung mit fünf Farbstoffen entwickelt von Rolf-Dieter Müller. Enthalten sind z.B. Acridinrot, Acriflavin, Astrablau und Chrysoidin).
  • Färbung AcriBEN (Acriflavin, Billantkresylblau, Eosin, Beize in Nelkenöl) von Jörg Weiß nach dem alten Rezept.
  • Färbung AcriBEN Neu (Acriflavin, Billantkresylblau, Eosin, Beize in Nelkenöl) von Jörg Weiß nach dem neuen Rezept. Eine Färbeanleitung kann im Downloadbereich unserer Seite heruntergeladen werden.
Für Interessierte noch ein paar Informationen zur Anatomie des Querschnitts:
  • Cu : Cuticula; Ep : Epidermis; RP : Rindenparenchym; SK : Sklerenchymkappe; Ca : Cambium; XL : Xylem; PL : Phloem; MS : Markstrahl; Zk : Zellkern; T  : Tüpfel.
Die Anfärbung der einzelnen Details hängt neben den verwendeten Farbstoffen auch vom konkreten Färberezept und dem Material der Probe ab. Die Beispielbilder machen also keine absolute Aussage, geben aber einen guten Überblick darüber, was man von den Verfahren erwarten kann.
Rainfarn (Tanacetum vulgare)
Sprossquerschnitt vom Rainfarn in unterschiedlichen Färbungen. Der Rainfarn, wissenschaftlich Tanacetum vulgare oder Chrysanthemum vulgare (L.) Bernh., wird auch auch Wurmkraut genannt. Er ist ein Korbblütler (Familie Asteraceae) und zählt zu den so genannten Kompasspflanzen, da er seine Blätter im vollen Sonnenlicht genau senkrecht nach Süden richten. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
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  • Rainfarn (Tanacetum vulgare, auch Wurmkraut) am Wegesrand.
  • Der Rainfarn ist ein Korbblütler, dessen Blütenstände nur aus Röhrenblüten bestehen. Diese blühen von außen nach innen auf, wobei sich der Boden immer weiter aufwölbt. Junge Blüten gleichen so einem flachen gelben Teller, während ältere das Aussehen eines halbkugelförmigen Knopfes haben.
  • Ungefärbter Querschnitt vom Spross des Rainfarns. Hier im Bild eines der sechs Hauptleitbündel. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Einige Nebenleitbündel und rechts angeschnitten ein Hauptleitbündel. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 10x, Leitz HM mit HM Achromat 100x, Spiegelbeleuchtung, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns, Protoxylem eines Nebenleitbündels. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 450x, Leitz HM mit HM Achromat 45x, Spiegelbeleuchtung, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Zwei Hauptleitbündel an den Ecken des Sprosses, jeweils flankiert von Nebenleitbündeln. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 50x, Leica DME mit N-Plan 5x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Teil eines Hauptleitbündels mit ausgeprägter Sklerenchymkappe. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Verwachsene Nebenleitbündel. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Protoxylem eines Nebenleitbündels. Färbung Etzold Grün nach Brügmann. Vergrößerung 400x, Leica DME mit N-Plan 40x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Drei Hauptleitbündel an den Ecken des Sprosses, jeweils flankiert von Nebenleitbündeln. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 50x, Leica DME mit N-Plan 5x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Teil eines Hauptleitbündels mit ausgeprägter Sklerenchymkappe. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Verwachsene Nebenleitbündel. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Sklerenchymkappe und Phloem eines Nebenleitbündels. Strahlen sklerenchymatischer Zellen (rot) ragen in das grüne Band der Phloemzellen hinein. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Protoxylem eines Nebenleitbündels. Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 400x, Leica DME mit N-Plan 40x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Epidermis und Cuticula mit einem erhabenen Stoma (Spaltöffnung). Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 400x, Leica DME mit N-Plan 40x, Aufnahme über Canon PS A520.
  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerchnitt des Rainfarns. Protoxylem eines Nebenleitbündels (links im Bild) und nach innen anschließend Makrzellen mit großen Interzellularen (gelb/grün). Färbung Wacker W3A. Vergrößerung 200x, Leica DME mit PlanAPO 20x, Aufnahme über Canon PS A520.
Hopfen (Humulus lupulus)
Spross vom wilden Hopfen gefärbt nach Wacker W3A. Der Hopfen ist eine Rankpflanze aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), man findet ihn häufig an sonnigen Stellen des Rheinufers. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
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  • Eine Hopfenranke inmitten anderer Pflanzen. Hopfenblätter können einen bis (selten) neun gesägte Lappen haben - die Blätter hier sind fünflappig. Aus der Blattachsel entspring eine Blütenknospe.
  • Der gezeigte Spross hat einen Durchmesser von etwa 4,5 mm und weist innen eine große Markhöhle auf. Makroaufnahme eines bereits fixierten Probenstücks, aus dem die Schnitte der folgenden Bilder erstellt wurden.
  • Sprossquerschnitt in der Übersicht, unten sieht man die Markhöhle. Vergrößerung 50x, Leica N-Plan 5x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Der Aufbau des Sprosses mit den gelben Fasernestern im Rindenparenchym und den großen Tracheen im Xylem ist gut zu erkennen. Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Xylem und Phloem, im Zentrum juvenile Tracheen mit noch nicht verholzten (grün-blauen) Zellwänden. Vergrößerung 200x, Leica Plan Apo 20x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Die gelben Fasernester im Rindenparenchym stabilisieren den Spross und sorgen gleichzeitig für die für Rankpflanzen typische Flexibilität. Vergrößerung 200x, Leica Plan Apo 20x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Hinter dem sklerifizierten Xylemring mit den großen Tracheen liegen kleinere Gefäße des Protoxylems umgeben von Markparenchym, das in die Markhöhle übergeht (von links nach rechts). Vergrößerung 200x, Leica Plan Apo 20x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • An den Wänden und im Lumen einiger der großen Tracheen finden sich seltsame Einlagerungen. Ob es sich dabei nur um Artefakte der Präparation oder doch um eine Struktur aus der Probe handelt ist unklar. Vergrößerung 400x, Leica N-Plan 40x an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Kleinere Einlagerungen, die an den Wänden einer der großen Tracheen anliegen. Ob es sich dabei nur um Artefakte der Präparation oder doch um eine Struktur aus der Probe handelt ist unklar. Vergrößerung 1000x, Leica HI-Plan 100x Ölimmersion an Leica DME, Kamera Canon PS A520.
  • Hier eine Aufnahme von Holger Adelmann aus einem der Präparate aus der Hopfenserie. Sie zeigt wiederum zwei Tracheen mit Einlagerungen in unterschiedlicher Farbe und Struktur.
Die Aufnahme wurde am Leitz Orthoplan mit dem ganz hervorragenden Leitz PlanApo 63:1 Öl  gemacht. Die Kamera ist eine Moticam 2300.
  • Eine weitere Aufnahme von Holger Adelmann, diesmal von einem Fasernest im Rindenparenchym des Hopfensprosses.  
Technik wie bei der vorangegangenen Aufnahme.
Gartenbambus (Fargesia murieliae)
Spross des Gartenbambus gefärbt mit der Simultanfärbung W3Asim II. Aufbau und Verteilung der Leitbündel im Querschnitt sind typisch für einkeimblättrigen Pflanzen. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
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  •  Gartenbambus (Fargesia murieliae)
  • Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Schnitt auf dem Schlittenmikrotom mit SHK-Einmalklingenhalter und Leica Klingen, Färbung W3Asim II, Hellfeld, Leica N-Plan 5x, Canon PS A520.
  • Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Schnitt auf dem Schlittenmikrotom mit SHK-Einmalklingenhalter und Leica Klingen, Färbung W3Asim II, Hellfeld, Leica C-Plan 10x, Canon PS A520.
  • Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae), einzelnes Leitbündel im umgebenden sklerifizierten Gewebe. Schnitt auf dem Schlittenmikrotom mit SHK-Einmalklingenhalter und Leica Klingen, Färbung W3Asim II, Hellfeld, Leica PlanApo 20x, Canon PS A520.
Steinzellen der Heidelbeere (Vaccinium myrtillus)
In den Früchten der Kulturheidelbeere finden sich zwei Arten von Steinzellen als Idioblasten sowie nicht komplett ausgebildeten Samen, deren äußerste Zellschicht ebenfalls aus Steinzellen besteht. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
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  • Illustration von Heidelbeere und Preißelbeere, aus  'Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz', 1885, von  Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, Gera, public domain.
  • Das Untersuchungsobjekt: eine nicht mehr ganz taufrische Heidelbeere. Markroaufnahme mit Canon Powershot S3IS.
  • Ein 'Dickschnitt' (ca. 1mm, freihand) mit etwas Wasser unter einem Deckglas auf dem Objektträger. Markroaufnahme mit Canon Powershot S3IS.
  • Etwas näher heran. Man kann zwei Arten von idioblasteischen Steinzellen erkennen: die dickwandigeren, oftmals mit rot gefärbter Vakuole näher an den Samenanlagen und die deutlich größeren, dünnwandigen Steinzellen im Fruchtmark.  Markroaufnahme mit Canon Powershot S3IS.
  • Der Dickschnitt unter dem Mikroskop: die verschiedenen Zelltypen sind auch hier deutlich zu erkennen, die Samenanlagen liegen unterhalb der Fokusebene. Zeiss Plan 2,5x an Standard 16.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, nun mit Beschriftung. Zeiss Plan 2,5x an Standard 16.
  • Steinzellen (Idioblasten) im Quetschpräparat. Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Zwei einzelne Steinzellen. Die linke Zelle lässt noch eine ganz schwache rötliche Färbung erkennen. Die Vakuolen der abgestorbenen Steinzellen enthalten oft eine intensiv rote Färbung, die sich bei der Präparation nach Zugabe von Wasser sehr schnell über Rosa ins unkenntliche verdünnt. Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Eine weitere Steinzellen. Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Zwei Steinzellen aus dem Mark der Heidelbeere. Hintergrund manuell geputzt. Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Eine Steinzelle aus dem Mark der Heidelbeere. Hintergrund manuell geputzt. Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Zwei Steinzellen aus dem Mark der Heidelbeere. Man erkennt schön die Verbindung zwischen den Zellen über die Tüpfelkanäle. Hintergrund manuell geputzt. Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Unvollständige Samenanlage aus der Heidelbeere mit einer sklerenchymatischen Samenhülle. Vergrößerung 50x, polarisiertes Licht, Leica N-Plan 5x an Leica DME.
  • Näher heran: unvollständige Samenanlage aus der Heidelbeere mit einer sklerenchymatischen Samenhülle. Vergrößerung 100x, polarisiertes Licht, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Ausschnitt aus der Oberfläche einer Samenanlage aus dem Fruchtmark der Heidelbeere. Vergrößerung 200x, polarisiertes Licht, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
Wachsblume (hier Hoya carnosa)
Die Wachsblume ist eine epiphytisch lebende tropische Rankpflanze. Wie viele Mitglieder der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) besitzt sie neben dem Äußeren auch ein innen liegendes Phloem. Aufnahmen und Präparation von Jörg Weiß.
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  • Der Blütenstand der Wachsblume (hier der Art Hoya carnosa) ist eine Scheindolde.
  • Illustration der Art Hoya carnosa von Willem Hendrik de Vriese aus dem 19. Jahrhundert.
  • Querschnitt eines einjährigen Sprosses von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 25x, Zeiss Plan 2,5 an Zeiss Standard 16.
  • Ein Ausschnitt aus dem vorangegangenen Sprossquerschnitt von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung: Von Außen nach Innen: Tr - Trichom (Pflanzenhaar)
; Cu -Cuticula; Ep - Epidermis; Rp - Rindenparenchym; Skl - Sklerenchym; Apl - äußeres Phloem; Xl - Xylem; 
IPl - inneres Phloem; D - Calciumoxalat-Druse; MP - Markparenchym; StZ - Steinzellen. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Blick auf die dunkelblauen Nester des innen liegende Phloems unterhalb des orangerot gefärbten Xylems. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Steinzellen (Idioblasten) im Mark des Sprosses von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Näher heran: Steinzellen (Idioblasten) im Mark des Sprosses von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 400x, Leica C-Plan 40x an Leica DME.
  • Querschnitt eines Blattstiels von Hoya carnosa, dieser unterscheidet sich vom Aufbau her deutlich von dem des Sprosses, besitzt aber ebenfalls ein zusätzliches innen liegendes Phloem. Man beachte auch die beiden Nebenleitbündel auf 12:00 und 14:30 Uhr. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 25x, Zeiss Plan 2,5 an Zeiss Standard 16.
  • Schnittbild durch das Leitbündel des Blattstiels mit dunkelblauen Phloemnestern auf beiden Seiten des Xylems, in dem nur wenige Tracheiden strahlenförmig in das Xylemparenchym eingebettet sind. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Schnittbild durch das Leitbündel im Hauptnerv des Blattes, ebenfalls mit dunkelblauen Phloemnestern auf beiden Seiten des Xylems. Das Leitbündel ist umgeben von hier gelb gefärbten Gruppen sklerenchymatischer Zellen. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Cuticula, Epidermis und Assimilationsparenchym (von oben nach unten - orange, grün, blau) der Blattoberseite von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
Meerrettichwurzel (Amoracia rusticana)
Die Wurzel des Meerrettichs (Kren) erreicht bei einer Dicke von 5 bis 6 cm eine Länge von bis zu 60 Zentimetern. Sie ist ein typisches Speicherorgan. Die Zellen enthalten aber neben vielen Stärkekörnern (Amyloplasten) auch Senföle, die zum einen für den deftigen Geschmack sorgen, zum anderen aber auch medizinisch als pflanzliches Antibiotikum genutzt werden.
Aufnahmen Frank Fox (Längstschnitte) und Jörg Weiß (Querschnitte). Beachtlich ist die unterschiedliche Ausprägung der Wacker W3A Färbung.
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  • Wilder Meerrettich (Amoracia rusticana) in natürlicher Umgebung, Aufnahme von H. Zell unter GNU Free Documentation License
  • Illustration der Meerrettichpflanze, die Zeichnung von Jan Kops stammt aus dem Band 'Flora batava', Amsterdam 1822, J.C. Sepp, Public domain.
  • Längstschnitt durch die Meerrettichwurzel mit Tracheen des Xylems. Paraffinschnitt auf dem Rotationsmikrotom, Schnittdicke ca. 12 µm, Färbung Wacker W3A, Aufnahme von Frank Fox.
  • Längstschnitt durch die Meerrettichwurzel mit angeschnittenen Tracheen des Xylems. Paraffinschnitt auf dem Rotationsmikrotom, Schnittdicke ca. 12 µm, Färbung Wacker W3A, Aufnahme von Frank Fox.
  • Längstschnitt durch die Meerrettichwurzel mit Tracheeneiner Nebenwurzel und Speicherzellen mit Stärkekörnern (Amyloplasten). Paraffinschnitt auf dem Rotationsmikrotom, Schnittdicke ca. 12 µm, Färbung Wacker W3A, Aufnahme von Frank Fox.
  • Längstschnitt durch die Meerrettichwurzel mit Speicherzellen voller Stärkekörnern (Amyloplasten). Paraffinschnitt auf dem Rotationsmikrotom, Schnittdicke ca. 12 µm, Färbung Wacker W3A, Aufnahme von Frank Fox.
  • Meerrettichwurzel, die Lage der Querschnitte der Seitenwurzel ist symbolhaft gekennzeichnet. Die zu Grunde liegende Aufnahme stammt von Frank Vincentz unter GNU Free Documentation License.
  • Querschnitt durch eine Seitenwurzel des Meerrettichs. Der Durchmesser beträgt ca. 5 bis 6 mm. Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 25x, Aufnahme von Jörg Weiß.
  • Zentralzylinder der Meerrettichwurzel mit Tracheen des Xylems im Querschnitt. Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Aufnahme von Jörg Weiß.
  • Rindenparenchym und Speicherzellen mit Stärkekörnern der Meerrettichwurzel im Querschnitt. Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Aufnahme von Jörg Weiß.
  • Getrennt durch das hier zwei- bis vierlagige Cambium liegen auf der linken Seite Tracheen des Xylems umgeben von Speicherzellen mit Stärkekörnern (Amyloplasten) und auf der echten Seite Phloeminseln mit Sieb- und Geleitzellen ebenfalls umgeben von Speicherzellen. Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Dujardin Grün, Vergrößerung 200x, Aufnahme von Jörg Weiß.
  • Umgeben von den schon bekannten Geweben der Meerrettichwurzel im Querschnitt zeigt sich hier eine längst angeschnittene Nebenwurzel. Freistehender Schnitt auf dem Handzylindermikrotom, Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Aufnahme von Jörg Weiß.
Eine Panaroma-Version der Längstschnitte von Frank Fox finden Sie hier.
Einer der Längstschnitte und der Querschnitt in der Totalen finden sich im Eingangsbereich der sehenswerten Sonderausstellung "Kräuter, Drogen und Extrakte – Pflanzenwirkstoffe im Alltag" des Deutschen Gartenbaumuseums in Erfurt wieder. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und wird bis September 2011 in Erfurt und später auf Gartenschauen etc. zu sehen sein. Dazu hier noch einige Bilder:
  • Der Eingangsbereich der Sonderausstellung in der Cyriaksburg im EGA Park Erfurt, dem Sitz des Deutschen Gartenbaumuseums. Aufnahme Jörg Weiß
  • Im Zeichen der Meerrettichwurzel: in der Ampel der Längstschnitt von Frank Fox, auf dem Boden der Querschnitt von Jörg Weiß. Aufnahme Frank Fox.
  • Die Ampel mit dem hinterleuchteten Längstschnitt. Aufnahme Jörg Weiß.
  • Der Boden mit dem Querschnitt. Aufnahme Jörg Weiß.
  • Sponsor des Eingangsbereiches ist die Firma Repa GmbH, Langenhagen.
  • Der erste Raum der Sonderausstellung befasst sich mit den verschiedenen Stoffklassen der Pflanzeninhaltsstoffe, wie z.B.  den ätherischen Ölen oder Glycosiden, ihrer Entstehung in der und dem Nutzen für die Pflanze.
  • Der zweite Raum ist der Gewinnung und Verarbeitung der Pflanzeninhaltsstoffe gewidmet.
  • Im dritten Raum der Ausstellung geht es um die Verwendung von z.B. pflanzlicher Arzeneien oder Reinigungsmittel als Alternative zu synthetischen Produkten und die geschichtliche Entwicklung.
Glanzmispel "Red Robin" (Photinia x fraseri)
Querschnitt vom einjährigen Spross der Glanzmispel "Red Robin" und einige Makroaufnahmen. Die Präparate sind ungefärbt und zeigen die durch die Fixierung abgeschwächten Originalfarben, Schnittdicke ca. 50 µm.
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  • Ein einjähriger Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri. Von diesem stammen die Präparate.
  • Querschnitte vom Spross des Red Robin in Ethanol. Die Schnitte sind ca 50 µm dick und wurden vom in AFE fixierten Spross gemacht. Die natürliche Farbe ist durch die Fixierung etwas verblasst, aber noch gut ekennbar.
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, ungefärbt, Vergrößerung 25x, Objektiv Zeiss Plan 2,5x. Der Durchmesser des Sprosses beträgt ca. 4,2 mm.
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, ungefärbt, Vergrößerung 100x, Objektiv Leica C-Plan 10x.
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, ungefärbt, Vergrößerung 200x, Objektiv Leica C-Plan 20x. Epidermis und Rindenparenchym mit rautenförmigen Kalziumoxalat-Kristallen.
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, ungefärbt, Vergrößerung 200x, Objektiv Leica C-Plan 20x. Phloem und Sklerenchymkappen.
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, ungefärbt, Vergrößerung 200x, Objektiv Leica C-Plan 20x. Primäres Xylem und Markparenchym mit Amyloplasten (Stärkekörner).
  • Sprossquerschnitt durch den einjährigen Spross der Glanzmispel Photinia x fraseri, zum Vergleich gefärbt nach Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Objektiv Leica C-Plan 10x.
Herbst-Anemone (Anemone hupehensis)
Querschnitt vom Blütenstängel der Herbst-Anemone und einige Makroaufnahmen. Färbung der Präparate nach Wacker W3A, Schnittdicke ca. 60 µm.
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  • Die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis)
  • Blüte der Herbst-Anemone
  • Fruchtstand der Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) mit Achänen
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, Vergrößerung 50x, Länge des Bildausschnitts ca. 2,2 mm.
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, Sklerenchymring mit geschlossen kollateralen Leitbündeln, Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts ca. 1 mm.
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, Sklerenchymring mit geschlossen kollateralen Leitbündeln, Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts ca. 0,5 mm.
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, geschlossen kollaterales Leitbündeln im Markparenchym, Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts ca. 0,5 mm.
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, Atemöffnung mit dahinterliegenden Atemhöhle, Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts ca. 160 µm.
  • Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), Querschnitt durch den Blütenstängel, Tüpfel einer Zelle des Markparenchyms, Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts ca. 160 µm.
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata)
Sprossquerschnitte und Blattabdrücke vom Eidechsenschwanz, Färbung Wacker W3A, Schnittdicke ca. 50 µm.
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  • Der Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata)
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Sprossquerschnitt in der Übersicht.
Vergrößerung 40x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 2,2 mm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), ein kleines Leitbündel.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündelring.
Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 1 mm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Epidermis mit Cuticula.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 160 µm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart.
Vergrößerung 50x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 2 mm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Schiefe Beleuchtung.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm.
Leitbündel des Eidechsenschwanzes, Aufnahmen von Prof. Holger Adelmann mit Leitz Orthoplan. Bilder in hoher Auflösung. Das Verlassen der Bildanzeige ist auch mit der ESC-Taste möglich.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel mit Sklerenchymkappe. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann auf Leitz Orthoplan, Präparat von Jörg Weiß.
  • Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann auf Leitz Orthoplan, PLAN APO 63/1.40, Moticam 2300 mit 0.63x C-mount Adapter, Mosaik mit Microsoft Image Composite Editor, Bildoptimierung in Image-Pro Plus. Präparat von Jörg Weiß.
Weissbeerige Mistel (Viscum album)
Spross und Blatt der Weissbeerigen Mistel, Färbung AcriBEN und Wacker W3A, Schnittdicke ca. 25µm.
Präparat des Blattes von M. Dillberger.
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  • Weissbeerige Mistel, Sprossquerschnitt mit Markparenchym und Leitbündelring, Färbung AcriBEN.
Vergrößerung 50x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 2,2 mm.
  • Weissbeerige Mistel, Ausschnitt aus dem Spross, Markparenchym und Xylem,  Färbung AcriBEN.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,6 mm.
  • Weissbeerige Mistel, Blattquerschnitt, gefärbt nach Wacker W3A.
Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 1 mm.
Präparat von M. Dillberger
  • Weissbeerige Mistel, Querschnitt durch ein Stoma (Atemöffnung) an der Blattunterseite, Wacker W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 110 µm.
Präparat von M. Dillberger.
Mannstreu (Eryngium planum)
Auch blaue Edeldistel, Schnitte vom Spross, gefärbt nach Wacker W3A und SAC, Schnittdicke ca. 50 µm.
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  • Mannstreu, Sekretkanal und Sklerenchym, SAC.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 160 µm.
  • Mannstreu, Sprossquerschnitt, 50µm, Wacker W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 235 µm.
  • Mannstreu, Blaue Edeldistel
Strandhafer (Ammophila arenaria)
Rollblatt des Strandhafers, gefärbt nach Wacker W3ASAC und AcriBEN, Schnittdicke ca. 50 µm.
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  • Strandhafer auf einer Düne
  • Rollblatt des Strandhafers in der Übersicht, Wacker W3A.
Vergrößerung 25x, Durchmesser der 'Blattrolle' ca. 2,65 mm.
  • Ein Ausschnitt aus dem Rollblatt des Strandhafers, SAC.
Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 1 mm.
  • Detail mit bulliformen (blasenförmigen) Zellen, die bei Trockenheit zum Einrollen des Blattes führen, W3A.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 320 µm.
  • Detail mit einem Leitbündel und bulliformen Zellen, die bei Trockenheit zum Einrollen des Blattes führen, interessant das anastomosierende Leitbündel, W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 265 µm.
  • Rollblatt des Strandhafers in der Übersicht, AcriBEN.
Vergrößerung 25x, Durchmesser der 'Blattrolle' ca. 2,60 mm.
  • Detail mit einem  anastomosierenden Leitbündel zwischen zwei Parallelnerven, AcriBEN.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 320 µm.
  • Detail mit einem Leitbündel im Querschnitt, AcriBEN.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 265 µm.
  • Ein Ausschnitt aus dem Rollblatt des Strandhafers, Färbung Wacker W3A, Auflichtfluoreszenz mit Blauanregung (470 nm).  Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 1,3 mm. Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
  • Ein Ausschnitt aus dem Rollblatt des Strandhafers, Färbung Wacker W3A, Auflichtfluoreszenz mit Blauanregung (470 nm). Besonders schön zu erkennen sind die Schließzellen der Stomata.  Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 620 µm. Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
Kasuarie (Casuarina cristata)
Paraffinschnitt des Sprosses, gefärbt nach Wacker W3A, Schnittdicke 7 µm.
Präparat von M. Dillberger.
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  • Sprossquerschnitt der Kasuarie Casuarina cristata, Färbung Wacler W3A, Schnittdicke ca. 7 µm.
Vergrößerung 50x, Durchmesser des Sprosses im Objekt ca. 1,3 mm.
  • Casuarina cristata, Ausschnitt aus dem Randbereich des Sprosses mit Assimilationsparenchym, Wacker W3A, Schnittdicke 7 µm.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 235 µm.
  • Casuarina cristata, Ausschnitt aus dem Zentralzylinder des Sprosses, Schnittdicke 7 µm.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 235 µm.
Echte Lavendel (Lavandula angustifolia, Syn.Lavandula officinalis, Lavandula vera)
Querschnitte durch den Spross des echten Lavendels in verschiedenen Färbungen und mit verschiedenen Kontrastverfahren (Polarisations- und Fluoreszenzkontrast sowie DIC). Genaueres in den jeweiligen Bildunterschriften. Schnittdicke 25 µm, Vergrößerung - soweit nicht anders beschrieben - 100x (Länge des Bildausschnittes im Objekt ca. 1 mm)
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  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Etzold FCA.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Etzold Grün nach Brügmann.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Dujardin.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Wacker W3A.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung BEN.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung AcriBEN.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung ChrysoBEN.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung AcriBER.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Müller AAC.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Müller SAC.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung Wacker W3A in polarisiertem Licht.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 25,2x, Färbung W3Asim II, Leitz Ortholux mit Lampenhaus 250, bestückt mit HBO 200 Brenner. Blauanregung und 495 nm Interferenzteiler im Ploem-Opak. Aufnahme und Präparation von Wolfgang Lehmann.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 63x, Färbung W3Asim II, Leitz Ortholux mit Lampenhaus 250, bestückt mit HBO 200 Brenner. Blauanregung und 495 nm Interferenzteiler im Ploem-Opak. Aufnahme und Präparation von Wolfgang Lehmann.
Hier sind die Tüpfel in den Zellwänden einiger Markzellen besonders gut zu sehen.
  • Echter Lavendel, Markparenchym mit Tüpfeln, Vergrößerung 252x, Färbung W3Asim II, Leitz Ortholux mit DIC Einrichtung. Aufnahme und Präparation von Wolfgang Lehmann.
  • Echter Lavendel, Teil des Sprossquerschnitts, Vergrößerung 100x, Färbung ChrysoB. M = Markparenchym, Xl = Xylem, Pl = Phloem, Skl = Sklerenchym, Ed = Endoidermis, Hy = Eckenkollenchym,  PP = Palisadenparenchym, Ep = Epidermis, Cu = Cuticula.
Japanischer Sagopalmfarn (Cycas revoluta)
Querschnitt durch ein Fieder eines Blattes, Färbung Wacker W3A, Schnittdicke 15 µm, Präparat von M. Dillberger.
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  • Sagopalmfarn (Cycas revoluta), Leitbündel, Färbung nach Wacker W3A.
Vergrößerung 50x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 3 mm.
  • Sagopalmfarn (Cycas revoluta), Fiederspitze, Färbung nach Wacker W3A.
Vergrößerung 100x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 1 mm.
  • Sagopalmfarn (Cycas revoluta), sklerifiziertes Palisadenparenchym an der Oberseite, Färbung nach Wacker W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 235 µm.
  • Sagopalmfarn (Cycas revoluta), Tüpfel im Xylem des Leitbündels, Färbung nach Wacker W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 160 µm.
  • Sagopalmfarn (Cycas revoluta), eingesenkte Atemöffnung (Stoma), Färbung nach Wacker W3A.
Vergrößerung 400x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 200 µm.
  • Männliche Cycas revoluta mit Blüte aus dem Botanischen Garten der TU Darmstadt (eigene Aufnahme).
Strich_540_schmal.jpg

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Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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