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Erze des Siegerland-Wied Distrikts


Prof. Holger Adelmann
September 2012

Erze des Siegerland-Wied Distrikts
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Einführung

Halde bei der Grube Peterszeche.
Der Bergbau im Siegerland-Wied Distrikt begann nach heutigem Wissen vor mehr als 2500 Jahren mit den Kelten in der LaTène Zeit und dauerte bis zur Schließung der Grube Georg bei Neuwied im Jahre 1965. Damit endete eine Geschich- te des Erzbergbaus die weltweit ihresgleichen sucht.

Abgebaut und verhüttet wurden von den Kelten zunächst Kupfererze, später dann auch Eisenerze, insbesondere die schon bei niedrigen Temperaturen zu verhüttenden Brauneisenerze der Lagerstätten, die als Oxidationszone ("Eiserner Hut", Eisenoxide/Hydroxide) oftmals bis zur Erdoberfläche durchbrachen und somit den Altvorderen sichtbar wurden. Weiter in der Tiefe der Erzlagerstätten fand sich dann der etwas schwerer zur verhüttende "Stahlstein", der Siderit (Eisenspat, Spateisenstein: Eisenkarbonat FeCO3).

In der jüngeren Zeit (Ende des 19. und im 20. Jahrhundert) war die Eisenerzindustrie bedeutender, während davor die Verhüttung der mit den Eisenerzen auftretenden Buntmetallerze eine höhere wirtschaftliche Bedeutung in dieser Region hatte.
An Buntmetallen fanden sich im Siegerland-Wied Distrikt überwiegend Blei, Zink und  Kupfer aber auch Kobalt, Nickel, Quecksilber und Silber. Sogar Gold wurde gelegentlich gefunden, letzteres blieb aber wirtschaftlich hier völlig unbedeutend.

Die erzführenden Gänge treten besonders in devonischen Sedimenten auf. Der Siegerland-Wied Distrikt befand sich damals im Schelfbereich eines flachen Meeres am Südrand des Old Red Kontinents (für eine weitergehende Einführung zur geologischen Geschichte des RSG siehe auch den entsprechenden Artikel zu den Erdmantelxenolithen hier in der Bibliothek).

Die so genannte variszische Deformation, die zur Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges (RSG) geführt hat fand im Unterkarbon statt mit einer Kernperiode vor etwa 315 bis 310 Millionen Jahren (Ma). Die Auffaltung führte zur einer intensiven Zerlegung des Gebietes in NO-SW vergente Schollensysteme mit vielfältigen Störungszonen.

Bereits vorher gab es in diesem Schelfbereich einen lebhaften, überwiegend untermeerischen Intraplatten-Vulkanismus der Folge der Ausdünnung der Kruste des Schelfes durch tektonische Bewegungen war. Im Devon und Unterkarbon (noch vor der Kernzeit der RSG Auffaltung) drang Magma entlang von bestehenden und neuen Störungen auf. Begleitende massive Eruptionen von zumeist basaltischen Tuffen im Meerwasser begründeten durch diagenetische Auslaugung der Tuffe die enormen Roteisensteinlager des Lahn-Dill-Gebietes, welches sich im Süden an das Siegerland anschließt.
Dieser Vulkanismus stellte sicher auch einen enorm wichtigen hydrothermalen Motor der Erzbildung im Siegerland-Wied Distrikt dar (griechisch thermos, hydros: "heiße Wässer"), wenn auch die genaue Genese der Lagerstätten (insbesondere die genaue Herkunft der Erzlösungen) hier weniger gut erforscht ist als das bei den Lagerstätten des Lahn-Dill Typs der Fall ist.

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Die typischen Erzparagenesen im Siegerland-Wied Distrikt

Ein Erzanschliff unter dem Auflichtmikroskop - hier ein Leitz Orthoplan.
Bezogen auf das Event der RSG Auffaltung ("variszische Orogenese") unterscheidet man im Siegerland-Wied Distrikt mehrere zeitlich aufeinander abfolgende aber meist nicht in allen Lagerstätten komplett vor- handene Phasen. In diesen Phase wurden jeweils unterschiedlich mächtige Erzgänge in den sedi- mentären Nebengesteinen wie Sandsteine und Schiefer angelegt bzw. bestehende Erze umgewandelt. Dies geschah teilweise durch Füllung von Spalten in diesen Nebengesteinen, aber ebenso auch durch Verdrängung der Nebengesteine oder schon bestehender Erzgänge durch die heißen Erzlösungen.

Die prä-orogenen Phasen: Diese Mineralisationen fanden bereits vor der RSG Auffaltung statt, daher sind die Erzgänge durch die Auffaltung deformiert.

Die syn-orogenen Phasen: Diese Mineralisationen fanden während der  RSG Auffaltung statt, Erzgänge aus diesen Phasen sind ebenfalls mehr oder weniger stark durch die Auffaltung deformiert.

Die spät-orogenen bis post-orogenen Phasen: Diese Mineralisationen fanden nach der wesentlichen RSG Auffaltung statt, Erzgänge aus diesen Phasen sind typischerweise nicht hierdurch deformiert (andere Alterationen siehe weiter unten bei den einzelnen Paragenesen).

Viel später kam es im Erdmittelalter (Jura und Kreide) sowie in der Erdneuzeit (Tertiär) ebenfalls zu Mineralisationen im Siegerland-Wied Distrikt, auch diese sind weiter unten bei den einzelnen Paragenesen beschrieben.

In den Erzgängen unterscheidet man zwischen der so genannten Gangart, dem häufigsten Mineral des Erzganges (hier typischerweise Siderit und / oder Quarz) und den mengenmäßig geringeren anderen Mineralen. Alle zusammen bezeichnet man dann als so genannte Mineral- bzw Erz-Paragenese (griechisch para, genesis: "nebeneinander entstehen").

Durch die Gebirgsbildung waren auch die prä- und syn-orogenen Paragenesen einer gewissen Metamorphose ("Umwandlung") unterzogen, die aber meist gering war (Für Spezialisten: Im RSG wurde ein "very low grade" der Metamorphose wohl nicht überschritten).

Die Arbeit mehrerer Autoren (z.B. Hüttenhain, Fenchel, Kirnbauer) hat in den letzten 50 Jahren zu einem viel besseren Verständnis dieser Mineralisationsphasen im Siegerland-Wied Distrikt und deren typischen Paragenesen geführt.
Die Reihenfolge der Darstellung der Paragenesen erfolgt der sehr schlüssigen Darstellung von Kirnbauer (2011).

Wichtig zum Verständnis der Entstehung der Mineralparagenesen ist das Studium der Verwachsungen der Erze miteinander. Ich habe daher mal versucht, aus den von mir bisher gesammelten und beobachteten Anschliffen aus dem Siegerland-Wied-Spateisendistrikt typische, auch immer wieder in der Fachliteratur erwähnte Verwachsungen herauszustellen.
Typische Verwachsungen der Erze
Die Erläuterungen der einzelnen Verwachsungen finden sie im folgenden Abschnitt anhand der Bildnummern.
Die Erläuterungen der einzelnen Verwachsungen finden sie im folgenden Abschnitt anhand der Bildnummern.
(1.) Einfache Verwachsung:
Einfacher Kontakt verschiedener Minerale an ihren Korngrenzen, typischerweise gerade oder leicht gebogen. Hier ist interessant zu beobachten , ob die Minerale Zeit und Platz hatten um in ihrer idiomorphen (eigengestaltlichen) Form zu kristallisieren, oder ob Beeinträchtigungen zu sehen sind. (Beispiel: Bismuthinit grau, Hauchecornit rosagrau, Millerit blassgelb; Grube Friedrich, Wissen)

(2.) Gefleckte/ amöboide Verwachsung:
Multiple, enge räumliche Verbindungen zweier oder mehrerer Minerale. Die typischerweise beobachteten runden Formen verraten, dass kein Raum bzw. keine Zeit vorhanden war, um idiomorphe Kristalle entstehen zu lassen. (Beispiel: Bleiglanz hellgrau, Fahlerz güngrau; Grube Wildermann, Müsen)

(3.) Zonare Verwachsung:
Typischerweise Wachstumszonierungen, die ein Wachstum über einen bestimmten Zeitraum belegen, während dessen sich die Mineralzusammensetzung der Umgebung durchaus geändert haben kann. (Beispiel: Pyrit creme mit grauem Bravoit Wachstums-Saum; Grube Apollo, Raubach)

(4.) Myrmekitische Verwachsung:
Wird meist als Entmischungsphänomen gedeutet, teilweise auch als Umlagerung im geschmolzenen Zustand. (Beispiel: Bornit braunrot, Kupferglanz blau; Grube Hohlestein, Siegen)

(5.) Emulsionsartige Verwachsung:
Z.B. als feintropfige Kupferkies-Ansammlungen in Zinkblende (”Chalcopyrit-Disease”), früher als Entmischungsphänomen gedeutet geht die Meinung heute eher in Richtung Diffusion und Ausscheidung von Erz 1 in Erz 2 oder gleichzeitige Abscheidung beider Erze (Kopräzipitation). (Beispiel: Sphalerit grau, Chalcopyrit gelb; Grube Petersbach, Eichelhardt)

(6) Lamellare Verwachsung:
Z.B. bei Mineralen der Kupferglanzgruppe, wo in einem bei höherer Temperatur stabilen Mischkristall beim Abkühlen Entmischungen der einzelnen Minerale auftreten . (Beispiel: Verschiedene Kupferglanze blau bis weissblau; Grube Schlänger & Eichert, Eiserfeld)

(7.) Umhüllungen:
Z.B. Reaktionssäume zwischen verschiedenen Erzen. (Beispiel: Ullmannit-Tropfen hellgrau, umrandet von grauem Fahlerz in hellgrauem Galenit; Grube Schöne Aussicht, Burbach)

(8.) Konzentrische Verwachsung / Mehrfachschalentyp:
Typisch z.B. für das konzentrische Wachstum vieler Eisen- uns Manganoxide bei sedimententärer Ablagerung. (Beispiel: Noch unbestimmtes, konzentrisch gewachsenes Erz; Grube Friedrich, Wissen)

(9.) Gangförmige Verwachsungen / Verdrängungen:
Ausdruck einer später erfolgten Verdrängung des vorbestehenden Erzes duch ein anderes Erz, oft von Spalten und Klüften im älteren Erz ausgehend. (Beispiel: Sphalerit-Verdrängung durch hellgrauen Galenit, ausgehend von Spalten im Sphalerit; Grube Jucht, Eitorf)
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Paragenese 1: Quarzgänge mit Arsenopyrit und Glaucodot

Entspricht der "Vorphase" einiger Autoren. Zeitlich mit Sicherheit prä-orogen entstanden (Zeitfenster der varistischen Hauptdeformation im Siegerland vor ca. 315-310 Ma). Verbreitung laut Fenchel (1985) am stärksten im Kernbereich des Siegener Schuppensattels. Die Gangart ist Quarz, teilweise durch feinverteilte Arsenkieseinschlüsse grau-bläulich gefärbt. Die Erzschnüre sind meist nur im Millimeterbereich angelegt, selten wurden 1-2 cm starke Erzmittel gefunden
Erzminerale der Paragenese sind ganz überwiegend Eisen-Kobalt Arsenkiese und Kobaltglanz (Cobaltit, CoAsS), daneben wenig andere Sulfide wie z.B. Pyrit, Bravoit, und Markasit, mit denen die Vorphase eingeleitet wird. Weiterhin auch Magnetkies (Pyrrhotin), und dann Kupferkies als letzte Ausscheidung dieser Phase. Nach Hüttenhain ist an den Pyrit dieser Paragenese Gold gebunden, allerdings meist submikroskopisch im Pyrit. Selten findet sich auch "Freigold".
Arsenopyrit (FeAsS) und Co-Arsenopyrit (Co,FeAsS) bilden eine Mischreihe, wobei reiner Arsenopyrit im Siegerland keine Bedeutung hat. Hier typisch sind die Co-Arsenopyrite Glaucodot (orthorhombisch, Co 50%) bzw. Alloklas (monoklin, Co 75%). Selten findet sich in dieser Paragenese Kobaltglanz (CoAsS) oder Löllingit (FeAs, z.B. Grube Ende, als randliche Bildung um die Co-Arsenkies-Körner). Nach Fenchel (1985) bilden die Quarze und Kobaltarsenkiese der Vorphase das "tiefste Lagerstättenstockwerk im gesamten Siegerland-Wied Distrikt und praktisch auch die Wurzeln der Sideritgänge".
Im alten Bergbau sprach man von grauem oder weißem "Speiskobalt" (der ebenfalls erwähnte "gelbe Speiskobalt" ist wohl ein Gemisch aus Kobalterzen und Pyrit / Markasit). Bei intensiver Durchdringung von Kobalterz mit Quarz sprach man früher von sog. "Hornkobalt".
Im 18. und frühen 19. Jahrhundert waren diese Paragenesen Ziel der Kobaltförderung im Sieg-Distrikt. Begehrt waren die Kobalterze zur Gewinnung des Kobaltblaues für die Glas- und Keramikindustrie bis zur Erfindung des künstlichen Ultramarins in 1828. Der Bergbau auf Kobalt hatte im Siegerland zwei Blütezeiten: 1767 - 1802 und 1840 -1858. Das Arsen war eher ein unerwünschter Begleiter, da es oft die Verhüttung störte.
Erze der Paragenese vom Typ 1 makroskopisch:
  • Kobaltarsenkiesschnüre in Quarz aus der Grube Alter Alexander bei Kirchen an der Sieg (gebrochenes Handstück)
  • Kobaltarsenkiescluster in Quarz aus der Grube Alter Alexander bei Kirchen an der Sieg (gebrochenes Handstück)
Erze der Paragenese vom Typ 1 im Anschliff:
  • Kobaltarsenkies in Quarz aus der Grube Alter Alexander bei Kirchen an der Sieg. Erzanschliff im Auflicht bei parallelen Polfiltern
  • Kobaltarsenkies in Quarz aus der Grube Alter Alexander bei Kirchen an der Sieg.  Erzanschliff im Auflicht, gekreuzte Polfilter (+/- dejustiert:). Hier wird die Anisotropie des Materials sichtbar (Farbwechsel)
  • Kobaltarsenkies in Quarz aus der Grube Alter Alexander bei Kirchen an der Sieg.  Erzanschliff im Auflicht bei parallelen Polfiltern. Idiomorphe Kristalle (Markierung) sind eher selten, oftmals sind die Kristalle bei der Kristallisation des Gangquarzes zerbrochen.
  • Co-haltiger Arsenopyrit bzw. Glaucodot aus dem Fischbacherwerk. Die teilweise idiomorphen Kristalle sind recht klein, zeigen zwar die typische
  • Hier ein Beispiel vom Dörnberg bei Ramsbeck im Sauerland mit wesentlich spektakuläreren und grösseren Kristalle. Aber auch hier scheint Kobalt mit im Spiel zu sein da auch hier die Anisotropie nicht so stark ist wie beim reinen Arsenkies - aber immerhin stärker als bei der Probe vom Fischbacherwerk im vorangegangenen Bild.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Altebuntekuh (Niederschelden), Philippshoffnung (Siegen), Alexander (Kirchen), Student und Ende (Struthütten)

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Paragenese 2: Siderit-Quarzgänge

Die "Hauptphase" einiger Autoren. Die Ausscheidung dieser Paragenese beginnt mit den Nickelglanzen Ullmannit (NiSbS, besonders im SW) und Gersdorffit (NiAsS, besonders im NO), daneben noch Rotnickelkies (NiAs) und komplexe Kobalt-Nickel-Eisen-Sulfide.
Der Siderit folgt und ist bei weitem das Haupterz. Er enthält mehrere Prozent Mangan, was bei der Verhüttung besonders hochwertiges, legiertes Eisen / Stahl ergibt. Es finden sich in den Gängen wenig Drusen, die Erzminerale sind daher meist derb und selten schön kristallisiert. Der Gangquarz ebenfalls derb und milchig trübe.
Sicherlich die wirtschaftlich bei weitem bedeutendste Paragenese des  Siegerland-Wied Distriktes. Mehrere tausend Gänge dieser Paragenese sind bekannt. Die Erzgänge sind meist unter 2 m mächtig, können aber auch im Einzelfall bis 30 m mächtig sein wie der berühmte "Stahlberger Stock" bei Müsen.
Die Paragenese endet mit der Ausscheidung von Kupferkies, der hier mengenmäßig seinen Ausscheidungen in der Sulfidphase (siehe Paragenese 3) nicht nachsteht.
Es finden sich ebenfalls viele Verformungen der Gänge, also wahrscheinlich prä-orogene Genese.
Ein Goldfund im Ullmannit der Paragenese 2: Mikro-Nuggets.
Das blaugraue Mineral ist Ullmannit, das stumpfgelbe ist Kupferkies und das grau-cremefarbene rechts am Rand ist nickelreicher Pyrit (Bravoit). Am mittleren Goldkorn ist links noch etwas graue Zinkblende angelagert. Aber das Gold überstrahlt mit seiner hohen Reflektivität alle anderen Minerale, die daneben richtig stumpf wirken.
Das blaugraue Mineral ist Ullmannit, das stumpfgelbe ist Kupferkies und das grau-cremefarbene rechts am Rand ist nickelreicher Pyrit (Bravoit). Am mittleren Goldkorn ist links noch etwas graue Zinkblende angelagert. Aber das Gold überstrahlt mit seiner hohen Reflektivität alle anderen Minerale, die daneben richtig stumpf wirken.
Weitere Mikro-Nuggets aus dem gleichen Schliff.
In den Goldclustern sind auch hellen Stellen mit mindestens ebenso hoher Reflektivität im roten Bereich, aber nun von > 65% im blauen Bereich. Vermutlich handelt es sich hier um einlegiertes Silber, was ebenfalls typisch wäre.
Weitere Mikro-Nuggets aus dem gleichen Schliff. In den Goldclustern sind auch hellen Stellen mit mindestens ebenso hoher Reflektivität im roten Bereich, aber nun von > 65% im blauen Bereich. Vermutlich handelt es sich hier um einlegiertes Silber, was ebenfalls typisch wäre.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Sehr viele, am bedeutendsten waren Füsseberg (Biersdorf), Eisenzecher Zug (Eiserfeld), sowie Storch und Schöneberg (Gosenbach)

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Paragenese 3: Zinkblende-Bleiglanz-Gänge

Anschliff vom Bleiglanz von der Halde der Hütte Carl-Josef im polarisierten Licht.
Die "Sulfidphase" einiger Autoren. Die Mehrzahl dieser Paragenesen sind an die älteren Siderit-Quarz Para- genesen gebunden. Die später durch neue hydro- thermale Aktivitäten auftre- tenden Sulfide finden sich in Hohlräumen der Siderit-Quarzgänge oder verdrängen diese Gangarten (auch die Nebengesteine), sind also jünger.
Die Mineralisation dieser Paragenese beginnt ebenfalls (wie bei der Paragenese 1) mit Eisensulfid-Abscheidungen (Pyrit / Markasit). Diese werden gefolgt von teils komplexen Nickel-Sulfiden wie Siegenit, Linneit, Polydymit, Hauchecornit und auch Millerit (NiS, letzterer oft in Verdrängung des Nickelantimonsulfides Ullmannit NiSbS der älteren Paragenese). Danach kommt die mengenmäßig viel bedeutendere Abscheidung von Zinkblende und Bleiglanz. Die Zinkblende (Sphalerit) ist etwas älter und wird von dem jüngeren Bleiglanz (Galenit) gelegentlich verdrängt.Kupferkies wird während der gesamten Mineralisation dieser Phase abgeschieden. Die Galenite dieser Paragenese sind silberreich. Fahlerz (meist das Cu-Sb-Sulfid: Tetraedrit, aber auch das Cu-As-Sulfid: Tennantit) und das Sulfosalz Bournonit kommen in dieser Paragenese ebenfalls gelegentlich vor.
Die Erzminerale sind auch hier meist derb und weniger oft schön kristallisiert. Kristalle in Drusen sind allerdings rekristallisiert, also jünger als das gleiche Mineral in der Gangmasse. Teilweise sind die Gänge ebenfalls deformiert und wahrscheinlich auch prä-orogener Genese. 
Erze der Paragenese vom Typ 3 makroskopisch:
  • Galenit und Chalkopyrit in Siderit aus der Grube Petersbach bei Eichelhardt.
  • Galenit verdrängt Siderit, wieder aus der Grube Petersbach bei Eichelhardt.
  • Siegenit-Stufe aus einer alter Sammlung (so nicht mehr zu finden): die ca 3-5 mm grossen Siegenit Oktaeder sind schön zu sehen
Erze der Paragenese vom Typ 3 im Anschliff:
  • Bleiglanzgang in Quarz von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht.
  • Kupferkies in Sideritgelb (links oben) und Quarz aus der Halde der Grube Carl-Josef. Anschliff in polarisiertem Auflicht.
  • Bleiglanz (grau) und Kupferkies (gelb) von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei gekreuzten Filtern.
  • Bleiglanz (grau) und Kupferkies (gelb) von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei parallelen Filtern.
  • Kupferkies (gelb), Pyrit (cremeweiß) und Bleiglanz (hellgrau) in Siderit und Quarz von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei gekreuzten Filtern.
  • Kupferkies (gelb), Pyrit (cremeweiß) und Bleiglanz (hellgrau) in Siderit und Quarz von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei parallelen Filtern.
  • Pyritwürfel aus der Grube Grüne Au bei Schutzbach. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei gekreuzten Filtern.
  • Pyritwürfel aus der Grube Grüne Au bei Schutzbach. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei parallelen Filtern.
  • Zinkblende (grau, links) mit eingewachsenem Kupferkies (gelb) und Bleiglanz (hellgrau) in Quarz aus der Grube Jucht. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei gekreuzten Filtern.
  • Zinkblende (grau, links) mit eingewachsenem Kupferkies (gelb) und Bleiglanz (hellgrau) in Quarz aus der Grube Jucht. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei parallelen Filtern.
  • Pyrit und Federmarkasit im Auflicht von der Grube Grüne Au.
  • Bleiglanz (Galenit) Grube Alte Silberwiese, Oberlahr, WW. Man erkennt auf diesem Bild sehr eindrucksvoll die manchmal auftretenden dreieckigen Schleifausbrüche deren Form in der Galenit-Kristallstruktur bedingt sind.
  • Verwachsung von Fahlerz (grüngrau), Bleiglanz (grauweiss) und Kupferkies (gelb). Grube Wildermann, Müsen (NE Siegerland). POL //.
  • Idiomorpher Pyritkristall in Kupferkies. Grube Peterszeche (Halde am Leoschacht), Burbach. POL //
  • Pyrit-Skelettkristalle. Grube Peterszeche (Halde am Leoschacht), Burbach. POL //
  • Pyrit-Skelettkristalle. Grube Peterszeche (Halde am Leoschacht), Burbach. POL //
  • Kupferkies mit eingesprengten Millerit (NiS)-Funken bei Parallelstellung der Polfilter. Grube Peterszeche, Burbach, Halde am Leoschacht.
  • Kupferkies mit eingesprengten Millerit (NiS)-Funken bei gekreuzten Polfilter. Grube Peterszeche, Burbach, Halde am Leoschacht.
  • Der Siegenit imponiert sehr hellrosa, er verdrängt den bläulichgrauen Ullmannit der älteren Paragenese 2. Diese Verdrängung ist gut an seiner linken Flanke zu sehen, sowie in dem Kreis, indem sich ein Ullmannit-Relikt im Siegenit befindet.
  • Der Siegenit (unten im Bild) imponiert sehr hellrosa. Er verdrängt den bläulichgrauen Ullmannit der älteren Paragenese 2. Diese Verdrängung ist gut in der linken unteren Ecke zu sehen, sowie in dem Kreis, indem sich ein Ullmannit-Relikt im Siegenit befindet
  • Goldkorn in Pyrit aus der Grube Wildermann (Müsen) - die Probe wurde auf der MKB-Exkursion im April 2013 gefunden.
  • Erzanschliff aus der Grube Grüneau bei Schutzbach mit gediegenem Gold, diesmal in grauem Polydymit.
Kupferkies mit eingesprengten Millerit (NiS)-Funken
Während der Kupferkies und das Pyritkorn unten im Bild bei +/- Wechsel von 5 Grad aus der Kreuzstellung der Polarisatoren die Farbe kaum ändern, zeigt der anisotrope Millerit einen schönen Farbwechsel von blau nach gelb.
Während der Kupferkies und das Pyritkorn unten im Bild bei +/- Wechsel von 5 Grad aus der Kreuzstellung der Polarisatoren die Farbe kaum ändern, zeigt der anisotrope Millerit einen schönen Farbwechsel von blau nach gelb.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Stahlberg und Wildermann (Müsen), Landeskrone (Wilnsdorf), Peterszeche (Burbach) und viele andere.
Die seltenen Co-Ni Sulfide und Sulfosalze besonders in der Grube Grüne Au (Schutzbach) und Jungfer/Schwabengrube bei Müsen.

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Paragenese 4: Hämatit-Bornit Paragenese - Rejuvenationsphase

Rotspat im Erzanschliff. Man sieht sehr fein verteilten roten Hämatit im Siderit. Fundort Neuehaardt-Weidenau.
Die "Eisenglanzphase" einiger Autoren. Das Verbreitungs- gebiet dieser Paragenese ist auch an Siderit-Quarz-Gänge gebunden und ähnelt dem der älteren Vorphase im Kernbereich des Siegener Antiklinoriums. Sie tritt in einer relativ schmalen Zone vom NO des RSG (Müsen-Herdorf) bis in den SW des RSG (Bendorf am Rhein) auf. Die Umwandlung von Siderit in massigen grau-silbernen Hämatit verläuft oft über das Zwischenstadium des mit Hämatitkörnern imprägnierten Siderits ("Rotspat"). Der Eisenglanz bildet bis faustgroße Nester im Siderit aber keine mächtigen Gänge.
Jüngere, heiße, und wohl auch zusätzlich Kupfer und stellenweise Wismut führende hydrothermale Lösungen haben die älteren Paragenesen wiederum überprägt. Zur Entstehung von Hämatit aus Siderit waren Temperaturen von ca. 350-400 C nötig.
Man unterscheidet neuerdings eine initiale, heisse Phase, die den Hämatit gebildet hat, sowie einen niedriger temperierten hydrothermalen "Nachhall", in dem vermutlich die neuen Cu-Sulfide entstanden sind. Hierbei wurde zuerst Siderit in Hämatit (Eisenglanz / Spekularit), sowie lokal vorkommender Kupferkies (CuFeS2) in Bornit (Cu5FeS4), sowie weitere Cu-Sulfide ("Kupferglanze") wie z.B. Chalkosin, Idait, Digenit oder Djurleit umgewandelt. Oft zu beobachtende lamelläre Verwachsungen der verschiedenen Kupferglanze sind durch den Zerfall intermediärer Hochtemperatur-Phasen zu erklären.

Relevantes Kobalt-Nickel-Mineral dieser Phase ist ein nickelhaltiger Carrollit ("Sychnodymit" CoNiCu3S4). Carrollit wurde typischerweise an den Korngrenzen der Cu-Fe-Sulfide gebildet.

Die Kupfer-Wismut-Sulfide Wittichenit (3Cu2SBi2S3) und Emplektit (CuBiS2) wurden aus dem Siegerland ebenfalls aus der Hämatit-Bornit Paragenese beschrieben, insbesondere aus den Gruben Eisenzecher Zug und Neue Haardt (zusammen mit lamellärem Kupferglanz und Bornit). 
Gelegentlich finden sich im Wittichenit kleine Partikel von ged. Wismut. Die Kupfer-Wismut-Sulfide sind offenbar erst am Ende der Hämatit-Bornit Paragenese entstanden.

Die Paragenesen sind undeformiert. Sie sind damit also vermutlich spät-orogener oder post-orogener Genese, d.h. nach dem Höhepunkt der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges im Unterkarbon.
Typisches Gangstück der Grube Neue Haardt aus der aktiven Förderzeit.
Man sieht sehr schön, wie der silbrige Hämatit von Rotspat umgeben im ursprüglichen Siderit sitzt.
Man sieht sehr schön, wie der silbrige Hämatit von Rotspat umgeben im ursprüglichen Siderit sitzt.
Erze der Paragenese vom Typ 4 im Anschliff:
  • Grenze zwischen Rotspat (links) und Hämatitkristallen (rechts).
  • Hämatitkristalle im Siderit.
  • Blaues Cu-Sulfid Covellin zwischen Hämatitnadeln.
  • Orangebrauner Bornit verdrängt gelben Kupferkies der älteren Paragenese.
  • Orangebrauner Bornit verdrängt gelben Kupferkies der älteren Paragenese und wird selbst an Rissen von Kupferglanz korrodiert.
  • Kupferglanz (Mischung verschiedener Cu-Sulfide). Die schöne lamelläre Anordung ist Folge einer Entmischung der verschiedenen Kupferglanz aus einer Hochtemperaturphase während der Abkühlung.
  • Ein weiteres typisches Mineral dieser Paragenese: Weissliche Carrollit-Kristallaggregate.
  • Das blaue, isotrope Kupfersulfid Digenit verdrängt Bornit, welcher hier nur noch in kleinen Restinseln im 'blauen Ozean' zu sehen ist.
Weiter zu sehen: Gelblicher Kupferkies und weisslicher Pyrit, teilweise mit nickelreichen (dunkleren) Bravoit-Säumen. Grube Grüne Au, Schutzbach.
  • Myrmekitische Verwachsung von blauem Kupferglanz und Bornit, Grube Hohlestein, Siegen.
Diese Verwachsung entstand durch rasches Abkühlen und Entmischung eines nur bei hoher Temperatur stabilen Mischkristalls.
  • Ditto, Grube Rother Adler, Struthütten.
  • Lamellare Entmischung von gelbem Kupferkies aus Bornit, Grube Hohlestein, Siegen.
Diese Verwachsung entstand ebenfalls durch rasches Abkühlen und Entmischung eines nur bei hoher Temperatur stabilen Mischkristalls. Das graue, längliche Korn ist Hämatit.
  • Grauer Hämatit, verwachsen mit rotbraunem Bornit. Grube Hohlestein, Siegen.
  • Wiederum lamellare Entmischung von Kupferkies und Bornit. Daneben weisser Carrollit. Grube Rother Adler, Struthütten.
  • Fragmentierter und mit Gangart verheilter Pyritkristall in Bornit und blauem Kupferglanz. Grube Neue Haardt, Siegen-Weidenau.
  • Blauer Covellin inmitten kleiner Goethit-Kristalle. Grube Rother Adler, Struthütten.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Erloschen ist der bekannteste Eisenglanz-Fundpunkt an der Grube Neue Haardt (Siegen-Weidenau), Fundmöglichkeiten für Eisenglanz: Hollerter Zug (Herdorf), Eisenzecher Zug (Eiserfeld); für Bornit und Kupferglanz: Heinrichssegen (Littfeld), Arbach (Salchenorf), Schlänger und Eichert (Eiserfeld); komplexe Sulfide / Sulfosalze: Grüne Au (Schutzbach)

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Paragenese 5: Antimonit Paragenese

Antimonit, die gezeigten Kristalle der schönen Gruppe sind mehrere Zentimeter groß. Aufnahme von Rob Lavinsky; iRocks.com unter CC-BY-SA-3.0
Diese Paragenese ist räumlich ebenfalls an die ältere Siderit-Quarz Paragenese gebunden, ist aber als eigenständige Mineralisation durch stark Sb-haltige Lösungen zu verstehen. Sie tritt nicht als verdrängende, sondern als hohlraumfüllende Paragenese im Bereich tektonisch zerscherter und zerklüfteter Bereiche der alten Siderit-Quarz Paragenese und ihrer Nebengesteinszonen auf. Die Erzmittel dieser Paragenese sind daher maximal nur wenige Dezimeter mächtig und wenige Meter lang. Die Zeitstellung ist post-orogen.
Diese Paragenese ist reich an Antimonit (Sb2S3) und anderen Cu-Pb-Sb-Bi Sulfiden / Sulfosalzen (z.B. Bournonit, Boulangerit), letztere insbesondere durch Überprägung vorbestehender Sulfidphasen (Nr 3, s.o.) innerhalb der älteren Siderit-Quarz Paragenesen. Existierende Zinkblende der Sulfidphase wird oft ebenfalls mobilisiert und als eisenarme gelbe oder rote durchsichtige  'Honigblende' bzw 'Rubinblende' neu abgeschieden.
Auch Pyrit ist reichlich in dieser Paragenese vertreten, die Ausscheidung der Antimonit-Paragenese beginnt sogar mit einer pyritisierung des Lagers, bevor die eigentlichen Antimonisierungen einsetzen. Der Pyrit dieser Paragenese ist dabei recht hoch goldhaltig (20-100 g/Tonne!). Durch die Kristallisation in Hohlräumen sind die in dieser Phase entstehenden Kristalle der Minerale oft makellos ausgebildet und teilweise groß.
Erze der Paragenese vom Typ 5 im Anschliff
  • Eisenarme, rote Zinkblende aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Eisenarme, rote Zinkblende aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Kupferkies (unten), Bournonit mit Zwillingslamellen und etwas weißlicher, körniger Bleiglanz aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Kupferkies (unten), Bournonit mit Zwillingslamellen und etwas weißlicher, körniger Bleiglanz aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale  aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale  aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale  aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale  aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Von rechts oben nach links unten: Kupferkies, Bleiglanz (weißlich, körnig), Bournonit und Boulangerit (flammenförmig, stark anisotrop) aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr. Aufnahme im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Von rechts oben nach links unten: Kupferkies, Bleiglanz (weißlich, körnig), Bournonit und Boulangerit (flammenförmig, stark anisotrop) aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr. Aufnahme im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Von rechts oben nach links unten: Kupferkies, Bleiglanz (weißlich, körnig), Bournonit und Boulangerit (flammenförmig, stark anisotrop) aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr. Aufnahme im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern in etwas veränderter Stellung.
  • Bournonit mit Zwillingslamellen aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Bournonit mit Zwillingslamellen aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Bournonit mit Zwillingslamellen aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern in etwas veränderter Stellung.
  • Pyritkristall mit Bravoit (Ni-reiche Wachstumszone) und Bournonit (rechts unten) aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Pyritkristall mit Bravoit (Ni-reiche Wachstumszone) und Bournonit (rechts unten) aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Antimonit-Kristalle aus der Grube Apollo bei Raubach. Aufnahme im polarisierten Licht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Antimonit-Kristalle aus der Grube Apollo bei Raubach. Aufnahme im polarisierten Licht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern in etwas anderer Stellung.
  • Noch unbestimmte Minerale aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Noch unbestimmte Minerale aus der Grube Apollo bei Raubach im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern in etwas anderer Stellung.
  • Bournonitverfüllung zwischen 2 Pyritkristallen (POL +, 5 Grad dejustiert). Grube Apollo, Raubach
  • Bournonit umwächst Quarzkristalle. (POL +, 5 Grad dejustiert)
  • Bournonit umwächst Quarzkristalle. (POL +, 5 Grad dejustiert)
  • Bournonit der Antimonit-Paragenese verdrängt ältere Erze der ursprünglichen Sulfidphase (Erzrelikt im neugebildeten Bournonit). (POL +, 5 Grad dejustiert). Grube Apollo, Raubach
  • Bournonit mit schönen streifigen Zwillingslamellen in Quarzmatrix. Grube Fischbacherwerk, Niederfischbach.
  • Massiger Boulangerit in Quarz, der in seine nadelige Form übergeht.
Der massige Boulangerit besteht aus vielen Einzelkörnern / - Strängen, die alle anders orientiert sind und mit ihrer starken Anisotropie in allen Grautönen auffallen.
Grube Fischbacherwerk, Niederfischbach.
  • Massiger Boulangerit in Quarz, der in seine nadelige Form übergeht.
Der massige Boulangerit besteht aus vielen Einzelkörnern / - Strängen, die alle anders orientiert sind und mit ihrer starken Anisotropie in allen Grautönen auffallen.
Grube Fischbacherwerk, Niederfischbach.
  • Teilweise lamellar verzwillingter Bournonit mit eingeschlossenen Relikten eines älteren (noch nicht diagnostizierten) Erzes. Grube Apollo, Raubach.
Hier im linear polarisierten Licht.
  • Der selbe Ausschnitt wie im vorangegangenen Bild, aber mit gekreuzten und 2 Grad dejustierten POL Filtern. Die Bournonit- Zwillingslamellen sind nun zu sehen.
Das eingeschlossenen Erz ist stark anisotrop, wie man an den grossen Helligkeitsunterschieden der einzelnen Kristallkörner sehen kann.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Im Wied-Distrikt: Grube Georg (Willroth - historisch), Apollo (Raubach), Silberwiese (Oberlahr), im Sieg-Distrikt: Schöne Freundschaft und Pickhard/Prinz Friedrich (Siegen-Obersdorf)

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Paragenese 6: Zerrkluft Paragenese

Diese Paragenese ist völlig eigenständig und ähnlich den typischen, großen Zerrkluften der Alpen mit für das RSG teilweise recht großen und hochqualitativen Bergkristallen (ca. 95% der Mineralisation), Chlorit und Apatitkristallen gefüllt. Weitere vielfältige Minerale kommen - mengenmäßig ganz unbedeutend - auch vor, wie z.B. Titan-Minerale (Rutil, Anatas, Brookit, Titanit). In der Nachbarschaft vorbestehender Sulfidmineralisationen sind die Zerrklüfte durch sekundäre Mobilisierung auch mit diesen Mineralen gefüllt.
Man nimmt als Entstehung spät-orogene Dehnungen und Entspannungen des Gebirges an, die zur Öffnung dieser Klüfte führten mit nachfolgender Nebengestein-Mobilisierung und Quarzabscheidung aus heißen hydrothermalen Lösungen, die aufgrund ihrer hohen Temperatur (400 C) vermutlich aus tieferen Bereichen der Kruste aufgestiegen sind.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Diese Paragenese wurde mehr oder weniger stark ausgeprägt aus zahlreichen Gruben des Siegerland-Wied Distriktes bekannt, u.a.: Neue Haardt (Siegen-Weidenau, historisch), Brüderbund und Eisenzecher Zug (Eiserfeld), Grüne Au undPius (Schutzbach), Apollo (Raubach)

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Paragenese 7: Zinnober Paragenese

Zinnober-Erz fand sich im RSG besonders im Bereich um Littfeld und um Olpe (Rhonard-Berg), war wirtschaftlich aber unbedeutend.
Die Paragenesen bestanden in der Regel aus kleinen, mehrere Zentimeter mächtigen Gängen mit Zinnober, gediegenem Quecksilber (als Zinnober-Zersetzungsprodukt), quecksilberreichem Fahlerz (Schwazit), Quarz, Chlorit, Ankerit, sowie einigen häufigen Sulfiden wie Pyrit und Kupferkies (Chalkopyrit).
Gangart dieser Paragenese war typischerweise Quarz und Baryt.
Die Einstufung dieser eigenständigen Paragenese ist spät- bis post-orogen.
Erze der Paragenese vom Typ 7 im Anschliff
  • Zinnober (HgS) in polarisiertem Licht bei parallelen Filtern. Bei dem Material in der dunklen 'Druse' handelt es sich um Schleifpaste, die sich in einer Luftblase des die Probe umgebenden Harzes abgelagert hat. 
Grube Mercur, Silberg.
  • Zinnober (HgS) in polarisiertem Licht bei gekreuzten und um ca. 5° dejustierten Filtern. Bei dem Material in der nun weißen 'Druse' handelt es sich wieder um Schleifpaste, die sich in einer Luftblase des die Probe umgebenden Harzes abgelagert hat. 
Grube Mercur, Silberg.
  • Zinnober (HgS) in polarisiertem Licht bei gekreuzten und um ca. 5° dejustierten Filtern. Bei dem Material in der nun weißen 'Druse' handelt es sich wieder um Schleifpaste, die sich in einer Luftblase des die Probe umgebenden Harzes abgelagert hat. 
Grube Mercur, Silberg.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Neue Rhonard (Olpe), Mercur (Silberg), Neue Gesellschaft (Müsen), auch die Littfelder Gruben: Heinrichssegen und Victoria

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Paragenese 8: Ankerit-Quarz Paragenese

Diese eigenständige Paragenese besteht fast ausschließlich aus Quarz, Ankerit (Ca-Fe Karbonat), sowie etwas Dolomit (Ca-Mg Karbonat) mit wenigen Prozent Kupferkies und Pyrit, sowie noch seltener Zinkblende und Bleiglanz (obwohl die Sulfide in dieser Paragenese selten vorkommen, sind einige hervorragend kristallisierte Stufen dieser Minerale geborgen worden).
Diese Paragenese ist besonders im Raum um Wissen an der Sieg verbreitet und verdrängt dort oft die Sideritgänge, die somit 'vertauben' d.h. unbauwürdig werden.
Offenbar wurden bestehende Siderit-Quarz Massen zunächst hydrothermal gelöst, in den so entstandenen Hohlräumen kristallisierten nachfolgend die Minerale der Ankerit-Quarz Paragenese aus Calcium und CO2 reichen Fluiden.
Diese Paragenese ist tektonisch nicht beansprucht, somit ist eine spät- bis post-orogene Genese anzunehmen. 
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Eupel (Niederhövels), Alexander (Kirchen), Kohlenbach (Eisern), Stahlberg (Müsen)

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Paragenese 9: Blei-(Zink)-Kupfererzgänge mit Baryt

Die Kennzeichen dieser eigenständigen, post-orogenen Sulfid-Paragenese (vergl. mit der Sulfidphase Nr 3 oben) ist das Fehlen von Siderit als Gangart, die meist gute Kristallisation der Minerale dieser Paragenese inklusive der Hauptgangart Quarz, sowie der hier generell silberarme Bleiglanz, der hier das häufigste Sulfid stellt. Weiterhin ist die Zinkblende in im Gegensatz zur Paragenese Nr 3 eher selten und dann eisenarm (gelblich / rötlich durchscheinend). Nur gelegentlich löst Baryt als Hauptgangart den Quarz ab.
Blei-(Zink)-Kupfererzgänge mit Baryt sind im Siegerland-Wied Distrikt ebenfalls weit verbreitet, mit einem Schwerpunkt um Altenkirchen/WW und im Bereich Olpe/Müsen, ohne jedoch größere wirtschaftliche Bedeutung erlangt zu haben.
Nur gelegentlich war diese Paragenese der Träger eine reichen, aber lokal eng begrenzten Silbermineralisation, wie z.B. in Littfeld (Grube Heinrichssegen), sowie in Fischelbach (Grube Gonderbach). Allerdings ist sie, unabhängig vom RSG, weit in Mitteleuropa verbreitet und somit nicht typisch für den Siegerland-Wied Distrikt. Ihre Hauptphase wird in das Mesozoikum (Erdmittelalter: Jura/Kreidezeit) gelegt.
Es werden hochsaline aber relativ niedrigtemperierte, gemischte Fluide unterschiedlicher Herkunft für die Bildung dieser Paragenese postuliert.
Erze der Paragenese vom Typ 9 im Anschliff
  • Postvariscisches Fahlerz (grau) verdrängt den älteren rotbraunen Bornit der Re-juvenationsphase und übernimmt dabei dessen Lakunen.
Grube Heinrichssegen, Littfeld - noch ein Fund von der MKB Exkursion im Frühjahr 2013.
  • Markasit (Anisotropie schön zu sehen mit gekreuzten und etwas dejustierten POL Filtern), Grube Hohlestein, Siegen.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Gonderbach (Fischelbach), Goldene Morgenröte (Altenkirchen-Selbach), Josefsegen (Anzhausen)

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Paragenese 10: Oxidations- und Zementationsbildungen

Die Abtragung des RSG begann schon direkt nach seiner Auffaltung im Unterkarbon. Im späten Erdmittelalter (Kreide) und der frühen Erdneuzeit (Tertiär) kam es unter vermehrt tropischen Klimabedingungen zu einer teils tiefgründige Verwitterung des Rumpfgebirges, von der alle Gesteine und somit auch die darin enthaltenen Erzgänge mit den oben aufgeführten Mineralparagenesen betroffen waren.
Unter dem Einfluss von Grundwasser und Luftsauerstoff kam es in den primären Erzparagenesen teilweise nur oberflächlich, an anderen Stellen allerdings bis in enorme Tiefen von bis zu mehreren hundert Metern zur Umwandlung der alten primären Mineralparagenesen in sekundäre Bildungen. Hierdurch wurden ebenfalls wieder Metalle mobilisiert und auch konzentriert. Man bezeichnet diese Phase der Exposition der Primärlagerstätten als die Oxidations- und Zementationsphase.

Die Verwitterung des Siderits und anderer Eisenminerale zum so genannten Brauneisenstein führte zu einer Aufkonzentration des Eisens. Die nun entstehenden Eisenoxide und -hydroxide des Brauneisensteins traten oft an der Erdoberfläche aus. Für die Oxidations- und Zementations-Zonen dieser "zu Tage ausbeißenden" Erzgänge wurden von den alten Bergleuten der Begriff "eiserner Hut" eingeführt. Die hochwertigen und leicht verhüttbaren Erze dieser gut sichtbaren Lagerstätten begründeten die Eisenverhüttung durch die Altvorderen in diesem Gebiet.
Durch den relativ hohen Mangangehalt des Siderits (siehe Paragenese Nr 2 oben) entstanden zusammen mit den sekundären Eisenmineralen auch vielfältige sekundäre Manganminerale.

Die Umwandlung weiterer Minerale der oben genannten Paragenesen, insbesondere der Sulfide und Sulfosalze, hat zur Bildung mannigfaltiger Sekundärminerale von  Kupfer, Blei, Zink, Nickel, Kobalt und Silber in den Oxidations- und Zementations-Zonen der Lagerstätten des  Siegerland-Wied Distriktes geführt. Die Liste der Minerale aus diesem Bereich ist mittlerweile dreistellig und ständig werden neue Minerale, besonders aus Haldenfunden beschrieben.
Neben Oxiden und Hydroxiden sind dies z.B. Karbonate, Sulfate, Phosphate und Arsenate in teilweise prächtigen Farben und Kristallisationen.
Erze der Paragenese vom Typ 10 im Anschliff
  • Blauer Covellin verdrängt graue Zinkblende an Spalten und Rissen. Die Zinkblende zeigt feine Einschlüsse von gelbem Kupferkies als Ausdruck einer Überprägung durch kupferhaltige hydrothermale Fluide.
Grube Wildermann, Müsen.
  • Strahliger Antimonit wird in gelben Stibiconit ('Antimonocker') umgewandelt.
Grube Apollo, Raubach, Westerwald.
  • Limonit. Grube Eisenzecher Zug, Eiserfeld.
  • Psilomelan-Stalaktit, quergetroffen. Grube Hose (zu Eisenzecher Zug), Eiserfeld.
  • Spiessige Pyrolusit-Kristalle auf gelförmigem Psilomelan gewachsen. Grube Eisenzecher Zug, Eiserfeld.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Eine Auflistung der Gruben mit Sekundärmineralen der Oxidations- und Zementations-Zonen der Lagerstätten des  Siegerland-Wied Distriktes und der dort gefundenen Spezialitäten sprengt den Rahmen dieser Darstellung.

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Paragenese 11: Thermo-Metamorphose Paragenese

Basaltischer Vulkanismus des mittleren Tertiär (30-15 Mio Jahre) im Westerwald hat lokal einige Lagerstätten des  Siegerland-Wied Distriktes beeinflusst. Durch die Hitze der basaltischen Intrusionen kam es bei Kontakt mit den Erzparagenesen zu weiteren Mineralneubildungen. Ein typisches Beispiel ist die thermische Umwandlung von Siderit in Magnetit.
Es bildeten sich hierdurch aber auch gemäß der reichen Ausstattung der Gänge an Primär- und Sekundärmineralen teilweise exotische und seltene Oxide und Silikate in einer durchaus schlackig anmutenden Gesteinsmatrix.
Typische Gruben mit dieser Paragenese:
Alte Birke und Eisenhardter Tiefbau (Eisern), Grüne Au und Pius (Schutzbach), Kronprinz (Burbach)

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Zusammenfassung

Der uralte Bergbau im Siegerland-Wied Distrikt hat zu einer Vielzahl von Aufschlüssen verschiedenster Erzmineral-Paragenesen in diesem Gebiet geführt.

Für die erzmikroskopische Betrachtung dieser faszinierenden Materie ist eine Nachsuche auf den alten Halden immer noch ergiebig und ermöglicht eine schöne Kombination des Hobbys Mikroskopie mit Ausflügen in die Natur und die spannende Entdeckung der vielen Relikte des jahrtausendealten Bergbaus dieser alten Kultur- und Industrielandschaft.

Zur weiteren, detaillierten Beschäftigung wird auf die nachfolgende Literatur verwiesen. Insbesondere Th. Kirnbauer hat in den letzten Jahren hier sehr viel zur Klärung der komplexen Sachverhalte beigetragen.

Zum Schluss noch einige Worte der Vorsicht: Bei dem Betreten von Halden und anderen Bergbaurelikten ist nötigenfalls das Einverständnis des jeweiligen Grundeigentümers einzuholen. Auch im vermeintlich "öffentlich zugänglichen Raum" sind die Interessen der Wald- und Forstwirtschaft unbedingt zu beachten, will man sich und nachfolgenden Sammlern diese Institutionen nicht zu nachhaltigen Feinden machen. Daher ist der Schutz der Pflanzen- und Tierwelt im Naturraum zu respektieren, er geniest Vorrang. Auch das intensive "Wühlen" in alten Halden  kann Ärger machen, man sollte vernünftig  vorgehen und keine Flurschäden wie tiefe Löcher oder abgegrabene Vegetationsdecken hinterlassen.
Bleibt noch auf die eigene Sicherheit auf alten Grubengeländen hinzuweisen. Hier sind oftmals nur schlecht durch Laub etc. abgedeckte Reste von Gebäuden und Kellern vorhanden an denen man sich vielfältig verletzen kann bzw. in die man stürzen kann. Insbesondere sind Vertiefungen im Gelände mit besonderer Vorsicht zu genießen und immer zu umgehen. Hier handelt es sich oftmals um alte Schächte die teilweise hunderte Meter abwärts geführt haben und noch führen. Auch wenn ihr Beginn verstürzt erscheint bzw. sie bei der Aufgabe der Grube gedeckelt und sonst wie verschlossen wurden, sollte man ich nicht darauf verlassen, dass dieser Verschluss nach vielen Jahrzehnten noch unser Körpergewicht aushält!
Man sollte auch generell nie alleine auf einen solchen "Abenteuerspielplatz" gehen.

Ansonsten gilt der alte Bergmannsgruß "Glück Auf !", es gibt viel zu entdecken.

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Literatur

Fenchel, W. et al,
Sammelwerk Deutsche Eisenerzlagerstätten: I. Eisenerze im Grundgebirge (Varistikum): 1. Die Sideriterzgänge im Siegerland-Wied-Distrikt, Geol. Jb. D77, pp 3-517 (1985)

Hüttenhain, H,
Die Mineralisationsphasen der Siegerländer Spateisensteingänge, Fortschr. Min. 40, pp 62-63 (1963)

Kirnbauer, T., Hucko, S.,
Hydrothermale Mineralisation und Vererzung im Siegerland, Der Aufschluss Jg 62 Heft 4/5, pp 257-296 (2011)

Kirnbauer, T. (Hrsg.),
Geologie und hydrothermale Mineralisationen im rechtsrheinischen Schiefergebirge, Nassauischer Verein für Naturkunde, Sonderband 1, Wiesbaden (1998)
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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