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Sklereiden in den Blättern von Osmanthus x fortunei

Bild 1: Zweig mit Blütenstand von Osmanthus x fortunei Bild 1: Zweig mit Blütenstand von Osmanthus x fortunei
Jörg Weiß, vom 28.11.2021

Beim Blättern in Esau's Pflanzenanatomie (De Gruyter) ist mir auf Seite 189 eine Zeichnungsreihe von Querschnitten durch das Blatt von Osmanthus fragrans, der Süßen Duft- blüte, aufgefallen, in der die Entwicklung der Sklereiden aufgezeigt wird. Das sah interessant aus! Also habe ich einmal nachgesehen, ob die Pflanze im Botanischen Garten Bonn (https://www.botgart.uni-bonn.de/de) kultiviert wird.
Gefunden habe ich Osmanthus x fortunei, eine Hybride aus O. fragrans und O. heterophyllus und zum Vergleich habe ich nach freundlicher Beratung durch einen der Gärtner auch noch ein Blatt von Osmanthus yunnanensis, der Yunnan-Duftblüte, mit genommen.
Ziel war es, die Entwicklung der Sklereiden an unterschiedlich alten Blättern im mikroskopischen Präparat nachzuzeichnen und das Ergebnis möchte ich Ihnen hier vorstellen.
Artikelinhalt

Interessantes zu den Duftblüten

Die Spätsommer-Duftblüte (Osmanthus x fortunei)

Die Spätsommer-Duftblüte ist eine gärtnerische Kreuzung aus den beiden Arten O. fragrans und O. heterophyllus und in Westeuropa winterhart.
Sie wächst als kleiner bis mittelgroßer Strauch, der bei einem Stammdurchmesser von bis zu 12 cm und dichter Verzweigung eine breitbuschige Form bekommt und eine Höhe um die 3 Meter erreichen kann.
Junge Sprosse sind hellgrün, mit einsetzen des sekundären Dickenwachstums erhalten sie eine hellgraue Borke die beim alten Spross dunkelgrau-braun und stark zerfurcht ist.
Bild 2: Alter Spross mit Rinde von O. x fortunei
Bild 2: Alter Spross mit Rinde von O. x fortunei
Die immergrünen, gegenständigen Blätter sind an der Oberseite glänzend dunkelgrün und an der Unterseite matt grün. bei einer Größe von 5 bis 10 cm sind sie eiförmig mit apikaler Spitze und weisen einen Dimorphismus auf: es gibt glattrandige Blätter und welche mit stachlig gezahntem Rand (ähnlich Ilex). An der Blattoberseite tritt die Nervatur deutlich hellgrün hervor, an der Blattunterseite zeichnet sie sich dunkler ab.
Bild 3: Glattrandige und leicht gezähnte Blätter vom O. x fortunei
Bild 3: Glattrandige und leicht gezähnte Blätter vom O. x fortunei
Bild 4: Der Dimorphismus bringt die Ähnlickeit zum Ilex: gezähnte Blätter vom O. x fortunei
Bild 4: Der Dimorphismus bringt die Ähnlickeit zum Ilex: gezähnte Blätter vom O. x fortunei
Bild 5: Eine Blattunterseite, die bei beiden Blattformen ähnlich ist
Bild 5: Eine Blattunterseite, die bei beiden Blattformen ähnlich ist
Die kleinen, weiße Blüten von Osmanthus x fortunei sind in Scheindolden angeordnet, die in den Blattachseln entspringen. Sie tragen 4 fleischige Blütenblätter, die teils dunkelbraun besprenkelt sind. Der Durchmesser liegt bei etwa 8 bis 10 mm. Die eiförmigen blauschwarzen Steinfrüchte werden bis zu 12 mm lang, werden jedoch nur selten gebildet.
Bild 6: Blütenstand von O. x fortunei
Bild 6: Blütenstand von O. x fortunei
Die Yunnan-Duftblüte (Osmanthus yunnanensis)

Die Yunnan-Duftblüte stammt aus den chinesischen Provinzen Sichuan, Xizang und Yunnan, wo die Pflanzen in Strauchgesellschaften, Schluchten oder Wäldern der Mittelgebirge auf 1.400–2.800 m über Meereshöhe wachsen. Es sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume bis 10 m Höhe. Junge Zweige sind anfangs behaart, später verkahlend.
Bild 7: Habitus von Osmanthus yunnanensis. Aus Wikipedia, von K. Golik, CC BY-SA 4.0
Bild 7: Habitus von Osmanthus yunnanensis. Aus Wikipedia, von K. Golik, CC BY-SA 4.0
Die Laubblätter sind elliptisch bis eiförmig-lanzettlich, 8–14 cm lang, 2,5–4 cm breit, ledrig, 6–15 mm lang gestielt, ganzrandig oder mit 20–25 Paaren scharfer, 2–3 mm langer Zähne. Die Blüten stehen in 5–12-blütigen, achselständigen Scheindolden mit 2–4 mm langen, bewimperten Hochblättern. Die Einzelblüten sind gelblich-weiß, etwa 5 mm lang mit elliptischen bis breit eiförmigen Kronblättern und etwa 1 cm langen, kahlen Stielen. Später bilden sich purpurfarbene bis schwarze, länglich eiförmige, 1–1,5 cm lange Steinfrüchte.
Bild 8: Blütenstand von O. yunnanensis
Bild 8: Blütenstand von O. yunnanensis
(Text und Bild 8 von Lorek, M. 2021: Osmanthus yunnanensis. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/osmanthus-yunnanensis.html am 06.11.2021).
Bild 9: Illustration von Osmanthus x fortunei. Naturalis Biodiversity Center, Zeichner Kawahara Keiga (1823 - 1829) - Siebold Collection, gemeinfrei
Bild 9: Illustration von Osmanthus x fortunei. Naturalis Biodiversity Center, Zeichner Kawahara Keiga (1823 - 1829) - Siebold Collection, gemeinfrei

Kurz zur Präparation

Diesmal haben wir 4 Proben im Rennen:
Probe 1 (P1): Ein ausgewachsenes, glattrandiges Blatt von O. x fortunei
Probe 2 (P2): Ein junges, glattrandiges Blatt von O. x fortunei
Probe 3 (P3): Ein ausgewachsenes, gezähntes Blatt von O. x fortunei
Probe 4 (P4): Ein ausgewachsenes Blatt von O. yunnanensis zum Vergleich
Bild 10: Glattrandige Blätter, O. x fortunei, P1 & P2
Bild 10: Glattrandige Blätter, O. x fortunei, P1 & P2
Bild 11: Gezahntes Blatt, O. x fortunei, P3
Bild 11: Gezahntes Blatt, O. x fortunei, P3
Bild 12: Blatt von OI. yunnanensis, P4
Bild 12: Blatt von OI. yunnanensis, P4
Geschnitten habe ich alle Proben in Möhreneinbettung auf dem Tempelchen (Jung Zylindermikrotom im Tischständer vom Olaf Medenbach) mit Leica Einmalklingen 818 im SHK 11° Halter.
Die Schnittdicke beträgt ca. 50 µm.

Fixiert wurden diese für ca. 24 Stunden in AFE mit einmaligem Wechsel nach 5 Stunden. Nach Überführen in Aqua dest. waren die Schnitte dann bereit für die Färbung.

Die Färbung ist W3Asim I nach Rolf-Dieter Müller. Gefärbt habe ich mit dem Farbgemisch für ca. 8 Minuten mit einmaligem leichten Erwärmen.

Anschließend habe ich wieder gut mit Aqua dest. gespült und für ca. 24 Stunden mit mehrmaligem Wechsel des Wassers sanft differenziert.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol wie immer in Euparal.

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x sowie den PlanApos 10x, 20x und 40x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.

Bei einigen Aufnahme zu Details der Sklereiden kam Topaz Gigapixel AI zum Einsatz (https://www.topazlabs.com/gigapixel-ai). bei den Ergebnissen ist auf Artefakte zu achten. 

Und nun zu den Präparaten

Zunächst werfen wir einmal einen Blick auf die Illustration des Anstoßes :)
Bild 13: Auszug aus Esaus Pflanzenanatomie (Ray. F. Evert, de Gruyter, 2009, Illustration auf Seite 189)
Bild 13: Auszug aus Esaus Pflanzenanatomie (Ray. F. Evert, de Gruyter, 2009, Illustration auf Seite 189)
Die Grafiken und der Text beschreiben die Entwicklung der Sklereiden in den Blättern von Osmanthus fragrans. Schauen wir einmal, was wir dazu in den Präparaten finden.
Den folgenden Fragen möchte ich nachgehen:
Ist die Anatomie der Hybriden O. fortunei ähnlich genug, um die beschriebenen Strukturen aufzufinden? (P1 - P3)
Ist die dargestellte Entwicklung der Sklereiden nachvollziehbar? (P1 & P2)
Zeigt die Art O. yunnanensis ähnliche Features? Dies würde bedeuten, dass die Blattsklereiden in allen Arten der Gattung mehr oder weniger ähnlich zu finden sind. (P4)

Probe P1

Wir beginnen mit Probe 1 (P1), dem ausgewachsenen, glattrandigen Blatt

In der folgenden Serie findet Ihr beschriftete Bilder von ungefärbten und gefärbten Schnitten, die es ermöglichen, die entsprechenden Strukturen auch in den Serien der anderen Proben zu erkennen.
Bilder 14a-i: Probe 1, frische, ungefärbte Schnitte
  • Bild 14a: Querschnitt durch das Blatt von Probe 1 in der Übersicht
  • Bild 14b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 14c: Die Mittelrippe
  • Bild 14d: Leitbündel der Mittelrippe im Detail
  • Bild 14e: Die Mittelrippe im Polarisationskontrast
  • Bild 14f: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden
  • Bild 14g: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden im Polarisationskontrast
  • Bild 14h: Die gleiche Situation wie in den vorangegangenen Bildern, jedoch mit parallelen Polfiltern und Beschriftung
  • Bild 14i: Die im Mesophyll liegenden Sklereiden im Detail
Bilder 15a-h: Probe 1, gefärbte Schnitte
  • Bild 15a: Gefärbter Querschnitt durch das Blatt von Probe 1 in der Übersicht
  • Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15c: Mittelrippe im Detail vom gefärbten Schnitt
  • Bild 15d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15e: Die Blattspreite im gefärbten Schnitt
  • Bild 15f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15g: Die Blattspreite des gefärbten Schnittes im Polarisationskontrast
  • Bild 15h: Die Sklereiden im Mesophyll der Blattspreite im Detail
Betrachten wir zunächst die Mittelrippe: unter einer stark ausgeprägten Cuticula (Cu) folgen die Epidermis (Ep) und eine kleine Gruppe Kollenchymzellen (Kol). Das Leitbündel hat einen symmetrischen Aufbau: es besteht, von oben nach unten, aus zwei Gruppen die sandwichartig übereinander liegen: wir finden Sklerenchym (Skl), Phloem (Pl) und Xylem (Xl) und dann in umgekehrter Reihenfolge und deutlich größer Xylem, Phloem und Sklerenchym. Dabei zeigt es sich, dass am Sklerenchym oben und unten zerstörte Phloemzellen anliegen (dPl, disfunktionales Phloem). Nach unten hin folgen dann wieder Kollenchym, Epidermis und die an der Blattunterseite deutlich dünnere Cuticula.
Weiterhin finden wir dort Stomata (St) und vereinzelt Drüsenhaare (hier einfach Tr für Trichom).

Spannend wird es, wenn wir uns die Blattspreite anschauen, die bis über 600 µm dick sein kann: neben dem hier vorhandenen mehrreihigen Assimilationsparenchym (AP) und dem ausgeprägten Schwammparenchym (SP) sehen wir auch die Sklereiden, wegen derer ich die Schnitte präpariert habe. Da das Lignin der Zellwände doppelbrechend ist, habe ich einige Aufnahmen mit parallelen Polfiltern gemacht: die Sklereiden erscheinen dabei bläulich. Bei gekreuzten Polfiltern treten sie, wie alle anderen ligninhaltigen Strukturen auch, hell leuchtend hervor.

Wir sehen sofort: so ideal wie auf der Zeichnung im Buch (Bild 13, Skizze D) liegen die Sklereiden nicht und sie sind auch nicht so schön ausdifferenziert. Was sich aber erkennen lässt: wie bei Evert beschrieben, finden sich nur im oberen Teil der Sklereiden, dort wo sie direkten Kontakt mit den Zellen des Assimilationsparenchyms haben, Tüpfel und Tüpfelkanäle. Im unteren Bereich, wo die Sklereiden in das Schwammparenchym hinein ragen und nur losen Kontakt mit den umgebenden Zellen haben, gibt es keine Tüpfel mehr:
Bild 16a: Herausvergrößert: Oberer Teil eines Sklereiden mit Tüpfeln und Tüpfelkanälen
Bild 16a: Herausvergrößert: Oberer Teil eines Sklereiden mit Tüpfeln und Tüpfelkanälen
Bild 16b: Herausvergrößert: Unterer Teil eines Sklereiden ohne Tüpfeln und Tüpfelkanälen
Bild 16b: Herausvergrößert: Unterer Teil eines Sklereiden ohne Tüpfeln und Tüpfelkanälen

Probe P2

Sehen wir uns nun die zweite Probe vom jungen Blatt an (P2)!
Bilder 17a-f: Probe 2, frische, ungefärbte Schnitte
  • Bild 17a: Querschnitt durch das Blatt von Probe 2 in der Übersicht
  • Bild 17b: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden in der Übersicht
  • Bild 17c: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden in der Übersicht , hier mit parallelen Polfiltern
  • Bild 17d: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden im Detail
  • Bild 17e: Blattspreite mit Nebenleitbündel und Sklereiden im Detail, hier mit parallelen Polfiltern
  • Bild 17f: Eine weiterer Ausschnitt aus der Blattspreite mit Sklereiden im Detail, auch wieder mit parallelen Polfiltern
Bilder 18a-d: Probe 2, gefärbte Schnitte
  • Bild 18a: Gefärbter Querschnitt durch das Blatt von Probe 2 in der Übersicht
  • Bild 18b: Das Leitbündel der Mittelrippe im Detail
  • Bild 18c: Die Blattspreite  mit einigen Sklereiden im Detail
  • Bild 18d: Die gleiche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
Huch! In dem kleineren Blatt, das ich vom selben Zweig weiter oben entnommen habe, welches somit also nicht nur kleiner sondern auch deutlich jünger als das Blatt von P1 ist, zeigen sich die Sklereiden deutlich ausgeprägter! Somit hängt deren Wachstum sicherlich nicht nur vom Blattalter sondern auch von zusätzlichen Faktoren ab. Damit haben wir es bei Evert wohl mit einer idealisierten Darstellung nicht nur bei Größer und Form sondern auch bei der Entwicklung der Sklereiden zu tun.
Der Aufbau des Blattes hingegen ist identisch zu dem aus P1, daher hier keine neuerliche Beschriftung. Es fällt allerdings auf, dass das junge Blatt von P2 mit rund 340 µm deutlich dünner ist.

Probe P3

Idealisierte Darstellung? Das prüfen wir schnell mit Probe 3 vom gezahnten Blatt (P3):
Bilder 19a-b: Probe 3, frische, ungefärbte Schnitte
  • Bild 19a: Querschnitt durch das Blatt von Probe 3 in der Übersicht
  • Bild 19b: Die Blattspreite mit Nebenleitbündeln und Sklereiden in der Übersicht
Bilder 20a-d: Probe 3, gefärbte Schnitte
  • Bild 20a: Gefärbter Querschnitt durch das Blatt von Probe 3 in der Übersicht
  • Bild 20b: Das Leitbündel der Mittelrippe im Detail
  • Bild 20c: Die Blattspreite mit Nebenleitbündeln und Sklereiden im Detail
  • Bild 20d: Die gleiche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
Im alten, gezahnten Blatt (P3) zeigen sich etwas mehr Sklereiden als in P1, ohne ganz die Sklereidendichte von P2 zu erreichen. Ansonsten auch hier nichts Neues, was ebenfalls für eine idealisierte Darstellung im Buch spricht, wie es auch nicht anders zu erwarten war. Die Dicke des Blattes liegt bei ca. 530 µm.
Um die noch weniger differenzierten Jugendstadien der Sklereiden zu sehen, muss man wohl im Frühjahr ein ganz frisches Blatt schneiden.

Probe P4 - Osmanthus Yunnanensis

Werfen wir nun noch einen Blick auf einen Blattquerschnitt von O. yunnanensis aus Probe 4, um einen Vergleich mit einer anderen Art der Gattung Osmanthus zu erhalten.
Bilder 21a-c: Probe 4, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 21a: Querschnitt durch das Blatt von Probe 4 in der Übersicht (jetzt Osmanthus yunnanensis)
  • Bild 21b: Blattspreite mit Sklereid im Detail, parallele Polfilter
  • Bild 21c: Ein weiterer Sklereid in der Blattspreite im Detail, parallele Polfilter
Bilder 22a-e: Probe 4, gefärbte Schnitte
  • Bild 22a: Gefärbter Querschnitt durch das Blatt von Probe 4 (O. yunnanensis) in der Übersicht
  • Bild 22b: Das Leitbündel der Mittelrippe im Detail
  • Bild 22c: Das ausgeprägte Assimilationsparenchym im Blatt von O. yunnanensis. Zentral zwei Sklereiden in Jugendform? Es könnte sich jedoch auch um Artefakte handel.
  • Bild 22c: Blattspreite mit Nebenleitbündeln und Sklereiden
  • Bild 22d: Die gleiche Stelle wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
Auch hier finden wir prinzipiell den gleichen Aufbau vor, wie man es auf mikroskopischer Ebene von Arten der gleichen Gattung erwarten kann. Jedoch zeigt die Blattspreite bei einer Dicke von rund 500 µm ein deutlich ausgeprägteres Assimilationsparenchym, das mit seinen bis zu 5 Zelllagen teils mehr als die Hälfte des Gesamtdurchmessers der Spreite einnimmt.
Auch hier finden wir die Sklereiden, die somit für die Gattung typisch zu sein scheinen - wenn auch in deutlich geringerer Anzahl.

Im Mesophyll der Blattspreite eingelagerte, senkrecht stehende und lang gestreckte Sklereiden sind übrigens nicht so selten. Wir finden sie z.B. auch bei der Welwitschie (Welwitschia mirabilis):
Bild 23: Blattquerschnitt der Welwitschie mit Sklereiden, die Färbung ist W3Asim II
Bild 23: Blattquerschnitt der Welwitschie mit Sklereiden, die Färbung ist W3Asim II
Hier reichen die Sklereiden (SklI für sklerenchymatische Idioblasten) von der Blattober- und Unterseite nur je bis knapp in die Mitte des Querschnitts und sind zusätzlich mit rhomboedrischen Calciumoxalatkristallen besetzt.

Trichome von O. x fortunei

Schauen wir zum Schluss noch einmal auf eines der mehrzelligen Drüsenhaare an der Blattunterseite:
Bilder 24a: Drüsenhaar (Tr) an der Blattunterseite eines Blattes von Osmanthus x fortunei
Bilder 24a: Drüsenhaar (Tr) an der Blattunterseite eines Blattes von Osmanthus x fortunei
Bilder 24b: Drüsenhaar (Tr) mit Beschriftung
Bilder 24b: Drüsenhaar (Tr) mit Beschriftung
Leider wurden die meisten Drüsenhaare beim Schnitt zerstört, aber das Exemplar oben ist erhalten geblieben.
Literatur und Links
[1]    Mikroskopisch-botanisches Praktikum
         Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]    Pflanzenanatomie
         Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]    Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
         Jörg Weiß, MBK 2011

[4]    Botanische Färbungen im Vergleich
         Jörg Weiß, MKB 2019

[5]    Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
         Jörg Weiß, MKB 2013

[6]    Esaus Pflanzenanatomie
         Ray F. Evert

         de Gruyter, 2009, S. 189, Abb. 8.17

[7]    Duftblüten (Gattung Osmanthus)
         Wikipedia, Stand 27.11.2021

[8]    Osmanthus x fortunei bei Baumkunde.de
         https://www.baumkunde.de/Osmanthus_x_fortunei/
         Stand 27.11.2021       

[9]    Osmanthus yunnanensis bei Tropengarten.de
         http://www.tropengarten.de/Pflanzen/osmanthus-yunnanensis.html
         Stand 27.11.2021

[10]  Topaz Gigapixel AI
         https://www.topazlabs.com/gigapixel-ai
         Stand 27.11.2021

Bildquellen
  • Bild 7: Habitus von Osmanthus yunnanensis
    Aus Wikipedia, von K. Golik, CC BY-SA 4.0
  • Bild 8: Blütenstand von Osmanthus yunnanensis
    Von Lorek, M. 2021: Osmanthus yunnanensis
    http://www.tropengarten.de
  • Bild 9: Illustration von Osmanthus x fortunei
    Naturalis Biodiversity Center, Zeichner Kawahara Keiga (1823 - 1829)
    Siebold Collection, gemeinfrei
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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