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Samara des Bergahorns (Acer pseudoplatanum)

Jörg Weiß, vom 18.09.2020

Nachdem ich letzte Woche meinen neuen Tetrander erhalten habe und es mir gelungen ist, das 2 Meter C-Messer ordentlich abzuziehen, kann ich hier nun Querschnitte vom Nashorn zeigen.
Nein, nicht wirklich ;) - aber wer hat sich nicht als Kind die Flügelnüsse des Ahorns (Samara) auf die Nase geklebt, um einmal als Nashorn hinter den Freunden her zu jagen?
Auch mikroskopisch sind diese sehr interessant und daher möchte ich hier Querschnitte vom Flügel der Samara eines Berg-Ahorns (Acer pseudoplatanus) zeigen. Natürlich werfen wir wie immer zunächst einen Blick auf die Pflanze selbst.
Artikelinhalt

Interessantes zum Bergahorn

Bild 1: Freistehender Berg-Ahorn (Muriel Bendel CC BY-SA 4.0) Bild 1: Freistehender Berg-Ahorn (Muriel Bendel CC BY-SA 4.0)
Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ahorne (Acer) in der Familie der Seifenbaum- gewächse (Sapindaceae).
Er ist in Europa und West- asien weit verbreitet, nur in Südspanien und Südgrie- chenland fehlt er. Somit ist der Berg-Ahorn in Mitteleu- ropa die häufigste Ahornart. Als Baum des kühl-feuchten Bergklimas liegen seine Verbreitungsschwerpunkte in den mittleren und höheren Lagen der süd- und mitteleuropäischen Gebirge. In den Mittelgebirgen ist er von etwa 900 (Harz und Erzgebirge) bis 1300 Metern heimisch (Bayerischer Wald), er erreicht Höhenlagen in den Nordalpen bis 1700 Metern, in den Zentralalpen bis fast 2000 Metern. Der Berg-Ahorn steigt oft gemeinsam mit der Vogelbeere bis in die hochmontane Höhenstufe: in den Allgäuer Alpen z.B. bis zu einer Höhenlage von 1500 Metern. Zusammen mit der Buche kommt er aber auch im Hügelland vor und bildet mit Esche und Bergulme die sogenannten Schluchtwälder (Aceri-Fraxinetum). Die so genannten „Ahornböden“ auf Almwiesen sind durch Förderung des Berg-Ahorn durch den Menschen entstanden. Zwei besonders schöne Beispiele dafür sind der Große und der Kleine Ahornboden im nördlichen Karwendelgebirge, beliebte Ziele für Tagesausflüge und Wanderungen.
Acer pseudoplatanus ist in vielen Gebieten mit gemäßigten Klima eine Neophyt, beispielsweise in Makaronesien, Australien, Neuseeland, Nordamerika und Argentinien. Durch seine Ausbreitungsstrategie mit den Flügelnüssen gilt er in einigen Ländern als invasive Pflanze.
Im westlichen Teil der Norddeutschen Tiefebene, Skandinavien, Belgien und den Niederlanden findet man den Berg-Ahorn nur dort, wo er vom Menschen hingebracht wurde. In Nordeuropa und auf den Britischen Inseln gibt es keine natürlichen Vorkommen des Berg-Ahorns, er wird aber oft kultiviert und kommt dann auch verwildert vor. In Dänemark wird der Berg-Ahorn nach dem deutschen Forstmann Johann Georg von Langen, der als Begründer der planmäßigen Forstwirtschaft Dänemarks gilt, auch als „Von Langens Fußstapfen“ bezeichnet.
Bilder 2 & 3: Stamm vom jungen und alten Bergahorn
  • Bild 2: Stamm eines jungen Baumes, noch ohne die typischen Borkenschuppen
  • Bild 3: Älterer Stamm mit platanenähnlichen Borkenschuppen - hier dicht mit Flechten bewachsen
Der Berg-Ahorn wächst als sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 8 bis 30 Metern erreicht. Einzelexemplare können über 500 Jahre alt werden. Mit aufstrebenden Ästen und einer abgerundeten Krone besitzt er als Solitärpflanze eine eindrucksvolle Gestalt.
Als Tiefwurzler übersteht er auch einige trockene Jahre in Folge. Die glatte Rinde an den Zweigen ist hell-braun-grau und es sind Lentizellen vorhanden. Die dunkelgraue Borke an älteren Stämmen ist schwachborkig und blättert im fortgeschrittenen Alter schuppig bis plattig ab. Das Aussehen des Stamms ist dann platanenähnlich, was sich - neben der Blattform - im Artepitheton "pseudoplatanus" nieder schlägt.
Bild 4: Blattwerk des Bergahorns
Bild 4: Blattwerk des Bergahorns
Aus den olivgrünen Winterknospen mit ihren am Rand bewimperten Knospenschuppen bilden sich im Frühjahr gegenständig angeordneten Laubblätter. Die bis etwa 20 Zentimeter lange und meist 10 bis 15 (8 bis 20) Zentimeter breite Blattspreite ist fünflappig, wobei die mittleren drei Blattlappen voll ausgebildet sind. Im Vergleich zum Spitzahorn sind die Blattlappen des Berg-Ahorns kürzer zugespitzt und die Spitzen der Blattlappen nicht in langen, schmalen Zipfeln ausgezogen. Die einzelnen Blattlappen treffen im spitzen Winkel aufeinander. Die Blattspreite ist am Stielansatz eingezogen. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die -unterseite ist hell-graugrün bis leicht purpurfarben gefärbt.
Die Blattspreite ist auf den Blattadern und in den Nervenwinkeln leicht behaart. Der Blattrand ist gesägt bis unregelmäßig gekerbt. Die Laubblätter der Wildform färben sich im Herbst intensiv goldgelb oder in großen Höhenlagen rötlich.
Bild 5: Blütenrispe des Berg-Ahorns
Bild 5: Blütenrispe des Berg-Ahorns
Blühfähig (mannbar) ist der Berg-Ahorn erst im Alter von 25 bis 40 Jahren. Der Berg-Ahorn blüht im Mai mit dem Laubaustrieb oder unmittelbar danach. In endständigen, überhängenden, traubenartigen rispigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Der Blütenstiel ist kahl.
Die Blüten sind im Prinzip zwittrig, wobei an einzelnen Blüten desselben Baumexemplars die männlichen oder die weiblichen Anlagen unterdrückt sein können. Die gelbgrünen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig.
Bild 6: Blüte im Detail
Bild 6: Blüte im Detail
Die Früchte reifen von Ende August bis Anfang Oktober. Die Früchte sind Spaltfrüchte, bei denen bis zur Reife die beiden Nüsschen zusammenhängen. Die kugeligen Flügelnüsse (Samara) besitzen jeweils einen Flügel. Die beiden Flügel der Spaltfrucht sind deutlich spitzwinklig zueinander angeordnet (Unterscheidung zu den anderen Ahorn-Arten Mitteleuropas). An den Fruchtschalen befinden sich innen lange, silberweiße Haare.
Die Blüten enthalten viel Nektar. Bestäubung erfolgt durch Insekten und durch Wind. Die Flügelnüsse sind typische Schraubenflieger mit etwa 16 Umdrehungen pro Sekunde. Vom Wind werden sie oft mehr als 100 Meter weit getragen.
Bild 7: Die doppelten Flügelnüsse des Bergahorns
Bild 7: Die doppelten Flügelnüsse des Bergahorns
Waldbaulich dient der Berg-Ahorn neben der auf geeigneten Standorten vorhandenen hohen Wertleistung auch als wertvolle Mischbaumart der Bodenverbesserung und der ökologischen Bereicherung. Die kräftige, aus Verzweigung der Pfahlwurzel entstandene Herzwurzel erschließt den Boden gut: sie geht in die Tiefe, ohne sich weiter zu verzweigen. Zudem verrotten die Blätter aller Ahorn-Arten zu Mull. Berg-Ahorn verjüngt sich auf natürliche Weise sehr gut. Als Pionierbaumart kann er Rohböden, Kippen und durch seine bereits früh einsetzende, zahlreiche Fruktifikation auch etwas ärmere Böden erschließen.
Bild 8: Illustration zum Berg-Ahorn, Sturm, gemeinfrei
Bild 8: Illustration zum Berg-Ahorn, Sturm, gemeinfrei
Der Berg-Ahorn ist wie der Spitzahorn in der Jugend sehr raschwüchsig. Nach 10 Jahren bereits etwa 4 Meter hoch, kann er nach 20 Jahren etwa 16 Meter Höhe erreichen. Die Endhöhe liegt bei etwa 35 Metern. Das Wachstum lässt auf durchschnittlichen Standorten aber bereits relativ früh nach, so dass sie in der Folge von der Rotbuche eingeholt und überwachsen werden.
„Aufsitzerpflanzen“ oder Epiphyten wie Moose und Flechten nutzen vor allem in höheren Lagen oder feuchten Tälern den Berg-Ahorn als Unterlage, um besser ans Licht zu kommen. Da sie nicht in den Baum eindringen, richten sie keinen Schaden an. Auf der Borke aufsitzende empfindliche Flechten wie die Bartflechten sind ein Zeichen hoher Luftreinheit.

Kurz zur Präparation

Flügel und Blatt habe ich in Möhreneinbettung, den Blattstiel freistehend auf dem Tempelchen mit Leica Einmalklingen 818 im SHK Klingenhalter geschnitten, die Schnittdicke beträgt jeweils etwa 50 µm.
Vor der Schnittfixierung in AFE habe ich Aufnahmen der frischen, unfixierten Schnitte erstellt.

Nach Überführung in Aqua dest. habe ich mit W-Asim III nach Klaus Herrmann gefärbt. Die Einfachfärbung mit Rhodamin B als Rotkomponente wird nach 15 Minuten Einwirkzeit mit einmaligem leichten Erwärmen bis vor den Siedepunkt mit Aqua dest. ausgespült.

Sanftes Differenzieren in Aqua dest. für mehrere Stunden verbessert das Färbeergebnis.
Eingedeckt sind die Schnitte wie immer in Euparal.

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem NPlan 5x und den PlanApos 10x, 20x und 40x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image in der Version 8.0 ran.

Der Flügel der Samara im Querschnitt

Und nun zu den Präparaten! Geschnitten habe ich den Flügel einer Samara im ersten Drittel quer zum Verlauf der versteiften Oberkante:
Bild 9: Schnittführung
Bild 9: Schnittführung
Schauen wir uns zunächst einmal die Übersicht bei geringer Vergrößerung im frischen und gefärbten Schnitt an:
Bilder 10a-c: Übersicht vom frischen, unfixierten Schnitt, Bild 10c W-Asim III
  • Bild 10a: Rücken des Flügels im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10b: Fläche des Flügels im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 10c: Rücken des Flügels, gefärbt mit W3Asim II
Hier lohnt es sich, genauer hin zu schauen! Zunächst unkommentiert die ungefärbten Schnitte:
Bilder 11a-e: Frische, ungefärbte Schnitte vom Flügel
  • Bild 11a: Rücken des Flügels im Detail, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 11b: Fläche des Flügels mit Leitbündeln, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 11c: Leitbündel im Detail, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 11d: Ein Blick zwischen die Leitbündel, frischer, ungefärbter Schnitt
  • Bild 11d: Die nicht verstärkte Unterkante des Flügels im frischen, ungefärbten Schnitt
Und nun wieder gefärbt mit Maßstab und Beschriftung:
Bilder 12a-f: Querschnitt des Flügels gefärbt mit W-Asim III
  • Bild 12a: Rücken des Flügels im Detail, Färbung W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
  • Bild 12b: Leitbündel in der Fläche des Flügels Färbung, W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
  • Bild 12c: Detail aus dem Rücken, Färbung W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
  • Bild 12d: Detail mit Leitbündeln, Färbung W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
  • Bild 12e: Fläche des Flügels ohne Leitbündel, Färbung W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
  • Bild 12f: Die nicht verstärkte Unterkante des Flügels, Färbung W3Asim II, mit Maßstab und Beschriftung
Von außen nach innen sehen wir an der Oberkante (Bilder 12a&c) die Epidermis (Ep) mit einer recht dünnen Cuticula (Cu) und einigen Stomata (St) auf beiden Seiten. Darunter folgt eine Art Schwammparenchym (SP) aus großen, locker sitzenden Zellen und dann dicht stehende Leitbündel (LB) mit sehr stark ausgeprägten Sklerenchymkappen (SklK). Xylem (Xl) und Phloem (Pl) sind gut zu erkennen, ein Cambium ist nicht vorhanden. Im Inneren folgt dann eine Art Markparenchym mit ebenfalls verholzten Zellen (Skl). Die massive Oberkante sorgt so dafür, dass der Flügel beim Flug nicht knickt. Auffällig die parenchymatischen Zellen oberhalb des Phloems in Bild 12c (PlPa).
Etwas weiter unterhalb der Oberkante ist der Flügel noch immer durch Leitbündel gut versteift (Bilder 12b&d). Oberhalb und unterhalb der wechselseitig gelagerten Leitbündel lässt sich nun ein Kollenchym ausmachen (Kol). In der Mitte trennt eine Art sklerenchymatisches Band die beiden gleichartigen Seiten des Flügels (TrT?).
Weiter zum unteren Ende hin bleibt dieser "Mittelstreifen" erhalten (Bild 12e). Die Zellen des Schwammparenchyms werden von unten zur Mitte und von oben zur Mitte immer kleiner, es zeigen sich deutlich Lakunen zwischen den Zellen. Zur Vollständigkeit zeigt Bild 12f noch einmal die unverstärkte Unterkante des Flügelquerschnitts.
Informationen zu den Abkürzungen im beschrifteten Bilder finden Sie wie immer auch auf der Webseite des MKB: Tabelle mit den Kürzeln und den zugehörigen allgemeinen Erläuterungen.

Sicher ist es Ihnen aufgefallen: Schwammparenchym finden wir sonst eigentlich an der Unterseite bifacialer Blätter. Meist gilt das auch für die Stomata, die hier beim Flügel beidseitig zu finden sind. Und noch eine Auffälligkeit gibt es: während die Leitbündel in der Oberkante ringförmig, fast wie in einem Sprossstück angeordnet sind, liegen sie unterhalb der Verdickung abwechseln mit bei den näher zur Oberseite liegenden Bündeln nach unten zeigendem Xylem und bei den näher zur Unterseite (Orientierung in den Aufnahmen 12b&d) liegenden Bündeln nach oben zeigendem Xylem vor. Das ganze Konstrukt wirkt also so, als ob der Flügel aus einem an der Mittelrippe zur Oberseite hin gefalteten Blatt besteht, bei dem das eigentlich dann innen liegenden Palisadenparenchym zurückgebildet wurde: an dessen Stelle finden wir nun das Band sklerenchymatischer Zellen.

Wie passt das zusammen? Der Flügel bildet sich während der Fruchtreifung durch einseitiges Streckungswachstum mittels zeitweilig aktiver Meristeme aus Gewebe des den Samen umschließenden Fruchtknotens. Dieser ist aber entwicklungsgeschichtlich gesehen ein spezialisiertes Blatt.
Zur Entwicklung der Samara beim Schwarzahorn gibt es dazu ein interessantes Paper (Danke, Rolf-Dieter!):
Samara development of black maple (Acer saccharum ssp. nigrum) with emphasis on the wing, CAROLJACOBSPECK, NELS R. LERSTEN, Can. J. Bot. 69: 1349-1360, 1991 [6].
Die oben beschriebene Interpretation ist gemäß der Abbildungen 1 bis 10 auf Seite 1351 des zitierten Artikels also korrekt, zumal die für A. saccharum getroffenen Aussagen auf die Samara aller Arten der Gattung Acer anwendbar sind.

Der Blattstiel des Bergahorns im Querschnitt

Zum Vergleich bezüglich des Aufbaus und der Anordnung der Leitbündel nun noch einige Aufnahmen vom Blattstiel und der Blattspreite des Berg-Ahorns. Wir beginnen mit dem Blattstiel.
Bilder 13a-j: Blattstiel des Bergahorns im Querschnitt
  • Bild 13a: Frischer, ungefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns
  • Bild 13b: Frischer, ungefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, etwas näher heran
  • Bild 13c: Frischer, ungefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, Detail mit Leitgeweben
  • Bild 13d: Frischer, ungefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, äußere Gewebe im Polarisationskontrast
  • Bild 13e: Mit W3Asim III gefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns
  • Bild 13f: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13g: Mit W3Asim III gefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, Detail
  • Bild 13h: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13i: Mit W3Asim III gefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, sichelförmiges Leitgewebe im Inneren des Leitbündelrings
  • Bild 13j: Mit W3Asim III gefärbter Querschnitt vom Blattstiel des Bergahorns, Detail des inneren Leitgewebes
Beim Blattstiel finden wir von außen nach innen: die Epidermis mit der Cuticula (Ep & Cu), darunter ein mehrreihiges Kollenchym und das Rindenparenchym. Daran schließt sich ein Ring teils verwachsener Leitbündel mit Sklerenchymkappen an (Xylem Xl; Phloem Pl; Sklerenchym Skl). Im Markparenchym MP finden wir dann nochmals einen sichelförmig angelegten Ring weiterer Leitbündel, deren Xylem weitgehend zur Oberseite des Blattstiels orientiert ist. Vermutlich handelt es sich hier schon um die Spuren der Seitenrippen des Blattes.

Das Blatt des Bergahorns im Querschnitt

Und nun die Mittelrippe und Spreite des Blattes, wieder im Querschnitt.
Bilder 14a-l: Mittelrippe und Blattspreite im Querschnitt
  • Bild 14a: Mittelrippe und Blattspreit im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 14b: Mittelrippe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 14c: Leitgewebe der Mittelrippe im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 14d: Blattspreit im frischen, ungefärbten Schnitt
  • Bild 14e: Mittelrippe und Blattspreit, Färbung W3Asim III
  • Bild 14f: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14g: Mittelrippe, Färbung W3Asim III
  • Bild 14h: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14i: Leitgewebe der Mittelrippe, Färbung W3Asim III
  • Bild 14j: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14k: Blattspreit, Färbung W3Asim III
  • Bild 14l: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung

Die Mittelrippe zeigt folgende Gewebe von außen nach innen: Epidermis und Cuticula (Ep & Cu), dann bis auf die Ansätze der Blattspreite ein Kollenchym (Kol) und das Rindenparenchym (RP), gefolgt von einem nach oben offenen U von Leitbündeln (Xylem XL; Phloem Pl; Sklerenchym SKL), in dessen Öffnung weitere ringförmig angeordnete Leitbündel zu finden sind. Ganz innen findet sich ein kleines Markparenchym (MP).
Die Spreite ist klassisch bifacial aufgebaut: Die Blattoberseite bildet unter Epidermis und Cuticula ein großes Palisadenparenchym (PP), darunter folgt ein Schwammparenchym (SP), den Abschluss bilden wieder Epidermis und Cuticula mit einigen Stomata (St). Dazwischen finden wir Leitbündel mit ihren Sklerenchymkappen (LB & Skl).

Hier noch einmal der Querschnitt des Blattes und des Flügels im direkten Vergleich:
Bild 15a: Blattspreit in W3Asim III Färbung mit Beschriftung, siehe auch Aufnahme 14l
Bild 15a: Blattspreit in W3Asim III Färbung mit Beschriftung, siehe auch Aufnahme 14l
Bild 15b: Flügelfläche der Samara in W3Asim III Färbung mit Beschriftung, siehe auch Aufnahme 12e
Bild 15b: Flügelfläche der Samara in W3Asim III Färbung mit Beschriftung, siehe auch Aufnahme 12e
Im Vergleich mit dem bifacialen Ahornblatt wird der spiegelbildliche Aufbau des Samenflügels mit dem leicht sklerifizierten Trennlayer zwischen den Schwammparenchymen sofort deutlich.

Wer genau hin schaut, wird fündig. Die folgende Sauggemeinschaft fand sich an der Blattunterseite des Ahornblattes:
Bild 16: Junge Blattlauslarven beim gemeinsamen Festmahl
Bild 16: Junge Blattlauslarven beim gemeinsamen Festmahl
Literatur und Links
[1]  Mikroskopisch-botanisches Praktikum
       Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]  Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Botanische Färbungen im Vergleich
       Jörg Weiß, MKB 2019

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[6]  Samara development of black maple (Acer saccharum ssp. nigrum)
       with emphasis on the wing
       Carol Jacobs Peck & Nels R. Lersten
       Canadian Journal of Botany (CAN J BOT), 1991


[7]  
Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees
       Fritz Hans Schweingruber, Anett Börner, Ernst-Detlef Schulze
       Springer 2011

Bildquellen
  • Bild 1: Freistehender Bergahorn
    Wikipedia, Autor Muriel Bendel
    CC BY-SA 4.0
  • Bild 8: Illustration zum Bergahorn
    Aus Deutschlands Flora in Abbildungen,
    Johann Georg Sturm - gezeichnet von Jacob Sturm,
    1796, gemeinfrei (Quelle www.biolib.de)
  • Alle anderen Aufnahmen vom Autor des Artikels
      
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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