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Die Fingerblättrike Akebie

Bild 1: Die Fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) in unserem Garten Bild 1: Die Fingerblättrige Akebie (Akebia quinata) in unserem Garten
Jörg Weiß, vom 28.04.2020

Diesmal, quasi aus Versehen, mal wieder was exotisches. Nachdem sich der Blattstiel eines Bär- lauchs als viel zu weich zum Schnippeln erwiesen hat - er hält seine Form hauptsächlich durch den Turgor der Zellen und ist überhaupt in der Küche viel besser aufgehoben - musste ich mir im Garten etwas anderes suchen. Der Blick viel auf eine Rankpflanze, die wir vor drei Jahren im Gartenhandel gekauft hatten, wo sie bei den Clematis stand. Ok, also die. Auf dem Weg zum Arbeitsplatz stellte sich natürlich gleich die Frage: was ist das eigentlich, das ich da abgeschnitten habe? Nun, dank der typischen Blätter und Blüten war die Pflanze schnell bestimmt. Sie zeigt, ähnlich wie die Arten der Familie Aristolochia (Osterluzei) ab der zweiten Wachstumsperiode verholzende Sprosse und das möchte ich hier in der Gegenüberstellung zeigen. 
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Interessantes zur Fingerblättrigen Akebie

Bei meiner Gartenpflanze handelt es sich um die Fingerblättrige Akebie (Akebia quinata), die auch Fünfblättrige Akebie oder, aufgrund des würzigen Geruchs der Blüten, Schokoladenwein genannt wird. Sie ist eine Pflanzenart aus der Familie der Fingerfruchtgewächse (Lardizabalaceae).
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet sind die bergigen Wäldern Ostasiens (China, Korea, Japan). Man findet sie an Waldränder entlang von Bächen und in Gestrüpp an Berghängen von 300 m bis hinauf auf etwa 1500 m über dem Meeresspiegel. Am liebsten steht die Fingerblättrige Akebie sonnig oder halbschattig an einer geschützten Lage. Die Erde sollte eher lehmig, feucht und nährstoffreich sein. Sie ist jedoch anpassungsfähig und gedeiht auch in sandiger, weniger feuchter Erde.
Bild 2: Das Blattwerk der Fingerblättrigen Akebie
Bild 2: Das Blattwerk der Fingerblättrigen Akebie
Akebia quinata ist eine tropische, verholzende, immergrüne oder laubabwerfende Kletterpflanze und erreicht Wuchshöhen bzw. Längen von um die 12 Meter. Ihre Laubblätter sind meist fünfteilig, handförmig zusam- mengesetzt. Die ganzrandigen und kurz gestielten, etwa 2,5–6,5 Zentimeter langen, kahlen Fiederblättchen sind eiförmig bis verkehrt-eiförmig und oberseits dunkelgrün, unterseits bläulichgrün gefärbt. Das Endblättchen ist meist leicht vergrößert, der 1–2 Zentimeter lange Petiolulus ist rinnig gekerbt. Die Blattspitzen der Fiederblättchen sind abgerundet und meist eingebuchtet aber gelegentlich auch bespitzt. Der Blattstiel (Petiolus) ist 5–10 Zentimeter lang und rund. Die Nebenblätter fehlen meist.
Bilder 3a-d: Blüten von Akebia quinata
  • Bild 3a: Männliche Blütenstand
  • Bild 3b: Männliche Blütenstand mit reifen Antheren
  • Bild 3c: Weibliche Blüte
  • Bild 3d: Blütenstände mit männlichen und je einer weiblichen Blüte
Die Fingerblättrige Akebie ist einhäusig getrenntgeschlechtlich, die Blütezeit ist April bis Mai. Die leicht duftenden Blüten mit einfacher Blütenhülle stehen in achselständigen Trauben zusammen, die Kronblätter fehlen. Es sind kleine Tragblätter vorhanden. Die drei petaloiden Kelchblätter sind jeweils bootförmig. Die Blüten sind jeweils rosa, rötlich oder purpurfarben bis violett oder weiß gefärbt. Die weiblichen Blüten sind lang gestielt und etwa 2,5 cm groß, die männlichen sind kurz gestielt und kleiner (etwa 1 cm). Bei den weiblichen Blüten sind mehrere freie Stempel und einige Staminodien vorhanden. Bei den männlichen Blüten sind einige, relativ kurze Staubblätter mit großen Antheren und sehr kurzen Staubfäden und einige kurze Pistillode ausgebildet.
Bilder 4a,b: Früchte der Fingerblättrigen Akebie
  • Bild 4a: Die Früchte der Fingerblättrige Akebie, Wikipedia, User Alpsdake, CC BY-SA 3.0
  • Bild 4b: Angeschnittene Früchte mit Samen , Wikipedia, User Alpsdake, CC BY-SA 3.0
Die mehr oder weniger purpurnen, leicht ledrigen, glatten und recht skurril aussehenden, Balgfrüchte der Akebie reifen von September bis Oktober. Sie sind 5–9 Zentimeter lang, fingerförmig und oft ein wenig gebogen mit einem weißlichen, leicht festen Fruchtfleisch. Die glatten Samen im Zentrum, im gelatinösen, klebrigen und essbaren Plazentagewebe (Pulpe), sind schwärzlich und 4–6 Millimeter groß, mit einem kleinen, weißen Arillus.

In Europa wird die Fingerblättrige Akebie aufgrund ihrer langen Laubhaftung und ihres schnellen Wachstums zur Fassadenbegrünung als Zierpflanze verwendet, ist jedoch kaum verbreitet, da sie sich leicht verschlingt. Die frosttolerante Pflanze ist winterhart (Zone 5).
Die Früchte (bzw. die weiche Pulpe im inneren), sind essbar und haben einen leicht süßlichen Geschmack. Die Blätter können als Tee verwendet werden.
In China und Japan gilt die getrocknete Rinde der Akebie als Heilmittel und ist vom Japanischen Sozialministerium auch als solches anerkannt. Sie wirkt diuretisch, ist entzündungshemmend, hilft bei ausbleibender Menstruation und beim Stillen. Außerdem werden der Frucht krebsheilende und der Wurzel fiebersenkende Wirkung nachgesagt. In einer Untersuchung zu schwangerschaftsverhütenden Pflanzen in China stand die Akebie außerdem an 13. Stelle.
Bild5: Illustration zu Akebia quinata aus der Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband), gemeinfrei
Bild5: Illustration zu Akebia quinata aus der Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband), gemeinfrei

Kurz zur Präparation

Geschnitten habe ich den diesjährigen und den einjährigen Spross jeweils freistehend auf dem Tempelchen (Zylindermikrotom im Halter als Tischmikrotom) mit Leica Einmalklingen 818 im SHK Halter.
Die Schnittdicke beträgt ca. 50µm.

Fixiert wurden die Schnitte für ca. 10 Stunden in AFE. Nach Überführen in Aqua dest. waren die Schnitte dann bereit für die Färbung.

Gefärbt habe ich mit W-Asim III nach Rolf-Dieter Müller (diesjähriger spross) und mit W3Asim I sowie W-Asim III (einjähriger Spross).
Anschließend habe ich gut mit Aqua dest. gespült, eine Differenzierung ist bei dieser Färbung nicht notwendig.

Eingedeckt wurden die Schnitte nach gründlichem Entwässern mit reinem Isopropanol wie immer in Euparal.
Bild 6: Das 100er war mal wieder im Einsatz
Bild 6: Das 100er war mal wieder im Einsatz

Die verwendete Technik

Die Aufnahmen sind auf dem Leica DMLS mit dem 5x NPlan und den PlanApos 10x, 20x, 40x und 100x entstanden. Die Kamera ist eine Panasonic GX7, die am Trinotubus des Mikroskops ohne Zwischenoptik direkt adaptiert ist. Die Steuerung der Kamera erfolgt durch einen elektronischen Fernauslöser. Die notwendigen Einstellungen zur Verschlusszeit und den Weißabgleich führe ich vor den Aufnahmeserien direkt an der Kamera durch. Der Vorschub erfolgt manuell anhand der Skala am Feintrieb des DMLS.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image in der Version 8.0 ran.

Und nun zu den Schnitten der unterschiedlich alten Sprosse

Das Ziel des Beitrags ist der Vergleich eines frischen Sprosses aus der aktuellen Wachstumsperiode mit einem einjährigen Spross aus der Wachstumsperiode 2019. Zunächst möchte ich den jungen Spross aus diesem Jahr zeigen, dann den aus dem letzten Jahr - jeweils im gefärbten Schnitt. Zum Schluss dann noch einmal Bilder von den frischen, unfixierten Schnitten in der direkten Gegenüberstellung.
Bilder 7a-c: Übersicht und Ausschnitt des diesjährigen Sprosses
  • Bild 7a: Der junge Spross in der Übersicht, Färbung W-Asim III
  • Bild 7b: Ausschnitt aus Bild 7a
  • Bild 7c: Die selbe Aufnahme wie in Bild 7b, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
Wir sehen einen recht "normalen" Spross einer dicotylen Pflanze, dem man das Attribut Kletterpflanze nicht wirklich ansieht. Auffällig höchstens die schon hier zu einem gewschwungenen Ring verwachsenen Sklerenchymkappen der Leitbündel. Von außen nach innen finden wir: die Epidermis (Ep) mit der nicht sonderlich ausgeprägten Cuticula (Cu), darunter das Rindenparenchym (RP) und dann die sehr regelmäßig in einem Ring angeordneten offen kollateralen Leitbündel mit der äußeren Sklerenchymkappe (SklK), dem vergleichsweise großen Phloem (Pl) mit vielen Phloemparenchymzellen, dem Cambium (Ca), dem Xylem (Xl) mit den Tracheen (T), dem primären Xylem (pXl) und den deutlich schwächer ausgeprägten inneren Sklerenchymkappen (wieder SklK). Das Innere des Sprosses ist von einem Markparenchym (MP) ausgefüllt, das anhand der Färbung ausgehend von den Leitbündeln sklerifizierte Zellwände entwickelt.
Informationen zu den Abkürzungen im beschrifteten Bild 7c und den folgenden beschrifteten Bildern finden Sie wie immer hier auf unserer Webseite.

Schauen wir etwas genauer hin:
Bilder 8a-e: Der diesjährige Spross im Detail
  • Bild 8a: Der Gewebering um das Markparenchym mit Xylem, Cambium, Phloem, Sklerenchym, Rindenparenchym und Epidermis
  • Bild 8b: Etwas näher heran
  • Bild 8c: Amyloplasten in den Zellen des Rindenparenchyms ausserhalb des Sklerenchyms
  • Bild 8d: Eine Trachee entsteht
  • Bild 8e: Die selbe Aufnahme wie in Bild 8d, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
Das Bild 8a zeigt zwei der Leitbündel noch einmal genauer, im Bild 8b sehen wir die zusammenhängenden Sklerenchymkappen, die Parenchymzellen darüber enthalten, wie in Bild 8c schön zu erkennen, teils viele Amyloplasten (Stärkekörner). Die Bilder 8d und e zeigen das Cambium (Ca) mit dem nach außen und innen noch nicht fertig ausdifferenzierten Zellen des Phloems bzw. Xylems. Am unten Rand einige schon verholzte Xylem-Zellen. Spannend die junge Trachee (j T) links im Bild. Deren Zellwände haben noch nicht die spätere Form angenommen und Lignineinlagerungen fehlen völlig.

Nun werfen wir zum Vergleich einen Blick auf den ein Jahr älteren Spross:
Bilder 9a-c: Übersicht und Ausschnitt des einjährigen Sprosses
  • Bild 9a: Der einjährige Spross in der Übersicht, Färbung ebenfalls W-Asim III
  • Bild 9b: Etwas näher heran, Ausschnitt aus dem einjährigen Spross
  • Bild 9c: Die selbe Aufnahme wie im Bild 9b, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
Da hat sich doch einiges getan! Wir finden als Abschlussgewebe ein Periderm, aufliegend Reste der alten Epidermis mit der Cuticula, darunter noch das Rindenparenchym (RP), dann kommt wieder das Leitgewebe, nun zu einem Ring verwachsen, aber jeweils durch einen Markstrahl (MS) voneinander getrennt. Die äußeren Sklerenchymkappen (SklK) zeigen nun deutlich stärker verholzte Zellen und sie sind teils eingerissen. Die Lücken wurden von neu eingewachsenem, ebenfalls sklerenchymatischen Gewebe gefüllt: eine Folge des Dickenwachstums des Sprosses. Darunter wieder Phloem (Pl) und Cambium (Ca) und dann das Xylem (Xl), das nun mit seinen großen Tracheen (T) deutlich mehr Raum einnimmt. Unten wieder das primäre Xylem (pXl), nun auch verholzt. Die schon beim einjährigen Spross absehbarer Entwicklung des Markparenchyms (MP) ist nun abgeschlossen: die Zellen sind bis auf einen kleinen inneren Bereich komplett verholzt und erscheinen im gleichen kräftigen Rot wie auch das Xylem.

Wir sehen - durch aus klassisch, den nun ausdifferenzierten Spross. In den kommenden Jahren hätten sich im Xylem nach und nach Jahresringe gezeigt und es besteht eine gute Chance, dass im Zuge des weiteren Dickenwachstums auch Rindenparenchym und äußere Sklerenchymkappen zumindest eingerissen, wenn nicht sogar abgestoßen worden wären.

Nun noch einige Bilder vom einjährigen Spross im Detail:
Bilder 10a-c: Details aus den Schnitten des einjährigen Sprosses
  • Bild 10a: Die äusseren Gewebe des Sprosses
  • Bild 10b: Xylem mit Tracheen, Markstrahlen, oben Cambium und Phloem
  • Bild 10c: Mark, Markstrahlen, primäres Xylem und Xylem
Nun folgt die direkte Gegenüberstellung, zur Abwechslung einmal anhand der frischen, ungefärbten Schnitte. Im ersten Bild jeweils der diesjährige Spross, während das zweite den einjährigen Spross zeigt. Wir sehen hier die natürlichen Farben der Gewebe mit dem Grün der noch erhaltenen Chloroplasten.
Bilder 11a,b: Übersicht
200329 Fingerblaettrige Akebie Spross quer natur NPlan 5x GX7 ZSD50 2 filtered clean 1024
200330 Fingerblaettrige Akebie Spross 1J quer natur NPlan 5x GX7 ZSD60 2 filtered clean 1024
Bilder 12a,b: Der Ausschnitt, wie oben schon gefärbt gezeigt
200329 Fingerblaettrige Akebie Spross quer natur PlanApo 10x GX7 ZSD40 2 filtered clean 1024
200330 Fingerblaettrige Akebie Spross 1J quer natur PlanApo 10x GX7 ZSD40 2 filtered clean 1024
Bilder 13a,b: Abschlussgewebe und zwei Leitbündel, im Bild 13a nur bis zum Phloem
200329 Fingerblaettrige Akebie Spross quer LB natur PlanApo 20x GX7 ZSD30 2 filtered 1024
200330 Fingerblaettrige Akebie Spross 1J quer natur PlanApo 20x GX7 ZSD50 2 filtered clean 1024
Auch im Polarisationskontrast ergeben sich beim frischen Schnitt interessante Einblicke. Hier vom einjährigen Spross.
Bilder 14a,b: Der einjährige Spross, im Hellfeld und im Polarisationskontrast (Bild 14b)
200330 Fingerblaettrige Akebie Spross 1J quer H natur PlanApo 10x GX7 ZSD50 2 filtered clean 1024
200330 Fingerblaettrige Akebie Spross 1J quer H natur PlanApo 10x Pol GX7 ZSD45 2 filtered 1024
Besonders die Aufnahmen 14a und b zeigen eindrucksvoll, dass alle anatomischen Details auch am frischen, umngefärbten Schnitt zu erkennen sind. Der Polarisationskontrast beseitigt dann etwaige Zweifel und zeigt ggf. vorhandene Calciumoxalatkristalle (die bei der Akebie aber fehlen).

Die erste Schnittserie vom einjährigen Spross habe ich am Frischmaterial durchgeführt, das sich erstaunlich schlecht schneiden lies. Schon an den ungefärbten Schnitten war zu erkennen: das ist nichts geworden. Eine (unnötige) Bleiche mit Eau de Javel tat dann das Übrige: bei rund 15 Schnitten wenig Hoffnung auf gute Präparate. Um einen Überblick zu bekommen, habe ich schnell mit W3Asim I gefärbt. 2 Schnitte waren überraschenderweise halbwegs brauchbar, von diesen stammen die folgenden Aufnahmen.
Bilder 15a-f: Einjähriger Spross in W3Asim I Färbung
  • Bild 15a: Übersicht von einjährigen Spross, Färbung W3Asim I
  • Bild 15b: Etwas näher heran
  • Bild 15c: Ausschnitt mit Xylem, Cambium, Phloem und Sklerenchymkappen
  • Bild 15d: Leitgewebe im Überblick: vom primären Xylem bis zum Phloem
  • Bild 15e: Ausschnitt aus Bild 15a
  • Bild 15f: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Maßstab und Beschriftung
Neu ist hier die Lentizelle (Len) in den Bildern 15e und f. Man sieht: W3Asim I ist im Vergleich zwar deutlich brillianter, aber die Differenzierung der einzelnen Gewebe ist nicht so gut wie beim W-Asim III RDM. Für die Akebie ist W-Asim III also die bessere Färbung.
Literatur und Links
[1]  Mikroskopisch-botanisches Praktikum
       Gerhard Wanner, Thieme, 2. Auflage 2010

[2]  Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
    
[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Botanische Färbungen im Vergleich
       Jörg Weiß, MKB 2019

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[6]  Fingerblättrige Akebie auf Wikipedia
       
Wikipedia in deutscher Sprache

[7]  
Atlas of Stem Anatomy in Herbs, Shrubs and Trees
       Fritz Hans Schweingruber, Anett Börner, Ernst-Detlef Schulze
       Springer 2011

Bildquellen
  • Bild 3c: Weibliche Blüte
    Aufnahme von User Alpsdake
    GFDL (CC BY-SA 3.0), Wikipedia
  • Bild 3d: Blütenstände mit männlichen Blüten und einer weiblichen Blüte
    Aufnahme von Jeffdelonge, Jardin botanique de Lyon (France)
    April 2005, GFDL (CC BY-SA 3.0), Wikipedia
  • Bild 5 Illustration
    Flora Japonica, Sectio Prima (Tafelband), gemeinfrei
    von Philipp Franz von Siebold und Joseph Gerhard Zuccarini
  • Alle anderen Aufnahmen vom Autor des Artikels
      
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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