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Rumpfs Palmfarn (Cycas rumphii)

Jörg Weiß, vom 24.10.2016

Wie beim Debao-Palmfarn stammt die Probe von Rumpfs Palmfarn aus dem Botanischen Garten der Universität Bonn. Die Pflanze ist ein Geschenk des Botanischen Gartens Berlin zur Wiedereröffnung der Gewächshäuser nach umfangreicher Renovierung und Neubepflanzung in den Jahren 2009 bis 2011. Uns erwartet ein wirklich eindrucksvoller Palmfarn!
Artikelinhalt

Ein kurzes Portrait von Rumpfs Palmfarn

Rumpfs Palmfarn (Cycas rumphii) aus der Gattung Cycas ist ein Palmfarn aus der Familie Zamiaceae in der Ordnung Cycadales. Er ist nach dem niederländischen Offizier und Botaniker Georg Eberhard Rumpf (1628-1702, genannt Rumphius) benannt und wurde im Jahr 1839 vom ebenfalls niederländischen Botaniker Miquel erstmalig beschrieben.
Bild 1: Rumpfs Palmfarn im großen Regenwaldhaus des Botanischen Gartens Bonn
Bild 1: Rumpfs Palmfarn im großen Regenwaldhaus des Botanischen Gartens Bonn
Den schönen Vertreter der Gattung Cycas findet man in Papua Neuginea und in Indonesien. Auf den östlichen indonesischen Inseln ist er weit verbreitet, besonders auf den Molukken und den Celeben. Auf den Fiji Inseln und auf Vanatu wird der Palmfarn kultiviert.
Die Art wächst meist in küstennahen Wäldern und Regenwäldern in tropischem Klima, oft auf Dünen aus Korallensand. Dabei steht sie in voller Sonne, kommt aber auch an völlig beschatteten Standorten vor. Die Samen tragen eine schwammartige Schicht als Schwimmkörper und werden durch Flüsse und das Meer verbreitet. Die angeschwemmten Samen fassen an geeigneten Stellen Fuß und die Jungpflanzen passen sich an den jeweiligen Standort an, so dass die Art sehr variable ist.
Bild 2: Wedel aus der Kronenspitze, Aufnahme ebenfalls aus dem Botanischen Garten Bonn
Bild 2: Wedel aus der Kronenspitze, Aufnahme ebenfalls aus dem Botanischen Garten Bonn
Cycas rumphii ist ein mittlerer bis großer Palmfarn mit einem oberirdischen, bei 25 cm Durchmesser bis zu 10 Meter hohen Stamm, der in der Regel am Boden verzweigt ist.
Bild 3: Zentraler Stamm mit Ablegern
Bild 3: Zentraler Stamm mit Ablegern
Junge Blätter sind hellgrün bis blaugrün und tragen eine weißliche bis orange Behaarung. Ausgewachsene Blätter stehen hängend bis aufrecht in großer Zahl in der runden Krone der Pflanze. Sie sind 1,5 bis 2,5 Meter lang und an der Oberseite glänzend dunkelgrün. Auf den Blattstiel (Petiole) entfallen dabei 30 bis 60 cm. Er ist unbehaart und trägt zwei Reihen kleiner Dornen aus umgewandelten Fiederblättchen, die fast bis zum Blattgrund reichen.
An der dunkelgrünen, unbehaarten Rhachis stehen 150 bis 200 linealisch-lanzettförmige Fiederblättchen, deren Unterseite hellgrün und matt ist. Sie erreichen bei einer Breite zwischen 1,2 und 1,6 cm Längen bis zu 32 cm.
Die weichen, lang behaarten Niederblätter stehen in großer Anzahl am Stamm.
Bild 4: Rhachis mit Fiederblättchen, die für Cycas typische Mittelrippe ist gut zu erkennen
Bild 4: Rhachis mit Fiederblättchen, die für Cycas typische Mittelrippe ist gut zu erkennen
Die gelb-orangen männlichen Zapfen erreichen eine Größe von 35 bis 55 cm. Sie sind zylindrischen bis leicht eiförmigen gebaut und erreichen Durchmesser zwischen 10 und 15 cm. Die reifen männlichen Zapfen verströmen einen starken Duft, um die bestäubenden Insekten anzulocken. Sie bestehen aus den schuppenförmig angeordneten Microsporophyllae, die in den Mircosporangien die männlichen Sporen tragen.
Bild 5: Männlicher Zapfen an einer Pflanze im Botanischen Garten Berlin
Bild 5: Männlicher Zapfen an einer Pflanze im Botanischen Garten Berlin
Die weiblichen Fruchtblätter (Megasporophyllae) stehen in einer losen Krone an der Spitze des Stammes. Sie werden mit dem Beginn der Wachstumsphase statt der normalen Wedel gebildet und sind bei einer Länge von 18 bis 32 cm weiß bis gelblich behaart. Die Fruchtblätter tragen dreieckige Apikallappen mit kleinen Zähnen oder Ausbuchtungen. Die eiförmig abgeflachten Samen sind mit 4,5 bis 5 auf 3 bis 3,5 cm recht groß. Reif hat deren Samenschale eine orange bis braune Farbe. 
Bild 6: Weibliche Pflanze mit Fruchtblättern im Botanischen Garten Berlin
Bild 6: Weibliche Pflanze mit Fruchtblättern im Botanischen Garten Berlin
Bild 7: Ältere Fruchtblätter an der Bonner Pflanze, darüber hat sich bereits ein neuer Wedelkranz gebildet, der heute die Krone der Pflanze ausmacht.
Bild 7: Ältere Fruchtblätter an der Bonner Pflanze, darüber hat sich bereits ein neuer Wedelkranz gebildet, der heute die Krone der Pflanze ausmacht.
Bild 8: Das Fruchtblatt mit dem nicht verdorrten Samen im Detail
Bild 8: Das Fruchtblatt mit dem nicht verdorrten Samen im Detail
Hier noch eine Illustration aus dem Jahr 1847, also 8 Jahre nach der Erstbeschreibung. 
Bild 9: Illustration zu Rumpfs Palmfarn von P.W.M. Trap, 1847
Bild 9: Illustration zu Rumpfs Palmfarn von P.W.M. Trap, 1847
Die Illustration setzt sich auch mit einer Besonderheit des Wurzelsystems der Cycadaceen auseinander: die ersten Seitenwurzeln der Hauptwurzel wachsen aufwärts bis knapp unter die Erdoberfläche, die sie gelegentlich auch durchstoßen und bilden dort verzweigte, korallenartige System, die auch Corallorhiza genannt werden [2, S. 245 ff.]. Dort siedelt sich z.B. die Blaualge Anabaena cycadacearum an, die in Symbiose mit vielen Cycas-Arten lebt und die Stickstofffixierung des Palmfarns unterstützt.

Kurz zur Präparation

Die Probe in Form eines Fiederblättchens habe ich im Botanischen Garten Bonn genommen und in einem dicht schließenden Folienbeutel gemeinsam mit einem angefeuchteten Papiertaschentuch und möglichst wenig Luft transportiert. Zwischen Probenahme und Schnitt lagen etwa 24 Stunden.
Geschnitten habe ich die frische Blattfieder in Möhreneinbettung auf dem Handzylindermikrotom mit Leica Einmalklingen im SHK-Klingenhalter. Die Schnittdicke beträgt rund 60 µm. Nach einer Schnittfixierung in AFE für ca. 11 Stunden wurden die Schnitte in Aqua dest überführt.
Zwischenzeitlich habe ich auch einige Aufnahmen von den frischen Schnitten gemacht.
Anschließend habe ich die Schnitte dann für eine Minute mit Klorix (1:4 in Aqua dest. als Ersatz für Eau de Javelle) behandelt und nach sehr gutem Ausspülen für rund 12 Stunden mit Chloralhydrat gebleicht (250g auf 100ml Aqua dest.). Danach war wieder gründliches Spülen angesagt.
Nach dieser recht aufwändigen Vorbereitung wurde dann mit Dujardin Grün nach Rolf-Dieter Müller gefärbt.
Eingedeckt sind die Schnitte - nach gründlichem Entwässern in reinem Isopropanol - in Euparal.
Weitere Informationen zur Erstellung botanischer Dauerpräparate finden Sie auf der zugehörigen Themenseite.
Bild 10: Die fertig eingedeckten Schnitte von C. rumphii und  C. debaoensis auf der Wärmeplatte
Bild 10: Die fertig eingedeckten Schnitte von C. rumphii und C. debaoensis auf der Wärmeplatte

Die verwendete Technik

Alle Aufnahmen entstanden auf dem Leica DM E mit den Objektiven NPlan 5 und 40x sowie den 10x und 20x PlanApos. Die Kamera ist eine Canon Powershot A520 mit Herrmannscher Okularadaption. Zur Zeit nutze ich am Adapter ein Zeiss KPL 10x, das mit den Leica-Objektiven sehr gut harmoniert. Die Steuerung der Kamera erfolgt am PC mit dem Programm PSRemote und der Vorschub wird manuell anhand der Skala am Feintrieb des DM E eingestellt.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.

Das Fiederblättchen unter dem Mikroskop

Schauen wir uns zunächst Ober- und Unterseite eines Fiederblättchens in der Makroaufnahme an:
Bild 11a,b: Fiederblättchen von Rumpfs Palmfarn, Bild 11a Oberseite, Bild 11b Unterseite.
  • Bild 11a: Fiederblättchen von Rumpfs Palmfarn, Oberseite
  • Bild 11b: Fiederblättchen von Rumpfs Palmfarn, Unterseite
Die Oberseite ist dunkelgrün glänzend und glatt, die Unterseite hellgrün. Die Flecken sind Überbleibsel der Behausung eines Insekts, das sich an der Blattunterseite eingenistet hat. Leider gab es da nichts mehr zu sehen. Die für die Gattung Cycas typische Mittelrippe ist von beiden Seiten gut zu erkennen.
Bild 12: Makro von einem Querschnitt durch das Fiederblättchen von Cycas rumphii, Canon PowerShot S3is
Bild 12: Makro von einem Querschnitt durch das Fiederblättchen von Cycas rumphii, Canon PowerShot S3is
Wie für Cycas typisch, auch hier die ausgeprägte Mittelrippe und die leicht nach unten gebogenen Blattränder. Leider ist die Kamera nicht mehr die Jüngste, die Bildqualität lässt zu wünschen übrig.
Unseren mikroskopischen Streifzug beginnen wir mit der Mittelrippe des Fiederblättchens.
Bilder 13a-d: Mittelrippe im Querschnitt
  • Bild 13a: Mittelrippe im Querschnitt; umngefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 50x, Stapel aus 16 Bildern
  • Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 13c: Mittelrippe im Querschnitt; Vergrößerung 50x, Stapel aus 17 Bildern
  • Bild 13b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Eingebettet in ein zentrales Parenchym und umgeben von einer Endodermis (Leitbündelscheide / LBS) liegt das Leitbündel mit oben liegenden Xylem und unten liegendem Phloem, an dessen unterem Rand schon hier in der Übersicht ein dunklerer Bogen disfunktionaler Phloemzellen erkennbar ist, der uns später noch einmal begegnen wird. An den Seiten der Mittelrippe ragt von unten und oben das Assimilationsparenchym aus der Blattspreite herein. Im ungefärbten Schnitt erscheint es durch die vielen Chloroplasten in frischem Grün. Auf der Oberseite der Mittelrippe begegnen sich die "Grünstreifen" fast und über ihnen liegt eine mehrreihige Hypodermis. Den Abschluss nach oben wie nach unten bildet die Epidermis mit der Cuticula. In der Mitte der Spreite liegt ein Schwammparenchym, das - auch hier schon erkennbar - Trans- fusionstracheiden beherbergt. Die Zellen des Schwammparenchyms enthalten ebenfalls Chloroplasten, aber in einer deutlich geringeren Anzahl als das Assimilationsparenchym.
Informationen zu den Abkürzungen in den Bildern 13b & d sowie den folgenden beschrifteten Aufnahmen finden Sie wie immer in der Tabelle mit den Kürzeln und den zugehörigen allgemeinen Erläuterungen hier auf unserer Webseite.
Bilder 14a-d: Das von einer Endodermis umgebene Leitbündel im Detail
  • Bild 14a: Das von einer Endodermis umgebene Leitbündel; ungefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 19 Bildern
  • Bild 14b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 14c: Das von einer Endodermis umgebene Leitbündel; Vergrößerung 100x, Stapel aus 28 Bildern
  • Bild 14d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Endodermis besteht aus meist nur an der Innenseite verholzten Zellen, die rechts und links von den Tracheiden des Transfusionsgewebes durchbrochen werden, die hier rundlich sind und auffällig große Tüpfel zeigen. Innen finden wir eingebettet in ein parenchymatisches Gewebe oben das Xylem mit einem zentralen Tracheenbündel und darunter, eingelagert in Xylemparenchym, weitere Gruppen von Tracheen, in der englischsprachigen Literatur "Centrifugal Xylem" genannt [2] S. 244. Das Phloem liegt unter dem Xylem und umfängt diese v-förmig. Siebröhren und Geleitzellen sind dabei kaum unterscheidbar. Halbmondförmig unterhalb des Phloems liegt ein Band zusammen geschobener und nicht mehr funktionaler Phloemzellen (Obliteration).

Als Nächstes ist der Querschnitt der Spreite des Fiederblättchens an der Reihe:
Bilder 15a-d: Spreite des Fiederblättchens im Querschnitt
  • Bild 15a: Spreite des Fiederblättchens im Querschnitt; ungefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 19 Bildern
  • Bild 15b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 15c: Spreite des Fiederblättchens im Querschnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 40 Bildern
  • Bild 15d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Spreite ist im Querschnitt recht einfach aufgebaut: zwischen der mit einer Cuticula bedeckten Epidermis an der Ober- und Unterseite (oben stellenweise gefolgt von einer einreihigen Hypodermis: im ungefärbten Bild mit, im gefärbten Bild ohne) finden wir ein Sandwich aus einem Assimila- tionsparenchym, das oben deutlich mächtiger und als Palisadenparenchym ausgebildet ist und einem innen liegenden Schwammparenchym, in dem ein Transfusionsgewebe eingebettet ist, dass das Gewebe der Spreite mit Wasser, Mineralien und Nährstoffen versorgt und die Photosyntheseprodukte abtransportiert. Erkennbar sind hier nur die verholzten Zellen der Trans- fusionstracheiden. Das Transfusionsparenchym hebt sich für - zumindest für mich - kaum vom Schwammparenchym ab, so dass ich mir keine entsprechende Beschriftung zutraue. Wie schon beim Debao-Palmfarn andiskutiert sollte der Längsschnitt eine annähernd flächige Verteilung der Transfusionstracheiden zeigen - näheres im folgenden Abschnitt zum akessorischen Transfusionsgewebe.
Zu guter Letzt müssen natürlich noch die Stomata genannt werden, die in der Epidermis auf der Blattunterseite eingelagert sind. Sie haben bei meiner Probe nur kleine Vorhöfe, sind also kaum eingesenkt.
Cycas rumphii wird ja als sehr variabel beschrieben: das Bonner Exemplar steht auf jeden Fall im Regenwaldhaus des Gartens mit einer gleichmäßig hohen Luftfeuchtigkeit - die Verdunstung mindernde Vorhöfe werden dort zumindest nicht benötigt.

Es folgt der Blick auf den Blattrand:
Bilder 16a-d: Der Blattrand des Fiederblättchens
  • Bild 16a: Blattrand des Fiederblättchens; ungefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 24 Bildern
  • Bild 16b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 16c: Blattrand des Fiederblättchens; Vergrößerung 100x, Stapel aus 28 Bildern
  • Bild 16d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Wir finden den gleichen Aufbau wie in den Bildern 15a-d, nur dass am Rand des Fiederblättchens eine ausgeprägte sklerifizierte Hypodermis liegt und die Cuticula der Epidermis deutlich kräftiger ausfällt wie in der Fläche der Spreite. Die Transfusionstracheiden reichen fast bis an den Blattrand heran, die Versorgung des Gewebes ist also komplett sicher gestellt. Auch hier sind an der Unterseite wieder Stomata zu sehen.

Nun noch ein genauerer Blick auf die Stomata:
Bilder 17a-b: Stomata an der Blattunterseite
  • Bild 17a: Stomata an der Blattunterseite; Vergrößerung 400x, Stapel aus 19 Bildern
  • Bild 17b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Hier sind zwei Stomata schön quer getroffen. Man kann gut den recht kleinen substomatären Interzellularraum und den mit ca. 15 µm flachen Vorhof erkennen.

Das akessorische Transfusionsgewebe

Hier nun Aufnahmen von den Längsschnitten durch die Blattspreite von Rumpfs Palmfarn, um dem genauen Verlauf der Transfusionstracheiden auf die Spur zu kommen und vielleicht auch das Rätsel um das Transfu- sionsparenchym zu lösen. Beide zusammen bilden ja übereinstimmend nach Esau und Vasishta/Sinha/Kumar das akzessorische Transfusionsgewebe, das die Blattspreite bei den Arten der Gattung Cycas mit Wasser versorgt und Nährstoffe und Photosyntheseprodukte verteilt.
Wir erinnern uns: Cycas als einzige Gattung der Familie der Cycadaceae ist in der Ordnung Cycadales die entwicklungsgeschichtlich älteste der rezenten Gattungen und zeigt den einfachsten Blattaufbau. Alle anderen Gattungen aus den Familien Stangeriaceae und Zamiaceae versorgen die Blattspreite mit dedizierten Leitbündeln.
Bild 18: Darstellung der Systematik der Ordnung Cycadales:
Bild 18: Darstellung der Systematik der Ordnung Cycadales:
Schauen wir also, was die Längsschnitte gebracht haben!
Bild 19: Schnittführung, S1: Querschnitt, S2: Längsschnitt
Bild 19: Schnittführung, S1: Querschnitt, S2: Längsschnitt
Bilder 20a-d: Längsschnitt durch das Fiederblättchen von Cycas rumphii
  • Bild 20a: Längsschnitt durch das Fiederblättchen von Cycas rumphii; Vergrößerung 200x, Stapel aus 31 Bildern
  • Bild 20b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 20c: Längsschnitt durch das Fiederblättchen von Cycas rumphii; Vergrößerung 200x, Stapel aus 35 Bildern
  • Bild 20d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Zunächst fällt in den Bildern 20a&b auf, dass die Hyphodermis nicht durchgehend unter der Epidermis der gesamten Blattspreite liegt sondern auch fehlen kann. Eine Tatsache, die wir auch schon in den Bildern 15a-d sehen konnten. Auch interessant sind die großen, hier in den Bildern nicht gekennzeichneten Idioblasten am unteren Ende des Assimilationsparenchyms z.B. auf der linken Bildseite von 20a6b. Die dort lagernde Calciumoxalatdruse ist leider heraus gefallen.

Nun zur Hauptsache, den Transfusionstracheiden (TTr). Wie bereits im Artikel zu Cycas debaoensis vermutet, liegen diese einzeln eingebettet in einem sehr luftigen Gewebe parallel zur Blattoberfläche. Allerdings sind sie auch über Querverbindungen (QV) miteinander vernetzt, was in den Bilder 20a&b besonders schön zu sehen ist, aber auch in 20c&d vorkommt.

Soweit wie erwartet! Aber wo ist das Transfusionsparenchym, das das akzessorische Transfusionsgewebe komplettiert? Dazu fällt mir auf, dass die Zellen, die die Transfusionstracheiden umgeben, eine leicht ins bräunliche gehende Färbung zeigen, während die Assimilationsparenchyme in sauberem Hellblau daher kommen. Außerdem sind diese Zellen im Vergleich zum Assimilationsparenchym gestreckt und um 90° gedreht ausgerichtet, liegen also parallel zu den Transfusionstracheiden, wie man es fürs Transfusionsparenchym erwarten würde. Daher möchte ich folgende Benennung vorschlagen:
Bilder 21a,b: Quer- und Längsschnitt mit alternativer Beschriftung zum akkzessorischen Transfusionsgewebe
  • Bild 21a: Querschnitt mit alternativer Beschriftung zum akkzessorischen Transfusionsgewebe; Vergrößerung 200x, Stapel aus 40 Bildern
  • Bild 21b: Längsschnitt mit alternativer Beschriftung zum akkzessorischen Transfusionsgewebe, Vergrößerung 200x, Stapel aus 35 Bildern
Die Bezeichnungen hier: akkzTG = akkzessorisches Transfusionsgewebe, TTr = Transfusionstracheiden und TPA Transfusionsparenchym.

Die Korallenwurzel unter dem Mikroskop

Beim Literaturstudium bin ich über eine Besonderheit gestolpert, die Rumpfs Palmfarn mit vielen Cycadaceen teilt und die ich gerne vorstellen möchte: Korallenwurzeln.
Ausgelöst wurde meine Suche durch die alte Illustration in Bild 9, das ich hier noch einmal wiederhole:
Bild 22: Illustration zu Rumpfs Palmfarn von P.W.M. Trap, 1847
Bild 22: Illustration zu Rumpfs Palmfarn von P.W.M. Trap, 1847
Die schöne botanische Zeichnung stammt aus W. H. de Vrieses Descriptions et figures des plantes nouvelles et rares du jardin botanique de l’université de Leide et des principaux jardins du royaume des Pays-Bas und zeigt die Korallenwurzeln: die ersten Seitenwurzeln der Hauptwurzel wachsen aufwärts bis knapp unter die Erdoberfläche, die sie auch durchstoßen und bilden dort verzweigte, korallenartige System, die auch Corallorhiza genannt werden [1, 2 & 3]. Dort siedelt sich beispielsweise die Blaualge Anabaena cycadacearum an, die in Symbiose mit vielen Cycas-Arten lebt und die Nährstoffaufnahme bzw. Stickstofffixierung des Palmfarns unterstützt.

Also habe ich den Botanischen Garten der Universität Bonn erneut besucht und um eine weitere Probe gebeten, was mir gerne gewährt wurde. Hier abermals meinen herzlichen Dank! Ich finde es immer wieder toll, dass die Gärtner und die Gartenleitung auch den Anfragen eines interessierten Laien sehr offen gegenüber stehen.

Unter den großen Wedeln des Palmfarns war das Objekt der Begierde schnell ausgemacht, da einige der Korallenwurzeln tatsächlich oberirdisch wuchsen.
Bilder 23a,b: Makro einer Korallenwurzel von Rumpfs Palmfarn, Bild 23b mit Beschriftung
  • Bild 23a: Makro einer Korallenwurzel von Rumpfs Palmfarn
  • Bild 23b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Das Gewebe der Wurzeln ist sehr schwammig und brüchig, es wird hauptsächlich vom Tugor stabilisiert, was sich beim Schnitt wieder bemerkbar gemacht hat. Auffällig sind zunächst die unterschiedlichen Bereiche: da gibt es die Enden der korallenartigen Verästelungen, deren Periderm wie eine opake, glatte Kappe wirkt. Der Durchmesser der Korallenäste liegt bei etwa 2,5 mm. Darunter folgt ein holziger Teil, der große Lentizellen trägt. S1 und S2 zeigen auch die jeweilige Schnittführung durch eine Kappe und den "Stiel" des Korallenwurzelbündels.
Bild 24: Detailaufnmahme der Korallenwurzel
Bild 24: Detailaufnmahme der Korallenwurzel
Schaut man etwas genauer hin, erkennt man an den Bruchstellen der Wurzel dunkelgrüne Ringe, die im Rindenparenchym (Cortex) der Wurzel liegen und sich deutlich vom umgebenden gelblichen Gewebe absetzen.
Hier sind die symbiontisch lebenden Blaualgen eingelagert. Leider ist es mir nicht möglich, die Art zu bestimmen, da verschiedene Arten für die Symbiose in Frage kommen. Die oben genannte Anabaena cycadacearum ist also nur beispielhaft genannt. Weitere mögliche Symbionten stammen aus den Gattungen Nostoc und Calothrix.

Nun noch einige Aufnahmen von den algenführenden Geweben quer und längs im Auflicht:
Bilder 25a-d: Quer und Längsschnitte durch eine Korallenwurzel im Auflicht, Bilder 24b & d mit Beschriftung
  • Bild 25a: Querschnitt durch eine Korallenwurzel im Auflicht; Vergrößerung 50x, Stapel aus 44 Bildern
  • Bild 25b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 25c: Längsschnitte durch eine Korallenwurzel im Auflicht; Vergrößerung 50x, Stapel aus 8 Bildern
  • Bild 25d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Lage der von den Algen besiedelten Zellschichten ist hier gut zu erkennen: im Rindenparenchym gibt es einen Ring vergrößerter Zellen, die von den Symbionten besiedelt werden. Diese sind gegenüber den umliegenden Parenchymzellen verlängert und vergrößert und haben dünnere Zellwände. Die Korallenwurzeln (Corallorhiza) differenzieren erst dann vollständig aus, wenn sich tatsächlich Algen angesiedelt haben. Dies erfolgt quasi durch eine "Infektion" der Wurzel aus der Umgebung - eventuell über die Lentizellen? Passende Symbionten müssen also am Standort des Palmfarns vorhanden sein.

Nun aber zu den Mikroskopischen Aufnahmen der Schnitte!
Bilder 26a,b: Zunächst der Querschnitt der Korallenwurzel in der Übersicht, Bild 26b mit Beschriftung
  • Bild 26a: Querschnitt der Korallenwurzel in der Übersicht; die Färbung ist hier W3Asim II, Vergrößerung 50x, Stapel aus 30 Bildern
  • Bild 26b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Leider ist der Schnitt recht unsauber: wegen des schwammartigen Materials habe ich mich nicht ans Bleichen getraut und um die Algen für die ungefärbten Aufnahmen zu erhalten, musste ich natürlich die frische, ungehärtete Probe schneiden. Trotzdem zeigt sich hier der generelle Aufbau der Korallenwurzel mit dem innen liegenden tetrachen Zentralzylinder, der von einer Endodermis abgeschlossen wird. Darauf folgt das Rindenparenchym (Cortex), in dessen Mitte die spezialisierten Zellen der Algenzone liegen. Den Abschluss bildet dann ein Periderm.
Bilder 27a-d: Ungefärbter frischer Schnitt, Bilder 27b & d mit Beschriftung
  • Bild 27a: Ungefärbter frischer Schnitt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 35 Bildern
  • Bild 27b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 27c: Ungefärbter frischer Schnitt; Vergrößerung 200x, Stapel aus 25 Bildern
  • Bild 27d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
In den frischen Schnitten sind die grünen Algen als Kugelketten gut zu erkennen. Beim im Schnitt haben sie sich allerdings auf das umgebende Gewebe verteilt. Wie die Bilder 24a bis d zeigen, kommen sie normalerweise ausschließlich in dem spezialisierten Zellring der Algenzone vor.
Bilder 28a,b: Die Algenzone im gefärbten Präparat, Bild 28b mit Beschriftung
  • Bild 28a: Die Algenzone im gefärbten Präparat; Vergrößerung 200x, Stapel aus 28 Bildern
  • Bild 28b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Anhand der unterschiedlichen Färbung erkenn man den unterschiedlichen Bau der Zellen des Rindenparenchyms und der Algenzone. Überall auf dem Bild verteilt sind auch die Algen zu sehen, die die Präparation überstanden haben und weiterhin am Schnitt haften. Sie heben sich jedoch nicht durch ihre Färbung vom Rest des Präparates ab.
Bilder 29a,b: Zentralzylinder der Korallenwurzel, Bild 29b mit Beschriftung
  • Bild 29a: Zentralzylinder der Korallenwurzel; Vergrößerung 200x, Stapel aus 20 Bildern
  • Bild 29b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Der tetrache Aufbau ist gut zu erkennen, zwischen den Xylemstrahlen findet sich das Phloem und der ganze Zylinder ist von einer beigefarbenen Endodermis umschlossen. An dieser sollten eigentlich Casparistreifen erkennbar sein, aber das gibt das Präparat auch beim Blick durchs Mikroskop nicht sicher her.

Werfen wir nun noch einen Blick auf den holzigen "Stiel" der Korallenwurzel. Der Durchmesser beträgt ca. 3,5 mm. 
Bilder 30a,b: Übersicht über den Wurzelstiel der Korallenwurzel, Bild 30b mit Beschriftung
  • Bild 30a: Übersicht über den Wurzelstiel der Korallenwurzel; Vergrößerung 50x, Stapel aus 47 Bildern
  • Bild 30b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Hier sehen wir den Querschnitt der zur Corallorhiza hin führenden Wurzel. Der polyarche Zentralzylinder hat sich durch sekundäres Dickenwachstum aus einem diarchen Primärwurzeltrieb entwickelt, dessen Grundstruktur noch erkennbar ist. Zwischen Xylem und Phloem finden wir ein Cambium und die Endodermis ist sklerenchymatisch verstärkt; darüber liegt ein Rindenparenchym und das Periderm in dem gegenüberliegend auf 11 und 5 Uhr zwei Lentizellen erkennbar sind.
Ganz ehrlich: hätte ich diesen Querschnitt ohne Kommentar gesehen, ich hätte ihn auf den ersten Blick nicht als Wurzel sondern als Spross angesprochen.

Schauen wir beim Zentralzylinder etwas genauer hin:
Bilder 31a-c: Zentralzylinder, Bild 31a ungefärbter, frischer Schnitt, Bild 31c mit Beschriftung
  • Bild 31a: Zentralzylinder, ungefärbter, frischer Schnitt; Vergrößerung 100x, Stapel aus 25 Bildern
  • Bild 31b: Zentralzylinder, W3asim II Färbung; Vergrößerung 100x, Stapel aus 24 Bildern
  • Bild 31c: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Links unten quer liegend sehen wir die Anfänge der diarchen Wurzel, beim Spross hätten wir hier ein Markparenchym zu erwarten. Darauf aufbauend der polyarche Querschnitt mit Xylem, Cambium und Phloem.

Rund um die Endodermis:
Bilder 32a-d: Die Gewebe um die Endodermis, Bilder 32b & d mit Beschriftung
  • Bild 32a: Die Gewebe um die Endodermis; Vergrößerung 100x, Stapel aus 30 Bildern
  • Bild 32b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Bild 32c: Die Gewebe um die Endodermis; Vergrößerung 200x, Stapel aus 23 Bildern
  • Bild 32d: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Hier bin ich mir etwas unsicher: unten sehen wir das polyarche Phloem, oben das Rindenparenchym. Dazwischen liegt eine mehrlagige, sklerenchymatische Endodermis?
Bilder 33a,b: Eine der auffälligen Lentizellen, Bild 33b mit Beschriftung
  • Bild 33a: Eine der auffälligen Lentizellen; Vergrößerung 100x, Stapel aus 25 Bildern
  • Bild 33b: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Die Lentizelle ist im Vergleich zum Durchmesser der Wurzel sehr groß und auch mit bloßem Auge gut zu erkennen (vergleiche Bilder 23 & 24). Sie dient dem Gasaustausch und unterstützt so den Stoffwechsel der Symbionten und bildet vermutlich auch eine Einfallpforte für diese.
Literatur und Links
[1]  Cycads of the World
       David L. Jones, Smithsonian Institution Press, 2nd Edition 2002
      
[2]  Botany for Degree Students - Gymnosperms
       Vasishta, Sinha, Kumar, S.Chand Reprint 2016

[3]  
Cycadaceae Family
       Boriss Lariushin, Amazon Distribution Gmbh, 2013

[4]
 Pflanzenanatomie
       Katherine Esau, Gustav Fischer Verlag, 1969
      
[5]  Pflanzenanatomisches Praktikum I
       Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007

[6]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
       Jörg Weiß, MBK 2011

[7]  Dujardin Grün - eine alte Färbung für botanische Schnitte
       im neuen Gewand
       Dujardin Grün Färbung von Rolf-Dieter Müller, MKB 2011

[8]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
       Jörg Weiß, MKB 2013

[9]  The Cycad Pages - Cycas rumphii
       
Written and maintained by Ken Hill 1998-2010
       © 1998-2012 Royal Botanic Gardens Sydney 

Bildquellen
  • Bild 5: Männlicher Zapfen an einer Pflanze im Botanischen Garten Berlin
    Wikipedia, 2006, Botanischer Garten Berlin, User BotBln, CC BY-SA 3.0
  • Bild 6: Weibliche Pflanze mit Fruchtblättern im Botanischen Garten Berlin
    Wikipedia, 2006, Botanischer Garten Berlin, User BotBln, CC BY-SA 3.0
  • Bild 9 & 22: Illustration zu Rumpfs Palmfarn
    Missoury Botanical Garden, von P.W.M. Trap, 1847, gemeinfrei
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Bild des Monats

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Dezember 2018
Ein blaues Trompetentierchen (Stentor coeruleus) von Frank Fox
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November 2018
Leere Anthere des Beifußblättrige Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) von Maria Beier
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Oktober 2018
Ein Katzenfloh (Ctenocephalides felis) im Fluoreszenzkontrast von Frank Fox
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September 2018
Sternhaare auf der Blattunterseite einer Deutzie (Deutzia spec.) im Durchlicht von Dr. Horst Wörmann
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August 2018
Die Europäische Schwarze Witwe (Latrodectus tredecimguttatus). Von Horst Dieter Döricht.
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Juni 2018
Hypocotyl der Welwitschie (Wewitschia mirabilis, Jungpflanze). Von Jörg Weiß.
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Mai 2018
Autofluoreszenz beim Spross der Stechpalme (Ilex aquifolium).Von Rolf-Dieter Müller.
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April 2018
Eine Gruppe Glockentierchen der Art Carchesium polypinum mit Fluoreszenzbeleuchtung, Fokus auf das Zellinnere. Von Thilo Bauer.
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März 2018
Radiolarie in Rheinbergbeleuchtung von Frank Fox
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Februar 2018
Querschnitt durch den Spross des Roten Hartriegels (Cornus sanguinea) in W3Asim II Färbung von Jörg Weiß
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Januar 2018
Schuppenhaar der Silber-Ölweide (Elaeagnus commutata) im Hellfeld von Jörg Weiß
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Dezember 2017
Stempel, Narbe und Staubblätter des Hibiskus im UV-Licht. Aufnahme von Frank Fox
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November 2017
Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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