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Die Wachsblume Hoya carnosa

Beschreibung

Scheindolde der Wachsblume (Hoya carnosa)  mit vielen Einzelblüten.
Der Gattungsname Hoya geht auf den englischen Gärtner und Botaniker Thomas Hoy (1750 - 1822) zurück. Hoya carnosa kommt in einem großen Verbreitungsgebiet vor, das von Indien über Südchina, Japan, Taiwan bis nach Queensland (Australien) reicht. Auch auf den Fidschi-Inseln ist die Art anzutreffen. Neben der Wildform existieren zahlreiche Zuchtformen, da H. carnosa eine einfach zu haltende und schon relativ alte Kulturpflanze ist.
Die Wachsblumenarten leben oft als Epiphyten auf Bäumen oder Sträuchern. Der Setzling wurzelt zunächst im Boden und rankt an der Gastpflanze nach oben. Später stirbt die Basis ab und die Pflanze lebt rein epiphytisch. An diese Lebensweise angepasst sind trotz der tropischen Heimat alle Pflanzenteile leicht sukkulent. Die Sprosse bilden Ranken mit leicht rissiger, blass grauer Oberfläche. Junge Sprosse sind zunächst unverholzt und haben eine dunkelbraune, ins lila spielende Färbung. Im Gegensatz zu den älteren, verholzten Sprossen sind sie leicht behaart.
Blätter von Hoya carnosa
Die ausdauernden Blätter sitzen in aller Regel paarig an einem Sprossknoten, aus dem auch der Stiel der Scheindolde entspringt. Die 1 bis 2,5 cm langen Blattstiele können deutlich dicker sein, als der jeweilige Spross und haben eine raue Oberfläche. Die Blattspreite ist längstoval bis breitoval mit einer dunkelgrünen Oberseite, die von unregelmäßigen, weißen Flecken bedeckt ist. Die Cuticula ist wachsartig und recht dick, was den Blättern einen gewissen Glanz verleiht. Die Blattunterseite ist hell grün und stumpf sowie bei jungen Blättern leicht behaart.
Blütenstand von Hoya carnosa. Gut erkennbar sind die Blütenstängel, die am Stiel der Scheindolde ansetzen. Dieser treibt an seinem Ende jedes Jahr neue Blüten aus und wächst dabei ein wenig in die Länge - daher das schuppig wirkende Ende mit den Resten abgefallener Blütenstängel vergangener Blüten. Auch interessant: am Spross zeigen sich viele Knospen von Luftwurzeln, die bei unserer Pflanze allerdings nicht weiter ausgebildet werden - wohl ein Tribut an die epiphytische Lebensweise.
Hoya carnosa blüht in einer meist hängenden Scheindolde mit ca. 25 bis 30 Einzelblüten. Jede sitzt an einem bis zu 4 cm langen Blütenstängel an einem kurzen Stiel. Nach der Blüte fallen die Einzelblüten ab und im nächsten Jahr treiben an gleicher Stelle neue Blüten aus. Die Blütenkrone der einzelnen, fünfzähligen Blüte hat einen Durchmesser von etwa 1,5 cm und ist weiß bis rosa gefärbt. Die Kronblätter sind breitoval bis gerundet dreieckig mit jeweils umgebogenem Rand. Innen ist ihre Oberfläche mit Papillen besetzt.
Die 5 Staubgefäße ergeben die Nebenkrone (Corona) mit nach außen zugespitzten weißen Lappen, deren inneres Ende kräftig rot gefärbt ist. Sie scheiden klebrigen Nektar aus, der Ameisen anzieht, die auch die Befruchtung übernehmen. Diese geschieht nicht durch lose Pollen, sondern mittels zweier miteinander verwachsener Pollenpakete pro Staubgefäß. Im Zentrum der Blüte stehen zwei Fruchtblätter. Der Nektar duftet zudem stark - ob angenehm oder nicht, muss jeder Besitzer einer Hoya selbst entscheiden.
Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich spindelförmigen Früchte mit einer Länge von 6 bis 10 und einem Durchmesser von 0,5 bis 1,5 cm.
Einzelblüte der Wachsblumenart Hoya carnosa
Einzelblüte der Wachsblumenart Hoya carnosa

Verwendung als Heilpflanze

Verschiedene Arten der Gattung Hoya werden aber nicht nur als Zierpflanzen genutzt, sondern auch als Heilpflanzen. Dies gilt auch für Hoya carnosa, die in Malaysia bei Lungenentzündungen und Bronchitis zum Einsatz kommt.
Einen entsprechenden Hinweis findet man z.B. auf der Webseite www.rimbundahan.org im Rahmen der Beschreibung des Kräutergartens (Taman Sari - engl.):

Zitat:
akar setebal/akar serapat
East Asia to Australia and Pacific. Epiphytic herb. Toxic and narcotic latex. Fresh leaf juice with honey used for pneumonia and bronchitis; anti-inflammatory.

Frei übersetzt:
Akar Setebal / Akar Serapat (lokaler Name)
Verbreitung: Ostasien, Australien und im pazifischen Raum. Epiphytische Pflanze. Giftiger und betäubender Pflanzensaft. Der frische Saft der Blätter wirkt entzündungshemmend und wird mit Honig gegen Lungenentzündung und Bronchitis verwendet.

Präparation

Fixiert wurden die zurecht geschnittenen Stücke von Spross (einjährig), Blattstiel, Blattspreite und eine Blüte für drei Tage in AFE (Wechsel der Fixierlösung nach 48 Stunden).

Der anschließende Schnitt der Proben - mit Ausnahme der Blüte - erfolgte mit dem Handzylindermikrotom und Leica Einmalklingen im Halter. Dabei erwies sich der Spross wegen seiner hohen Elastizität als schwer zu schneiden, auch eine Möhreneinbettung führte nicht zu optimalen Schnitten. Der Blattstiel konnte hingegen frei stehend ohne Probleme geschnitten werden, ebenso die Blattspreite in der Möhrenzange mit einer kleinen Kerbe für die Hauptader.
Die Schnittdicke beträgt beim Spross ca. 60 µm, bei Blattstiel und -spreite ca. 50 µm.

Gefärbt wurde nach dem bekannten Rezept für die Wacker W3A Färbung im Uhrglas (Eckhardschen Uhrglasmethode):
- Acridinrot (1%ige Lösung in Ethanol 50%, 8 Minuten),
- Acriflavin (1%ige Lösung in Aqua dest., 30 Sekunden) und
- Astrablau  (1%ige Lösung in Aqua dest., 1 Minute)
Dem letzten Färbegang wurde natürlich wieder das berühmte Quäntchen Acriflavin beigesetzt.
Nach gutem Wässern wurde dann über reines Isopropanol als Intermedium (min. drei mal wechseln zum Entwässern der Schnitte) in Euparal eingedeckt.

Die Schnitte der Blüte sind 10 µm dick und wurden in klassischer Paraffineinbettung mit dem Rotationsmikrotom geschnitten. Die Färbungen erfolgten an den aufgeklebten Schnitten auf dem Objektträger. Dazu wurde zunächst das Paraffin mittels Xylol aus dem Schnitt gelöst (Auftropfen und ca. 3 Minuten einwirken lassen, dann mehrmals mit Xylol abspülen). Danach wurden die Schnitte mit einer absteigenden Alkoholstufe in destilliertes Wasser überführt - auch wieder in Einzelarbeit direkt auf dem Objektträger, wie auch die nachfolgenden Färbeschritte:
Etzold FCA:
- Einwirkzeit der Farblösung ca. 7 Minuten mit einmaligem leichten Erhitzen
- Ausspülen mit destilliertem Wasser

Wacker W3A:
- Ende der Alkoholstufe bei 50%
- Färbung mit Acridinrot 1% in Ethanol 50% für ca. 8 Minuten
- Färbung mit Acriflavin 1% in Aqua dest. für ca. 30 Sekunden
- Färbung mit Astrablau 2% in Aqua dest für ca. 60 Sekunden
- Zwischen den Färbegängen und nach der letzten Färbung wurde gut mit destilliertem Wasser gespült.

Anschließendes Entwässern mit reinem Isopropanol und Eindecken in Euparal beendet die Präparation.

Anatomie des Sprosses

Das hervorstechende anatomische Merkmal von Hoya carnosa ist ein innen liegenden Phloem , wie es bei den Arten aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) häufig vorkommt. Aber auch das an die Lebensweise als Rankpflanze angepasste Festigungsgewebe verdient Beachtung.   
Lage der Schnitte durch den Spross und einen Sprossknoten - hier beispielhaft, geschnitten wurde ein junger Sprossknoten, der gerade Blattknospen bildete.
Lage der Schnitte durch den Spross und einen Sprossknoten - hier beispielhaft, geschnitten wurde ein junger Sprossknoten, der gerade Blattknospen bildete.
Querschnitt durch den Spross von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, der Durchmesser beträgt ca. 3,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Querschnitt durch den Spross von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, der Durchmesser beträgt ca. 3,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Im Querschnitt erkennt man grob fünf Bereiche (von Außen nach Innen):
  1. Die Epidermis mit dem darunter liegenden Rindenparenchym und der Cuticula als Abschluss. Auch einige Trichome (Pflanzenhaare) sind zu sehen.
  2. Von diesem Bereich durch eine teilweise mit Steinzellen verstärkte Endodermis getrennt folgt ein Bereich, der nach außen hin Nester sklerenchymatisch veränderter Zellen enthält, die jedoch nicht verholzt sind (daher die blaugrüne Farbe). Zum Xylem hin ist dann das ebenfalls in Nestern angeordnete äußere Phloem zu sehen.
  3. Der dritte Bereich wird von einem massiven Xylem-Ring gebildet, der von einzellreihigen Markstrahlen durchbrochen wird.
  4. Es folgt das Markparenchym, in dessen äußerem Bereich - wieder in Nestern - das innere Phloem zu finden ist.
  5. In der Mitte liegen große Gruppen von Steinzellen (Idioblasten)

Bilder und Erläuterungen zum Spross

  • Ein Ausschnitt aus dem Sprossquerschnitt von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung: Von Außen nach Innen: Tr - Trichom (Pflanzenhaar) ; Cu -Cuticula; Ep - Epidermis; Rp - Rindenparenchym; Skl - Sklerenchym; Apl - äußeres Phloem; Xl - Xylem; IPl - inneres Phloem; D - Calciumoxalat-Druse; MP - Markparenchym; StZ - Steinzellen. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Blick auf die dunkelblauen Nester des außen liegende Phloems links des orangerot gefärbten Xylems. Ebenfalls gut zu erkennen die grün gefärbten Nester des Festigungsgewebes. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Blick auf die dunkelblauen Nester des innen liegende Phloems unterhalb des orangerot gefärbten Xylems. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Querschnitt durch einen Knoten eines einjährigen Sprosses von Hoya carnosa. Links erkennt man eine angeschnittene Blattknospe mit den dazugehörigen Leitbündeln. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 25x, Zeiss Plan 2,5 an Zeiss Standard 16.
  • Blick auf das die Blattknospe versorgende Leitbündel. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Sklerenchymatische Zellen zur Festigung des Sprosses. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 400x, Leica C-Plan 40x an Leica DME.
  • Steinzellen (Idioblasten) im Mark des Sprosses von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Näher heran: Steinzellen (Idioblasten) im Mark des Sprosses von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 400x, Leica C-Plan 40x an Leica DME.
Durch die mehrfachen unterschiedlichen Verstärkungen (Festigungsgewebe) im Spross entsteht eine äußerst zähe Struktur, die Knick- und Zugbelastungen gut abfangen kann - optimal für eine Rankpflanze.

Anatomie des Blattstiels

Auch der Blattstiel von Hoya carnosa weist einige Besonderheiten auf, die ich hier vorstellen möchte.
Lage der Schnitte durch den Blattstiel (BS) und einen Sprossknoten (SK) - hier beispielhaft, geschnitten wurde ein junger Sprossknoten, der gerade Blattknospen bildete.
Lage der Schnitte durch den Blattstiel (BS) und einen Sprossknoten (SK) - hier beispielhaft, geschnitten wurde ein junger Sprossknoten, der gerade Blattknospen bildete.
Querschnitt durch den Blattstiel von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, der Durchmesser beträgt ca. 4,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Querschnitt durch den Blattstiel von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, der Durchmesser beträgt ca. 4,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Vergleicht man den Querschnitt des Blattstiels mit dem des Sprosses, fällt sofort die wesentlich "luftigere" Struktur auf.
Das vergleichsweise kleine Xylem liegt C-förmig gebogen in einem den Querschnitt dominierenden Rindenparenchym und ist wieder von Phloemnestern umgeben. Da kein geschlossener Xylemring vorliegt, ist es schwer, zwischen einem äußeren und inneren Xylem zu unterscheiden, obwohl die Zellen des Markparenchyms in der Tendenz eher hellblau gefärbt sind, während bei denen des Rindenparenchyms Grüntöne überwiegen. Auf 12:00 und 14:30 Uhr erkennt man zwei kleine Nebenleitbündel und auch hier fällt wieder die zerklüftete Epidermis auf.
Der Blattstiel dient dazu, die Blätter immer optimal zum Lichteinfall auszurichten, was sich auch beim "Bändigen" der Ranken unserer beiden Pflanzen zu hause beobachten lässt: es dauert nach einer Lageänderung einer Ranke nur einen Tag, bis sich die Blätter wieder nach dem Licht ausgerichtet haben. Aufgrund dieser Geschwindigkeit vermute ich, dass diese Bewegungen durch Tugoränderungen in den Parenchymzellen des Blattstiels vollzogen werden.

Bilder und Erläuterungen zum Blattstiel

  • Schnittbild durch das Leitbündel des Blattstiels mit dunkelblauen Phloemnestern auf beiden Seiten des Xylems. Auffällig sind auch die vielen kleineren Zellen im Markparenchym, die im Rindenparenchym fehlen. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Näher heran: Schnittbild durch das Leitbündel des Blattstiels mit dunkelblauen Phloemnestern auf beiden Seiten des Xylems, in dem nur wenige Tracheiden strahlenförmig in das Xylemparenchym eingebettet sind. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Eines der beiden Nebenleitbündel des Blattstiels. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Idioblasten im Blattstiel: die große Steinzelle hat einen Durchmesser von ca. 80 µm, die Druse ist etwa 60 µm groß. Drusen sind auch im Blattstiel häufig, Steinzellen kommen hingegen nur sehr selten in kleinen Nestern oder einzeln vor. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Die durchbrochene Epidermis wirkt wie eine Lentizelle, die ich im Blattstiel so nicht erwartet hätte. Die nicht angefärbten Zellwände könnten aber tatsächlich Suberin enthalten und da gibt es auch ein zartes blaues Band - eventuell ein Kork-Cambium? Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.

Anatomie der Blattspreite

Nun zum Aufbau der Blattspreite, in der ebenfalls innen liegendes Phloem vorhanden ist.
Lage des Schnittes durch die Blattspreite. Die eingekreiste Stelle wurde quadratisch ausgeschnitten, der Schnitt erfolgte anhand der eingezeichneten Linie.
Lage des Schnittes durch die Blattspreite. Die eingekreiste Stelle wurde quadratisch ausgeschnitten, der Schnitt erfolgte anhand der eingezeichneten Linie.
Querschnitt durch die Blattspreite von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, die Dicke beträgt ca. 1,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Querschnitt durch die Blattspreite von Hoya carnosa, Vergrößerung 25x, die Dicke beträgt ca. 1,2 mm. Zeiss Plan 2,5x.
Das leicht sukkulente Blatt ist ca. 1,2 mm dick - ohne den Hauptnerv. In dieser kleinen Vergrößerung ist kaum ein Unterschied zwischen Blattober- und Unterseite zu erkennen. Wie im Spross, ist der Hauptnerv von skleren- chymatisch verstärkten Zellgruppen umgeben und auch hier gibt es Phloemnester auf beiden Seiten des Xylems. Auffällig sind wieder die in Gruppen um das Leitbündel liegenden kleineren Zellen, die wie Kanäle wirken - ob sie wohl die Quelle des medizinisch genutzten Saftes der Blätter sind?

Bilder und Erläuterungen zur Blattspreite

  • Schnitt durch das Leitbündel im Hauptnerv des Blattes, ebenfalls mit dunkelblauen Phloemnestern auf beiden Seiten des Xylems. Das Leitbündel ist umgeben von hier gelb gefärbten Gruppen sklerenchymatischer Zellen. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.
  • Das vorangegangene Bild mit Beschriftung: IPl - inneres Phloem; Xl - Xylem, hier wieder gut verholzt; Apl - äußeres Phloem; Skl - sklerenchymatisch verstärkte Zellen, jedoch unverholzt. Auffällig sind wieder die in Gruppen um das Leitbündel liegenden kleineren Zellen, die wie Kanäle wirken - ob sie wohl die Quelle des medizinisch genutzten Saftes der Blätter sind?
  • Cuticula, Epidermis und Assimilationsparenchym (von oben nach unten - orange, grün, blau) der Blattoberseite von Hoya carnosa. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Cuticula, Epidermis und Schwammparenchym (von unten nach oben - orange, grün, blau) der Blattunterseite von Hoya carnosa. Auch die Stomata sind erkennbar. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Ein kleiner Blattnerv, auch hier gibt es die gelb gefärbten Stabilisierungszellen mit verdickten Zellwänden. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica C-Plan 20x an Leica DME.
  • Auch in der Blattspreite gibt es vereinzelt kleine Steinzellennester. Die Steinzellen hier sind um die 50 µm groß. Die großen Parenchymzellen erreichen hingegen einen Durchmesser von etwa 70 bis 80 µm und die kleinen
  • Der Blattabdruck zeigt schön die Lage und Verteilung der ca. 25 µm großen Spaltöffnungen (Stoma). Er wurde mit unverdünntem UHU Hart gewonnen (Einfach auf die Blattunterseite auftropfen, mit einem Stäbchen sacht verteilen und auf Luftblasen achten. Etwas anziehen lassen - 3 bis 4 Minuten - und mit der Pinzette abziehen). Vergrößerung 100x, Leica C-Plan 10x an Leica DME.

Anatomie der Blüte

Zum Schluss wird der Aufbau der Blüte betrachtet, die einige Besonderheiten aufweist.
Makroaufnahme einer Blüte von Hoya carnosa mit Beschriftung
Makroaufnahme einer Blüte von Hoya carnosa mit Beschriftung
Über den 5 verwachsenen Blütenblättern (Corolla) steht eine Nebenkrone (Corona) aus den verwachsenen Staubblättern. Hier unterscheidet man noch einmal zwischen der bei Hoya carnosa satt rot gefärbten inneren Nebenkrone und der äußeren Nebenkrone.
Zwischen den einzelnen Blättern der Nebenkrone liegen die zu einem Pollinarium vereinigten Pollensäcke (Pollinien) mit einem Haftapparat (Klemmkörper), der bei der Befruchtung eine wichtige Rolle spielt. Die Pollinarien heften sich an die Beine der nach Necktar suchenden Insekten, die die Blüte besuchen. Auf der nächsten Blüte werden sie mit etwas Glück am Stempelrand abgestreift. Dabei wird in der Regel eines der Pollensäckchen in einer Art Scherenmechanismus am Stempelrand eingefädelt und unter die Corona geschoben. Das zweite Pollensäckchen des Pollinariums steht dann für eine weitere Befruchtung an einer anderen Blüte bereit. Das zentral liegende Narbensäulchen spielt bei der Befruchtung keine Rolle.
Zu Pollinien und Pollinarien findet sich auch eine kurze Erläuterung im "Lehrbuch der Botanik" [3] und speziell zur Hoya im Aufsatz "A look at Hoya sections" von Mark Randal [4].
Makroaufnahme von einem Querschnitt der Blüte mit Beschriftung.
Makroaufnahme von einem Querschnitt der Blüte mit Beschriftung.
Die verwachsenen Blütenblätter (Corollablätter) sind auf der Oberseite stark behaart. Die schlauchartigen, einzelligen Trichome haben eine Kegelförmige Spitze. 
Trichome (Pflanzenhaare) auf der Oberseite eines Corollablattes von Hoya carnosa.
Trichome (Pflanzenhaare) auf der Oberseite eines Corollablattes von Hoya carnosa.

Bilder und Erläuterungen

  • Im Paraffinblock eingeschlossene Blüte von Hoya carnosa. Der Block ist bereits bis gut zur Mitte der Blüte angeschnitten.
  • Querschnitt durch die Blüte von Hoya carnosa, Etzold FCA, Vergrößerung 25x, Zeiss Plan Acromat. Schnitt Marion Scheman, Färbung Jörg Weiß.
  • Beschrifteter Querschnitt durch die Blüte von Hoya carnosa, Wacker W3A, Vergrößerung 25x, Zeiss Plan Acromat. Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Querschnitt durch die Corona und Teile des Stempels, im Zentrum angeschnittene Pollinien. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 50x, Leica C-Plan, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Schnitt durch ein Pollinium, lings vermutlich ein Teil des Stiels (Caudicula), die Pollenmasse ist von einem Mantel aus Sporopollinin umschlossen. Färbung Etzold FCA, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Schnitt durch ein Pollinium, lings vermutlich ein Teil des Stiels (Caudicula), die Pollenmasse ist von einem Mantel aus Sporopollinin umschlossen. Das Säckchen misst etwa 180*100µm in der angeschnittenen Fläche. Das Stielchen mit dem Kugelkopf ist etwa 40 µm lang. Die  Färbung ist diesmal Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Fruchtknoten und Samenanlagen im Zentrum der Blüte. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 50x, Leica C-Plan, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Samenanlagen im Fruchtknoten der Blüte. Eine einzelne Samenanlage misst etwa 50*30 µm. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Längstschnitt der Leitgefäße im Blütenstiel. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Längstschnitt der Leitgefäße im Blütenkelch. Färbung Wacker W3A, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
  • Blütenblatt (Corolla) im Querschnitt, die Trichome sind zwischen 240 und 440 µm lang. Färbung Etzold FCA, Vergrößerung 200x, Leica PlanApo, Schnitt Marion Scheman (10 µm), Färbung Jörg Weiß.
Literatur
[1] Webseite "Simones Hoyas"
     Erschöpfende Informationen zu den verschiedenen Hoya Arten.     
     
Autorin: Simone Merdon-Bennack, Stand April 2011

[2] Arbeitsblatt zur Wacker W3A Färbung
     Färbeanleitung im Downloadbereich dieser Seite

[3] Lehrbuch der Botanik
     Strasburger, 36. Auflage 2008, S. 809

[4] A look at Hoya sections
     Mark Randal, Stemma Vol 2#4, S. 14 ff
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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