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Primär- und Sekundärfluoreszenz an pflanzlichen Präparaten

Querschnitt durch den Spross der Blutberberitze bei einer Anregung mit sichtbarem blauen Licht (Wellenlänge 470 nm). Präparat von Rolf-Dieter Müller, Aufnahme von Horst Wörmann.
Am Beispiel des Hahnenfußes und der Berberitze

Rolf-Dieter Müller, Jörg Weiß und Dr. Horst Wörmann, vom 29.08.2011


Die Fluoreszenzmikroskopie ermöglicht, wenn auch mit einigem apparativen Aufwand, phantastische Bilder, die schon bekannt erscheinende Objekte im wahrsten Sinne des Wortes in anderem Licht erscheinen lassen. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit der Primär- und Sekundärfluoreszenz pflanzlicher Materialien. Dabei ist die Primärfluoreszenz auf die natürlichen Eigenschaften des untersuchten Materials zurückzuführen, während die Sekundärfluoreszenz durch die ggf. auch selektive Markierung der Probe mit fluoreszierenden Stoffen erreicht wird.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Fluoreszenz?
Als Fluoreszenz bezeichnet man die kurzzeitige und spontane Emission von Licht beim Übergang eines angeregten Systems in einen Zustand mit niedrigerem Energieniveau (in der Regel in den Grundzustand, also den energieärmsten Zustand dieses Systems). Dabei ist das emittierte Licht regulär energieärmer und somit langwelliger als das bei der Anregung absorbierte Licht.
Fluoreszenz kann an Atomen, Molekülen, Ionen und Nanopartikeln auftreten. Solche fluoreszierende Systeme nennt man auch Fluorophore. Fluoreszenz kann nicht nur durch Lichteinstrahlung (Photolumineszenz), sondern z.B. auch durch die Zufuhr von Wärmeenergie (Thermolumineszenz), eine chemische Reaktion (Chemolumineszenz), Ladungstransport in einer Gasentladung (Elektro- lumineszenz) oder Ultraschall (Sonolumineszenz) ausgelöst werden.
Bei der Anregung durch Licht absorbiert ein Elektron mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Lichtquant des eingestrahlten Lichts und geht dabei in einen angeregten Zustand über, der um das Energieniveau des Lichtquants über seinem Grundzustand liegt. Nach einer kurzen Zeit (wenige Nanosekunden) fällt das Elektron unter Abgabe der zuvor aufgenommenen Energie wieder in seinen Grundzustand zurück. Ein Teil dieser Energie wird wieder als Licht abgestrahlt, ein weiterer geht als Schwingungsrelaxation verloren.
Aus dem Energieerhaltungssatz folgt somit zwingend, dass die Wellenlänge des emittierten Lichts nie kleiner (= energiereicher) als die Wellenlänge des Anregungslichts sein kann. Diese Gesetzmäßigkeit wird auch nach dem Entdecker der Fluoreszenz (Sir Georg Gabriel Stokes, 1852) als Stokes Shift oder Stokesverschiebung bezeichnet [1]. Im Falle gleicher Wellenlängen bei Anregung und Emission spricht man von der Resonanzfluoreszenz, der Anteil der über die Schwingungsrelaxation abgebauten Energie ist dabei gleich Null.
Elektromagnetisches Frequenzspektrum mit der Bande des sichbaren Lichts. Autor Zedh, ins Deutsche von Matthias M., Grafik unter Creativ Commons Lizenz (CC BY-SA 2.5).
Elektromagnetisches Frequenzspektrum mit der Bande des sichbaren Lichts. Autor Zedh, ins Deutsche von Matthias M., Grafik unter Creativ Commons Lizenz (CC BY-SA 2.5).
Pflanzliche Fluorophore
Auch im Gewebe der Pflanzen finden sich einige Fluorophore. Dazu gehört in erster Linie das Chlorophyll, der grüne Farbstoff, mit dessen Hilfe die Pflanze Lichtenergie in chemische Energie umwandelt (Photosynthese). Aber auch andere Bestandteile der Pflanzenzellen zeigen Primärfluoreszenz bei entsprechender Anregung. Dies gilt z.B. für Baustoffe sklerifizierter Zellwände und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, wie das Berberin, die durch die typische Fluoreszenz identifiziert werden können.
Wie in allen physikalischen Systemen treten auch bei der Photosynthese Verlustleistungen auf. Es wird also nicht die gesamte vom Chlorophyll absorbierte Energie der Lichtquanten über die Elektronentransportkette zur Synthese von Kohlehydraten aus Wasser und Kohlendioxid eingesetzt. Ein Teil geht als Wärmestrahlung oder eben Lichtemission (Fluoreszenz) verloren.
Frischpräparat vom Spross der Blutberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea') bei einer Anregung im nahen UV-Bereich (Wellenlänge 365 nm).
Nimmt man ein lebendes Blatt aus dem Dunkeln ins Licht und misst dabei die Fluoreszenz bei einer geeignete Anregungswellenlänge, kann man beobachten, dass die anfangs hohe Lichtintensität der charakteristischen Emissionswellenlängen zunächst stetig abnimmt, um sich dann nach einigen Minuten auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren (Kautsky-Effekt) [2].
Was passiert hier? Kommt das Blatt ins Licht, dauert es eine Weile, bis die Prozesse der Photosynthese angelaufen sind und optimal ablaufen. Dies liegt daran, dass in den Chloroplasten durch Stofftransporte die optimalen Konzentrationen der benötigten Ausgangsstoffe und Enzyme aufgebaut werden müssen. So lange dies noch nicht der Fall ist, kann ein Großteil der absorbierten Energie nicht von der Elektronentransportkette aufgenommen werden und sie wird spontan in Form von Wärme (Schwingungsrelaxation) und Licht (Fluoreszenz) wieder abgegeben.
Die beobachtete Chlorophyllfluoreszenz ist also ein Teil der Verlustleistung des Photosynthesesystems. Die Zeit bis zum optimalen Ablaufen der Photosynthese (also bis zum Erreichen einer stabil niedrigen Intensität der Chlo- rophyllfluoreszenz) kann als Maß für die Vitalität einer Pflanze angesehen werden. Darauf beruhen verschiedene Messmethoden im Bereich des Umweltschutzes, über die der Schädigungsgrad von Pflanzengemeinschaften z.B. durch Umweltbelastungen dargestellt werden kann.
Ermittlung der optimalen Anregungswellenlänge
Das verwendete Shimadzu RF-1503 PC Fluoreszenzspektrometer am Steinmann-Institut der Universität Bonn. Aufnahme von Horst Wörmann.
Mittels eines Fluoreszenzspektrometers (Shimadzu RF-5301 PC) mit je einem Monochromator für den Anregungs- und Emissionsstrahlengang kann zunächst bei einer festen Anregungsfrequenzs (Monochromator im Anregungsstrahlen- gang) ermittelt werden, in welcher Intensität Licht in einem zuvor festgelegten Wellenlängenbereich emit- tiert wird. Für die Wellenlänge mit dem höchsten Intensitätspeak (Monochro- mator im Emissionsstrahlengang) wird nun in einem zweiten Lauf ermittelt, welche Anregungsfrequenz die beste Ausbeute (wieder den höchsten Intensitätspeak) ergibt.
Blockdiagramm des Fluoreszenz-Spektrometers Shimadzu RF-5301 PC
Blockdiagramm des Fluoreszentspektrometers RF-1503 PC der Firma Shimadzu aus dem Betriebshandbuch. Die Schlitzscheibe 3 und der konkave Gitterspiegel 5 bilden den Monochromator auf der Anregungseite, die Scheibe 14 und das Gitter 15 den Monochromator der Emissionsseite. Über die Drehung der Gitterspiegel werden die unterschiedlichen Wellenlängen der Beugungsbilder auf den Ausgangsspalt der jeweiligen Schlitzscheiben abgebildet. Pro Scheibe stehen 6 Spaltpaare unterschiedlichen Durchmessers zur Verfügung. Bei größerem Durchmesser der Spalte kann auf der Anregungsseite eine höhere Intensität auf Kosten eines breiteren Wellenlängenbandes erreicht werden. Auf der Emissionsseite erhöht ein breiterer Spalt die Lichtausbeute, dazu muss aber ebenfalls wieder ein breiteres Wellenlängenband bzw. eine geringere Auflösung des Spektrometers in Kauf genommen werden.
Zunächst wird eine alkoholische Chlorophyllösung aus den Blättern der zu untersuchenden Pflanze erstellt. Diese werden dazu im Mörser mit 96% Ethanol zerrieben und anschließend filtriert. Natürlich gehen dabei auch andere Fluorophore aus den Blättern in Lösung, die ihren Niederschlag in den Messdiagrammen finden, aber für eine grobe Übersicht reicht dieses einfache Verfahren aus.
Die Lösung kommt nun in einer Messküvette in den Strahlengang des Fluoreszenzspektrometers und wird mit einer zunächst beliebig gewählten Anregungswellenlänge (hier 470 nm im sichtbaren blauen Bereich) bestrahlt. Dabei wird die Intensitätsverteilung des emittierten Lichts im Bereich von 500 bis 850 nm gemessen. Das relevante Maximum der Emissionskurve liegt bei 658 nm im roten sichtbaren Bereich.
Emissionsspektrogramm der Chlorophyllösung bei fester Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm (blaues Licht). Das Intensitätsmaximum liegt bei einer Wellenlänge von 658 nm (rotes Licht). Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
Emissionsspektrogramm der Chlorophyllösung bei fester Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm (blaues Licht). Das Intensitätsmaximum liegt bei einer Wellenlänge von 658 nm (rotes Licht). Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
Nun wird umgekehrt gemessen, um fest zu stellen, bei welcher Anregungswellenlänge die Intensitätsausbeute bei der Emissionswellenlänge der eben gemessenen 658 nm am höchsten ist. Der Messbereich liegt dabei zwischen 250 und 500 nm und die beste Ausbeute wird bei einer Wellenlänge von 434 nm erreicht. Der Peak bei 280 nm im Anregungs-Diagramm beruht auf einer Verunreinigung und ist mikroskopisch auch nicht nutzbar, da er sehr weit im UV-Bereich liegt und für die Fluoreszenzmikroskopie weder Lichtquellen noch Filtersätze für Wellenlängen unter 365 nm erhältlich sind.
Anregungsdiagramm der Chlorophyllösung für das vorher ermittelte Emissionsmaximum bei 658 nm. Der Peak bei 280 nm scheidet aus, die optimale Anregungswellenlänge für Chlorophyll liegt also bei 434 nm. Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
Anregungsdiagramm der Chlorophyllösung für das vorher ermittelte Emissionsmaximum bei 658 nm. Der Peak bei 280 nm scheidet aus, die optimale Anregungswellenlänge für Chlorophyll liegt also bei 434 nm. Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
Auf die gleiche Weise wurde für das Berberin bei einer Anregung von 365 nm ein Maximum bei etwa 520 nm sowie eine Bande des mitextrahierten Chlorophylls bei 670 nm ermittelt.
Emissionsdiagramm für eine aus der Blutberberitze gewonnene Berberinlösung bei 365 nm Anregungswellenlänge mit dem Maximum für das Berberin bei 520 nm und für das mit extrahierte Chlorophyll bei 670 nm. Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
Emissionsdiagramm für eine aus der Blutberberitze gewonnene Berberinlösung bei 365 nm Anregungswellenlänge mit dem Maximum für das Berberin bei 520 nm und für das mit extrahierte Chlorophyll bei 670 nm. Messung und Dokumentation von Horst Wörmann.
In den Diagrammen ist jeweils die relative Intensität gegen die Emissions- oder Anregungswellenlänge in nm aufgetragen. Die Intensität beschreibt hier die Anzahl von Lichtquanten einer vorgegebenen Wellenlänge. Eine Änderung der Intensität bedeutet also keine Änderung der Energie der einzelnen Quanten, die ausschließlich durch die Wellenlänge bestimmt sind.

Die Spektren sind für die jeweiligen Stoffe (Fluorophore) charakteristisch und erlauben bei entsprechend sauberem Arbeiten mit dem Fluoreszenz- spektrometer die Quantifizierung von Stoffen selbst bei Konzentrationen bis hinunter zu 5 ng/l.
Mikroskopische Untersuchungen an Hahnenfuß und Berberitze
Die hier gezeigten Schnitte stammen vom Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), dem scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) und der Blutberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea'). Mikroskopiert wurde mit einem Zeiss Axioskop mit LED Auflichtfluoreszenzeinrichtung, die Aufnahmen wurden mit der Zeiss Axiocam mit Chipkühlung gemacht.
Die verwendeten Pflanzen
  • Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris), Aufnahme von Christian Fischer, 2008, Creativ Commons Lizenz (CC BY-SA 3.0).
  • Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris). Illustration aus 'Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz' von  Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, 1885, Gera. Quelle: Kurt Stueber (www.biolib.de) unter GNU FDL 1.2.
  • Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens). Aufnahme von Frank Vincentz, 2007, GNU FDL 1.2.
  • Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens). Illustration aus 'Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz' von  Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé, 1885, Gera. Quelle: Kurt Stueber (www.biolib.de) unter GNU FDL 1.2.
  • Blutberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea'), in Kultur seit 1913. Aufnahme von 'Beentree', 2008, GNU FDL 1.2.
Primärfluoreszenz
Für die Primärfluoreszenz wurde Frischmaterial der genannten Pflanzen mit dem Zylindermikrotom oder dem Rasierklingenmikrotom geschnitten. Da der Einsatz von Ethanol zu viele der relevanten Pflanzenstoffe auslösen würde, wurde mit Wasser gearbeitet. Um eine ausreichende Benetzung zu erreichen und damit die Bildung von Luftblasen im Schnitt zu vermeiden, wurde dessen Ober- flächenspannung durch Zugabe von Ochsengalle herabgesetzt. Ochsengalle (Fel tauri) ist ein Netzmittel, das aus Rindergalle gewonnen wird und als gelbes Pulver oder wässrige Lösung dieser Farbe in den Handel kommt.
Die Präparation der Spross- und Blattquerschnitte erfolgte durch Rolf-Dieter Müller, die Aufnahmen sind von Horst Wörmann. Die Erläuterungen zu den einzelnen Aufnahmen finden sich in den Bildunterschriften.
Primärfluoreszenz beim Hahnenfuß
  • Frischer Sprossquerschnitt des Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) im Hellfeld. Im Rindenparenchym sind sehr schön die grünen Chloroplasten zu erkennen. Die grüne Farbe dieser Zellorganellen ist auf das darin enthaltene Chlorophyll zurück zu führen.
  • Der gleiche Schnitt bei Blauanregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Wie erwartet, zeigt sich in den Chloroplasten die Primärfluoreszenz des Chlorophylls im roten Bereich (658 nm). Zusätzlich kommt es an den Zellwänden des Schnittes zu einer grünen Fluoreszenz.
  • Beide vorangegangenen Bilder in der direkten Gegenüberstellung.
  • Ein Ausschnitt aus dem unfixierten Spross des Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) im Hellfeld. Im Rindenparenchym sind wieder die grünen Chloroplasten zu erkennen. In der Mitte am rechten Bildrand befindet sich ein Stoma (Spaltöffnung).
  • Der gleiche Schnitt bei Blauanregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Wie erwartet, zeigt sich in den Chloroplasten die Primärfluoreszenz des Chlorophylls im roten Bereich (658 nm). Zusätzlich kommt es an den Zellwänden des Schnittes zu einer grünen Fluoreszenz.
Die Cuticula zeigt diese grüne Fluoreszenz besonders kräftig, dadurch tritt die oft schwer zu erkennende Cuticula auf der Innenseite der Schließzellen deutlich hervor.
  • Beide vorangegangenen Bilder in der direkten Gegenüberstellung.
  • Wiederum ein Auschnitt aus Spross vom Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris) mit einem Leitbündel in der Bildmitte. Diesmal handelt es sich um ein 3 Tage altes Dauerpräparat von unfixiertem Materials. Der Einschluss erfolgte in Phytohistol.
  • Die Anregung mit eienr Wellenlänge von 470 nm zeigt das erwartete Bild.
  • Aber auch bei einer Anregung mit einer Wellenlänge aus dem nahen UV-Bereich (365 nm) erhält man eine schöne Fluoreszenz. Das Chlorophyll zeigt wieder den charakteristischen Rotton, allerdings mit deutlich schwächerer Intensität. Die Zellwände des umgebenden Gewebes erscheinen in einem hellen Blau.
  • Hier nun ein Ausschnitt aus dem Frischpräparat des Sprosses vom Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), der von der Anatomie her dem des R. acris sehr ähnlich sieht.
  • Bei einer Anregungswellenlänge von 470 nm tritt das Chlorophyll nur ganz schwach in Erscheinung, die Cuticula und die sklerifizierten Zellen zeigen eine deutliche Fluoreszenz im grünen Bereich.
  • Bei der Anregung im nahen UV-Bereich (Wellenlänge 365 nm) zeigt das Chlorophyll keine erkennbare Fluoreszenz mehr. Nur noch die sklerifizierten Zellwände fluoreszieren in hellem Blau.
  • Ein Überblick über die letzten 6 Bilder zum direkten Vergleich. Die linke Spalte zeigt den Schnitt vom Scharfen Hahnenfuß (Ranunculus acris - 3 Tage altes Dauerpräparat, Einschluss in Phytohistol), die rechte Spalte zeigt den Schnitt vom Kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens - frisch geschnitten, Wasserpräparat).
Von oben nach unten: Hellfeld, Auflichtfluoreszenz 470 nm, Auflichtfluoreszenz 365 nm.
Primärfluoreszenz bei der Blutberberitze
  • Frischer Sprossquerschnitt der Blutberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea') im Hellfeld. Um das Phloem herum verläuft ein Ring von Zellen, die aufgrund der enthaltenen Chloroplasten grünlich hervortreten.
  • Der gleiche Schnitt bei Blauanregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Wie erwartet, zeigt sich in den Chloroplasten die Primärfluoreszenz des Chlorophylls im roten Bereich (658 nm). Zusätzlich kommt es an den Zellwänden des Schnittes zu einer grünen Fluoreszenz insbesondere der lignifizierten Zellwände (Xylem und Festigungsgewebe) sowie der Cuticula. Das in der Pflanze enthaltene Berberin-Sulfat gibt als Fluoreszenzfarbstoff aus der Isochinolinreihe insbesondere bei Blauanregung eine schöne Grünfluoreszenz.
  • Beide vorangegangenen Bilder in der direkten Gegenüberstellung.
  • Hier nun das Präparat bei einer Anregung im leichten UV-Bereich (Wellenlänge 365 nm). Wir sehen keine Fluoreszenz mehr in den chlorophyllhaltigen Zellen, dafür einen deutlichen Unterschied beim Xylem und den Festigungsgeweben.
  • Wieder der direkte Vergleich der vorangegangenen Fluoreszenzaufnahme, diesmal mit einem Ausschnitt vom frischen und ungefärbten Sprossquerschnitt im Hellfeld.
  • Frischer Blattquerschnitt der Blutberberitze (Berberis thunbergii 'Atropurpurea') im Hellfeld. Entgegen der natürlichen Lage zeigt die Blattoberseite mit dem besonders chloroplastenreichen Assimilationsparenchym nach unten.
  • Der gleiche Schnitt bei Blauanregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Auch hier sieht man in den Chloroplasten die Primärfluoreszenz des Chlorophylls im roten Bereich (658 nm). Zusätzlich kommt es bedingt durch das Berberin-Sulfat auch im Blatt an den Zellwänden des Schnittes zu einer ausgeprägten grünen Fluoreszenz. Aber auch die Cuticula tritt deutlich hervor.
  • Beide vorangegangenen Bilder in der direkten Gegenüberstellung.
  • Nochmals ein Sprossquerschnitt von der Berberitze, der schön die Details der unterschiedlichen Gewebe erkennen lässt.
  • Der gleiche Ausschnitt bei einer Anregung mit Licht der Wellenlänge 365 nm (naher UV-Bereich).
  • Und hier die Überlagerung der beiden vorangegangenen Bilder.
Sekundärfluoreszenz
Für die Sekundärfluoreszenz wurden die Schnitte mit AFE fixiert und nach Müller W3ASim II gefärbt (der Arbeitsplan für die W3ASim Färbungen kann hier heruntergeladen werden). Die Acridinfarbstoffe Acridinrot und Acriflavin der W3ASim Färbung sind Fluorophore und erlaubt somit die Hervorhebung hauptsächlich der lignifizierten Zellwände.
Die Präparation der Spross- und Blattquerschnitte erfolgte durch Rolf-Dieter Müller, die Aufnahmen sind von Horst Wörmann. Die Erläuterungen zu den einzelnen Aufnahmen finden sich in den Bildunterschriften.
Sekundärfluoreszenz beim Kriechenden Hahnenfuß
  • Ausschnitt aus dem Sprossquerschnitt des kriechenden Hahnenfuß (Ranunculus repens), gefärbt nach  W3ASim II, der auf der W3A Färbung von Robin Wacker beruhenden Simultanfärbung von Rolf-Dieter Müller.
  • Der gleiche Ausschnitt beleuchtet mit einer Anregungswellenlänge von 470 nm (blaues Licht). Von den bei der Wacker Färbung verwendeten Farben sind die Acridinabkömmlinge Acridinrot und Acriflavin Fluophore. Auf die Blauanregung hin wird Licht im rot-orangen Bereich des sichtbaren Spektrums emittiert. Aufgrund der selektiven Wirkung der beiden Farbstoffe werden hauptsächlich Zellen mit lignifizierten Zellwänden anfärbt und nur diese erscheinen in der Fluoreszenzaufnahme. Der Rest des Schnittes bleibt dunkel, da die Anregungswellenlänge ausgefiltert wurde.
  • Eine Überlagerung der Hellfeldaufnahme mit dem Fluoreszenzbild erleichtert die Einordnung der durch die Sekundärfluoreszenz hervorgehobenen Zellverbände im gesamten Schnitt. Sie kann fotografisch erreicht werden, aber auch durch eine abgeblendete Beleuchtung im Durchlicht-Strahlengang bei der Nutzung von Auflichtfluoreszenz.
Literatur
[1]  Sir George Gabriel Stokes hat seine Entdeckung zur Fluoreszenz
      trotz wiederholter Bitte von Lord Kelvin nie veröffentlicht.
      Wikipedia-Artikel zu Sir George Gabriel Stokes en

[2]  Neue Versuche zur Kohlensäureassimilation
      H. Kautzky, A. Hirsch, Naturwissenschaften 19: 964; 1931

[3]  Optische Spektroskopie
      Werner Schmidt, VCH, Weinheim 1994, S. 187 - 248

[4]  Chlorophyll fluorescence - a practical guide en
      Kate Maxwell, Giles N. Johnson, 2000,
      Journal of Eperimental Botany, Vol. 51, Nr. 345, S. 659 - 668

[5]  Fluorimetrie
      M. Zander, Springerverlag, Berlin, 1981

[6]  Fluoreszenzmikroskopie. Teil 5: Gut geeignete Objekte  
      Dieter Gerlach, Elsevier, 1982, Mikrokosmos 71, S. 12 - 19

[7]  Durchlicht-Fluoreszenzmikroskopie mit UV-Leuchtdioden
      Gerhard Göke, Elsevier, 2003, Mikrokosmos 92, S. 373 - 376

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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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