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Spross und Blatt vom Meyers Zitrone (Citrus x meyeri)

Bild 1: Blütenstand von Meyers Zitrone, Aufnahme von 'Nadiatalent' - unter CC BY-SA 3.0 aus Wikimedia Commons Bild 1: Blütenstand von Meyers Zitrone, Aufnahme von 'Nadiatalent' - unter CC BY-SA 3.0 aus Wikimedia Commons
Jörg Weiß, vom 11.10.2014

Seit dem letzten Jahr steht in unserem Garten ein kleines Hochstämmchen der Meyers Zitrone (Citrus X meyeri). Der Durchmesser der Krone betrug gut 25 cm, aber das kleine Ding hat sieben ordentliche (und sehr schmackhafte) Zitronen zur Reife gebracht. Dieses Frühjahr war dann erst mal Pause und erst im Sommer ging es wieder los: neue Äste und Blätter überall.
Leider eine etwas fragile Sache: die neuen, teils 40 cm langen Sprosse brechen sehr leicht ab. Da man Zitrusgewächse aber problemlos schneiden kann, habe ich die verbliebenen Sprosse nach einigen Sturmschäden bei Windstärke drei zurück geschnitten. Genug Material für Schnitte durch Blatt, Blattstiel und Spross. 
Artikelinhalt

Interessantes zu Meyers Zitrone

Die Zitrone oder Limone (aus dem Arabischen "laimun") ist die etwa faustgroße Frucht des Zitronenbaums (Citrus × limon) aus der Gattung der Zitruspflanzen (Citrus). Schon früh vom Menschen kultiviert, gibt es eine Gruppe verschiedener Sorten, die nach jetzigem Stand aus einer Kreuzung zwischen Bitterorange (Citrus × aurantium) und Zitronatzitrone (Citrus medica) entstanden sind. Der Ursprung liegt wahrscheinlich im Norden Indiens und etwa um das Jahr 1000 sind erste sichere Nachweise sowohl in China als auch im Mittelmeerraum zu finden.
Meyers Zitrone ist eine vermutlich natürliche Hybride zwischen der Zitrone (Citrus X limon) und der Süßorange (Citrus sinensis), die von Tanaka als eigene Art beschrieben wurde und nach dem Amerikanischen Botaniker Frank N. Meyer benannt ist, der sie 1908 in China entdeckt und beschrieben hat.
Bild 2: Dorn am Blattansatz eines jungen Zweiges
Bild 2: Dorn am Blattansatz eines jungen Zweiges
Citrus X meyeri wächst als kleiner bis mittelgroßer, immergrüner Baum mit kurzem und reich verzweigtem Stamm. Ihr Wachstum ist etwas verhaltener als bei anderen meist raschwüchsigen Zitronenarten und sie erreicht eine Höhe von etwa 5 Metern. Vor allem junge Triebe sind mit kleinen Dornen besetzt, die als Sprossabwandlungen in den Blattachseln entspringen. Typisch ist der unter dem Blattansatz am Spross herablaufende Grad, der jungen Zweigen ein annähernd dreieckiges Profil verleiht, das mit dem einsetzenden sekundären Wachstum verschwindet. Dann färbt sich die vorher frisch grüne Rinde olivgrün um mit höherem Alter des Sprosses einer feinen gräulichen Rinde zu weichen.
Bild 3: Blattoberseite eines jungen Blattes Bild 3: Blattoberseite eines jungen Blattes
Die Laubblätter sind länglich-oval bis breit lanzettlich und zugespitzt. An den Blatt- rändern sind sie leicht gesägt oder gekerbt und der Blattstiel ist etwas verbrei- tert (geflügelt), wobei sich die Blattspreite mit einer Art Kerbe deutlich vom Blattstiel abgesetzt (unifoliates Blatt). Hier wird verschiedentlich von einem Gelenk gespro- chen und ein Längsschnitt würde sich sicher lohnen.
Bei Berührung verströmen junge Triebe und Blätter einen intensiven Zitro- nenduft, dessen Quelle wir uns noch näher ansehen werden.
Bild 4: Kerbe oder Gelenk am Übergang des geflügelten Blattstiels in die Blattspreite
Bild 4: Kerbe oder Gelenk am Übergang des geflügelten Blattstiels in die Blattspreite
Bild 5: Blüten von Meyers Zitrone, John Sullivan, Public Domain Bild 5: Blüten von Meyers Zitrone, John Sullivan, Public Domain
Die bisweilen schwer süßlich duftenden Blüten erscheinen in Blütenständen von 5 bis 20 Einzelblüten verteilt über das ganze Jahr. Sie haben einen Durch- messer von etwa 20 bis 30 Millimetern und bestehen aus fünf verwachsenen Kelchblättern sowie fünf freien Blü- tenblättern. Der Fruchtknoten ist dick zylinderförmig und geht in den Griffel über. Die 20 bis 40 Staubblätter sind mit den Staubfäden zu mehreren Gruppen verwachsen. Dabei sind die Knospen zunächst rosa, während die ansonsten weißen Blütenblätter auf der Unterseite rosa bis violett gefärbt sind.
Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch Insekten, aber auch Windbe- stäubung und Selbstbefruchtung durch direkten Kontakt der Staubblätter mit der Narbe sind, wie bei allen Arten der Gattung Citrus, häufig anzutreffen.
Bild 6: Meyers Zitrone - die Frucht. Aufnahme von Debra Roby aus Wikipedia unter CC BY 2.0
Bild 6: Meyers Zitrone - die Frucht. Aufnahme von Debra Roby aus Wikipedia unter CC BY 2.0
Die Zitronenfrucht selbst ist eine fleischige Beerenfrucht mit einer festen, ledrigen Schale (Endokarpbeere oder Hesperidium) und besteht aus acht bis zehn Segmenten, die mit hellgelben Saftschläuchen gefüllt sind. Jedes Segment ist von einem dünnen Häutchen (Endokarp) umgeben, die ganze Frucht von einer zweigeteilten Schale. Die innere Schicht der Schale ist weiß (Mesokarp, Albedo), die äußere bei der Reife satt gelb (Exokarp, Flavedo). In der Schale sitzen zahlreiche Öldrüsen, die ebenfalls den aromatischen Zitrusduft verströmen. An der Spitze der Frucht befindet sich meist eine kleine Ausstülpung. Die Samen sind relativ klein, glatt und zugespitzt und besitzen eine beige bis grünliche Samenhülle.
Wie andere Zitronen auch werden die Früchte der Meyers Zitrone vor allem gegessen, zumal die sie nicht ganz so viel Säure enthalten und einen aromatischeren Geschmack haben als andere Arten. Aber auch als Zierpflanze findet man die schöne Art oft - so auch in unserem Garten.
Theophrast empfiehlt den medischen Apfel (Zitronatzitrone) zur Abwehr von Motten. Durch James Lind wurde Zitronensaft wegen seines Vitamin C Gehalts im 18. Jahrhundert als Mittel gegen Skorbut bekannt. Vereinzelt und vermutlich erfolglos wurde Zitronensaft auch als Verhütungsmittel verwendet.
Bild 7: Eine schöne Illustration - leider von Citrus limon und nicht von der sehr ähnlichen Citrus x meyeri. Zeichnung von Hermann Adolf Köhler (1834 - 1879), Köhler's Medizinalpflanzen, 1887. Das Bild stammt aus Kurt Stübers biolib.de
Bild 7: Eine schöne Illustration - leider von Citrus limon und nicht von der sehr ähnlichen Citrus x meyeri. Zeichnung von Hermann Adolf Köhler (1834 - 1879), Köhler's Medizinalpflanzen, 1887. Das Bild stammt aus Kurt Stübers biolib.de
Als Heildroge findet das Zitronenöl, also das ätherische Öl aus den frischen Fruchtschalen, sowie die getrockneten Fruchtschalen selbst Verwendung. An Wirkstoffen stehen hier Limonen (65–70 %) und das für den Geruch typischen Citral im Vordergrund.
In der Fruchtschale finden sich weitere Inhaltsstoffe: die bitter schmeckenden Flavonoide Neohesperidin und Naringenin, das nicht bittere Rutin sowie Hydroxycumarine, Furanocumarine, Zitronensäure und Pektine.
Häufig findet man die Zitronenschale in Hausteemischungen bzw. in Früchtetees. Die Verwendung des ätherischen Öls erfolgt vor allem als Geschmacks- und Geruchskorrigens, in Einreibungen zuweilen auch als leichtes Hautreizmittel. Isolierte Citrus-Flavonoide sind in Präparaten gegen Venenerkrankungen und in solchen gegen grippale Infekte enthalten.

Präparation

Nach der Probenahme von den gekürzten Zweigen meiner Pflanze habe ich je ein frisches Stück vom Spross (knapp unter dem Blattansatz) und vom Blatt auf dem Handzylindermikrotom mit Leica Einmalklingen im SHK-Klingenhalter quer geschnitten. Die Schnittdicke beträgt ca. 50 µm. Der Spross wurde dabei freistehend eingespannt und das Blatt bekam Unterstützung durch eine Möhre. Wer möchte, findet hier weitere Informationen zum Schnitt mit dem Handzylindermikrotom. 
Einige Aufnahmen vom Frischmaterial vor der Fixierung und Färbung ergänzen später die Bilder von den Präparaten.
Gefärbt habe ich die Schnitte von Spross und Blatt - nach ca. 20-minütiger Schnittfixierung in AFE - mit dem W3Asim II Farbstoff von Rolf-Dieter Müller. Entsprechende Arbeitsblätter können im Downloadbereich unserer Webseite herunter geladen werden. Nach der Färbung wurde vor dem Entwässern durch häufiges Spülen mit jeweils frischem Aqua dest. sanft differenziert.
Eine ausführliche Beschreibung der W3Asim-Färbungen finden Sie auch auf unserer Webseite: zum Artikel von Rolf-Dieter Müller.
Eingedeckt sind die Schnitte - nach gründlichem Entwässern in reinem Isopropanol - in Euparal.

Verwendete Technik

Alle Aufnahmen entstanden auf dem Leica DM E mit den Objektiven NPlan 5 und 40x sowie den 10x und 20x PlanApos. Die Kamera ist eine Canon Powershot A520 mit Herrmannscher Okularadaption. Zur Zeit nutze ich am Adapter ein Zeiss KPL 10x, das mit den Leica-Objektiven sehr gut harmoniert. Die Steuerung der Kamera erfolgt am PC mit dem Programm PSRemote und der Vorschub wird manuell anhand der Skala am Feintrieb des DM E eingestellt.
Alle Mikroaufnahmen sind mit Zerene Stacker V1.04 (64bit) gestackt. Die anschließende Nachbereitung beschränkt sich auf die Normalisierung und ein leichtes Nachschärfen nach dem Verkleinern auf die 1024er Auflösung (alles mit XNView in der aktuellen Version). Bei stärker verrauschten Aufnahmen lasse ich aber auch mal Neat Image ran.
Auch die Auflicht-Aufnahmen sind unter dem Mikroskop mit dem 10x PlanApo entstanden. Beleuchtet habe ich mit zwei Jansö-Leuchten und einem zurecht geschnittenen Plastikbecher als Diffusor. Das Übersichtsbild vom Spross hingegen ist eine Makroaufnahmen mit der Canon Powershot S3is. Dazu lag das Präparat direkt auf der Frontlinse der Kamera. Beleuchtet habe ich von Oben mit einer Jansjö durch ein Blatt Papier als Diffusor.

Der Spross

Bild 8: Makroaufnahme vom gefärbten Sprossquerschnitt Bild 8: Makroaufnahme vom gefärbten Sprossquerschnitt
Werfen wir zunächst einen Blick auf den einjährigen Spross. Wie oben beschrie- ben, entsteht durch den an den Blattansätzen herablau- fenden Grad ein annähernd dreieckiger geformter Quer- schnitt. Links im Bild ist ein Blattansatz zu erkennen, ansonsten finden wir den bei den Dikotyledonen üblichen Sprossaufbau mit einem innen liegenden Mark, das von einem Ring aus Xylem und Phloem mit dazwischen liegendem Cambium umgeben ist. Nach außen hin folgt nun das Rindenparenchym, die Epidermis und darauf aufliegend die Cuticula, ein Bild, das sich mit der Bildung des Periderms ändern wird. Auffällig sind hier die vielen lysigenen Öldrüsen (Sekretkammern) im Rindenparenchym. Deren Lage ist auch in Bild 2 an den kleinen Vertiefungen in der Spross- oberfläche gut zu erkennen.
Übersicht über den Sprossaufbau
  • Bild 9: Ungefärbter Querschnitt durch eine Kante des Sprosses von Citrus x meyeri, Vergrößerung 100x, Stapel aus 21 Bildern. Schön ist der hohe Gehalt an Chloroplasten besonders in den Zellen des äußeren Rindenparenchyms zu erkennen.
  • Bild 10: Ein ähnlicher Querschnitt, diesmal gefärbt mit W3Asim II; Vergrößerung 100x, Stapel aus 14 Bildern.
  • Bild 11: Die selbe Aufnahme wir im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 12: Hier nun der Blick auf eine gerade Seite des Sprosses; Vergrößerung 100x, Stapel aus 12 Bildern.
  • Bild 13: Die selbe Aufnahme wir im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 14: Xylem, Cambium, Pholem und Sklerenchym (von unten nach oben) im Detail, Vergrößerung 200x, Stapel aus 12 Bildern.
  • Bild 15: Die selbe Aufnahme wir im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
Wer die Beschriftung nachlesen möchte, findet hier auf unserer Webseite eine Tabelle mit den Kürzeln und den zugehörigen allgemeinen Erläuterungen zum Herunterladen. Diese gilt natürlich auch für die noch folgenden Bilder.
Schauen wir uns eine der Sekretkammern im Rindenparenchym des Prosses noch einmal etwas genauer an. Die Kammer entsteht durch Auflösung der betroffenen Zellen, die dabei die gebildeten ätherischen Öle freigeben (lysigene Entstehung).  In der Epidermis finden sich in regelmäßigen Abständen Zellen, die einen rhomboedrischen Kristallidioblasten enthalten. Dieser besteht aus Calciumoxalat und leuchtet aufgrund der doppelbrechenden Eigenschaft des Materials in polarisiertem Licht auf.
Sekretkammern und Kristallidioblasten im Spross
  • Bild 16: Querschnitt durch eine Sekretkammer in einem frischen Schnitt des Sprosses, es sind noch Reste des Inhalts als Öltröpfchen auf den umliegenden Zellen zu erkennen; Vergrößerung 200x, Stapel aus 17 Bildern.
  • Bild 17: Ein ähnlicher Querschnitt, diesmal gefärbt mit W3Asim II; Vergrößerung 100x, Stapel aus 14 Bildern. Die Kammer ist diesmal genau mittig getroffen und die schon im Makro in Bild 2 erkennbaren Vertiefungen finden hier ihre Erklärung. Bei Belastung reisst die Kammer hier auf uns setzt die enthaltenen ätherischen Öle frei.
  • Bild 18: Die selbe Aufnahme wir im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 19: Calciumoxalat-Kristallidioblasten unter der Epidermis in polarisiertem Licht, links eine der Sekretkammern; Vergrößerung 200x, Stapel aus 8 Bildern.
  • Bild 20: Die selbe Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch in Graustufen.

Das Blatt

Auch im Blatt zeigen sich schon beim Blick mit dem unbewaffneten Auge und besonders im Gegenlicht, viele helle Flecken, die auf Sekretkammern hinweisen.
Bild 21: Auch im Blatt von Meyers Zitrone sind in regelmäßigen Abständen Sekretkammern zu erkennen. Makroaufnahme im Gegenlicht.
Bild 21: Auch im Blatt von Meyers Zitrone sind in regelmäßigen Abständen Sekretkammern zu erkennen. Makroaufnahme im Gegenlicht.
Bild 22: Öffnung einer Sekretkammer bei 50facher Vergrößerung Bild 22: Öffnung einer Sekretkammer bei 50facher Vergrößerung
Auch ein einfaches mikro- skopisches Bild bei 50facher Vergrößerung im kombinier- ten Durch- und Auflicht hilft nicht wirklich weiter: es ist nur eine helle Stelle zu erkennen, die - ähnlich wie bei den Kammern im Spross - sicher zu einer "Sollbruch- stelle" am oberen Rand der Sekretkammer gehört. Also muss das Messer her! In den frischen und gefärbten Blattquerschnitten sind die lysigenen Ölkammern und ihre Lage im Blatt besser zu erkennen und natürlich gelingt uns damit auch ein allgemeiner Blick auf die Anaotmie des Blattes.
Anatomie des Blattes - Mittelrippe und Spreit
  • Bild 23: Ungefärbter Querschnitt durch die Mittelrippe des Blattes von Meyers Zitrone; Vergrößerung 100x, Stapel aus 33 Bildern. Auch hier fallen die Sekretkammern sofort ins Auge.
  • Bild 24: Ein ähnlicher Querschnitt, diesmal gefärbt mit W3Asim II. Die Vergrößerung liegt ebenfalls bei 100x und diesmal besteht der Stapel aus 14 Bildern.
  • Bild 25: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 26: Ausschnitt aus der Mittelrippe mit dem zentralen Leitbündel. Dieses ist von einem Sklerenchymring umgeben. Vergrößerung 200x, Stapel aus 8 Bildern. Die Färbung ist wieder W3Asim II.
  • Bild 27: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 28: Querschnitt durch die Blattspreite der ungefärbten, frischen Probe. Wir sehen ein bifaziales Laubblatt mit Palisadenparenchym, in dem die grünen Chloroplasten noch gut erhalten sind. Eines der Nebenleitbündel und eine der allgegenwärtigen Sekretkammern sind auch mit von der Partie. Vergrößerung 200x, Stapel aus 21 Bildern.
  • Bild 29: Ein ähnlicher Querschnitt, diesmal gefärbt mit W3Asim II. Die Vergrößerung liegt ebenfalls bei 200x und diesmal besteht der Stapel aus 22 Bildern. Die Chloroplasten sind nur noch zu erahnen, dafür treten unterhalb der Epidermis deutlich Kristallidioblasten hervor, die wie im Spross rhomboedrische Calciumoxalat-Kristalle enthalten.
  • Bild 30: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 31: Einer der Kristallidioblasten unetrhalb der Epidermis; Vergrößerung 400x, Stapel aus 6 Bildern.
  • Bild 32: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 33: Im polarisierten Licht sehen wir hier neben den Kristallen in den Kristallidioblasten auch die Zellwandvertärkungen in den Tracheiden eines längst angeschnittenen Nebenleitbündels aufleuchten. Vergrößerung 200x, Stapel aus 10 Bildern.
  • Bild 34: Die Selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, allerdings in Graustufen.
Neben den vielen und sehr großen lysigenen Sekretkammern, die bei einer Höhe von rund 170 µm einen Durchmesser von rund 260 µm erreichen und auch im Parenchym der Mittelrippe zu finden sind, finden wir auch auf der Blattober- und -unterseite Kristallidioblasten wie perlen auf einer Schnur. Ansonsten sehen wir den klassischen Aufbau eines bifazialen Laubblattes mit einem Palisadenparenchym an der Blattoberseite und einem Schwammparenchym an der Blattunterseite. Die gut ausgeprägte Cuticular dient dem Verdunst- ungsschutz und stellt eine Anpassung an trockene Standorte dar.
Eine Sekretkammer des Blattes im Detail
  • Bild 35: Querschnitt durch eine lysigene Sekretkammer in der Blattspreite eiens Blattes von Meyers Zitrone. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 400x, Stapel aus 17 Bildern.
  • Bild 36: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
Diesmal ist die Kammer nicht genau mittig getroffen, daher tritt die Sollbruchstelle oder Austrittsöffnung nicht ganz so deutlich hervor. An den Kammerrändern sind noch schön die Reste von Zellen zu erkennen, die das Lumen der Kammer ausgefüllt haben. Ein guter Hinweis auf die lysigene Entstehung - also durch Auflösung der Zellen am Ort der Sekretkammer.
Anatomie des Blattes - der Blattstiel
  • Bild 37: Flügel an dem zum Blatt hin liegenden Ende des Blattstiels, Querschnitt durch die frische, ungefärbte Probe. Vergrößerung 100x, Stapel aus 20 Bildern.
  • Bild 38: Ein ähnlicher Quewrschnitt wie im vorangegangenen Bild aus einem mit W3Asim II gefärbten Präparat; Vergrößerung 100x, Stapel aus 9 Bildern. Wir sehen alle Merkmale des Querschnitts durch den Blattspreit, inklusive Leitbündel und natürlich auch wieder Sekretkammern.
  • Bild 39: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
  • Bild 40: Im polarisierten Licht zeigen sich ebenfalls wieder Kristallidioblaste und auch die verholzten Zellen auis dem Xylem der Leitbündel leuchten auf. Vergrößerung 200x, Stapel aus 11 Bildern.
  • Bild 41: Die Selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, allerdings in Graustufen.
  • Bild 42: Das Leitbündel im Zentrum des Blattstiels gleicht dem der Mittelrippe. Allerdings sehen wir hier sklerifizierte Zellen im Markparenchym und dafür statt es Sklerenchymrings lediglich ein stabilisierendes Kollenchym um das Bündel.  Vergrößerung 100x, Stapel aus 18 Bildern. Die Färbung ist W3Asim II.
  • Bild 43: Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, jedoch mit Beschriftung.
Betrachtet man das Flügelchen am dem Blatt zugewandten Ende des Blattstiels im Querschnitt, findet man exakt den gleichen Aufbau wie in der Blattspreite. Auch das zentrale Leitbündel im Blattstiel gleicht dem in der Mittelrippe, es gibt jedoch sklerenchymatische Zellen im Markparenchym und statt eines Sklerenchymrings finden wir ein Kollenchym um das Phloem. Unnötig zu sagen, dass wir auch wieder Kristallidioblasten und Sekretkammern finden. Die folgende Makroaufnahme zeigt die Schnittführung und die gewohnten helleren Punkte, die auf die darunter liegenden Sekretkammern hinweisen.
Bild 44: Geflügelter Blattstiel am Blatt von Meyers Zitrone mit Schnittführung für die vorangegangenen Mikro-Aufnahmen.
Bild 44: Geflügelter Blattstiel am Blatt von Meyers Zitrone mit Schnittführung für die vorangegangenen Mikro-Aufnahmen.
Literatur
[1]  Anatomy of Seed Plants, 2nd Edition
      Katherine Esau, Wiley-India Reprint 2011.
      
[2]  Pflanzenanatomisches Praktikum I
      Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007.

[3]  Botanische Schnitte mit dem Zylindermikrotom
      Jörg Weiß, MBK 2011

[4]  Wacker für Alle
      W3Asim Färbungen von Rolf-Dieter Müller, MKB 2011

[5]  Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
      Jörg Weiß, MKB 2013
Bildquellen
  • Bild 1: Blütenstand von Citrus x meyeri
    Quelle: Wikipedia, 2013; User "Nadiatalent" (CC BY SA 3.0)
  • Bild 5: Blüten von Citrus x meyeri
    Quelle: Wikipedia, 2013, John Sullivan (Public Domain)
  • Bild 6: Frucht von Citrus x meyeri
    Quelle: Wikipedia, Debra Roby (CC BY 2.0)
  • Bild 7: Illustration zu Citrus limonum
    Zeichnung aus Köhler's Medizinalpflanzen (1870)
    von Hermann Adolf Köhler (1834 - 1879)
    biolib.de, Kurt Stüber
  • Alle anderen Aufnahmen vom Autor des Artikels
      
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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