Logo_MKB_2010.jpg
Jülich Optische und elektronische Geräte

Ehlert &  Partner
Handelsgesellschaft und  Fachbüro für Biologie

Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

120616 Banner Kranzt

Bernd-Blindow-Schule Bonn

Leica Microsystems

Carl Zeiss

Dörnberg V

Unser Domizil während des fünften Treffens auf dem Dörnberg Unser Domizil während des fünften Treffens auf dem Dörnberg
Helfensteine, vom 31.08. bis 03.09.2017

Mittlerweile schon fast traditionell laden Horst-Dieter Döricht und Wolfgang Grigoleit im August zum Mikroskopiker-Treffen an den Helfensteinen ein. Am letzten Augustwochenende war es also wieder so weit und über 20 Kolleginnen und Kollegen versammelten sich zum "Dörnberg V" im Tagungshaus der Gemeinschaft Lebensbogen an den Helfensteinen.
Dörnberg, das bedeutet fachlich hochklassige Vorträge in einer sehr angenehmen und legeren Atmosphäre unter Freunden und Kollegen. Und genau so war es auch diesmal wieder: die Organisatoren Horst-Dieter Döricht und Wolfgang Grigoleit hatten ein attraktives Programm aus vielen Gebieten der Mikroskopie zusammen gestellt und es bleib auch genug Zeit zum freien Mikroskopieren und dem Austausch mit den anderen Gästen.  
Wie imemr gabe es auch einen Gastvortrag: die Mineralogin Sabrina Schwinger hat im Rahmen Ihrer Doktorarbeit an der Ruhruniversität Bochum die Bildung von Meteoriten untersucht und dazu die ältesten für uns erreichbaren Festkörper des Universums betrachtet. Im anschließenden praktischen Teil konnten die Dünnschliffe der Meteoriten auch selbst mikroskopiert werden.
Alles in allem ein tolles Programm mit hervorragenden Referenten, das sofort die Vorfreunde auf das nächste Treffen im kommenden Jahr geweckt hat.
Strich_540_schmal.jpg

Vorträge und Aktionen

Strich_540_schmal.jpg

Das Leben im Wasser

Wolfgang Grigoleit an seinem Mikroskop Wolfgang Grigoleit an seinem Mikroskop
Wolfgang Grigoleit

Schon am Donenrstag Abend hatten wir Gelegen- heit, nach einer kleinen Einleitung die von Wolfgang Grigoleit mitgebrachten Was- serproben zu begutachten. Die stammten aus sechs ganz unterschiedlichen Bio- topen und erlaubten spannende Beobachtungen und Bestimmungsversuche.
Eine Zieralge (Closterium spec.) aus einer der vielen Proben
Eine Zieralge (Closterium spec.) aus einer der vielen Proben
Eine Schalenamöbe auf der Jagt
Eine Schalenamöbe auf der Jagt
Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Zwei Ciliaten in einer gemeinsamen Galerthülle, aufgenommen in verschiedenen Fokusebenen (200x)
  • Am zweiten Beobachtungstag hatten sich die Tiere getrennt ... (50x)
Strich_540_schmal.jpg

Ökologie der Wimpertiere der Hellenmaar bei Bornheim

Thilo Bauer trägt vor Thilo Bauer trägt vor
Dipl. Phys. Thilo Bauer (MKB)

Am Freitag Morgen gig es dann weiter mit Thilo Bauers Vortrag zu seiner Biotopuntersuchung am Hellenmaar bei Bornheim. Um in diesem Naturschutz- gebiet arbeiten zu können, ist eine entsprechende Erlaubnis erforderlich, die für 2 Jahre auf Basis einer entsprechenden Fragestellung erteilt wird und einen Abschlussbericht erforderlich macht. 
Das im vergangenen Jahr recht trockene Wetter hat das Hellenmaar stark eintrocknen lassen, aber auch in dem nunmehr nur noch sumpfigen Gebiet ganz ohne offenes Wasser konnten interessante Entdeckungen gemacht werden, die unser Referent vorgestellt hat.

Im anschließenden Workshop konnten gemeinsam Silberlinienpräparate von Ciliaten hergestellt werden. Dabei wird Silber über Belichtung aus einer wässerigen Lösung gefällt und lagert sich bevorzugt an den Ober- flächenstrukturen der zu beobachtenden Ciliaten an (Versilberung naxch Foissner). Somit werden Art und Anordnung ihrer Cilien sehr gut sichtbar - oft die Grundvoraussetzung für eine korrekte Bestimmung.
Impressionen vom Hellenmaar
  • Das Heelenmaar im Überblick
  • Kaum zu erkennen: ein Frosch
  • Bauchhärlinge als Beifang, hier gefärbt mit den Fluorochromen Hoechst 33342 (Ho342) + Acridinorange (AO)
  • Bei Spirostomum ambiguum werden die Cilien mit dem Fluorochrom DiOC6(3) hervorragend gefärbt
  • Versilberte Ciliaten nach Foissner
  • Ein versilbertes Parametium nach Foissner
Kurzbeschreibung der Versilberung nach Foissner
Kurzbeschreibung der Versilberung nach Foissner
Zum Herunterladen: der Foliensatz von Thilo Bauer
Strich_540_schmal.jpg

Papiermikroskopie

Rolf-Dieter Müller erklärt die Erstellung von Papierpräüaraten Rolf-Dieter Müller erklärt die Erstellung von Papierpräüaraten
Rolf-Dieter Müller (MKB)

Rolf-Dieter Müller gab uns einen Überblick über den Prozess der Papierher- stellung und die dazu verwendeten Rohstoffe und zeigte die mikroskopischen verfahren, die auch heute noch Grundlage der Quali- tätssicherung in den Papier- mühlen ist. Anhand ent- sprechender Literatur lassen sich so z.B. im Papierbrei oder auch dem Endprodukt die eingesetzten Pflanzenfasern bestimmen. Neben der Art und Zusammensetzung ist auch die Faserlänge und die Dichte ausschlaggebend für die Qualität eines Papiers.

Auch hier gab es wieder einen praktischen Teil, in dem selbst erstellte Aufschlüsse verschiedener Papiere (z.B. einfaches Zeitungspapier oder Toilettenpapier) gefärbt und zu Dauerpräparaten verarbeitet wurden.
Die Einlegepapiere aus den Objektträgerschachteln der Firma BMC eignen sich hingegen wegen ihrer geringen Dicke hervorragend für Totalpräparate, die sehr schön die Anordnung der Fasern in einem Papier zeigen.
Papier unter dem Mikroskop
  • Papierfasern mit Etzold FCA Färbung
  • Papierfasern mit Etzold FCA Färbung mit dem Bruckstück einer Tracee auf 8 Uhr
  • Papierfasern im Polarisationskontrast
  • Papierfasern im Polarisationskontrast
  • Einzelne Faser im Polarisationskontrast (Stapel aus 8 Einzelaufnahmen)
  • Papierfasern in W3Asim II Färbung
  • Papierfasern in W3Asim II Färbung
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
  • Papierfasern in W3Asim II Färbung
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch im Polarisationskontrast
Strich_540_schmal.jpg

Meteroitenbildung in unserem Sonnensystem

Die Referentin Frau Dr. Sabrina Schwinger Die Referentin Frau Dr. Sabrina Schwinger
Dr. Sabrina Schwinger (Uni Bochum)

Unsere Gastreferentin von der Ruhruniversität Bochum berichtete aus Ihrer Doktorarbeit über die Entstehung von Meteoriten in unserem Sonnensystem. Dabei stützt Sie sich auf die Untersuchung von CAIs - das sind Calcium-Aluminium-reiche Einschlüsse (aus dem Englischen: Ca-Al-rich Inclusions) von wenigen Mikrometern bis einigen Milimeter Größe, die in bestimmten Meteoriten, den sogenannten kohligen Chondriten, vorkommen.
Die Zusammensetzung und die im Dünnschliff erkennbaren Alterungsprozesse an den Korngrenzen lassen zusammen mit der Bestimmung der Konzentrationen der vorhandenen Elemente Rückschlüsse auf das Alter der gefundenen meteroriten und deren Entstehung zu.

Im zugehörigen praktischen Teil hatten wir Gelegenheit, die Originalpräparate mit extraterrestrischem Material z.B. vom Mond oder von Vesta zu betrachten und so die im Vortrag vorgestellten Vorgänge nachzuvollziehen.
Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch (Polarisationskontrast)
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Einige Aufnahmen von den zur Verfügung gestellten Präparaten ohne wissenschaftlichen Anspruch
  • Ein CAI bei gekreuzten Polfiltern
  • Etwas näher heran: ein CAI bei gekreuzten Polfiltern
Noch einige CAIs im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
  • Ein CAI (Calcium-Aluminium-rich Inclusion) im Polarisationskontrast
Strich_540_schmal.jpg

Wie funktioniert ein REM

Horst Dieter Döricht Horst Dieter Döricht
Horst-Dieter Döricht

Das Raster-Elektronen- mikroskop (REM) ist - ob- wohl in den Grundlagen bereits in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelt - noch immer ein Stück High Tech und beruht auf durchaus komplexen physikalischen Zusammen- hängen.
Ein solches Gerät steht auch im Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) in Kassel und kann dort von den Schülerinnen und Schülern für ihre Projekte genutzt werden. Dazu muss man natürlich wissen, wie das Gerät funktioniert. Das zu vermitteln, ist das Ziel des Vortrags von Horst-Dieter Döricht und er erreicht es mit Bravur ohne eine einzige Formel anzusprechen. 
Strich_540_schmal.jpg

Von der Probenahme zur Dokumentation- Einblicke in die Durchführung eines Planktonprojektes

Dr. Bettina Walter trägt vor Dr. Bettina Walter trägt vor
Dr. Bettina Walter

Im ersten Vortrag am Samstag ging es um die Planung und Durchführung eines Planktonprojektes mit Lehramtsstudenten und Schülern, das von der Probenahme bis zur Dokumentation der Funde alle relevanten Arbeits- schritte umfasst. Hier er- hielten wir von unserer Referentin einen spannen- den Einblick in die praktische Lehrerausbildung.
Strich_540_schmal.jpg

Gastrotrichen - Bauchhärlinge unter dem Mikroskop

Dr. Michael Müller trägt vor Dr. Michael Müller trägt vor
Dr. Michael Müller

Bauchhärlinge sind eine faszinierende Familie von Vielzellern, die in den unterschiedlichsten Bioto- pen gefunden werden und - wenn auch in der Regel als Einzelfunde - sehr häufig in den Tümpelproben der MKB Kollegen zu finden sind.
Unser Referent Michael Müller stellte uns die Anatomie und den Lebens- zyklus dieser Flaschentierchen (Gastrotricha aus dem Griechischen) vor, die mit Größen von ca. 60 bis 1500 µm sowohl im Süßwasser als auch in den Meeren zu finden. Es sind etwa 830 einzelne Arten in zwei Gruppen bekannt: die Macrodasyida leben marin und sind zweigeschlechtlich, die Chaetonotida kommen sowohl marin, als auch im Süßwasser bzw. terrestrisch vor. einige Arten dieser Grupep sind Zwitter.

In ihrem Erscheinungsbild ähneln Bauchhärlinge den Ciliaten mit einem im allgemeinen länglichen Körperbau mit einer artspezifisch unterschiedlich ausgeprägten Verdickung, die, ausgehend von Kopf, etwa auf halber Körperhöhe beginnt, und dem Tier so seine flaschenähnliche Form und seinen wissenschaftlichen Namen gibt. Charakteristisch ist das Paar von stachelförmigen Zehenfortsätzen am hinteren Körperende, welche mit ihren Klebedrüsen der Anhaftung an eine Unterlage dienen. Die flache Bauchseite ist dicht mit Cilien besetzt, mit denen sich die Tiere gleitend über den Untergrund bewegen können. Auch am Kopf befinden sich in der Regel vier Cilien-Büschel, die es dem Bauchhärling neben ihrer unterstützenden Funktion bei der Nahrungsaufnahme erlauben, für kurze Zeit frei im Wasser zu schwimmen. Die Körperoberfläche wird durch ein Synzytium, also der Verschmelzung vieler Zellen zu einer mehrkernigen „Großzelle“, und die davon abgeschiedene Kutikula gebildet. Die in Platten angeordnete, teilweise mit Stacheln und anderen Ausbuchtungen versehene Kutikula bietet Stabilität, schränkt die Bewegungsfreiheit aufgrund ihrer Fugen jedoch kaum ein und bedeckt, einzigartig im Tierreich – auch die Cilien. Die Form Cuticularschuppen ist außerdem ausschlaggebend für die genaue Bestimmung der Gastrotrichen.

Immer wieder auffällig sind die im Vergleich zum Körper sehr großen Eier, die die Tiere im Körper tragen. Sie können bis zu einem Drittel des Körpervolumens aus machen und werden nicht durch eine Ausscheidungsöffnung sondern durch Aufreißen des Körpers ins Freie entlassen. Dazu werden geschützte Orte aufgesucht, an denen sich dann oft mehrere Eier der gleichen Art finden. Der Riss verschließt sich nach der Eiablage wieder, sodass das Elterntier den Vorgang überlebt.
Besonders bei den kleineren Arten der Gastrotrichen ist das Verhältnis zwischen der Körpergröße und der Größe des Eis wirklich erstaunlich ...
Besonders bei den kleineren Arten der Gastrotrichen ist das Verhältnis zwischen der Körpergröße und der Größe des Eis wirklich erstaunlich ...
Von der Eiablage zum jungen Bauchhärling, Bildserie von Chaetonotus maximus dokumentiert von Dr. Michael Müller
  • Elterntier mit Ei
  • Die Eiablage ist erfolgt, die Anhänge am Ei dienen vermutlich dem Fraßschuitz und härten erst nach der Ablage aus.
  • Entwicklung des Embryos im Ei
  • Im Darm des Jungtiers liegen doppelbrechende Kristalle, vermutlich Proviant für die ersten Tage
  • Das Jungtier nach dem Schlupf, links unten die Eihülle
  • Das Jungtier nach dem Schlupf
Zum Lebenszyklus von Chaetonotus maximus gibt es auch einen interessanten Beitrag von Michael Mülle im Mikroskopie-Forum.
Strich_540_schmal.jpg

Haare

Carl Uwe Schmidt trägt vor Carl Uwe Schmidt trägt vor
Carl Uwe Schmidt

Carl Uwe Schmidt bot uns mit seinem Vortrag einen faszinierenden Einblick in die Entwicklung und die innere Struktur von Haaren. Besonders interessant waren hier die sehr detaillierten Bilder von Quer und Längsschnitten der Haarwurzeln wie auch einzelner Haare.

Das Haar selbst besteht dabei aus unterschiedlichen abgestorbenen Zellen, die von der Haarwurzel gebildet und und durch den Haarkanal aus der Haut geschoben werden. Wir haben ca. 200 Haare auf jedem Quadratzentimeter Kopfhaut, die täglich einen guten 0,3 Millimeter wachsen. Je nach Haarfaber und Haartyp sind die Haare unterschiedlich geformt und auch unterschiedlich dick.
Dabei sind unsere Haare grob in drei Schichten aufgebaut: Cuticula, Cortex und Medulla.
Die äußerste Schicht, Cuticula oder Schuppenschicht genannt, besteht aus flachen, übereinandergreifenden, verhornten, abgestorbenen Zellen, die ähnlich zur Haarspitze orientiert liegen, wie die Schuppen eines Tannenzapfen. Dabei liegen im Querschnitt meist sechs bis zehn solcher Zellen übereinander. Die Schuppenschicht zeigt den Gesundheitszustand des Haares an. Beim gesunden Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte, durchscheinende Oberfläche, bei altem, trockenem Haar liegen die Schuppen nicht mehr flach an und bilden so eine raue, stumpfe Oberfläche.
Der Cortex („Rinde“) – auch Faserschicht oder Faserstamm genannt – macht ca. 80 % des Haarquerschnitts aus. Er wird aus Faserbündeln gebildet, die aus einer großen Zahl feinster Keratinfasern, den Fibrillen, bestehen. Diese entstehen vermutlich dadurch, dass sich Cortexzellen aneinanderlagern. Die Verbindung zwischen benachbarten Zellen wird durch den Zellmembrankomplex hergestellt, den man sich als eine Art Kittsubstanz vorstellen kann. Die Reißfestigkeit und Elastizität des Haares sind auf diese Verkittung zurückzuführen.
In wenigen Fällen, und dann auch nur bei dicken Haaren, fällt eine starke Auflockerung der Faserstruktur im Zentrum des Haares auf. In seiner Längsrichtung zeigt sich eine kanalförmig verlaufende, je nach Haardurchmesser unterschiedlich breit auftretende und unregelmäßig angeordnete Masse. Die im Faserstamm sonst so geordnete Struktur fehlt hier. Teilweise sind Hohlräume zu erkennen. Diesen Bereich des Haares nennt man Markkanal oder einfach Mark (Medulla). 
Ein menschliches Baarthaar im mikroskopischen Bild
Menschliches Barthaar im Bereich der Haarwurzel (Längstschnitt), Schnittdicke ca. 5µm, Färbung Mallory 1900, Objektiv: N-Achroplan 20x. Aufnahme von Marion Schemann.
Menschliches Barthaar im Bereich der Haarwurzel (Längstschnitt), Schnittdicke ca. 5µm, Färbung Mallory 1900, Objektiv: N-Achroplan 20x. Aufnahme von Marion Schemann.
Strich_540_schmal.jpg

Die Wollemie - Interessantes zu einem lebenden Fossil

Jörg Weiß trägt vor Jörg Weiß trägt vor
Jörg Weiß (MKB)

Anfänglich eine Zufallsprobe auf der Suche nach Pflanzen mit einer eher altertüm- lichen Blattanatomie mit einem hohen Anteil an Transfusionstracheiden, hat die Wollemie unseren Referenten mit ihrer spannenden Entdeckungs- geschichte und vor allem mit dem Rätsel um die Zellwandverdickungen ihrer Siebelemente im Phloem schnell in ihren Bann gezogen.
Die Aufklärung dieses Phänomens zog sich über mehrere Monate hin, da Pflanzen unterschiedlicher Standorte und in unterschiedlichen Wachstums- phasen untersucht wurden, um z.B. eine krankhafte Veränderung auszuschließen.  
Dank des freundlichen Kontaktes zu Prof. Dr. Geoff Burrows von der School of Agricultural and Wine Sciences, Charles Sturt University konnte letztendlich sogar Material von einer australischen Wollemie aus Geoffs Vorgarten untersucht werden, das den Transport per Airmail gut überstanden hatte.

Die Wollemie (Wollemia nobilis) wurde erst 1994 im Wollemie National park in den Blauen Bergen bei Sydney entdeckt, wo etwa 140 Individuen in zwei immer noch geheim gehaltenen Canyons Millionen Jahre unverändert überlebt haben. Um den Schutz der Pflanze sicher zu stellen, wurden diese über Stecklinge und Samen vermehrt und sind heute im Pflanzenhandel für jedermann erhältlich.
Wollemia bildet eine monotypische Gattung in der Familie der Araukariengewächse, neben den beiden anderen Gattungen Araucaria und Agahtis. Entdeckt wurde sie von dem Park Ranger David Nobel, dem zu Ehren sie das Artepitheton "nobilis" trägt.

Die Verdickten Zellwände konnten letztendlich auch dank der Mitarbeit der Kollegen Dr. Detlef Kramer und Dr. Rainer Teubner (AKM/RMN Darmstadt) und Rolf-Dieter Müller (MKB) als Nacré-Wände identifiziert werden. Diese Form der Zellwand entsteht bei der Reifung (Differenzierung) der Siebelemente und wird bei vielen Pflanzen nach deren Vollendung wieder abgebaut. Bei einigen Arten bleiben sie jedoch bis zur Obliteration des Phloems erhalten.

Nach dem Abendessen konnten die Teilnehmer im traditionellen "Schnippelworkshop" noch eigene Dauerpräparate von den Proben der Wollemie aus Australien erstellen. Die Schnitte der Blätter und Sprosse in W3Asim II Färbung dürften hier bei uns eine echte Seltenheit sein.
Die Wollemie in Bildern
  • Eine der drei Wollemien im Botanischen Garten Bonn
  • Ein Zweig mit den typischen, nadelartigen Blättern
  • Der Autor bei der Probenahme im Gewöächshaus der TU Darmstadt
  • Mit Beginn der Wachstumsperiode löst sich Polar Cap an der Sprossspitze der Wollemie
  • Ein frischer Trieb
  • Blattquerschnitt von Wollemia nobilis (W3Asim II, 200x)
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Ein Leitbündel, die wie zugequollen wirkenden Siebelemente im Phloem sind gut zu erkennen (W3Asim II, 400x)
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Leitbündel eines ganz frischen Triebes, auch hier das gleiche Bild im Phloem (W3Asim II, 400x)
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Leitbündel aus einem frischen, ungefärbten Schnitt. Die perlmutartige Anmutung der Siebelemente hat zur Bezeichnung Nacréwand geführt.
  • Leitbündel eines jungen Blattes der australischen Probe, auch hier Nacréwände in den Siebelementen (Dujardin Grün, 400x)
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
  • Auch im Spross zeigen die Sieblemente die Nacréwände (Dujardin Grün, 1000x)
  • Die gleiche Aufnahme wie im Bild zuvor, jedoch mit Beschriftung
Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
  • Schneiden, Färben, Legen - der Schnippelworkshop
Zum Herunterladen: der Foliensatz von Jörg Weiß
Strich_540_schmal.jpg

Spaziergang am Herkules

Den Abschluss des Treffens nach dem Ausräumen des Vortragssaals am Sonntagvormittag bildete dann ein Spaziergang am Kasseler Herkules - bei bestem Wetter - mit einem Essen im nahe gelegenen Forsthaus - bei Regen. Und damit war das fünfte Dörnbergtreffen - leider - schon wieder vorbei.
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
  • Spaziergang am Herkules
Strich_540_schmal.jpg

Impressionen vom fünften Treffen auf dem Dörnberg

  • 2017 08 31 002
  • 2017 08 31 003
  • 2017 08 31 005
  • 2017 08 31 006
  • 2017 08 31 007
  • 2017 08 31 009
  • 2017 08 31 010
  • 2017 08 31 011
  • 2017 08 31 012
  • 2017 08 31 015
  • 2017 08 31 016
  • 2017 08 31 017
  • 2017 08 31 018
  • 2017 08 31 022
  • 2017 09 01 005
  • 2017 09 01 006
  • 2017 09 02 001
  • 2017 09 02 004
  • 2017 09 02 008
  • 2017 09 02 011
  • 2017 09 02 012
  • 2017 09 02 015
  • 2017 09 02 016
  • 2017 09 02 018
  • 2017 09 02 019
  • 2017 09 02 023
  • 2017 09 02 026
  • 2017 09 02 028
  • 2017 09 02 029
  • 2017 09 02 034
  • 2017 09 02 037
  • 2017 09 02 038
  • 2017 09 02 039
  • 2017 09 02 042
  • 2017 09 02 056
  • 2017 09 02 064
  • 2017 09 02 067
  • 2017 09 02 070
  • 2017 09 03 003
  • DSC05715
  • DSC05717
  • DSC05728
  • DSC05732
  • DSC05735
  • DSC05739
  • DSC05746
  • DSC05751
  • DSC05752
  • DSC05784
  • DSC05798
  • DSC05802
  • DSC05804
  • DSC05805
  • DSC05808
  • DSC05810
  • DSC05811
  • DSC05812
  • DSC05815
  • DSC05816
  • IMG 9601
  • IMG 9602
  • IMG 9613
  • IMG 9617
  • IMG 9629
  • IMG 9636
  • IMG 9649
  • IMG 9656
  • DSC05819
  • IMG 9650
  • DSC05858
  • DSC05861
Strich_540_schmal.jpg

Dank

Wir danken den beiden Organisatoren Horst-Dieter Döricht und Wolfgang Grigoleit, den Referenten sowie dem Team des Zentrum Helfensteine für das gelungene Treffen mit perfekten Rahmenbedingungen, interessanten Vorträgen, Exkursionen und Workshops.
Auch im nächsten Jahr wird es ein Treffen auf dem Dörnberg geben, auf das wir uns schon jetzt freuen.

Literatur und Links

[ 1]   HDDs Mikrowelten
         Die Webseite von Horst-Dieter Döricht

[ 2]   Mikroskopfreunde-Nordhessen
         Die Webseite der Mikroskopfreunde-Nordhessen von Wolfgang Grigoleit

[ 3]   Lebensbogen - Gemeinschaft an den Helfensteinen
         Die Webseite unserer Unterkunft

[ 4]   Naturpark Habichtswald
         Offizielle Webseite des Naturparks Habichtswald

[ 5]   Arbeitsanleitung Wacker (W3A) Färbung und W3Asim II Färbung
         Färbeanleitungen auf der Downloadseite des MKB
      
[ 6]   Schneiden mit dem Handzylindermikrotom
         Artikel zum Handzylindermikrotom auf unserer Webseite

[ 7]   Schneiden mit dem Haga Kastenmikrotom
         Artikel zum Kastenmikrotom auf unserer Webseite

[ 8]
   Pflanzenanatomisches Praktikum I
         Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007.

[ 9]   Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
         Jörg Weiß, MKB 2013

[10]  Die Wollemie und eine offene Frage
         Jörg Weiß, MKB 2016

[11]  The Wollemie Pine
        James Woodford, 2000
        Die Geschichte der Entdeckung der Wollemie  

Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Dipl. Phys. Thilo Bode
Horst Dieter Döricht
Joachim Hoehland
Dr. Michael Müller
Rolf-Dieter Müller
Jörg Weiß
Dr. Horst Wörmann
Weitere Autoren siehe Bildunterschriften
Strich_540_schmal.jpg

Bild des Monats

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
Zum Artikel
Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
Zum Artikel
Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
Zum Artikel
März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
Zum Artikel
Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
Zum Artikel
Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
Zum Artikel
November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
Zum Artikel
Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
Zum Artikel
September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
Zum Artikel
August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
Zum Artikel
Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
Zum Artikel
Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
Zum Artikel
November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
Zum Artikel
Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
Zum Artikel
September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
Zum Artikel
Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
Zum Artikel
April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
Zum Artikel
März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
Zum Artikel
Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
Zum Artikel
Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
Zum Artikel
Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
Zum Artikel
November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
Zum Artikel
September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
Zum Artikel
Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
Zum Artikel
März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
Zum Artikel
Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
Zum Artikel
Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
Zum Artikel
Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
Zum Artikel
November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
Zum Artikel
Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
Zum Artikel
September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
Zum Artikel
August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
Zum Artikel
Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
Zum Artikel
Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
Zum Artikel
April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
Zum Artikel
März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
Zum Artikel
November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
Zum Artikel
September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
Zum Artikel
August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
Zum Artikel
Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
Zum Artikel
März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
Zum Artikel
Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
Zum Artikel
Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
Zum Artikel
November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
Zum Artikel
Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
Zum Artikel
August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
Zum Artikel
Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
Zum Artikel
Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
Zum Artikel
Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
Zum Artikel
Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
Zum Artikel
April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
Zum Artikel
März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
Zum Artikel
Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
Zum Artikel
Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
Zum Artikel
Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
Zum Artikel
November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
Zum Artikel