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Bexbacher Mikroskopietage

Wolfgang Kurtz und Thilo Bauer im Gespräch Wolfgang Kurtz und Thilo Bauer im Gespräch
Bexbach, vom 02. bis 04.09.2022

Nachdem im Frühjahr absehbar war, dass das bekannte Dörnberg-Treffen wegen Problemen mit den geplanten Räumlichkeiten ausfallen muss, ist Wolf- gang Kurtz in die Bresche gesprungen und hat die Mikroskopietage Bexbach organisiert. Diesmal hat es uns also in den Westen der Republik verschlagen: Bexbach liegt im Saarland, etwa 30 km von Saarbrücken entfernt. Unser Hotel war das Haus Krone, das uns den Seminarsaal, Vollverpflegung und Unterkunft geboten hat. Wir waren also bestens versorgt. Nach der Anreise am Freitag Vormittag und der etwas ausgiebigeren Begrüßung nach teils längerer Zeit wurde aufgebaut: wie bei solchen Treffen gewohnt, hatte jeder Teilnehmer ausreichend Platz an seinem Arbeitstisch und auch die notwendige Verkabelung war schnell hergestellt.
So viel Aufbauen und Begrüßen macht hungrig, daher sah sich einer der nahe gelegenen Dönerläden dem plötzlichen Überfall einer größeren Rotte Mikroskopiker ausgesetzt, welcher durch schnell zusammengestellte Tische vor dem Restaurant elegant abgefangen wurde. So gestärkt, ging es zurück zum Hotel und das Treffen konnte mit den ersten Workshops beginnen.

Inhalt

Tag 1: Freitag

Nach der Begrüssung durch unseren Gastgeber und Organisator Wolfgang Kurtz, die auch einen kurzen Abriss der Geschichte des Saarlands und des Ortes Bexbach umfasste, konnten die Teilnehmer zwischen zwei angebotenen Workshops wählen. Für die Pflanzenfreunde bot Jörg Weiß das bekannte Praxisformat "Schneiden, Färben, Legen" zur Erstellung botanischer Dauerpräparate an, während die Wasserfreunde in von Gerd Schmahls mitgebrachten Wasserproben tümpeln konnten.
Schneiden, Färben, Legen - mit Jörg Weiß
Neben verschiedenen Proben aus Wolfgangs Garten standen auch fertige Schnitte von Bodo Braunstorfinger zur Verfügung. Weiterhin hatte Maria Beier Spross und Blätter verschiedener Pelargonien mitgebracht, sodass die 4 Schnibbler aus einer großen Vielfalt angebotener Pflanzen wählen konnten. Mit den teils mitgebrachten, teils vom Referenten zur verfügung gestellten Utensilien und Chemikalien wurden die Proben auf dem Zylindermikrotom mit Einmalklingen im SHK Halter geschnitten und nach Fixierung in AFE mit W3Asim I von Rolf-Dieter Müller oder Etzold FCA gefärbt. Das Vorgehen ist bekannt: nach anschließendem Spülen mit Aqua dest. und Entwässern mit Isopropanol 99,8% wurde in Euparal eingedeckt.
Dabei stand der Referent bei Fragen gerne hilfreich zur Seite, sodass jeder Teilnehmer am Ende seine eigenen Präparate auf die Wärmebank legen konnte. Maria wollte unbedingt die Drüsenhaare der mitgebrachten Geranien abbilden, was ein etwas anderes Vorgehen notwendig machte. Da die Entwässerung mit Isopropanol die Sekretblasen der Haare regelmäßig platzen lässt, hat sie Ihre Schnitte nach dem Spülen gleich im Wasser eingedeckt und fotografiert.
Auch ein kleines Missgeschick soll nicht verschwiegen werden: leider (oder Gott sei dank?) hat Jörg beim Versuch, AFE zur Fixierung nach zu gießen, das Fläschchen mit dem Etzold FCA erwischt. Da die Färbung auch in der AFE Umgebung sehr hartnäckig war, blieb nur der Weg nach vorne: Es gibt in der anschließenden Bilderstrecke also zwei Färbungen zu sehen.
Wer eine genauere Beschreibung zur Arbeitsweise bei der Erstellung Botanischer Dauerpräparate wünscht, wird hier auf unserer Webseite fündig.
Die Vier vom Präparationsteam
  • Impression Schneiden, Färben, Legen
  • Impression Schneiden, Färben, Legen
  • Impression Schneiden, Färben, Legen
  • Impression Schneiden, Färben, Legen
  • Impression Schneiden, Färben, Legen
  • Ein Sprossstück auf dem Handzylindermikrotom. Darauf der SHK Klingenhalter mit einer Einmalklinge.
  • Die Fotos der Drüsenhaare entstehen
Die hier gezeigten Aufnahmen sind direkt in Bexbach auf dem Leitz SM Stativ mit NexYZ Adapter und einem Mobiltelefon entstanden. Es sind Einzel- aufnahmen mit der systembedingter Vignettierung ohne weitere Nach- bearbeitung, sie zeigen also schön, was mit dem Handy an einem einfachen Mikroskop möglich ist. Da die meisten modernen Handys mehrere Kameras haben und diese automatisch wechseln: hier ist eine Kamera-App nützlich, bei der man das gewünschte Kameraobjektiv fest vorgeben kann.
Wer mehr zur Anatomie der unten gezeigten Raspelblättrigen Pelargonie lesen möchte, wird hier fündig.
Bilder von den Schnitten
  • Blattspreite von Pelargonium radens, Färbung W3Asim I
  • Blattspreite von Pelargonium radens, Färbung W3Asim I
  • Blattspreite von Pelargonium radens, Färbung W3Asim I
  • Blattstiel von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Blattstiel von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Blattstiel von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Blattstiel von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Spross von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Spross von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Spross von Pelargonium radens, Färbung Etzold FCA
  • Spross von Pelargonium radens, Färbung W3Asim I
  • Auf diesem schönen alten Leitz SM sind die Aufnahmen entstanden.
Marias Bilder von den Drüsenhaaren
  • Makro von Blatt der Raspelblättricgen Pelargonie
  • Makro von Blatt der Raspelblättricgen Pelargonie
  • Makro von Blatt der Raspelblättricgen Pelargonie, hier sind die Haken- und Drüsenhaare gut zu erklennen
  • Drüsenhaare der Pfefferminzpelargonie (Pelargonium tomentosum)
  • Drüsenhaare der Pfefferminzpelargonie (Pelargonium tomentosum)
  • Drüsenhaare der Pfefferminzpelargonie (Pelargonium tomentosum)
  • Drüsenhaare der Pfefferminzpelargonie (Pelargonium tomentosum)
  • Drüsenhaare der Pfefferminzpelargonie (Pelargonium tomentosum)
Tümpeln in mitgebrachten Proben - mit Gerd Schmahl & Paramecien Bestimmungsübung - mit Thilau Bauer
Der weitaus größere Teil der Kolleginnen und Kollegen versammelte sich jedoch um Gerd Schmahls Proben aus verschiedenen Kleingewässern in und um den Tharandter Wald, die von weiteren Proben von Wolfgang und Thilo ergänzt wurden. Bei der fröhlichen Jagt wurden die verschiedensten mikroskopischen  Wasserbewohner entdeckt: von Ciliaten über Diatomeen bis hin zu Grünalgen war alles dabei.
Dabei ist es immer wieder spannen zu sehen, welche unterschiedlich Lebensgemeinschaften die Proben aus verschiedenen Biotopen enthalten. Was nicht zuletzt auch die Schnippler dazu brachte, nach der Präparation der Pflanzen einen Blick in den einen oder anderen Probentropfen zu werfen.
Neben der Untersuchung der Proben bot Thilo Bauer noch eine Bestimmungsübung für Paramecien an. Dazu hatte er vier Kulturen mitgebracht, die je eine bestimmte Art der "Pantoffeltierchen" enthielten. Anhand eines ausgeteilten Bestimmungsschlüssels konnten diese dann von den Teilnehmern bestimmt werden. natürlich waren die Proben nummeriert und die jeweilige Art nicht bekannt: ein bisschen Anreiz muss ja sein.
Faszinierend dabei, wie es Thilo immer wieder schaffte, auf seiner "Fangstation" mit der Mikropipette  jeweils nur ein oder zwei Exemplare aus der Probe zu fischen und auf den Objektträger der Teilnehmer zu tropfen.
Die Tümpler
  • Spannende Wasserproben
  • Tümpler bei der Arbeit
  • Tümpler bei der Arbeit
  • Tümpler bei der Arbeit
  • Der Bestimmungsschlüssel wird erläutert ...
  • Aber jeder nur ein winziges Pantoffeltier!
  • Aber jeder nur ein winziges Pantoffeltier!
  • Aber jeder nur ein winziges Pantoffeltier!
  • Bestimmungsarbeit und Diskussion
  • Bestimmungsarbeit und Diskussion
  • Bestimmungsarbeit und Diskussion
Was es so zu sehen gab
  • Parametium caudatum im Polarisationskontrast
  • Parametium aurelia, bestimmt nach Thilos' Schlüssel. Unbearbeitete Einzelaufnahme auf dem Leitz SM
  • Parametium busaria, einfach grün :), bestimmt nach Thilos' Schlüssel. Unbearbeitete Einzelaufnahme auf dem Leitz SM
Wie auf dem Treffen angekündigt: hier der von Thilo Bauer zusammengestellte kleine Bestimmungsschlüssel zur "Parameciumjagt" zum Herunterladen (pdf, 420 KB):

Bestimmungsschlüssel von Paramecium
Bärtierchen - mit Gerd Schmahl
Den Abschluss des offiziellen Programms bildete dann Gerd Schmahls Vortrag zum Thema Bärtierchen. Bärtierchen (Tardigrada, auch Wasserbären) bilden einen faszinierender Stamm innerhalb der Ecdysozoa. Die meist weniger als einen Millimeter großen achtbeinigen Tiere erinnern durch ihr Aussehen und ihre tapsig wirkende Fortbewegungsweise etwas an Bären, was zu ihrer Bezeichnung im deutschen Sprachraum führte. Man findet sie in den verschiedensten Lebensräumen wie z.B. in Moosen aber auch im Sand im Spülsaum der Meere und Seen. Wer mehr über diese äusserst interessanten kleinen Wesen wissen möchte, wir in Martin Machs sehr gut gemachten Bärtierchenjournal fündig. Der Besuch der Seite ist hiermit wärmstens empfohlen.
Ziel von Gerds Vortrag war aber nicht nur die Vorstellung der kleinen Gesellen sondern auch eine praktische Anleitung zum Auffinden der selben zur anschließenden Betrachtung unter dem Mikroskop. Dazu nimmt man - gerne auch trockenes - Moos in ausreichender Menge und legt es in Mineralwasser (kein destilliertes Wasser oder Leitungswasser!) und presst dieses nach einiger Zeit aus. Eventuell vorhandene Dauerstadien werden so wieder aktiv und können mit abgefischt werden. Durch Absetzen oder Filtern in einem kleinen Planktonsieb wird die Probe aufkonzentriert und die Tierchen können in einem Tropfen auf den Objektträger gebracht und beobachtet werden.
Bei einer weiteren Methode nimmt man ein kleines Mooskissen z.B. von einer Kalksandmauer und legt es mit der grünen Seite nach unten in eine mit ein wenig Wasser (wie oben) befüllten Petrieschale. Hier sammeln sich die "Bären" nach einiger Zeit im Wasser unterhalb des Mooses und können dort recht einfach zur Beobachtung abpippetiert werden.
Leider haben mich keine Aufnahmen von Bärtierchen aus Bexbach erreicht, daher hier einige alte Aufnahmen von mir zur Veranschaulichung, ergänzt von zwei hervorragenden Aufnahmen unseres Kollegen Frank Fox.
Bärtierchen
  • Ein Bärtierchen in Aktion
  • Ein Bärtierchen in Aktion
  • Ein Bärtierchen in Aktion
  • Ein Bärtierchen in Aktion
  • Bärtierchen von unserem Kollegen Frank Fox (CC BY-SA 3.5 de)
  • Bärtierchen von unserem Kollegen Frank Fox (CC BY-SA 3.5 de)
Noch ehe man sich's versieht, ist das Programm des ersten Tages vorbei! Den Abend konnten wir dann dank des noch guten Wetters im Garten des Haus Krone verbringen, wo manche noch bis spät bei einem Glas Rotwein geplauscht haben.
Leckeres Essen, kühles Bier und guter Wein!
Leckeres Essen, kühles Bier und guter Wein!

Tag 2: Samstag

Der zweite Tag startete nach einem guten Frühstück mit einem abwechslungsreichen Programm. Am Vormittag gab es Vorträge aus der Welt der Paramecien von Thilo Bauer und von Pilzen, Moosen und Mikroskopen von Arnold Büscheln und nach der Mittagspause ging es weiter mit Makroskopischer Gesteinsbestimmung von Olaf Medenbach und Nachhilfe in Geologie von Wolfgang Kurz. Den anschließenden Abend haben wir dann im Seminarraum verbracht.
Neues aus der Welt der Paramecien - mit Thilo Bauer
Begonnen hatte es als reines Hobbyprojekt an der Hellenmaar bei Bornheim aber zwischenzeitlich konnten Thilo und seine Mitstreiter mehrere Paramecienarten neu entdecken bzw. neu beschreiben. Die dazu notwendigen Verfahren reichen heute weit über die Lichtmikroskopie heraus und enden letztendlich bei der Sequenzierung von Genabschnitten zur exakten Bestimmung der Funde. Dabei ist aber noch immer eine gute Beobachtungsgabe am Mikropskop und ein Händchen für die Vermehrung und Kultivierung der Funde notwendig und wer sagt denn, dass man zumindest die Vorbereitung für die Sequenzierung nicht auch im heimischen Labor vornehmen kann?
In seinem Vortrag nahm uns Thilo Bauer mit auf die spannende Reise von der Sichtung einiger "seltsamer" Paramecien, die von Größe und Gestalt nicht so ganz zu den Vorliegenden Beschreibungen passen wollten bis zur wissenschaftlich korrekten Beschreibung wiederentdeckter und neuer Arten.
Eindrücke von Thilos Vortrag
  • Impressionen von Thilos Vortrag
  • Impressionen von Thilos Vortrag
  • Impressionen von Thilos Vortrag
  • Impressionen von Thilos Vortrag
  • Impressionen von Thilos Vortrag
Pilze, Moose und Mikroskope - mit Arnold Büschlen
Mit dem zweiten Vortrag des Tages entführte uns Arnold Büschlen in die Welt mikroskopisch kleiner Pilze und ihrer Wirte: Moose. Der sehr interessante Vortrag zeigte verschiedene Pilzarten auf dem jeweiligen Wirt und unter dem Mikroskop.
Arnold war so nett, uns seinen Foliensatz zum Download zu überlassen, viel Spaß beim Nachlesen des Vortrags mit seinen fantastischen Aufnahmen!

Arnolds Vortrag zum Herunterladen (Powerpoint .pptx, 188 MB):

Pilze, Moose und Mikroskope
Eindrücke von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
  • Impressionen von Arnolds Vortrag
Makroskopische Mineral- und Gesteinsbestimmung - mit Olaf Medenbach
Nach dem Mittagessen wurde es dann steinig: Olaf Medenbach führte mit seinem Vortrag zur Makroskopische Mineral- und Gesteinsbestimmung in den Mineralogischen teil des Treffens ein.
Ein Stein ist ein Stein, oder? Nein, da gibt es schon Unterschiede, die bei Sandsteinen und Basalt gleich ins Auge fallen, manchmal aber durchaus etwas subtiler sind. Olafs Ausführungen zeigten, wie man mit recht einfachen Mitteln wie z.B. der Schätzung des Anteils an hellen und dunklen Kristallen im Gestein schon recht weit kommen kann, wenn man denn genauer wissen will, was man vor sich hat. Aber auch da gibt es versteckte Fallen: so lassen dunkle Kristalle, die hinter helleren, durchscheinenden Kristallen liegen, das Gestein oft dunkler erscheinen, als es tatsächlich ist.

Auch Olaf hat seinen Foliensatz zum Nachlesen zur Verfügung gestellt (Powerpoint .ppt, 21 MB):

Makroskopische Bestimmung von Gesteinen
Eindrücke von Olafs Vortrag
  • Impressionen vom Vortrag
  • Impressionen vom Vortrag
  • Impressionen vom Vortrag
Nachhilfe in Geologie mit praktischen Übungen - mit Wolfgang Kurtz
Und dann musste erst mal geschleppt werden. Für Wolfgangs Nachhilfe in Geologie wurden zwei Klassensätze mit unterschiedlichen Gesteinen hereingetragen. Diese waren fein säuberlich in nummerierten Körbchen einsortiert und wurden während Wolfgangs Vortrag Stück für Stück ausgegeben und wieder eingesammelt. "Die sind abgezählt! Bitte wieder in die richtigen Körbchen zurücklegen!" - man merkt gleich: Wolfgang war vor der Pensionierung Lehrer. Und damit konnten wir alle einen didaktisch gut gemachten Spaziergang durch die unterschiedlichen Gesteinsarten genießen, denen wir mit der Lupe und teils mit fachkundiger Hilfe Olafs auf den Pelz bzw. auf die Kristalle rückten.
Ich habe alles zwei mal durchsucht: leider waren wir so begeistert bei der Sache, dass niemand daran gedacht hat, diesen sehr lebendigen Workshop fotografisch fest zu halten. Daher diesmal leider ohne Bilder.
Ueberblick Gesteine von Wolfgang
Ueberblick Gesteine von Wolfgang
Ein denkwürdiger Abend
Nach dem Abendessen ging es dann wieder in den Seminarsaal: es regnete und die anderen Räumlichkeiten des Hotels waren durch eine Hochzeit und zwei weitere kleinere Gesellschaften mehr als ausgelastet. Aber das machte nichts: schnell fanden sich alle, unterstützt von so manch sehr gutem Rotwein, an einem Tisch zusammen und es wurde gefachsimpelt und diskutiert - und gesungen.
Wir durften eine den meisten sicher unbekannte Seite von Gerd kennen lernen, der nicht nur Mikroskopiker sondern auch Liedermacher ist. Ein rundum gelungener Abend! Danke an GErd und Thilo für Musik und Gesang und an Olaf für den besten der drei verkosteten Primitivos.
Wein und Gesang
  • Nicht nur Wein ...
  • ... sondern auch Kultur.
  • Impressionen von einem denkwürdigen Abend
  • Impressionen von einem denkwürdigen Abend
  • Impressionen von einem denkwürdigen Abend
  • Impressionen von einem denkwürdigen Abend

Tag 3: Sonntag

Kaum angefangen, schon wieder vorbei! Die Bexbacher Mikroskopietage vergingen wie im Flug. Aber halt: am Sonnatgvormittag standen noch zwei hochkarätige Vorträge auf dem Programm: es ging um die Herstellung von Dünnschliffen in einem Vortrag von Wolfgang Kurtz und zum Abschluss um die Mikroskopische Bestimmung von Gesteinen, wieder von Olaf Medenbach.
DIY - Herstellung von Gesteinsdünnschliffen - mit Wolfgang Kurtz und Gerd Schmahl
Gesteinsdünnschliffe selbst machen? Sägen? Abschleifen? Eindecken? Ja, das geht auch ohne teuere professionelle Hardware. Wolfgang zeigte in seinem Vortrag, worauf man bei der Anschaffung entsprechender Gerätschaften achten muss und was im Selbstbau gelingt. Aber immer schön auf die Finger aufpassen!
Eindrücke von Wolfgangs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Wolfgangs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Wolfgangs zweitem Vortrag
Mikroskopische Mineral- und Gesteinsbestimmung - mit Olaf Medenbach
Hatten wir uns gestern mit der makroskopischen Bestimmung von Gesteinen beschäftigt, ging es heute ans Eingemachte: die mikroskopische Bestimmung von Mineralen und Gesteinen im zweiten Vortrag von Olaf Medenbach. Voraussetzung für diese Disziplin ist das Vorliegen der Probe als Gesteinsdünnschliff - am besten in allen drei Raumrichtungen. Weiterhin braucht es wie immer Wissen und Erfahrung, zwei Semester Mineralogie, ein gutes Buch und ein paar Diagramme und Tabellen. Für einen ersten Einblick reicht aber auch Olafs engagierter Vortrag. :)
Ok, es war nicht nur der Vortrag sondern auch eine Live-Vorführung der Arbeitsschritte mit verschiedenen Dünnschliffen am Mikroskop. Und wer Olaf einmal zugehört hat, der weiß: er lebt und atmet sein Fach und kann es wunderbar unterhaltsam und gemeinverständlich darstellen.

Der zweite Vortrag von Olaf kann hier ebenfalls wieder zum Nachlesen herunter geladen werden (Powerpoint .ppt, 28 MB):

Mikroskopische Bestimmung von Mineralen und Gesteinen
Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Eindrücke von Olafs zweitem Vortrag
  • Ein Dünnschliff im Polarisationskontrast bei gekreuzten Polfiltern
  • Ein Achsenbild zur näheren Bestimmung eines Minerals
  • Ein Achsenbild zur näheren Bestimmung eines Minerals
  • Die Bibel der mikroskopischen Gesteinsbestimmung
  • Die Diagramme zeigen, dass mit dem Buch gearbeitet wird ...
  • Die Diagramme zeigen, dass mit dem Buch gearbeitet wird ...
  • Ohne die Farbtafel nach Michel-Lévy geht nix

Impressionen

Und da waren sie auch schon wieder vorbei, die drei Tage des Treffens das neben den vielen Vorträgen und Workshops auch noch genug Zeit für eigene Aktivitäten und Fachsimpeleien gelassen hat. Noch schnell eingepackt und verabschiedet und schon waren alle wieder unterwegs nach Hause. Nebenbei sind noch einige weitere Bilder entstanden, die ich hier zum Abschluss gerne zeigen möchte, um die gute Stimmung des Treffens wieder zu geben. Und sicherlich interessiert den einen oder die andere auch, was so an Hardware auf den Tischen stand. Daher zum Abschluss noch zwei Fotostrecken zu diesen Themen.
Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Impressionen vom Treffen
  • Dieses arme kleine Schweinderl erlitt am Ende des Treffens ein böses Schicksal: es hatte die Spenden für Wolfgangs Auslagen 'gefressen' und musste sie wieder hergeben. Wolfgang bedankt sich ganz herzlich.
Auf die Tische geschaut - Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
  • Mikroskope der Teilnehmer
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Dank
Wir danken Wolfgang Kurtz für die perfekte Organisation des gelungenen Treffens, den Referenten für die vielen spannenden Vorträge und Workshops und nicht zuletzt der Crew des Hotels Haus Krone in Bexbach für die sehr angenehme Unterbringung und das gute Essen.
Ich denke, ich bin nicht der einzige, der im stillen hofft, dass die Ersten Bexbacher Mikroskopietage nicht die letzten gewesen sind.
Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Maria Beier
Frank Fox
Joachim Höhland
Olaf Medenbach
Gerd Schmahl
Peter Voigt
Jörg Weiß

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Bild des Monats

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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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