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Das erste Dörnberg-Treffen

Aufstieg auf die Helfensteine bei bestem Wetter
Helfensteine, vom 06. bis 09.09.2013

In diesem Herbst hatte das Organisationsteam Horst Dieter Döricht und Wolfgang Grigoleit, seit dem Sommer erweitert um Heike Buch- mann, wieder zum Mikro- skopie-Treffen nach Kassel geladen. Wegen einer Jubiläumsfeier konnten wir diesmal nicht wie im letzten Jahr im Meissnerhaus auf dem Hohen Meissner unter kommen und so fand das Treffen im Zentrum-Helfensteine am Dörnberg nahe dem namensgebenden Naturdenkmal statt.
Das Zentrum Helfensteine liegt in den Gebäuden der ehemaligen Landes- jugendherberge Hessen und bietet sehr gut ausgestattete Seminarräume und bequeme Zimmer. Mit dem Restaurant Café Eden war aber auch für unser leibliches Wohl bestens gesorgt. Hier schon einmal herzlichen Dank an den Betreiber Herrn Reinhart und das freundliche Team vom Eden. Insgesamt also ideale Bedingungen für ein gelungenes Wochenende am Mikroskop und in der freien Natur des Naturparks Habichtswald.

Inhalt

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Ankunft

Hier waren wir untergebracht: im Erdgeschoss befand sich unser Seminarraum und darüber die Unterkünfte
Ab Freitag Mittag war es so weit: nach mehr oder weniger langer Fahrt trafen die ersten Kolleginnen und Kollegen im Naturpark Habichtswald ein, nur um das Organisationsteam schon bei den Aufbauar- beiten im Seminarraum vorzufinden. Schnell waren die gemütlichen Zimmer bezogen und der eigene Arbeitstisch belegt. Danach ging es zu unserem ersten Mittagessen ins Restaurant Café Eden, wo wir bei allerbestem Wetter auf der Sonnenterrasse sitzend schon einen Blick auf den Helfenstein werfen konnten.
Neben diversen Methoden zum Abhalten der reichlich vorhandenen gelb-schwarzen Mitesser (Vespula spec.) wurden natürlich auch erste mikroskopische Fragestellungen diskutiert und Pläne für die kommenden Tage geschmiedet.  
Es geht los!
  • Lageplan des Helfenstein-Zentrums
  • Es ist drin, was drauf steht ... :-)
  • Vorbereitungen und Aufbau
  • Der Bedarf für das Wochenende professionell verpackt
  • Der Bedarf für das Wochenende professionell verpackt
  • Lampen warten auf den Einsatz
  • Die Kommandozentrale ;-)
  • Letzte Tests
  • Das Restaurant Café Eden mit seiner schönen Sonnenterrasse
  • Fachsimpeln und Planen beim gemeinsamen Mittagessen
  • Fachsimpeln und Planen beim gemeinsamen Mittagessen
  • Fachsimpeln und Planen beim gemeinsamen Mittagessen
  • Fachsimpeln und Planen beim gemeinsamen Mittagessen
  • Fachsimpeln und Planen beim gemeinsamen Mittagessen
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Zu den Helfensteinen!

Auf dem Helfenstein
Der Helfenstein ist eine etwa 510 Meter hohe Felsforma- tion im nördlichen Vorfeld des Dörnbergs. Wie dieser gehört er zum „Habichts- wälder Basaltbergland“. Den Hauptbestandteil des Dörn- bergmassivs bilden vor allem Muschelkalke. Diese sind teilweise noch überdeckt von tertiären Tonen, Sanden und Quarziten. Die heutige Mittelgebirgslandschaft ent- stand vor allem durch basaltische Eruptionen in der Tertiärzeit, die den  tiefer liegenden Bund- sandstein durchbrachen.
Die auf dem Gipfel des Helfensteins sichtbaren 3 Gruppen von Säulenbasalten wurden im Laufe der Zeit durch Erosion frei gelegt. Es handelt sich um die Reste von Aufstiegskanälen, von denen einige im umgebenden Tuff stecken geblieben sein mögen, ohne die Oberfläche zu erreichen.
Die so entstandene markante Kuppe war in keltischer Zeit ein Naturheiligtum und stand in enger Verbindung zu einer großen keltischen Siedlung auf dem Gipfel des Dörnbergs, die in den letzten Jahren von Archäologen der Universität Mainz ausgegraben und kartografiert wurde.
Zum Zeitpunkt unseres Besuches war der Gipfel Kulisse für eine Filmproduktion, so dass wir zumindest die massive süd-östliche Kuppe nicht betreten konnten. Die beiden nordwestlich gelegenen Basaltgruppen auf dem Gipfel haben wir uns jedoch angesehen und so das schöne Wetter am Freitag Nachmittag genutzt.
Spaziergang auf den Helfenstein
  • Der Helfenstein von Nordwesten aus gesehen.
  • Horst-Dieter Döricht gibt einige Erläuterungen zur Geologie und der Geschichte des Helfensteins
  • Grandiose Aussicht
  • Grandiose Aussicht
  • Blick durch die typischen Basaltfelsen, die aus kleinen Säulen zusammengesetzt sind, was auf eine vergleichsweise schnelle Abkühlung der Basaltmagma zurückzuführen ist.
  • Impressionen vom Helfenstein
  • Impressionen vom Helfenstein
  • Impressionen vom Helfenstein
  • Probenahme: Rolf-Dieter Müller sammelt Flechten für seine Sublimations-Experimente.
  • Auf dem Helfenstein
  • Auf dem Helfenstein
  • Abstieg
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Botanische Schnitte

Schneiden, Färben, Legen
Nach dem kleinen Ausflug auf den Helfenstein wieder zurück im Seminarraum, konnten wir feststellen, dass zwischenzeitlich fast alle erwarteten Kolleginnen und Kollegen eingetroffen waren. Getrennt durch das Abend- essen standen nun die ersten mikroskopische Work- shops auf dem Programm: Schneiden, Färben, Legen oder die Erstellung Botanischer Dauerpräparate aus frischem Probematerial.
Verarbeitet wurde unter anderem der Gemeine Dost, das auch als Oreganum bekannte Gewürz (Origanum vulgare), von dem es in einem kleinen Kräuterbeet vor dem Seminargebäude reichlich gab. Die Präparation fand in kleinen Gruppen rund um Rolf-Dieter Müller und Jörg Weiß statt und wie bei diesen Workshops üblich konnte am Ende jeder Teilnehmer mehrere selbst erstellte Präparate auf der Heizplatte zum Trocknen ablegen.
Schneiden, Färben, Legen ;-)
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Jeder färbt seine Schnitte selbst
  • Alles was man braucht ist schnell zur Hand
  • Neben dem Handzylindermikrotom waren auch zwei Haga Kastenmikrotome im Einatz
  • Neben dem Handzylindermikrotom waren auch zwei Haga Kastenmikrotome im Einatz
  • Mit einem guten Roten geht am Abend alles leichter
Nun aber zum Dost
Der Gemeine Dost (Origanum vulgare) ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die auch als Oregano, Dorst, Echter Dost, Wohlgemut oder Wilder Majoran bekannt ist. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet.
Beim Oregano handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 70 cm erreicht. Charakteristisch ist ihr ausgeprägter herb aromatischer Duft und Geschmack. Aus einem oft etwas holzigen Rhizom treibt der aufrecht wachsende, vierkantige und von Grund an gabelig verzweigte Stängel, der am Grunde dunkel violett gefärbt ist. Er weist, ebenso wie die oft rötlich überlaufenen Zweige, eine leichte Behaarung auf.  Die bis zu 45 mm langen Laubblätter stehen gegenständig am Spross und der ebenfalls leicht behaarte Blattrand ist gladrandig bis leicht gesägt.
Die weiß bis blass rosa gefärbten Blüten sind fünfzählig und stehen in end- und seitenständigen Scheinrispen. Die Blütezeit reicht von Juli bis September.
Origanum vulgare in einer Illustration aus 'Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz', Gera 1885, von Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé. Zur Verfügung gestellt von Kurt Stüber (www.biolib.de) unter GFDL.
Origanum vulgare in einer Illustration aus 'Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz', Gera 1885, von Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé. Zur Verfügung gestellt von Kurt Stüber (www.biolib.de) unter GFDL.
Die frischen Stücke vom Gemeinen Dost wurden auf dem Handzylindermikrotom mit Einmalklingen im SHK Halter oder auf dem Haga Kastenmikrotom geschnitten und anschließend für ca. 20 Minuten in AFE fixiert. Nach dem Spülen in Ethanol 70% und der Überführung in destilliertes Wasser konnte gefärbt werden. Dabei kam diesmal die W3A Dreifachfärbung nach Robin Wacker oder die darauf aufbauenende Simultanfärbung W3Asim II von Rolf-Dieter Müller zum Einsatz.
Nach dem Wässern und Überführen in reines Isopropanol wurden die gefärbten Schnitte dann in Euparal eingedeckt. Die so erstellten Präparate können nach ca. einer Woche Trockenzeit beschriftet und in den üblichen Aufbe- wahrungskästen senkrecht gelagert werden.
Anleitungen zu Schnitt und Färbungen können im Downloadbereich unserer Webseite heruntergeladen werden.
Der Gemeine Dost makroskopisch und mikroskopisch
  • Blätter an einem Seitenzweig von Origanum vulgare
  • Blütenknospen im Blütenstand, der aus mehreren, kugeligen Scheinrispen besteht
  • Querschnitt am Fuß eines etwa 70 cm hohen Sprosses in der Übersicht, Färbung W3A, Vergrößerung 50x.
  • Etwas näher heran: hier wird der Aufbau des Sprosses erkennbar. Färbung W3A, Vergrößerung 100x.
  • Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, hier mit Beschriftung und Maßstab.
  • Ein Blick auf das Markparenchym und das primäre Xylem, das am oberen Bildrand ind Metaxylem über geht. Zwischen den Tracheiden und dem Xylemparenchym liegen einreihige Markstrahlen. Färbung W3A, Vergrößerung 200x.
  • Zwischen dem Xylem und dem Phloem liegt das Cambium, nach außen folgt ein Rindenparenchym, das von einer mit einer Cuticula überzogenen Epidermis abgeschlossen wird. In den vier 'Ecken' des Sprosses findet sich ein stabilisierendes Kantenkollenchym, wovon hier eines zu sehen ist. Färbung W3A, Vergrößerung 200x.
  • Annähernd quadratischer Querschnitt am Fuß eines etwa 20 cm hohen Sprosses in der Übersicht. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 50x.
  • Etwas näher heran: hier wird der Aufbau des Sprosses erkennbar. Schön ist auch eines der mehrzelligen Haare zu sehen. Färbung W3Asim II, Vergrößerung 100x.
  • Die selbe Aufnahme wie im vorangegangenen Bild, hier mit Beschriftung und Maßstab.
  • Ein Auschnitt mit Xylem, Cambium und Phloem, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x.
  • Der ungefärbte und unfixierte Querschnitt des kleinen Sprosses in polarisiertem Licht, die Bildbreite beträgt 1,3 mm. Aufnahme von Joachim Schwanbeck mit einem PlanApo 10x am Zeiss Standard WL.
Die Legende zu den beschrifteten Mikroaufnahmen kann hier auf unserer Web- seite eingesehen und im Downloadbereich auch herunter geladen werden.
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Auf dem Alpenpfad

Wandern auf dem Alpenpfad
Zwischen dem Dörnberg, den Helfensteinen und der Zierenberger Kuppe er- streckt sich ein Kalkma- gerrasen-Plateau, auf dem sich auch einer der ältesten Segelflugplätze Deutsch- lands befindet. Der Mu- schelkalk erlaubt auf dem Plateau und dessen Flanken ein Biotop mit einer ganz speziellen Flora, wie sie sich sonst z.B. in den Alpen findet. So kommen dort mehrere Arten Orchideen und Enziane vor.
Diese sehr schöne und so weit nördlich gelegen seltene Landschaft lässt sich über den rund 5 km langen Alpenpfad erwandern (ok, es war eher ein Spaziergang ...), was wir am Samstag Morgen denn auch unternommen haben. Neben den botanischen Besonderheiten, die nun im Herbst teils gar nicht mehr zu entdecken waren, bietet der Pfad immer wieder sehr schöne Ausblicke in die umliegenden Täler und auf die dort liegenden Dörfer. Alles in allem ein lehrreicher und schöner Kontrast zu den Workshops am Mikroskop in unserem Seminarraum.
Impressionen vom Alpenpfad
  • Die kleine Wandertruppe vor dem Start
  • Zunächst geht es über den Kalkmagerrasen auf dem Hochplateau
  • Eine Blüte der Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) am Wegesrand
  • Der offizielle Startpunkt des Alpenpfads
  • Wacholderbeeren
  • Ein nettes Plätzchen im Wald
  • Ausblick
  • Alte Buchen
  • Typische Pflanzengesellschaft
  • Blick durch ein Blatt des Echten Johanniskrauts (Hypericum perforatum), dabei sind die hellen und dunklen Öldrüsen gut zu sehen
  • Eine Galle der Schlafapfel-Gallwespe (Diplolepsis rosae) an einer wilden Rose
  • Eifriges Fotografieren
  • Auf dem Weg
  • Leuchtendes Rot!
  • Der Blütenstand der Golddistel (Carlina vulgaris) ist auch abgeblüht noch sehr schön
  • Blick auf den Ziernberg
  • Blüte des Mittleren Wegerichs (Plantago media)
  • Blick auf die Helfensteine
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Diatomeenlagerstätten und gediegen Eisen

Wieder von unserer Wanderung auf dem Alpenpfad zurück erwarteten uns zwei schöne Vorträge.
Zunächst berichtete Wolfgang Kurtz in einem Bildvortrag über seinen Urlaub in Dänemark, wo er mit seiner Frau auch die weltbekannten (und zum UNESCO Naturerbe vorgeschlagenen) fossilen Diatomeenlagerstätten auf den Inseln Mors und Fur besucht und entsprechende Proben genommen hat. Wolfgang hatte für alle Interessenten Probenpäckchen vorbereitet, die beispielsweise diatomeenhaltigen grauen Zementstein sowie gelbes und schwarzes Mollerpulver enthielten. Dafür hier noch einmal herzlichen Dank!
Im Anschluss daran wurde es geologisch: Olaf Medenbach berichtete von einer der ganz seltenen Fundorte gediegenen Eisens, dem Kasseler Bühl, keine drei Kilometer von unserer Unterkunft an den Helfensteinen entfernt. Olaf hatte seinerzeit seine Diplomarbeit über diese Lagerstätten geschrieben und dann den Samstag Morgen dazu genutzt, den Bühl auch einmal live zu erleben. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen.
Anpoliertes Handstück mit gediegenem Eisen in einer Basaltmatrix
Elementares (gediegenes) Eisen ist auf der Erde nicht beständig, da es durch die oxidierende Atmosphäre zu "Rost" auf- oxidiert wird. In ganz, ganz seltenen Fällen wurde trotzdem gediege- nes Eisen in terrestrischen Gesteinen gefunden.
Neben den Plateaubasal- ten auf der grönländi- schen Insel Disko ist der Bühl bei Kassel das wichtigste dieser Vorkommen. Zwischen 1907 und 1915 fand man in den untersten Teufen dieses Basalt-Steinbruchs zahlreiche Eisenknollen deren größte etwa die Ausmaße eines kleinen Brotlaibs hatte. Der Steinbruch wurde 1928 aufgelassen und ist heute ein reizvoller Badesee.
Mineralogische Untersuchungen zeigten, dass das Eisen des Bühls durch einen natürlichen Hochofenprozeß entstanden ist. Der ca. 1250°C heiße Basalt hat bei seinem Aufstieg Braunkohlenflöze durchschlagen und dabei Teile mitgerissen. In diesen Braunkohlen gab es Siderit- Konkretionen (Siderit ist Eisenkarbonat, FeCO3), die beim Verbrennen der Kohle in der heißen Schmelze zu Eisen reduziert wurden. In den dabei entstandenen schwammartigen Eisenmassen bildeten sich auch Eisen-Titan-Oxide, wie der seltene Ulvit (Fe2TiO4). Dessen Zerfallserscheinungen zu Ilmenit (FeTiO3), gediegen Eisen und Sauerstoff beweisen, dass in dem Basalt ähnliche Bedingungen herrschten wie bei der Bildung der Mondbasalte, in denen diese Reaktion erstmals beobachtet wurde.
Bilder von den Vorträgen
  • Wolfgang Kurtz bei seinem Vortrag zu den Dänischen Diatomeenlagerstätten auf Mors und Fur
  • Probematerialien von den Fundorten auf beiden Inseln
  • Ein aufmerksamer Zuhörer
  • Olaf Medenbach erläutert die geologischen Schichtungen im Großraum Kassel
  • Blick über den Bühl bei Kassel
  • Basaltsäulen am Rand des schönen Badesees, der heute an der Stelle des aufgelassenen ehemaligen Steinbruchs liegt
  • Dünnschliffbild des normalen Basalts mit parallenen und gekreuzten Polarisatoren, Länge des zentralen klaren Feldspatkristalls ca. 1mm
  • Noch einmal die Knolle von gediegen Eisen im Basalt, Bildbreite 10 cm
  • Anschliff des gediegenen Eisens im senkrechten Auflicht. Eisen reinweiß, Silikate dunkelgrau, Magnetit hellgrau, Ulvit braun. Bildbreite 3mm
  • Ulvit mit Zerfall in Ilmenit, gediegen Eisen und Sauerstoff bei sehr geringen Sauerstoff-Partialdrucken. Fe = gediegen Eisen, Mt1 = primärer Magnetit, Mt2 = sekundärer, aus Eisen entstandener Magnetit, Il = primärer Ilmenit. der noch erhaltene Ulvit ist braun; die Zerfallsprodukte Ilmenit und Eisen bilden ein schwammiges Gefüge und zeichnen den ehemaligen idiomorphen Kristall nach. So etwas nennt man eine Pseudomorphose.
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Foraminiferen im Streupräparat

Eberhard Raap zeigte die Erstellung einfacher Foraminiferen-Streupräparate
Nach der verdienten Mit- tagspause stand der nächs- te Workshop auf dem Programm: Eberhard Raap demonstrierte anhand einiger mitgebrachter bereits aufbe- reiteter Foraminiferen-Pro- ben die Erstellung eines einfachen Streupräparates. Dabei kamen einige von ihm entwickelte Hilfen aus ein- fachen Materialien zum Einsatz, die die Arbeit beträchtlich erleichterten. Im Anschluss an die Demonstration der Arbeitsschritte konnte jeder der Teilnehmer diese unter Anleitung selbst nachvollziehen und so vier eigene Streupräparate erstellen, die anschließend auf den vorhandenen Heizplatten zum Trocknen gelegt wurden.
Der Schellack-Kleber und das Einschlussmittel Malinol wurden dabei von Eberhard gestellt, genau wie eine ausführliche Anleitung, die auch im Downloadbereich herunter geladen werden kann.
Die Teilnehmer bei der Erstellung der Präparate
  • Eberhard Raap bei der Vortsellung einer einfachen Methode zur Erstellung von Foraminiferen-Streupräparaten
  • Unter Eberhards fachkundiger Anleitung gelingt die Präparation!
  • Unter Eberhards fachkundiger Anleitung gelingt die Präparation!
  • Unter Eberhards fachkundiger Anleitung gelingt die Präparation!
  • Beratung
  • Unter Eberhards fachkundiger Anleitung gelingt die Präparation!
  • Auch im Saal kümmert sich Eberhard um alle, die nicht weiter kommen.
  • Unter Eberhards fachkundiger Anleitung gelingt die Präparation!
  • Die Arbeitsmaterialien: auf dem Tisch sind die notwendigen Reagenzien, eine Objektträgerschablone und eine Streumaste sowie die Heizplatte - gebaut aus einem alten Bügeleisen versammelt. Und das Probematerial darf natürlich auch nicht fehlen.
  • Der mit Schellack-Lösung vorbereitete Objektträger kommt in die Schablone und wird mit der Maske abgedeckt. Anschließend wird er mit nicht zu viel Probematerial bestreut. Der Runde Ausschnitt in der Maske sorgt dabei dafür, dass das Streugut punktgenau in der Mitte des Objektträgers landet.
  • Nach Erwärmen und Abschütteln wird Malinol aufgetropft und mit einem Deckglas abgedeckt.
  • Dann geht es auf die Heizplatte zum Trocknen.
Die Anleitungen des Referenten können im Downloadbereich unserer Webseite herunter geladen werden.
Und die Ergebnisse
  • Übersicht eines Foraminiferen-Streupräparates von der Rügener Kreide, Vergrößerung 50x.  Stapel aus 14 Einzelbildern.
  • Zwei Foraminiferen aus der Rügener Kreide im Detail, Vergrößerung 200x. Die 'Schnecke' unten links hat eine Länge von ca. 135 mm. Stapel aus 37 Einzelbildern.
  • Übersicht eines Foraminiferen-Streupräparates aus dem Süd-Chinesischen Meer, Vergrößerung 50x. Neben Foraminiferen finden sich z.B. auch Kokoliten und Schwammnadeln. Stapel aus 18 Einzelbildern.
  • Zwei Kokoliten aus dem Süd-Chinesischen Meer. Vergrößerung 200x. Die größte Kugel hat einen Durchmesser von ca. 200µm, die kleinste misst etwa 80 µm. Stapel aus 83 Einzelbildern.
  • Eine Foraminifere (links) und eine tetraederförmige Schwammnadel (rechts) aus dem Süd-Chinesischen Meer. Vergrößerung 200x, die Länge eiens Stachels der Schwammnadel beträgt ca. 135 µm.  Stapel aus 57 Einzelbildern.
  • Ein buntes Gemisch aus der Probe vom Süd-Chinesischen Meer, Vergrößerung 200x.  Stapel aus 45 Einzelbildern.
  • Eine Foraminifere aus einer Probe aus der Zulu-See. Vergrößerung 200x, das Gebilde ist ca. 188 µm lang. Stapel aus 26 Einzelbildern.
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Gut ausgeleuchtet

Gut ausgeleuchtet! Die Teilnehmer experimentieren mit Lampe und Diffusor.
Auch für den Samstag Abend gab es das passende Thema: unter dem Motto "Gut ausgeleuchtet" zeigten Heike Buchmann und Horst-Dieter Döricht eine Reihe ihrer Kniffe bei der korrekten Ausleuchtung von Auflicht-Präparaten wie z.B. Insekten. Beispiele der damit erzielbaren Ergebnisse - natürlich mit einer gehörigen Portion Nachbearbeitung der manchmal aus Einzelbildern in dreistelliger Anzahl gestapelten Aufnahmen - gibt es auf der von den Beiden betriebenen Webseite Linsenbeute und auch in der Galerie Insekten und Spinnentiere hier auf der Webseite.
Die Auswirkung unterschiedlicher Lampenstellungen im Zusammenwirken mit einem einfachen, von jedem selbst zurecht geschnittenen Diffusor aus einem Einwegbecher konnte dabei von allen Teilnehmern unter dem eigenen Mikroskop anhand einer Moosprobe nachvollzogen werden. Wir hoffen natürlich, dass es auf dem Dörnberg-Treffen im kommenden Jahr eine Fortsetzung gibt, die uns allen den höheren Weihen der Bildbearbeitung näher bringt.
Während dieses Workshops erhielten wir Besuch von unserem Gastgeber mit zweien seiner Kinder, die sich - gut begleitet von den jeweiligen Besitzern - sehr interessiert mit den verschiedenen Präparaten und Mikroskopen an den einzelnen Arbeitsplätzen beschäftigten. Wir haben uns über den Besuch sehr gefreut und hoffen, ein wenig von unserer Faszination für die Welt des Kleinen weiter gegeben zu haben.
Beleuchtungsexperimente ...
  • Experimente mit der Beleuchtung von dreidimensionalen Objekten im Auflicht. Stimmungsvoll in Szene gesetzt von Heike Buchmann.
  • Experimente mit der Beleuchtung von dreidimensionalen Objekten im Auflicht. Stimmungsvoll in Szene gesetzt von Heike Buchmann.
  • Experimente mit der Beleuchtung von dreidimensionalen Objekten im Auflicht. Stimmungsvoll in Szene gesetzt von Heike Buchmann.
  • Experimente mit der Beleuchtung von dreidimensionalen Objekten im Auflicht. Stimmungsvoll in Szene gesetzt von Heike Buchmann.
  • Experimente mit der Beleuchtung von dreidimensionalen Objekten im Auflicht. Stimmungsvoll in Szene gesetzt von Heike Buchmann.
  • Unsere Gäste mit drin.
  • Erläuterungen zu einem Präparat.
  • Das Interesse ist geweckt!
... und was dabei heraus kommt
  • Hornfliegen leben in Sträuchern und Hecken an den Rändern von Acker- und Wiesenflächen. Sie kommen recht häufig vor und werden ca. 4 bis 7 mm groß. 
Hornfliegen tummeln sich gerne auf Schafgarben oder Bärlauchblüten. Sie leben von April bis September und legen zwischen 40 und 50 Eier, aus denen nach 20 Tagen Larven schlüpfen, die sich, wenn sie ausgewachsen sind, verpuppen. Sie erblicken dann nach 27-37 Tagen als voll ausgebildete Fliege das Licht der Welt. Hornfliegen legen ihre Eier häufig in Schneckenhäuser, wo die geschlüpften Larven als Parasiten den Schnecken das Leben schwer machen.
  • Ein Flügel der Hornfliege
  • Kopf mit Maßstab
  • Die Unterseite des Kopfes mit den Mundwerkzeugen
  • Trickreich: so werden die Insekten in Szene gesetzt. Die hier gezeigten Aufnahmen sind allerdings nicht während des Treffens entstanden; dafür wären die notwendigen Serienaufnahmen und vor allem die sorgfältige Nachbearbeitung auch zu aufwändig.
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Was es sonst noch so gab

Neben den "offiziellen" Themen in Workshops und Vorträgen gab es an den einzelnen Tischen immer wieder interessante Dinge zu sehen und zu diskutieren. So zeigte Rolf-Dieter Müller zum Beispiel sein Sublimations-Verfahren mit selbstgebautem Heizelement anhand von Proben der Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria parietina) und auch die von Eberhard Raab mitgebrachten Wasserproben mit Zieralgen und Diatomeen fanden regen Zuspruch.
Ebenfalls von Eberhard Raab gab es ein fertig vorbereitetes Präparat einer Schraubenalge (Sirogyra spec), gefärbt mit Anilinblau und Erythrosin. Die Probe befand sich bereits in Malinol und musste von den Interessenten nur noch eingedeckt werden. Und zu guter Letzt noch ein ganz besonderer Schatz: ein fantastisches Diatomeen-Legepräparat mit 72 Formen, selbst gelegt auch von Eberhard.
Dazu die folgenden Galerien mit Bildern der Präparate, die teils während des Treffens oder aber erst danach zu hause entstanden sind.
Sublimate von der Gelbflechte
  • Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria parietina)
  • Rolf-Dieter Müller bei der Präparation
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte im polarisierten Durchlicht. Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 10x/0.32, Bildbreite ca. 1300 µm.
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte im polarisierten Durchlicht. Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 4x/0,16, Bildbreite ca. 3240 µm.
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte im polarisierten Durchlicht. Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 4x/0,16, Bildbreite ca. 3240 µm.
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte im polarisierten Durchlicht. Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 10x/0.32, Bildbreite ca. 1050 µm.
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte in der Auflicht-Fluoreszenz (Anregung Blauviolett UG51, Sperrfilter Orange LP520). Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 10x/0.32, Bildbreite ca. 1050 µm.
  • Sublimat der Gewöhnlichen Gelbflechte in der Auflicht-Fluoreszenz (Anregung Blauviolett UG51, Sperrfilter Orange LP520) mit zusetzlichem polarisierten Durchlicht. Aufnahme Joachim Schwanbeck, PlanApo 10x/0.32, Bildbreite ca. 1050 µm.
Die Schraubenalge frisch und gefärbt
  • Eine Schraubenalge (Spirogyra spec.) im Frischpräparat
  • Hier eine Zigote der Schraubenalge
  • Hier nun ein Dauerpräparat einer Schraubenalge (Spirogyra spec.), gefärbt mit Anilinblau (Chloroplast grünblau) und Erythrosin (Pyrenoide rotviolett). Vergrößerung 100x.
  • Das gleiche Präparat in einer etwas höheren Vergrößerung von 200x.
  • Die Alge aus der Nähe bei einer Vergrößerung von 400x.
  • Hier noch einige Bilder von Horst-Dieter Döricht, zunächst in der Übersicht ...
  • ... und nun mit einem 100x Plan und Öl-Immersion, also bei 1000-facher Vergrößerung.
  • ... und nun mit einem 100x Plan und Öl-Immersion, also bei 1000-facher Vergrößerung.
Die Zieralge Micrasterias
  • Micrasterias spec., Aufnahme von Horst Wörmann. Die Probe stammt vom Pillersee (Österreich) und wurde von Eberhard Raap zur Verfügung gestellt.
  • Micrasterias spec. im DIK, Aufnahme von Horst Wörmann.
  • Micrasterias spec., Aufnahme von Horst Wörmann.
  • Micrasterias spec., Primärfluoreszenz bei 470nm Anregung, Aufnahme von Horst Wörmann.
  • Micrasterias spec., Sekundärfluoreszenz nach Färbung mit Acridinorange, Aufnahme von Horst Wörmann.
Diatomeen-Kreispräparat
Kunstformen der Natur: Kreispräparat mit 72 Formen in Omaru vorkommender fossiler Diatomeen. Gelegt von Eberhard Raap.
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In geselliger Runde

Natürlich wurde auf dem Dörneberg nicht nur in Workshops gearbeitet und Vorträgen gelauscht. Auch die Geselligkeit und der freundschaftliche Austausch untereinander kamen zu ihrem Recht. Selbstverständlich, dass auch dabei fotografiert wurde und eine Auswahl der Bilder hier nicht fehlen darf. 
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Unser Gastgeber stellt sich vor: Hr. Reinhart vom Zentrum Helfensteine
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
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  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mikroskopiker unter sich ... ;-)
  • Mit Herrn Reinhart auf den Helfensteinen
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Dank

Wir danken dem Organisationsteam Heike Buchmann, Horst-Dieter Döricht und Wolfgang Grigoleit sowie allen Vortragenden für das sehr schöne und thematisch breit angelegte Wochenende im Naturparkzentrum Helfensteine. Insbesondere auch dank Horst-Dieters hervorragenden Beziehungen zum Wettergott konnten wir nicht nur die bestens ausgestatteten Räumlichkeiten des Zentrums zum Mikroskopieren nutzen, sondern auch die besondere Landschaft des Naturparks Habichtswald auf unseren kleinen Exkursionen genießen.
Keiner der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der nicht im kommenden Jahr gerne wieder kommen würde, um im Helfenstein-Zentrum eine Fortsetzung dieses sehr schönen, aber leider viel zu kurzen Wochenendes zu erleben.       

Literatur und Links

[ 1]   HDDs Mikrowelten
       Die Webseite von Horst-Dieter Döricht

[ 2]   Mikroskopfreunde-Nordhessen
         Die Webseite der Mikroskopfreunde-Nordhessen von Wolfgang Grigoleit

[ 3]   Helfenstein-Zentrum
         Die Webseite unserer Unterkunft

[ 4]   Naturpark Habichtswald
         Offizielle Webseite des Naturparks Habichtswald

[ 5]
   Arbeitsanleitung Wacker (W3A) Färbung und W3Asim II Färbung
        Färbeanleitungen auf der Downloadseite des MKB
      
[ 6]   Schneiden mit dem Handzylindermikrotom
        Artikel zum Handzylindermikrotom auf unserer Webseite

[ 7]   Schneiden mit dem Haga Kastenmikrotom
        Artikel zum Kastenmikrotom auf unserer Webseite

[ 8]
   Pflanzenanatomisches Praktikum I
        Braune, Leman, Taubert, Spektrum 2007.

[ 9]   Tabelle der Abkürzungen zur Pflanzenanatomie
        Jörg Weiß, MKB 2013

[10]  Lege- und Streupräparate mit Schellack-Klebegrund
        Anleitung von Eberhard Raap auf der Downloadseite des MKB

[11]  Sammeln und Präparieren von Diatomeen
        Anleitung von Eberhard Raap auf der Downloadseite des MKB

[12]  Foraminiferen - Ein Katalog typischer Formen
        W. Rönnfeld, im Eigenverlag, 2008.
        wilfried.roennfeld(at)uni-tübingen.de

[13]  Micrasterias - die kleinen Sterne
        Teil 1: Taxonomie und Mitochondrien.
        Wolfgang Bettighofer, Mikrokosmos 97 (2008) S. 298-303

[14]  Micrasterias - die kleinen Sterne
        Teil 2: Dictyosomen.
        Wolfgang Bettighofer, Mikrokosmos 97 (2008) S. 355-360
Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Heike Buchmann
Horst-Dieter Döricht
Olaf Medenbach
Rolf-Dieter Müller
Joachim Schwanbeck
Jörg Weiß
Horst Wörmann
Strich_540_schmal.jpg

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August 2019
Hinterleib einer Büschelmückenlarve (Chaoborus sp.) von Frank Fox
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Juli 2019
Die Diatomee Diploneis notabilis von Päule Heck
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Juni 2019
Die Zieralge Micrasterias denticulata von Jörg Weiß
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Mai 2019
Die Grünalge Scenedesmus quadricauda von Frank Fox
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April 2019
Blütenstand einer Schneeheide (Erica carnea) im Detail von Horst-Dieter Döricht
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März 2019
Sprossquerschnitt vom Beifußblättrigen Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) in Kernschwarz/Solidgrün-Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Februar 2019
Sandkörner und Schwammnadeln aus einem Elefantenohrschwamm im polarisierten Licht von Jörg Weiß
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Januar 2019
Blattstiel des Roten Eukalyptus (Eucalyptus camaldulensis) von Jörg Weiß
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Dezember 2018
Ein blaues Trompetentierchen (Stentor coeruleus) von Frank Fox
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November 2018
Leere Anthere des Beifußblättrige Traubenkrauts (Ambrosia artemisiifolia) von Maria Beier
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Oktober 2018
Ein Katzenfloh (Ctenocephalides felis) im Fluoreszenzkontrast von Frank Fox
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September 2018
Sternhaare auf der Blattunterseite einer Deutzie (Deutzia spec.) im Durchlicht von Dr. Horst Wörmann
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August 2018
Die Europäische Schwarze Witwe (Latrodectus tredecimguttatus). Von Horst Dieter Döricht.
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Juni 2018
Hypocotyl der Welwitschie (Wewitschia mirabilis, Jungpflanze). Von Jörg Weiß.
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Mai 2018
Autofluoreszenz beim Spross der Stechpalme (Ilex aquifolium).Von Rolf-Dieter Müller.
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April 2018
Eine Gruppe Glockentierchen der Art Carchesium polypinum mit Fluoreszenzbeleuchtung, Fokus auf das Zellinnere. Von Thilo Bauer.
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März 2018
Radiolarie in Rheinbergbeleuchtung von Frank Fox
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Februar 2018
Querschnitt durch den Spross des Roten Hartriegels (Cornus sanguinea) in W3Asim II Färbung von Jörg Weiß
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Januar 2018
Schuppenhaar der Silber-Ölweide (Elaeagnus commutata) im Hellfeld von Jörg Weiß
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Dezember 2017
Stempel, Narbe und Staubblätter des Hibiskus im UV-Licht. Aufnahme von Frank Fox
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November 2017
Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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