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Auf den Spuren vergangener Hochtechnologie

Ein Hunt (Grubenlore) im Mundloch des Clara-Stollens.
Herborn, den 21.04.2013

Immer im April zieht es die Mitglieder des MKB an die frische Luft. Die diesjährige Montan-Exkursion stand unter dem Titel "Auf den Spuren vergangener Hoch- technologie" und führte uns wieder ins Siegerland.
War der Blickwinkel der Exkursion im vergangenen Jahr auf die geologische Entstehungsgeschichte des Siegerlandes und der Dillmulde ausgerichtet, standen diesmal die abgelagerten Erze und deren Nutzung im Vordergrund.
Folgerichtig führte uns unsere Frühjahrsexkursion - abermals unter der fach- kundigen Leitung von Prof. Holger Adelmann - zu verschiedenen Halden alter Erzbergwerke und zu aufgegebenen Verhüttungsplätzen. Und weil es im letzten Jahr so schön war, haben wir uns zur Übernachtung wieder im Hotel zum Löwen in Herborn eingecheckt und dessen aufmerksamen Service genossen.
Zum Nachschlagen: der Bericht zur MKB Exkursion in die Dillmulde im Jahr 2012.
Hier folgt nun ein kleiner Abriss unserer Erlebnisse, wie immer mit vielen Bildern von der Umgebung und den Fundstücken. Mikroskopische Aufnahmen von den An- und Dünnschliffen werden ergänzt, sobald diese zur Verfügung stehen.
Die Exkursionsziele im Überblick
Übersicht der angefahrenen Aufschlüsse, Klick zur Anzeige in Originalgröße. Karte aus Google Maps.
Übersicht der angefahrenen Aufschlüsse, Klick zur Anzeige in Originalgröße. Karte aus Google Maps.
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Es geht los!

Vor der Abfahrt gibt es eine kurze Einweisung
Diesmal startete unsere Exkursion in Meindorf bei Bonn, von wo wir auf der Autobahn recht schnell unseren ersten Aufschluss erreichen konnten. Nach einen ersten Hallo und dem Beladen der Autos ging es gleich zur Sache: unser Referent Holger Adelmann gab der geplanten Tour mit der Zusammenfassung der Entstehung des besuchten Landstriches einen geologi- schen Rahmen und stellte die Verbindung zu seinem vorbereitenden Vortrag auf dem Monatstreffen des MKB im vergangenen März her.
Nach letzten Instruktionen zur geplanten Route ging es dann los: Abfahrt! 
  • Unser Referent wie im vergangenen Jahr: Prof. Holger Adelmann
  • Die Teilnehmer bei der interessanten Einführung.
  • Die Teilnehmer bei der interessanten Einführung.
  • Die Teilnehmer bei der interessanten Einführung.
  • Die Teilnehmer bei der interessanten Einführung.
  • Ohne Bilder kein Bericht auf der Webseite ;-)
  • Gleich geht es los ...
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Aufschluss 1: Grube Alte Silberwiese, Oberlahr

Die Teilnehmer vor dem Mundloch des Neuen Stollens der Grube Silberwiese
Das Mundloch des "Neuen Stollens" der Grube Silber- wiese markierte dann nach der Anfahrt den Haltepunkt für den kurzen aber steilen Aufstieg zur Halde des ehemaligen Bergbaus Alte Silberwiese. Schnell waren die ersten erzhaltigen Brocken gefunden und schon bald war die Arbeit der Pickhämmer im engen Tal nicht mehr zu überhören.
Die Grube baute auf dem bedeutenden Horhausener Gangzug, der eine Fortsetzung der mächtigen Spateisenstein-Gangzüge des Siegerlandes darstellt und wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderst aufgegeben. In der Halde finden sich noch immer Reste aus dem ehemaligen Siderit-Gangzug mit Blei-Antimon-Erzen; darunter Bournonit, Boulangerit und Jamesonit.
  • Das Mundloch des 'Neuen Stollens' ist aus Sicherheitsgründen verschlossen.
  • Schon bald ist ein erstes interessantes Stück gefunden, das natürlich gleich mit der Lupe näher betrachtet werden muss.
  • Nachzügler ;-)
  • Siderit in einem hübschen Bogen.
  • Gleich ist der Aufstieg geschafft!
  • Fleißig wird nach Resten erzhaltigen Gesteins gesucht.
  • Fleißig wird nach Resten erzhaltigen Gesteins gesucht.
  • Zufällige Fügung ...
  • Interessante Stücke könen direkt vor Ort dokumentiert werden.
  • Auch ein Maßstab ist gleich mit im Bild.
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Aufschluss 2: Grube Petersbach, Eichelhardt

Auch auf der Halde der Grube Petersbach werden Funde fachkundig beurteilt.
Auf zum zweiten Aufschluss! Nach kurzer Fahrt erreichten wir die alten Halden der Grube Petersbach bei Eichelhardt. Diese liegen et- was versteckt in einem kleinen Tal und sind zu- nächst ganz unscheinbar. Ob hier jemand Schutt abgeladen hat? Nein, das hier abgeladene Gestein enthält noch jede Menge Erz. Das führte dazu, dass die Hämmer schon bald wieder im Einsatz waren und gemachte Funde unter den Kollegen herum gezeigt und diskutiert wurden.
In der 1674 erstmals erwähnten Grube fanden sich Siderit-Gänge mit Cu-Pb-Zn-Ni-Erzen (Ullmannit, Gersdorffit, Millerit). Bis die Grube 1937 ausgebeutet war und stillgelegt wurde, wurden insgesamt fünf Blindschächte mit einer Teufe (Tiefe) von bis zu 1025 angelegt. Die Förderschächte endeten in einer unterirdischen Maschinenhalle, von der das Erz dann ins Freie gefördert wurde.
  • Den Anfang macht wie immer unser Referent mit einer spannenden Einführung zur Geschichte und der Geologie des Aufschlusses.
  • Zunächst alles ganz unscheinbar ...
  • ... doch selbst auf dem Zuweg lohnt es sich, genauer hin zu sehen.
  • Die Sonne kommt heraus und Udo's Tüte hebt die Stimmung noch weiter. ;-)
  • Bei eifriger Diskussion erwischt.
  • Funde werden genau begutachtet ...
  • ... die kleineren passen in die Hand ...
  • ... größere Brocken bleiben am Boden.
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Aufschluss 3: Grube Fischbacherwerk, Niederfischbach

Von Links nach Rechts: der Bürgermeister von Niederfischbach Herr Matthias Otterbach, unser Referent Prof. Holger Adelmann und unser fachkundiger Führer auf einem kleinen Stück des Grubenwanderwegs, Herr Dietershagen
Am dritten Aufschluss, der Grube Fischbacherwerk bei Niederfischbach, wartete eine Überraschung auf uns: im Rahmen der Vorberei- tungen zu unserer Exkursion hatte Holger Adelmann Kontakt zum Bürgermeister der Gemeinde, Herr Matthias Otterbach aufgenommen. Daraus ergab sich für uns eine ganz besondere Gelegenheit: an der Grillhütte im Tal des Otterbachs wurden wir von Herrn Otterbach und Herrn Dietershagen erwartet. Herr Otterbach zeigt uns hier seinen besonderen Schatz: Einen originalen, hier geprägten "Ausbeutetaler" von 1750 aus reinem Fischbacher Silber!
Anschließend erhielten wir von Herrn Dietershagen einen fundierten Einblick in den dort betriebenen Bergbau und anschließend eine sehr informative Führung zu den heute noch sichtbaren Resten jüngeren und älteren Datums. Dabei folgten wir zum Teil dem Grubenwanderweg Niederfischbach, um einen Blick auf die Trasse der alten Erzbahn zu werfen und nach den alten Schachtanlagen und Röstöfen zu schauen. Anschließend ging es durch das Otterbachtal weiter bergan zu einem großen Pingenfeld und den dazugehörigen Halden. Immer begleitet von den interessanten Erläuterungen unseres Führers erhielten wir so Einblicke, die uns ohne die Führung verborgen geblieben wären.
Den Abschluss unseres Aufenthaltes im Otterbachtal bildete der Besuch der alten Halde des Fischbacherwerks, auf der unsere Suche mit einigen schönen Funden belohnt wurde. Schon im 15. Jahrhundert wurden die Rechte zum Abbau von Bleierzen verliehen und ab 1880 wurde auch Silbererz abgebaut. Die Gruben wurden 1902 nach einem Konkurs der Betreibergesellschaft endgültig geschlossen. Abgebaut wurden Siderit und silberhaltiger Bleiglanz sowie Penroseit (einziges bekanntes Selenid des Siegerlandes). Auch finden sich Schlackenmineralien wie Lithargit und Wüstit.
Noch schnell eine kleine Pause mit Picknick im Freien und schon waren wir unterwegs zum vierten und letzten Aufschluss des Tages.

Eine kleine Besonderheit: einer der wenigen erhaltenen Ausbeutetaler von 1750 aus Fischbacher Silber

Die Vorderseite des Ausbeutetalers von 1750 zeigt den Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach
Die Vorderseite des Ausbeutetalers von 1750 zeigt den Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach
Die Rückseite des Ausbeutetalers auf einem Stück Bleierz.
Die Rückseite des Ausbeutetalers auf einem Stück Bleierz.
  • Ein Ausschnitt aus dem Grubenplan zeigt die Schachtanlagen im Querschnitt.
  • Für die Grubenbahn, die das gebrochene Erz zur weiteren Bearbeitung ins Tal brachte, wurde eine Trasse teils quer durch den Berg getrieben.
  • Schilder am Wegesrand des Grubenwanderweges geben umfangreiche Erläuterungen. Hier zur Grubenbahn Fischbachwerk.
  • Gefesselt vom Vortrag von Herrn Dietershagen.
  • Die alte Trasse hat ordentlich Moos angesetzt.
  • Hier ist das Baujahr festgehalten: 1888.
  • Aufschlussreiche Erklärungen zu den ehemaligen Grubengebäuden an einer weiteren Infotafel.
  • Die Tafel in Nahaufnahme.
  • Nicht weit vom Standpunkt der Tafel mündet ein alter Entwässerungsstollen, aus dem auch heute noch - je nach Wetterlage - große Mengen Wasser abfließen.
  • Bakterienrasen im Wasser.
  • Probenahme.
  • Ein alter Grenzstein ist gefunden.
  • Von den alten Röstöfen stehen nur noch die Fundamente.
  • Ein altes Mundloch weiter oben im Tal erweckt unsere Aufmerksamkeit.
  • Am Rande einer der vielen Pingen.
  • Der oberflächliche Erzabbau hat tiefe Gräben hinterlassen.
  • Auf der Halde wird wieder gesucht ...
  • ... und gefunden.
  • Und die Funde natürlich auch gleich vor Ort dokumentiert.
  • Pause an der Grillhütte.
  • Die Sonne läd zum Dösen ein.
  • Die Sonne läd zum Dösen ein.
  • Die Sonne läd zum Dösen ein.
  • Aber auch für so manche Fachsimpelei bleibt genügend Zeit.

Eisenbakterien im Grubenwasser

Ein dicker Rasen von Eisenbakterien
Der alte Entwässerungs- stollen der Grube Fisch- bacherwerk ist verschüt- tet, aber das Gruben- wasser drängt immer noch an die Erdoberfläche. Die Schüttung ist dabei natürlich abhängig von den Regen- fällen der vergangenen Tage. Wie in den Bildern der Galerie oben bereits gezeigt, finden sich im Ablauf dieser "Quelle" rotbraune, kissen- förmige Ablagerungen, die teils auch die umgebenden Gräser bedecken.

So etwas lässt dem Mikroskopiker natürlich keine Ruhe und die genommenen Proben wurden zu hause eingehend untersucht. Wie die unten stehende Abbildung zeigt, bestehen die Ablagerungen aus einem rotbraunen Bakterienrasen, in den röhrenförmige Strukturen von ca. 2 bis 2,5 µm Durchmesser eingelagert sind. So ganz sicher sind wir uns nicht, aber vom Fundort her würden die Röhren zu Lepidothrix ochracea, einer Eisenbakterie passen. Die ockerfarbenen Ballen dazwischen sind die Stoffwecheslprodukte der Bakterien und somit wohl hauptsächlich Eisen(III)-Verbindungen, die allerdings auch mit einer weiteren Eisenbakterie, nämlich Acidithiobacillus ferrooxidans durchsetzt sein könnten.
1007-information Wikipedia schreibt:
Acidithiobacillus ferrooxidans (der alte Gattungsname bis 2000 war Thiobacillus) oxidiert zweiwertiges Eisen, elementaren Schwefel und reduzierte Schwefelverbindungen. Dadurch werden Eisen-Schwefel-Minerale wie Pyrit und Markasit aufgelöst. Die entstehenden Stoffwechselprodukte sind dreiwertiges Eisen bzw. Schweflige Säure und Schwefelsäure. Die Gattung Thiobacillus toleriert sehr hohe Säurekonzentrationen und wird häufig in sauren Grubenwässern gefunden, die aus Pyrit-haltigen Bergbauhalden sickern.
Acidithiobacillus in der Wikipedia

Leptothrix ist eine in eisenhaltigen Gewässern vorkommende Gattung der Bakterien. Als Besonderheit bilden diese stäbchenförmigen Bakterien Röhren, in denen sie sich hintereinander angeordnet befinden. Sie bewirken eine auffällige Ausfällung von Oxiden bzw. Hydroxiden dreiwertigen Eisens an den Röhren („Eisenbakterien“), was zu einer Bildung von Ocker und Eisenerzen führen kann.
Leptothrix in der Wikipedia
Dies passt natürlich sehr schön zu unserem Fundort. Mit letzter Sicherheit ist eine Bestimmung nur mit mikroskopischen Mitteln natürlich nicht möglich, zumal wir die Wasserwerte (Temperatur, pH etc.) an der Probenstelle nicht gemessen haben.
Die Ablagerungen aus dem Grubenwasser der Grube Fischbacherwerk bei 400facher Vergrößerung. Vermutlich handelt es sich um Acidithiobacillus ferrooxidans und/oder Lepidothrix ochracea.
Die Ablagerungen aus dem Grubenwasser der Grube Fischbacherwerk bei 400facher Vergrößerung. Vermutlich handelt es sich um Acidithiobacillus ferrooxidans und/oder Lepidothrix ochracea.
Die Stoffwechselprodukte der Bakterien lassen sich schön mit der Berliner-Blau-Reaktion nachweisen. Dazu wird die Probe mit etwas Kaliumhexacyanoferrat(II) - Lösung versetzt und mit Salzsäure leicht angesäuert. Bei Anwesenheit von Eisen (II) stellt sich sofort der schöne blaue Farbumschlag ein. 
Berliner Blau. Die Probe nach der Reaktion bei einer Vergrößerung von 200x.
Berliner Blau. Die Probe nach der Reaktion bei einer Vergrößerung von 200x.
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Aufschluss 4: Vorchristlicher Kupferverhüttungsplatz am Himberg, Haiger

Schlacken der Kupferverhüttung gefunden in der Nähe des latènezeitlichen Kupferverhüttungsplatzes am Himberg
Ehe wir es uns versahen, waren wir schon am vierten und letzten Aufschluss unseres ersten Exkursions- tages angelangt: dem vor- christlichen Kupferverhüt- tungsplatz am Himberg bei Haiger. Verschiedene Aus- grabungsarbeiten haben dort eine keltische Siedlung nachgewiesen, in der vor- nehmlich Metall verarbeitet wurde. Im Jahr 1992 wurde dann im Rahmen des Dietzhölzetal-Projektes (siehe Buchtitel unter Literatur am Ende des Artikels) ein Rennofen mit zugehöriger Schlackenhalde sowie Kupfer-Roherze ausgegraben. Die Anlage konnte anhand der in der Schlacke erhaltenen Holzkohlereste mit der Radiocarbon-Methode auf die Latènezeit bestimmt werden (377 bis 177 vor Christus).
Der Fundplatz von 1992 liegt am Rande einer Kabeltrasse und ist anhand der Beschreibungen im o.g. Buch leicht wieder zu finden. Aber auch weiter unten im Tal findet man nur von ein wenig Laub bedeckt viele Schlacken, die wohl auch der keltischen Siedlung zuzuschreiben sind.
  • Ankunft auf dem Waldparkplatz in der Nähe des Aufschlusses.
  • Holger Adlemann berichtet über die Ausgrabungen am Fundplatz und den geschichtlichen Hintergrund der Kupferverhüttung am Himberg.
  • Der Platz gut dreihundert Meter nord-östlich der Ausgrabungen wurde auf einer  Vorbereitungstour zufällig von Holger Adelmann und Jörg Weiß entdeckt. Es erwies sich als gar nicht so einfach, ihn wieder zu finden.
  • Nach längerer Suche waren wir am Ziel.
  • Einige schöne Stücke waren schnell gefunden. Die Schlacken liegen direkt an der Oberfläche und sind nur von einer dünnen Laubschicht bedeckt. Ob Wildschweine sie bei der Nahrungssuche nach oben befördert haben?
  • Ein weiteres Schlackestück.
  • Auch dieser Baumpilz weckte das Interesse des Fotografen.
  • Natürlich haben wir auch den Ausgrabungsort der Rennofenanlage besucht. Die seinerzeit bei den Ausgrabungen entdeckte Abdeckplatte der Post liegt heute noch immer am Rand der Kabeltrasse.
  • Der erste Tag geht dem Ende entgegen - nun schnell in den Löwen ...
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Hotel zum Löwen in Herborn

Im Löwen: das erste Bier ist immer das beste.
Wie schön, dass wir wieder in der Nähe waren! Wie im vergangenen Jahr bei unserer ersten Exkursion war das Hotel zum Löwen in Herborn unser Anlaufpunkt für einen gemütlichen Abend und eine erholsame Nacht. Nach dem die Zimmer bezogen und der Staub des Tages abgespült war, trafen wir uns alle im Speisesaal zu einem ersten Bier, dem bei gewohnt gutem Essen das eine oder andere weitere oder auch ein Glas Wein folgen sollte. Mit den anschließenden Gesprächen rund um die bereits gesehenen und am zweiten Tag noch zu besuchenden Aufschlüsse ließen wir den Tag ausklingen, um am kommenden Morgen durch ein reichhaltiges Frühstück frisch gestärkt zu unserem fünften Aufschluss aufzubrechen.
Auch hier noch einmal unseren herzlichen Dank an Frau Hagner und ihr Löwen-Team! Wir kommen gerne wieder.
  • Das Hotel zum Löwen in Herborn
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
  • In gemütlicher Runde
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Aufschluss 5: Grube Peterszeche im Buchhellertal, Burbach

Schachtabdeckung des Leoschacht der Grube Peterszeche
Früh am Morgen des zweiten Tages erreichten wir dann unseren fünften Aufschluss: die Halden und Schächte der ehemaligen Grube Peters- zeche im Buchhellertal bei Burbach. Nachdem wir einen Blick auf die große Halde vor dem Clara Stollen mit der Ruine des Brecherhauses geworfen hatten, ging es weiter zum Leoschacht und der zugehörigen Halde weiter oben am Berg. Nach kurzem Fußweg war die Halde erreicht, von der aus sich ein schöner Blick ins Tal bot. Leider fehlte ein wenig die Sonne und es war noch recht kühl, aber das konnte durch ein wenig Hämmern schnell behoben werden.
Am Leoschacht fanden sich neben taubem Nebengestein auch Steine der Quarz-Siderit Gänge mit Blei-Zink- und Kobalt-Nickel-Erzen in Devonschiefern. Die benachbarte, später konsolidierte Grube Victorsfeld (Bleiberg) baute allerdings auf jüngere, postvariszischen Glasurbleierzgängen ohne Siderit. Die Anfänge der aus verschiedenen Gruben konsolidierten Peterszeche lagen im Jahr 1840. Nach der Schließung der Grube 1907 kamen die meisten der rund 300 Bergleute in umliegenden Gruben unter. Der bis auf die 325 m Sohle abgeteufte Leoschacht wurde offen gelassen und erst im Jahr 1999 abgedeckt.
  • Der erste Haltepunkt. Aufrödeln für die Halden der Peterszeche.
  • Wie immer gibt es eine kleine Einweisung durch Holger Adelmann.
  • Wie praktisch, dass ein ganzes Tal zur Ablagerung des Abraums aus dem Bergwerksbetrieb zur Verfügung stand.
  • Die Ruine des Brecherhauses, hier wurde das Erz zerkleinert.
  • Rolf-Dieter Müller mal nicht über sein mobiles Fotolabor gebeugt. ;-)
  • Das vermauerte Mundloch des Clara Stollens.
  • Wir machen den Weg frei!
  • Eine dieser garantiert zufälligen Aufnahmen ...
  • Wenn der schöne Ausblick doch nur mit etwas Sonne gewürzt gewesen wäre ...
  • Da werden interessante Funde begutachtet.

Zur Abwechselung einmal etwas Botanik

  • Huflattich (Tussilago farfara) am Sammelpunkt vor der Abfahrt zu den Pingen des Freien Grunder Bergwerksvereins.
  • Eine der schönen Blüten aus der Nähe.
  • Nicht weit davon entfernt eine Ansammlung von Blausternen (Scilla spec.).
  • Auch hier eine Nahaufnahme der Blüten.
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Aufschluss 6: Pingen der konsolidierten Grube „Freier Grunder Bergwerksverein“, Neunkirchen

Am Rande einer tiefen Pinge des Freien Grunder Bergwerksvereins
Nach den Halden der Peterszeche machten wir uns nun auf zum Pingenfeld des Freien Grunder Berg- werksvereins. Wieder nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir das Waldstück mit den teils sehr tiefen Pingen, deren Seitenwände an vielen Stellen noch den Fels zeigten, durch den sie in die Tiefe getrieben wurden, immer dem an der Oberfäche einst ausbeis- senden Erzgang folgend. Es steht zu vermuten, dass die einzelnen Pingen unterirdisch durch Abbaugänge verbunden sind; die Pingen selbst zu betreten kann also sehr gefährlich sein, da man nicht auf festen Boden hoffen kann.
In den Gruben des Bergwerksvereins wurden Eisen- und Kupfererze abgebaut, daneben gab es auch noch etwas Kobalterz. Während die Pingen sicher in die vorindustrielle Zeit datieren, wurden später im Umfeld Gruben und Schachtanlagen angelegt und betrieben. 1931 wurde der Abbau unwirt- schaftlich und somit stillgelegt.
  • Suche nach erzhaltigen Resten am Rande der Pingen ...
  • ... die selbst nicht zu übersehen sind,
  • An den Flanken noch das den Gang umgebende Gestein.
  • Hier ist man dem erzführenden Gang durch einen großen Graben gefolgt, der sich über den gesamten Hang erstreckt und am oberen Ende in einzelnen Pingen ausläuft.
  • Noch ein Blick in eine der Pingen.
  • Pause am Wegesrand.
  • Karten helfen bei der Suche nach weiteren Aufschlüssen.
  • Pause auf dem Parkplatz ...
  • ... nach dem Beutezug zieht sich der ...
  • ... Geologus dilettantikus in sein Lager zurück ...
  • ... im allgemeinen rasten die Individuen vor ihrer mobilen Höhle und hüten ihre Funde, während Nahrung freigiebig getauscht wird. :-)
  • Nur damit keiner sagen kann, es wäre kein Mikrosmkop dabei gewesen ...
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Aufschluss 7: Grube Wildermann, Müsen

Der letzte macht die Tür zu ... verschlossener Stollen der Grube Wildermann.
Unser nächster Halt galt der Halde des oberen Stollens der Grube Wildermann bei Müsen. Geparkt wurde direkt beim verschlossenen Mund- loch des Wildermann-Stollens und nach ein paar Metern war die Halde des oberen Stollens erreicht. Wie üblich dauerte es nicht lange und die Teilnehmer hatten sich auf der Halde verteilt und schon kurze Zeit später waren erste Hammerschläge zu hören.
Die 1717 erstmalig erwähnte Grube baut auf einem Eisenspat-Gang mit Pb-Ag-Ni-Co-Sb-Erzen in Devonschiefern. Im Jahr 1911 wurde die Förderung aufgegeben und die Gruben geschlossen.
  • Schnell haben sich die Teilnehmer auf der Halde verteilt.
  • Wie immer werden die gemachten Funde gemeinsam beurteilt.
  • Wie immer werden die gemachten Funde gemeinsam beurteilt.
  • Ein paar Holzstämme laden zum Fachsimpeln ein.
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Aufschluss 8: Grube Heinrichssegen, Littfeld

Auch die Halde der Grube Heinrichssegen bietet noch einmal Gelegenheit zum Suchen und Finden.
Eine Halde der Grube Heinrichssegen bei Littfeld war der letzte Haltepunkt unserer diesjährigen Exkur- sion. Hier stand noch einmal ein schöner Spaziergang an, bevor die in einem kleinen Tal liegende Halde erreicht war. Kurz vor dem Ziel lockten uns der Duft auffälliger Blüten in den lichten Wald: unter den Bäumen erstreckte sich ein recht ordentlicher Bestand an Seidelbast (Daphne mezereum). In der Halde wurde dann noch einmal der Hammer geschwungen, um letzte Funde zu machen.
Bei Littfeld wurde in der damaligen Grube "Plätze" schon 1663 nach Erz gesucht. In den umliegenden Gruben fanden sich postvariscische Buntmetall-Mineralisationen (besonders Cu, Ag) mit Baryt. 1784 wurde der Silbererz-Reichfall mit einem mächtigem Klufthohlraum gefunden, dessen Wände mit Pyrargyrit, Silberglanz und Stephanit sowie Silber (Bleche im cm Bereich) überzogen waren. Die Grube Heinrichssegen wurde 1927 stillgelegt.
  • Schnell ist auch die letzte Halde in Beschlag genommen.
  • Noch einmal gilt es aufmerksam nach Erzresten im tauben Gestein Ausschau zu halten.
  • Auch auf unserer letzten Station wird direkt vor Ort dokumentiert.
  • Geschafft!

Seidelbast, eine kleine Überraschung

  • Eine kleine Population von Seidelbast (Daphne mezereum) lockt uns mit dem Duft ihrer schönen Blüten ins Unterholz.
  • Eine kleine Population von Seidelbast (Daphne mezereum) lockt uns mit dem Duft ihrer schönen Blüten ins Unterholz.
  • Eine kleine Population von Seidelbast (Daphne mezereum) lockt uns mit dem Duft ihrer schönen Blüten ins Unterholz.
  • Eine kleine Population von Seidelbast (Daphne mezereum) lockt uns mit dem Duft ihrer schönen Blüten ins Unterholz.
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Aufnahmen von unseren Funden an den Aufschlüssen der Exkursion

Hier nun die Bilder von den auf den besuchten Halden gefundenen Erzen (wird weiter ergänzt).

Alte Silberwiese

  • Siderit von der Grube Alte Sielberwiese.
  • Eisenarme, rote Zinkblende aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisierten Auflicht bei parallelen Polfiltern.
  • Eisenarme, rote Zinkblende aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisierten Auflicht bei leicht dejustierten, gekreuzten Polfiltern.
  • Kupferkies (unten), Bournonit mit Zwillingslamellen und etwas weißlicher, körniger Bleiglanz aus der Grube Alte Silberwiese bei Oberlahr im polarisiertem Auflicht bei parallelen Polfiltern.

Grube Petersbach

  • Galenit und Chalkopyrit in Siderit aus der Grube Petersbach bei Eichelhardt.
  • Galenit verdrängt Siderit, ebenfalls aus der Grube Petersbach bei Eichelhardt.

Grube Fischbacherwerk

  • Kupferkies von einer Halde im Otterbachtal.
  • Das gleiche Stück Kupfekies aus einer anderen Blickrichtung.

Keltischer Kupferverhüttungsplatz am Himberg

  • Schlacke aus einem Rennofen am keltischen Kupferverhüttungsplatz am Himberg
  • Anschlief der Schlacke in polarisiertem Licht.
  • Anschlief der Schlacke in polarisiertem Licht.
  • Anschlief der Schlacke in polarisiertem Licht.
  • Dünnschliff der Schlacke in polarisiertem Licht.
  • Dünnschliff der Schlacke in polarisiertem Licht.
  • Dünnschliff der Schlacke in polarisiertem Licht.

Grube Peterszeche

  • Quarz von der Grube Peterszeche.
  • Bleiglanzkristalle aus der Grube Peterszeche bei Burbach
  • Bleiglanz aus der Grube Peterszeche bei Burbach
  • Bleiglanzgang in Quarz von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht.
  • Bleiglanz (grau) und Kupferkies (gelb) von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei gekreuzten Filtern.
  • Bleiglanz (grau) und Kupferkies (gelb) von der Halde des Leoschachts der Peterzeche. Anschliff in polarisiertem Auflicht bei parallelen Filtern.

Freier Grunder Bergwerksverein

  • Schwarzer Glaskopf, ein Manganerz aus den Pingen des Freien Grunder Bergwerksvereins
  • Schwarzer Glaskopf, ein Manganerz aus den Pingen des Freien Grunder Bergwerksvereins

Grube Wildermann

  • Pyrit und Ulmanit in einer Quarzmatrix, Anschliff aus der Grube Wildermann bei Müsen

Grube Heinrichssegen

  • Anschliff mit Bleiglanz (blauweiss), Kupferglanz (leuchtend blau)  und Kupferkies (gelb) in grünlich grauem Fahlerz aus der Grube Heinrichsegen bei Littfeld.
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Dank

Leider waren die zwei Exkursionstage viel zu schnell vorbei! Wir danken unserem Referenten Prof. Holger Adelmann, der wieder einmal spannende Themen mit fundsicheren Aufschlüssen kombiniert und uns so einen schönen und kompetenten Einblick in den Bergbau im Siegerland-Wied Distrikt gegeben hat. Ein Unterfangen, das nur durch viele Vorexkursionen möglich geworden ist, mit denen die "Nieten" unter den Aufschlüssen vermieden werden konnten.
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Literatur

  • Zur Paragenese der Erze im Siegerland-Wied Distrikt finden Sie nähere Informationen in Holger Adelmanns Artikel hier auf unserer Webseite:
    Die Erze des Siegerland-Wied Distrikts
  • FENCHEL, W. et al,
    Sammelwerk Deutsche Eisenerzlagerstätten: I. Eisenerze im Grundgebirge (Varistikum): 1. Die Sideriterzgänge im Siegerland-Wied-Distrikt, Geol. Jb. D77, pp 3-517 (1985)
  • HÜTTENHAIN, H,
    Die Mineralisationsphasen der Siegerländer Spateisensteingänge, Fortschr. Min. 40, pp 62-63 (1963)
  • FLICK, H., NESBOR, H. D. & BEHNISCH, R. (1990),
    Iron ore of the Lahn-Dill type formed by diagenetic seeping of pyroclastic sequences, a case study on the schalstein section at Gänsberg (Weilburg)
    Geol. Rundsch., 79, 401-415
  • JOCKENHÖVEL, A. (Hrsg.),
    Das Dietzhölzetal-Projekt - Band 1
    Verlag Maria Leidorf, Rahden (2005); Seiten 350 ff
  • KIRNBAUER, T., HUCKO, S.,
    Hydrothermale Mineralisation und Vererzung im Siegerland, Der Aufschluss Jg 62 Heft 4/5, pp 257-296 (2011)
  • KIRNBAUER, T. (Hrsg.),
    Geologie und hydrothermale Mineralisationen im rechtsrheinischen Schiefergebirge, Nassauischer Verein für Naturkunde, Sonderband 1, Wiesbaden (1998)
  • Informationen zum Grubenwanderweg Niederfischbach finden sich auf den Seiten der Verbandsgemeinde Kirchen:
    www.kirchen-sieg.de
  • Allgemeine Informationen zu den angefahrenen Gruben finden sich in den entsprechenden Artikeln der
    Wikipedia
  • Eine zusammenfassende Erläuterung zu den besuchten Gruben und Halden kann als PDF Datei heruntergeladen werden.
Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Prof. Holger Adelmann
Horst-Dieter Döricht
Rolf-Dieter Müller
Thomas P.
Jörg Weiß
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Schuppenhaar der Silber-Ölweide (Elaeagnus commutata) im Hellfeld von Jörg Weiß
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Dezember 2017
Stempel, Narbe und Staubblätter des Hibiskus im UV-Licht. Aufnahme von Frank Fox
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November 2017
Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2017
Cilien auf der Oberfläche des Wimberntiers Spirostomum ambiguum im Fluoreszenzkontrast von Thilo Bauer.
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September 2017
Deckel der Sporenkapsel des Drehmooses (Funaria hygrometrica) im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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August 2017
Sporangien des Wurmfarns (Dryopteris spec.) in der Fluoreszenz von Frank Fox
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Juli 2017
Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Juni 2017
Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Mai 2017
Silikonschaum im Auflicht von Horst-Dieter Döricht
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April 2017
Zentralzylinder einer Wurzel der Weißen Fledermausblume (Tacca integrifolia) im Fluoreszenzkontrast von Dr. Horst Wörmann
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März 2017
Ausschnitt von einem Flügel der Großen Hausmücke (Culiseta annulata) von Frank Fox
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Februar 2017
Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2017
Ein Süßwasserpolyp (Hydra spec.) von Frank Fox
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Dezember 2016
Farbpigmente der Smaragdzahl parallel zur Oberfläche auf der neuen 5-Euro-Note von Dr. Horst Wörmann
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November 2016
Spross der Eibe (Taxus spec.), Querschnitt in W3Asim II Färbung von Rolf-Dieter Müller
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Oktober 2016
Detail der neuen Fünfeuronote mit Mikroschrift im Stern, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann
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September 2016
Die Walnuss-Fruchtfliege (Rhagoletis suavis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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August 2016
Methylsulfonal-Kristalle, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2016
Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2016
Wasserspeicherzelle im Mesophyll des Zylindrischen Bogenhanfs (Sansevieria cylindrica), frischer Querschnitt gefärbt mit Toluidinblau. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Mai 2016
Einaugen-Muschelkrebs (Cypria opthalmica) von Horst-Dieter Döricht
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April 2016
Fuß des Rüsselkäfers Eupholus linnei, Aufnahme von Frank Fox.
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März 2016
Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Februar 2016
SEM-Aufnahme eines Bärtierchens von Horst-Dieter Döricht
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Januar 2016
Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dezember 2015
Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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November 2015
Querschnitt durch das Blatt einer Welwitschie (Welwitschia mirabilis), Färbung W3Asim II; Aufnahme von Jörg Weiß
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Oktober 2015
Kopf einer Stechmückenlarve (Culex spec.) von Frank Fox
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September 2015
Das Lilienhähnchen (Liliceris lilli) von Horst-Dieter Döricht
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August 2015
Leitgewebe und Endodermis in der Wurzel des Muriel-Bambus (Fargesia murieliae). Foto von Jörg Weiß.
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Juli 2015
Schuppenhaare des Silbernen Grünrüsslers (Phyllobius argentatum). Foto von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2015
Wachstumskegel an der Sprossspitze der Weinrebe (Vitis vinifera) im Präparat von Bodo Braunstorfinger. Foto von Jörg Weiß.
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Mai 2015
Ein Reusen-Rädertier von Frank Fox
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April 2015
Die Diatomee Triceratium broeckii (Oamaru) in einer Aufnahme von Päule Heck
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März 2015
Uroleptopsis roscoviana, ein roter Cilliat, Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2015
Drei Konidien des Echten Mehltaus auf einem Weizenblatt mit Keimschläuchen und Appressorien, Aufnahme von Jörg Weiß
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Januar 2015
Sklerenchymband im Spross der Kiwi (Actinidia deliciosa), Aufnahme von Jörg Weiß
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Dezember 2014
Die Diatomee Auliscus convolutus (Alen's Farm, Oamaru), Aufnahme von Päule Heck
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November 2014
Schale einer Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2014
Haare auf dem Brustpanzer einer Goldfliege (Lucilia sericata). Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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September 2014
Stomagruben an der Blattunterseite eines frischen, unfixierten Schnittes des Oleanders (Nerium oleander) bei einer Vergrößerung von 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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August 2014
Augen am Kopf einer Sprigspinne. Die Reflexe stammen von der Beleuchtung mit einem LED-Ringlicht. Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2014
Die Zieralge Micrasterias radians bei der Teilung. Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2014
Querschnitt durch einen siebenjährigen Spross des Chinesischen Blauregens (Wisteria sinensis, Durchmesser 21 mm) von Bodo Braunstorfinger. Aufnahme von Jörg Weiß
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Mai 2014
Männlicher Eibenzapfen (Taxus baccata) mit Pollen von Horst-Dieter Döricht
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April 2014
Spross des Efeus (Hedera helix) in W3Asim II - Färbung. Aufnahme mit einer Smartphone Kamera freihändig durch das Okular von einer Teilnehmerin der Lehrerfortbildung am Grotenbach Gymnasium Gummersbach.
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März 2014
Maritimer Fadenwurm im Polarisationskontrast von Frank Fox
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Februar 2014
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt des Pampasgrases (Cortaderia selloana) von Jörg Weiß
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Januar 2014
Parietin-Sublimation im freien Raum an Stahlwolle von Heike Buchmann
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Dezember 2013
Die Diatomee Hemiaulus proteus im Hellfeld von Päule Heck
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November 2013
Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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