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Geologische Exkursion Dillmulde

Einführung durch unseren Referenten Prof. Holger Adelmann - am Samstag Morgen war es noch etwas ungemütlich ...
Herborn, den 21.04.2012

Am Samstag, den 21.04. war es endlich soweit: die lange vorbereitete geologische Exkursion des MKB konnte beginnen. Mit insgesamt neun Teilnehmern trafen wir uns in der Nähe unseres ersten Exkursionsziels und waren fest entschlossen, das noch recht ungemütliche Wetter zu ignorieren. Dem Treffen vorausgegangen waren verschiedene vorbereitende Fahrten unseres Referenten Prof. Holger Adelmann zu den Aufschlüssen der Dillmulde, die Planung der zwei Exkursionstage inklusive Hotel- reservierung und Verpflegung sowie die theoretische Vorbereitung auf die Exkursion mit dem Vortrag von Holger Adelmann beim monatlichen Treffen des MKB im März.
Nach einer kurzen Wiederholung zu den vulkanischen Großzyklen des Devons und Unterkarbons in der Dillmulde waren wir alle sehr gespannt auf unseren ersten Aufschluss, und sei es nur, um uns ein wenig die feuchte Kälte aus den Knochen zu klopfen.  
Die Exkursionsziele im Überblick
Übersicht der angefahrenen Aufschlüsse, Klick zur Anzeige in Originalgröße. Karte aus Google Earth.
Übersicht der angefahrenen Aufschlüsse, Klick zur Anzeige in Originalgröße. Karte aus Google Earth.
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Aufschluss 1: Rhyolith-Tuff "Porphyroid"

Aufschluss 1: Steinbruch am SW-Hang des Hardenberg
Am Südwest-Hang des Hardenbergs konnten wir zum ersten Mal unsere Hämmer einsetzen, um einige Handstücke des dort in einem aufgelassenen Steinbruch zu Tage tretenden Porpyroid zu schlagen. Der Rhyolithtuff aus dem Unterdevon markierte den Einstieg unserer Zeitreise zu den vulkanischen Gesteinen der Dillmulde.
Ein lokales Förderzentrum in der Dillmulde ist aus dem Unterdevon nicht bekannt. Man vermutet den Ursprungs-Vulkan weiter nord-östlich im Sauerland. Die untermeerisch abgelagerten Glas-Asche-Tuffe der Zeit um 400 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung wurden diagenetisch und durch leichte Metamorphose im Rahmen der Auffaltung des Rheinischen Schiefergebirges zu den hier vorgefundenen Porpyroiden umgewandelt. 
  • Die gefundenen Stücke werden aufgeschlagen.
  • Da muss doch noch was sein!
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Aufschluss 2: Magmadifferenzierung: Pikrit und Plagioklasit

Oben der leichte, weisse Plagioklasit, der sich in einem scharfen Band von den schweren Magmabestandteilen getrennt hat.
Unser zweiter Aufschluss war wieder ein Steinbruch - aber kein Vergleich zu der kleine Kuhle beim ersten Halt. Im Steinbruch Oberdieten wurde eine riesige Magmablase abge- baut, die sich im Laufe von vielleicht tausenden von Jahren mehrmals gefüllt und eruptiv entleert hatte. Das Magma blieb über einen langen Zeitraum glutflüssig in dem großen Dom stehen, was zu einem Absinken der schwereren und Aufsteigen der leichteren Bestandteile der basaltischen Schmelze geführt hat. Dies zeigt sich schön an den sauber abgegrenzten, bis zu einem Meter mächtigen Schichten von Plagioklasit an der ehemaligen Decke der Kammer.
Insgesamt sind mindestens drei dieser unterschiedlich dicken Horizonte im Steinbruch erkennbar. Dies läßt darauf schließen, dass sich die Magmakammer in der Givet-Adorf-Phase des Mitteldevons (vor etwa 390 bis 385 Millionen Jahren) mehrmals gefüllt und geleert hat und immer wieder genügend Zeit zur Differenzierung der Schmelze bestanden hat. 
  • Ein erster Überblick mit Einweisung durch unseren Referenten.
  • Der Steinbruch Oberdieten ist riesig.
  • Eine schöne Gleitstriemung (Rutschharnisch) an einem Lavablock.
  • Das klettern in der Geröllhalde ist auf dem nass geregneten Gestein nicht ganz ungefährlich.
  • Von oben hat man einen schönen Überblick über den Steinbruch mit seinem kleinen Grundwassersee.
  • Überall haben sich anspruchslose Pflanzengemeinschaften gebildet und die Birken sind auch schon da.
  • Ein kleines Pumpenfloß auf dem smaraktgrünen Wasser des Sees - und wir hatten kein Planktonnetz dabei!
  • Es gibt immer noch etwas zu sehen.
  • Ein Stück des Plagioklasits mit großen Hornblende-Kristallen.
  • Ab und an war noch blühender Huflattich zu entdecken - hier bei einem der wenigen sonnigen Momente im Steinbruch.
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Aufschluss 3: Erdmantelxenolithe (Oberdevon)

Ein schwer zu findender Aufschluss mitten im lichten Wald. Gut, dass beim Suchen die Sonne schien!
Nach einer zünftigen Mittagspause mit mitge- brachten Leckereien und Brötchen und Kaffee einer nahen Bäckerei führte uns Holger Adelmann zum dritten Aufschluss der Exkursion. Diesmal ging es darum, Erdmantelxenolithe in schnell aufgestiegenen basaltischen Laven des späten Ober- devon zu finden. Die Lava wurde tatsächlich so schnell gefördert, dass mitgeris- senes Olivin-Pyroxen-Gestein aus dem Erdmantel nicht komplett aufgeschmolzen ist, sondern noch heute als erkennbare Brocken und Bomben in der Matrix der umgebenden Lava vorliegt. Der Olivin wurde durch das umgebende Meerwasser sowie im Velauf von Millionen von Jahren durch diagenetische Vorgänge verändert, während die Pyroxene oft noch frisch vorliegen. Somit zeigt sich das alterierte ehemalige Erdmantelgestein nun in aus dem Olivin freigesetzen schönem Eisen-III-Rot als Fremdgestein (Xenolith) in der Lava.
Der Aufschluss mit diesen schönen Proben liegt gut versteckt und Holger Adelmann hat ihn erst bei seiner vierten Anreise nach zweimaligem Nachfragen beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie gefunden. Aufgrund der Seltenheit des Gesteins haben wir hier nur wenige Handstücke entnommen.   
Ein schöner Artikel von Holger Adelmann zu den Erdmantelxenolithen findet sich in der Bibliothek.
  • Der Unterstand war uns für unsere Mittagspause sehr willkommen, schützte er uns doch vor dem Regen und lag ganz in der Nähe einer Bäckerei, die uns mit Brötchen und heissem Kaffee versorgte.
  • Am Aufschluss mussten wir ein bisschen schürfen, um an einige schöne Handstücke zu gelangen.
  • Ein aufgeschlagener Erdmantelxenolith.
  • Etwas weiter gab es einige schöne Brocken Roteisenstein (Hämatit) zu sehen.
  • Hier mit einer Quarzdruse.
  • Die genauere Betrachtung lohnt sich.
  • Einer fehlt noch!
  • Es gab nicht nur Steine zu sehen. Impressionen aus der Umgebung des Aufschlusses.
  • Es gab nicht nur Steine zu sehen. Impressionen aus der Umgebung des Aufschlusses.
  • Es gab nicht nur Steine zu sehen. Impressionen aus der Umgebung des Aufschlusses.
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Aufschluss 4: Nickelvererzung im Metabasalt

Die Karte hilft, den Versuchsstollen im Grubenfeld Gläser zu finden.
Der vierte Aufschluss unserer Exkursion befindet sich im Grubenfeld Gläser nahe Guntersau. Es handelt sich um eine alte Versuchs- grabung, die sich als wenig ergiebig erwiesen hat und schnell aufgegeben wurde. Die hier liegende basaltische Lava enthält Nickelver- erzungen, die flächig oder in kleinen Linsen mit einem Durchmesser von bis zu einem Zentimeter auftreten.
Der alte Schurf liegt etwas versteckt im Wald und so konnten sich die Teilnehmer im Lesen geologischer Karten üben, um ihn zu finden. Hatten wir auf der Vorexkursion noch ein schönes Handstück direkt offen an einem der beiden Stollenmünder gefunden, so mussten wir diesmal unter Einsatz schwereren Gerätes graben, um an einige interessante Stücke zu kommen. Das zähe Gestein ließ sich nur mit dem Fäustel aufschlagen, gab dann aber doch einige schöne Erzeinschlüsse preis.
Auch zu den Nickelerzen unseres vierten Aufschlusses gibt es einen Artikel von Holger Adelmann in der Bibliothek.
Stefan Örtel, einer der Exkursionsteilnehmer, hat eines der Handstücke präpariert und die darin gefundenen Erze reflexionsspektrografisch bestimmt. Die Ergebnisse seiner Analysen finden sich im Nachtrag zum oben verlinkten Artikel. 
  • Der Anmarsch zum Aufschluss 4.
  • Hightech-Einsatz bei der Suche nach brauchbaren Handstücken ...
  • Die eher traditionelle Methode ...
  • ... wurde ebenfalls ausgiebig geübt.
  • Aufschlagen der Fundstücke. Dere Meta-Basalt erwies sich als sehr zäh.
  • Eine flächige Vererzung in einem aufgeschlagenen Handstück.
  • Erfreulicher
  • Weniger erfreulicher
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Aufschluss 5: "Profil am laufenden Stein"

Profil 'Am laufenden Stein'
Das Profil "Am laufenden Stein" in Dillburg zeigt schön die Schichtfolge einer Eisenerz-Lagerstätte im Schalstein. Die normaler- weise waagerecht liegenden Schichten sind hier durch Auffaltung fast senkrecht aufgestellt und der Blick von Links nach Rechts zeigt die Schichtfolge von unten nach oben. Zunächst finden sich zerscherte Lavapillows, Pillowfragmentbreccien und basische Vulkaniklastite (Schalstein). Diese werden gefolgt von einem Roteisenstein-Grenzlager (Hämatiteisenerz). Anschließend finden sich die Dillenburger Schichten mit 4 Substrata: Metabasalt-Flow (Intrusion?), geschichtete Tuffe und Tuffite (Aufarbeitungshorizont), Pillowlava und wieder Tuffe. Den Abschluss bildet Adorf Plattenkalk.
Die in der Nähe liegende Eisenerzgrube "Laufender Stein" wurde erst 1947 geschlossen. 
  • Wir begutachten das Profil
  • Da darf man ruhig mal etwas genauer hin sehen.
  • Links das Eisenerz, rechts das Decksediment.
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Herborn

Der Löwe des Hotels 'Zum Löwen'  :-)
Mit den ersten fünf Aufschlüssen war das geplante Pensum des ersten Exkursionstages geschafft und so ging es in unser Hotel "Zum Löwen" im schönen Städtchen Herborn. Nach der wohlverdienten heißen Dusche konnten wir bei einem kühlen Schluck und bestem Essen die Erlebnisse und Funde des vergangenen Tages diskutieren und schon ein wenig über die noch kommenden Aufschlüsse fachsimpeln. Ein Programmpunkt, der anschließend in Leos Kellerbar gerne fortgesetzt wurde.    
Am nächsten Morgen waren wir, durch ein reichhaltiges Frühstück frisch gestärkt, schnell wieder auf Tour - nicht ohne uns vorher bei Frau Hagner und ihrem Team für den angenehmen Aufenthalt in ihrem Haus bedankt zu haben.
  • Das Hotel 'Zum Löwen' - unsere Unterkunft.
  • Im gemütlichen Restaurant des Hotels.
  • Impressionen aus Herborn.
  • Impressionen aus Herborn.
  • Impressionen aus Herborn: geschmückter Brunnen auf dem Marktplatz.
  • Impressionen aus Herborn: das Rathaus.
  • Impressionen aus Herborn.
  • Impressionen aus Herborn: das Schloss.
  • Impressionen aus Herborn: immer recht langsam und gemütlich ...
  • Impressionen aus Herborn: der Turm gehört zu den Resten der Herborner Stadtmauer.
  • Impressionen aus Herborn.
  • Impressionen aus Herborn.
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Aufschluss 6: Pillow-Lava & Tuffstrom

Klein aber fein: Pillow-Lava mit einem überdeckenden Tuffstrom direkt am Straßenrand.
Unser erster Weg am zweiten Exkursionstag führte uns zu einem kleinen aber feinen Aufschluss direkt am Straßenrand kurz hinter Ballersbach. Bei einem untermeerischen Ausbruch im Unterkarbon haben sich durch Aufreißen und Abkühlen des Lavastroms Lavakissen gebildet, wie sie heute in ähnlichen Situa- tionen auch vor Hawaii beobachtet werden können. Diese Pillow-Lava wurde dann von einem Tuffstrom überdeckt.
Beide Ablagerungen sind in dem nur ca. 6 * 2 Meter messenden Aufschluss sehr schön zu erkennen. Probebohrungen im Gestein zeigen an, dass hier vor uns schon andere Geologen am Werk waren. 
Nur ein kurzes Stück entfernt befindet sich eine über zweihundert Meter lange Klippe eines sehr kieselsäurehaltigen Eruptivgesteins, einem Meta-Rhyolith. Zuerst dachte man, hier die Ruine eines der selteneren sauren Vulkane aus der Zeit des Mittel-Oberdevon-Zyklus gefunden zu haben. Allerdings konnte nirgendwo ein gewachsener Nebengesteinanschluss gefunden werden und somit wird die riesige Klippe nun als Brocken (Olistolith) eines untermeerischen Rutsch-Stromes (Olistostrom) gedeutet. Die Lage des ehemaligen sauren Vulkangebäudes von dem er stammt ist also weiterhin unklar. 
  • Der Aufschluss im Überblick: unten die Pillow-Lava und darüber der Tuffstrom.
  • Ein angescnittenes Lavakissen mit scharf begrenztem Rand (Verglasungen). Auch die Bohrlöcher der Probebohrungen sind gut zu erkennen.
  • Kleinere Lavakissen.
  • Der Rand des großen Kissens.
  • Der Aufschluss weckt reges Interesse bei den Exkursionsteilnehmern.
  • Nicht weit vom Aufschluss entfern stand diese Schlüsselblume (Primula veris) an der Straßenböschung.
  • In Gesellschaft der Schlüsselblume befand sich dieses Veilchen (wahrscheinlich ein Hunds-Veilchen - Viola canina).
  • Die Teilnehmer vor der Rhyolith-Klippe.
  • Die Arbeit beginnt!
  • Selbst mit dem Fäustel sind viele Schläge notwendig, bis ein Handstück abspringt. Die Schutzbrille ist bei so einem zähen Gestein Pflicht.
  • Ein Blick auf eine Fläche des frisch geschlagenen Handstückes.
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Aufschluss 7: Steinbruch Schweinskopf, Intrusionen

Der kurze Weg von der Straße in den Steinbruch.
Nun wurde es wieder Zeit zum Helm zu greifen: der siebte Aufschluss unserer Exkursion war der Steinbruch Schweinskopf. Nicht ganz so groß wie der Steinbruch bei Oberdieten, aber sicher genau so interessant.
Im Steinbruch zeigen sich Intrusionen aus der ersten Phase des vulkanischen Großzyklus des Unterkarbon in devonische Sedimente. Von besonderem Interesse sind dabei die Kontaktzonen zwischen der eindringenden Lava (Meta-Pikrit und Meta-Dolerit) und dem Sediment.
Zusätzlich sind an den Rändern des Steinbruchs noch sehr schöne Wollsack-Erosionen zu sehen.
  • Das Bild lässt die Dimensionen des Steinbruchs am Schweinskopf erahnen.
  • Auf der Suche nach einem ungefährlichen Weg zur Komntaktzone.
  • Die kleinen Halden auf den Trassen sind sehr ergiebig.
  • Ein frisch geschlagenes Fundstück wird begutachtet.
  • In der Halde befinden sich Bruckstücke der unterschiedlichsten Gesteine.
  • Eine Verglasung an einer Kontaktzone. Da das Handstück von der Halde stammt, bleibt offen, ob es sich um eine Schlacke handelt oder um Material aus einer der Kontaktzonen der Intrusionen.
  • Thomas am Ziel seiner Wünsche: auf der anderen Seite des Steinbruches war eine Kontaktzone gefahrlos zu erreichen.
  • Wollsack-Erosion in einer der Seitenwände des Steinbruches. Die chemische Verwitterung des Gesteins entlang vorhandener Rissstellen führt zu den typischen Kissen, deren Säulenstapel noch die ursprüngliche Struktur des Gesteins erkennen lassen.
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Aufschluss 8: Pillowfragmentbreccie und wieder Pillow-Lava

Eine schöne Pillowfragmentbreccie: Lavafetzen in einer Tuff-Matrix
Unseren achten Aufschluss erreichten wir um die Mittagszeit, eine gute Gelegenheit für ein kleines Picknick, um uns dann frisch gestärkt den Pillowfrag- mentbreccien zuzuwenden.
Die Lavafetzen in einer Tuff-Matrix geben auch heute noch eine gute Vorstellung davon, welche Kräfte frei werden können, wenn heiße Lava bei einem untermeerischen Ausbruch mit kaltem Wasser in Kontakt kommt. Am Rande des Aufschlusses aus dem Unterkarbon sind wiederum Pillow-Larven zu sehen. Ein schönes Beispiel dafür, wie die unterschiedliche Temperatur und damit Konsistenz der Lava zu unterschiedlichen Ablagerungen führt. 
  • Picknick vor dem Aufschluss
  • Überblick über die Formation mit den Pillowfragmentbreccien.
  • Auf der rechten Seite des Aufschlusses liegt ein mächtiger Tuffstrom.
  • Etwas näher heran.
  • Teilweise sind auch recht große Bomben eingelagert, hier mit etwa 40 cm Durchmesser.
  • Eine kreisrunde Lavabombe.
  • Eine schöne Flechte
  • Diese Jagtspinne wird sich sicher noch lange an unseren Besuch erinnern ...
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Aufschluss 9: Erdmantelxenolithe im Tuff (Unterkarbon)

Die haben was gefunden!
Nach einer landschaftlich sehr schönen Anfahrt, bei der auch die Sonne einmal für längere Zeit heraus kam, erreichten wir unseren neunten Aufschluss, in dem unterkarbonische Erdmantel- xenolithe in einer Tuffmatrix zu entdecken waren. Nach ein wenig Schürfarbeit in dem kleinen Steinbruch waren schnell genügend interessante Stücke gefun- den, die aufgeschlagen wurden, um die teilweise recht großen (bis zu 20cm Durchmesser) Xenolithe zu entdecken. Dabei hatte jeder Teilnehmer die Gelegenheit, seine Sammlung mit einem schönen Stück zu vervollständigen.
  • Unsere Exkursion führte nicht nur zu interessanten Aufschlüssen, sondern auch durch eine schöne Landschaft.
  • Die Sonne war unserem Biker natürlich besonders willkommen.
  • Eine gespaltene Lavabombe im Tuff.
  • Dieses Stück ist schon zu stark verwittert, wir suchen weiter, um frischeres Gestein zu finden.
  • Ein sehr schönes Stück mit einem Erdmantelxenoliten oben auf 12 Uhr in einer mit Sphärolithen durchsetzten Tuffmatrix.
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Aufschluss 11: Ignimbritischer K4 Sphärolith-Tuff

Unter Tuff stellt man sich landläufig ein recht weiches gestein vor - das muss nicht so sein.
Leider ist es am Ende etwas spät geworden, so dass wir den geplanten Besuch des Tuff-Aufschlusses am Feckelsberg (Aufschluss 10 auf der Karte) ausgelassen haben. Schon auf dem Rückweg nach Köln erreichten wir Schloss Georghausen mit seinem Golfclub, dessen schönes Restaurant wir nutzten, um bei einer guten Tasse Kaffee und einer kleinen Leckerei noch einmal zusammen zu sitzen.
Anschließend machten wir uns bei Sonnenschein auf den Weg zum letzten Aufschluss der Exkursion, bei dem am Rande einer alten Bahntrasse an einer kleinen Stelle ignimbritischer Spärolithtuff mit einer grünen Redoxfacies zu tage tritt. Dieser sehr harte Tuff forderte noch einmal den massiven Einsatz des Fäustels, um die Handstücke für alle Teilnehmer zu gewinnen.   
  • An der alten Bahntrasse kamen auch Moosfreunde voll auf ihre Kosten.
  • Die Stützmauern sind mit dicken Mooskissen bedeckt.
  • Nur noch ein, zwei Schläge!
  • Die Handstücke des interessanten Materials werden gleich vor Ort geprüft.
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Aufnahmen von unseren Funden

Zum Schluss noch einige Bilder von Handstücken, Anschliffen und Dünnschliffen aus den bei unserer Exkursion besuchten Aufschlüssen.
Porphyroid vom Hardenberg
  • Porphyroid vom Hardenberg, ein diagenetisch und leicht mertamorphosisch veränderter Glas-Asche-Tuff.
  • Porphyroid vom Hardenberg, ein diagenetisch und leicht mertamorphosisch veränderter Glas-Asche-Tuff.
Plagioklasit aus dem Steinbruch Oberdieten
  • Handstück eines Plagioklasit mit hornblende-Nadeln aus dem Steinbruch Oberdieten.
  • Handstück eines Plagioklasit mit hornblende-Nadeln aus dem Steinbruch Oberdieten.
  • Ausschnitt aus dem Dünnschliff eines Plagioklasit aus der mitteldevonischen Magmakammer Oberdieten bei parallelen Polfiltern.
  • Der gleiche Ausschnitt mit gekreuzten Polfiltern.
  • Ausschnitt aus dem Dünnschliff eines Plagioklasit aus der mitteldevonischen Magmakammer Oberdieten bei parallelen Polfiltern.
  • Der gleiche Ausschnitt mit gekreuzten Polfiltern.
Erdmantelxenolithe aus dem Oberdevon (bei Dernbach)
  • Aufgeschlagene Handstücke mit oberdevonischen Erdmantelxenolithen am Fundort.
  • In oberdevonische Vulkaniklastiten eingeschlossene Erdmantelxenolithe nach Aufsägen eines dicken Brockens (Breite des Steines ca 20 cm).
  • In oberdevonische Vulkaniklastiten eingeschlossene Erdmantelxenolithe im polierten Anschliff (Makroaufnahme mit der Canon PS S3is).
  • Ein oberdevonischer Erdmantelxenolith im polierten Anschliff (Makroaufnahme mit der Canon PS S3is).
Hämatit (bei Dernbach)
  • Hämatit mit Quarzdruse.
  • Etwas näher an die Druse heran ...
  • ... es geht noch näher ...
  • Zwei kleine Quarzkristalle in der Druse.
Nickelvererzungen aus dem Grubenfeld Gläser
  • Nickelerzlinse aus einem Handstück aus dem Versuchsfeld der Grube Gläser.
  • Nickelerz im Anschliff.
  • Auflichtaufnahme vom polierten Anschliff des Nickelerzes aus dem Grubenfeld Gläser; Leitz Orthoplan, Auflicht-Objektiv  NPL 10x POL oder Immersions-Kontrast-Objektiv 50x.
  • Auflichtaufnahme vom polierten Anschliff des Nickelerzes aus dem Grubenfeld Gläser, reflexionsspektrometrische Bestimmung der enthaltenen Erze. Präparation, Analyse und Fotografie von Stefan Örtel.
Kontaktverglasung aus dem Steinbruch Schweinskopf
  • Kontaktverglasung aus dem Steinbruch Schweinskopf.
Wollsackverwitterungen
  • Wollsack-Verwitterungen in einer Wand des Steinbruchs am Schweinskopf, eine Lektion in Bodenbildung.
  • Ein aus dem Gefüge gefallener 'Stein' ...
  • ... ist schon so weit verwittert, dass man mit bloßen Händen ganze Schichten von ihm ablösen kann ...
  • ... bis nur noch ein kleiner unverwitterter Kern bleibt.
Erdmantelxenolithe aus dem Unterkarbon
  • Angeschlagener diagenetisch alterierter Xenolith in einer Matrix aus unterkarbonischen Vulkaniklastiten.
  • Makroaufnahme eines Erdmantelxenolithen (oben) im umgebenden unterkarbonischen Vulkaniklastiten (unten).
  • Makroaufnahme eines Erdmantelxenolithen (oben) im umgebenden unterkarbonischen Vulkaniklastiten (unten).
  • Makroaufnahme von einer angeschliffenen Probe. Drusiges Gestein des Vulkaniklastiten.
  • Der Xenolith im Dünnschliff bei parallelen Polfiltern.
  • Der Xenolith im Dünnschliff bei parallelen Polfiltern mit Chromspinellkristalle.
Sphärolith-Tuff (bei Georghausen)
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies.
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies.
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies, polierter Anschliff.
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies. Dünnschliff im Durchlicht bei gekreutzten Polfiltern. Die strahlenförmige Kristallstruktur des Spärolithen ist gut zu erkennen.
  • Die gleiche Aufnahme wie im vorangegangenen Bild im Durchlicht bei parallelen Polfiltern. Nun treten die Glasstrukturen in den Vordergrund.
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies. Dünnschliff im Durchlicht bei parallelen Polfiltern.
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies. Dünnschliff im Durchlicht bei parallelen Polfiltern
  • Ignimbritischer Sphärolith-Tuff mit grüner Redox-Fazies. Dünnschliff im Durchlicht bei parallelen Polfiltern
Hier noch einmal herzlichen Dank an unseren Referenten Prof. Holger Adelmann, der uns an den beiden Exkursionstagen zu sehr interessanten Aufschlüssen geführt und mit seinen Erläuterungen ein lebendiges Bild der vulkanischen Großzyklen der Dillmulde im Devon und Unterkarbon gezeichnet hat. Nur dank seiner intensiven mehrmonatigen Vorbereitung mit vielen Besuchen im Exkursionsgebiet war es möglich, typische Aufschlüsse anzufahren, in denen die gewünschten Gesteine ohne lange Suche oder "Nieten" auch aufzufinden waren - echte Highlights eben.
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Literatur

  • FLICK, H., NESBOR, H. D. & BEHNISCH, R. (1990): 
    Iron ore of the Lahn-Dill type formed by diagenetic seeping of pyroclastic sequences, a case study on the schalstein section at Gänsberg (Weilburg)
    Geol. Rundsch., 79, 401-415

  • NESBOR, H. D. (2004):
    Paläozoischer Intraplattenvulkanismus im östlichen Rheinischen Schiefergebirge – Magmenentwicklung und zeitlicher Ablauf ,
    Geol. Jb. Hessen 131: 145–182, 21 Abb., 4 Tab.; Wiesbaden

  • Erläuterungen zur Geologischen Karte 1:25000 Oberscheld

  • Erläuterungen zur Geologischen Karte 1:25000 Dillenburg
Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Prof. Holger Adelmann
Horst-Dieter Döricht
Rolf-Dieter Müller
Stefan Örtel
Jörg Weiß
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Oktober 2013
Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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September 2013
Rückenschild und Flügelansätze der Grünen Futterwanze, Aufnahme von Horst-Dieter Döricht
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August 2013
Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Juli 2013
Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Juni 2013
Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Mai 2013
Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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April 2013
Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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März 2013
Diatomee im Interferenz-Phasenkontrast. Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Februar 2013
Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Januar 2013
Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2012
Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2012
Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Oktober 2012
Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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September 2012
Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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August 2012
Eier einer Zuckmückenart (Chironomidae) im Phasenkontrast, Aufnahme von Frank Fox.
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Juli 2012
Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Juni 2012
Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Mai 2012
Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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April 2012
Porträt einer zwei Tage alten Fliegen. Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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März 2012
Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Februar 2012
Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Januar 2012
Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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November 2011
'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Oktober 2011
Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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September 2011
Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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August 2011
Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Juli 2011
Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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