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Auf dem Hohen Meißner

Der Südflügel des Naturfreundehauses Meißnerhaus auf dem Hohen Meißner. Besonders die westlichen Gibelfenster bieten einen fantastischen Blick über das Land bis nach Kassel.
Hoher Meißner,
den 30.09.2012

Die Idee entstand bei unserer Exkursion im Frühjahr: ein Mikroskopiker Treffen im Naturfreundehaus Meißnerhaus auf dem Hohen Meißner. Am letzten Sep- temberwochenende hat Horst-Dieter Döricht die Idee Wirklichkeit werden lassen: wir trafen uns zu siebt auf dem Hohen Meißner und konnten in den von unseren Gastgebern bereitgestellten Räumlichkeiten und natürlich auch in der wunderschönen Umgebung bei bestem Herbstwetter viele spannende Beobachtungen machen.
Natürlich kam auch der fachliche Austausch unter den Teilnehmern nicht zu kurz und so manch einer konnte seine Ausrüstung durch Tausch oder Beratung wieder ein wenig verbessern.
Der Hohe Meißner
Blick vom Naturfreundehaus nach Westen.
Der Hohe Meißner ist mit 753 Metern Höhe der höchste Berg in Nordhessen und sein ca. 8 km² großes Plateau überragt weithin sichtbar das Umland. Sein Grundstock besteht aus Muschelkalk- und Buntsandsteinablage- rungen aus dem Trias, auf denen im Tertiär eine mächtige Torfschicht abge- lagert wurde, aus der sich Braunkohle bildete, die noch im 20. Jahrhundert im Tage- bau gewonnen wurde.
Seine im Vergleich zum Umland außerordentliche Höhe verdankt der Hohe Meißner jedoch vulkanischen Aktivitäten vor ca. 13 bis 15 Millionen Jahren, bei denen mehrfach austretende dünnflüssige Basaltlava in einer bis zu 150 Meter mächtigen Schicht abgelagert wurde. Der widerstandsfähige Basalt hat die Erosion der Kuppe verhindert.  
Dieser besonderen geologische Situation bedingt viele interessante Landmarken wie z.B. den Frau-Holle-Teich und die Stinksteinwand - Überbleibsel immer noch schwelender Braunkohleflöze, die durch Selbstentzündung in Brand geraten sind - aber auch die Ansiedlung vieler Pflanzen aus dem alpinen und arktischen Raum, die hier wegen des rauen Klimas eine Heimat gefunden haben.
Eine erste Erkundung des Reviers
  • Wo sind wir denn hier gelandet?
  • Blick auf die Wiese vor dem Naturfreundehaus Meißnerhaus
  • Hier entstehen die Makroaufnahmen von der Roten Lichtnelke
  • Eine Raupe des Brombeerspinners (Macrothylacia rubi) begleitet uns auf dem Weg
  • Wanderung bei bestem Wetter
  • Eine Königskerze, wahrscheinlich Verbascum giganteum.
  • Der Kerze in die Blüte geschaut
  • Eine kurze Rast für eines dieser gestellten Fotos ... ;-)
Das Naturfreundehaus Meißnerhaus
Die Kollegen beim Präparieren und Mikroskopieren in unserem Seminarraum
Unser Domizil und Aus- gangspunkt für unsere Exkursionen war ein schöner großer Seminarraum, den wir nach etlichen Gängen von den Autos und zurück nach unseren Bedürfnissen ein- richten konnten. Mit ein wenig Tischerücken war mehr als ausreichend Platz für die mitgebrachten Mikro- skope, Gerätschaften, die Literatur und nicht zuletzt auch für die Laptops und den Beamer für die geplanten Vorträge.
So waren wir dann bestens ausgerüstet für Hellfeld- und Auflichtmikroskopie, Fluoreszenz im Durch- und Auflicht und auch die Betrachtung unserer Funde unter der Stereolupe war dank der mitgebrachten Geräte kein Problem. Nur die Stromversorgung über die vorhandene Steckdose war nicht ganz normgerecht, da sie neben unserem Gerätepark auch noch den Kühlschrank und die Wärmeplatte mit betreiben musste.
Auch bei den Zimmern gab es kein Grund zur Klage: wir waren alle bestens untergebracht und das teilweise mit einer sehr, sehr schönen Aussicht. Somit werden wir das Naturfreundehaus Meißnerhaus in bester Erinnerung behalten.
Impressionen aus unserem Seminarrraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Eingeräumt schaut es ganz ordentlich aus ...
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
  • Die Kollegen bei der 'Arbeit' im Seminarraum
Übungen zu Pflanzenschnitten
Blüte der Roten Lichtnelke, die für unsere Pflanzenschnitte herhalten musste.
Bereits am Freitag Abend standen Pflanzenschnitte auf dem Programm. Rolf-Dieter Müller und Jörg Weiß zeigten anhand einiger frisch gesammelter Sprosse der Roten Lichtnelke (Silene dioica) die Erstellung von Dauerpräparaten mit Schnitt, Färbung und anschließendem Eindecken in Harz. Wie bei solchen MKB-Workshops üblich, war auch hier ein gutes selbst erstelltes Präparat für jeden Teilnehmer garantiert - ein Ziel, das wir gut einhalten konnten.
Geschnitten wurde auf dem Haga Kastenmikrotom und dem Handzylindermikrotom mit Leica Einmalklingen im SHK-Halter. Die Schnittdicke lag dabei bei ca. 40 bzw. 50 µm. Nach einer anschließenden Fixierung in AFE für etwa 20 Minuten wurden die Schnitte gefärbt. Rolf-Dieter Müller zeigte seine W3Asim II Färbung und Jörg Weiß die nahe am Originalrezept liegende W3A Färbung von Robin Wacker. Beide Färbungen konnten von den Teilnehmern an den eigenen Schnitten direkt selbst nachvollzogen werden.
Nach der Auswahl der gelungenen Schnitte ging es ans Eindecken in Euparal oder Eukitt, wozu die Schnitte vom Wasser in reines Isopropanol bzw. reines Xylol überführt wurden. Dies ist wichtig, um Wassereintrag und Luftblasen im Dauerpräparat zu vermeiden. Dabei zeigte Wolfgang Grigoleit seine Methode und Apparatur zum umgekehrten Eindecken, bei dem der umgedrehte Objektträger mit dem im Harztropfen hängenden Schnitt auf das Deckglas abgesenkt wird.
Anschließend wurden die fertigen Präparate auf Euparal-Basis auf eine Heizplatte bei etwa 45° C zum Aushärten gelegt, was den Heimtransport am Sonntag deutlich erleichterte.

Anleitungen zu den genannten Techniken finden Sie hier auf unserer Webseite:
Schneiden mit dem Haga Kastenmikrotom
Schneiden mit dem Handzylindermikrotom
Färben mit den W3Asim - Lösungen
Arbeitsblätter zum Herunterladen
Bilder vom Präparieren der Pflanzenschnitte und von den Präparaten
  • Das Haga Kastenmikrotom
  • Schnittvorführung am Zylindermikrotom
  • Beim Schneiden ...
  • Der fertige Schnitt kann mit dem Pinsel abgenommen und ins Fixierbad überführt werden
  • Ordnung muss sein! Ein Reagenzienständer von Wolfgang Grigoleit
  • Beim Färben. Um die einzelnen Schritte besser nachvollziehen zu können, wird die Vorführung von Rolf-Dieter Müller per USB-Kamera und Beamer auf eine Leinwand übertragen
  • Beim Färben
  • Nach getaner Arbeit.
Illustration von der Roten Lichtnelke (Silene dioica) aus Deutschlands Flora in Abbildungen, Johann Georg Sturm (Gezeichnet von: Jacob Sturm), 1796, Quelle www.biolib.de, Bild unter GDFL von Kurt Stüber.
Illustration von der Roten Lichtnelke (Silene dioica) aus Deutschlands Flora in Abbildungen, Johann Georg Sturm (Gezeichnet von: Jacob Sturm), 1796, Quelle www.biolib.de, Bild unter GDFL von Kurt Stüber.
  • Übersicht über einen Querschnitt des jungen Sprosses der Roten Lichtnelke. Färbung W3Asim II.
  • Haare (Trichome) an der Epidermis. Färbung W3Asim II.
  • Ein Leitbündel im jungen Spross. Färbung W3Asim II.
  • Epidermis, Rindenparenchym und Sklerenchym des jungen Sprosses. Färbung W3Asim II.
  • Übersicht über einen Querschnitt des älteren Sprosses der Roten Lichtnelke. Färbung W3A.
  • Ein Leitbündel im älteren Spross. Färbung W3A.
  • Epidermis, Rindenparenchym und Sklerenchym des älteren Sprosses. Färbung W3A.
  • Sklerenchymatische Zellen eines Sprossknotens, Färbung auch hier W3A.
Tümpeln am Frau-Holle-Teich
Die hölzerne Frau Holle Statue von Viktor Donhauser am Frau-Holle-Teich.
Am Samstag Morgen ging es dann zum Tümpeln an den Frau-Holle-Teich, an dem der Sage nach der Eingang zu Frau Holles Anderswelt liegen soll. Am Rande des unter Naturschutz stehen- den Teichs wurden je wenige Milliliter Proben genommen und gleich vor Ort untersucht. Anschlies- send wurden die Proben wieder in den Teich zurück gegeben, um die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten.
In den Proben fanden sich neben Mückenlarven und Muschelkrebsen (insbesondere der Zebra-Muschelkrebs - Cypridopsis vidua) auch Nauplien des Ruderfußkrebses und verschiedene Blattfußkrebse aber auch Fadenalgen wie die Faden-Jochalge Spirogyra, diverse Diatomeen und andere Zieralgen.
Bilder vom Tümpeln am Frau-Holle-Teich
  • Der Frau-Holle-Teich in den ersten Sonnenstrahlen
  • Die geringen Probemengen werden direkt vor Ort untersucht
  • Auch einige Wasserwerte werden mit einfachen Mitteln gemessen, die Temperatur beträgt 9°C.
  • Alle Werte werden sorgfältig notiert
  • Bei der Analyse der Proben
  • Bei der Analyse der Proben
  • Impressionen vom Frau-Holle-See
  • Impressionen vom Frau-Holle-See
Coelosphaerium und Navicula trivialis aus einer Wasserprobe vom Frau-Holle-Teich
Coelosphaerium und Navicula trivialis aus einer Wasserprobe vom Frau-Holle-Teich
Zwei nicht näher bestimmte Strudelwürmer, ebenfalls aus einer Probe vom Frau-Holle-Teich
Zwei nicht näher bestimmte Strudelwürmer, ebenfalls aus einer Probe vom Frau-Holle-Teich
Ein wenig Geologie
Ein Auflichtpräparat eines Sediments unter dem Mikroskop
In einer geologisch so interessanten Region wie dem Hohen Meißner dürfen geologische Themen natür- lich nicht zu kurz kommen! Auf unserer Exkursion am Samstag ging es daher auch zu der Basalthalde auf dem Plateau, die noch vom Braunkohletagebau stammt, der 1970 aufgegeben und nach Demonstrationen 1974 auch nicht wieder aufge- nommen wurde. Dort wurden einige Handstücke für die spätere Betrachtung in unserem Seminarraum geschlagen.
Am Auflichtmikroskop von Udo März konnten wir außerdem einen Blick auf spezielle Präparate von Steinkohle und einem Sediment werfen. Natürlich begleitet von Udos fachkundigen Kommentaren und einem kleinen Vortrag. Auch Thomas sprach zur Erstellung und Bedeutung von Dünnschliffen und zeigte uns einige besonders schöne Ausschnitte aus dem Material einer deutschen Erdölexploration aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.
Bilder zu den geologischen Themen
  • Blick über den Kalbesee, der den ehemaligen Braunkohletagebau bedeckt
  • So sind sie, die Geologen ...
  • Am Aussichtspunkt über den Kalbesee gab es auch Pfaffenhütchen zu sehen
  • Rast mit Aussicht
  • Auf der Basalt-Halde
  • Erläuterungen an einem frischen Handstück
  • Sediment unter dem Mikroskop - ein spezielles Auflichtpräparat
  • Thomas beim Vortrag über Dünnschliffe
  • Steinkohle im Auflichtpräparat - die Schichtung ist schon zu erkennen
  • Das Präparat unter dem Mikroskop
  • Die Kamera zeigt uns die Schichtung der Steinkohle im Auflicht-Polarisationskontrast
  • Udo Maerz bei seinem Vortrag zur Steinkohle
Die Pilzler kommen!
Hoher Besuch: Mykologen der Naturschutzgruppe Taubergrund e.V. nutzen unsere Ausrüstung zur genauen Bestimmung eines Fundes
Am Samstag Abend dann bekamen wir nach einer Verabredung auf der Terrasse des Naturfreunde- hauses Besuch von einer Gruppe Pilzler von der Naturschutzgruppe Tau- bergrund e.V.. Die Mykologen waren wie wir über das Wochenende auf dem Hohen Meißner, um nach Pilzen zu suchen und die vorkom- menden Arten zu prüfen.
Zu ihren Funden gehörte auch ein Orangefuchsiger Raukopf (Cortinarius orellanus - Vorsicht, tödlich giftig!), der über seine Sporen genau bestimmt werden sollte. Dazu wurde ein Quetschpräparat vom sporenhaltigen Lamellenmaterial des Pilzes angefertigt. Die Bestimmung erfolgte dann bei 1000-facher Vergrößerung mit dem Öl-Immersionsobjektiv.
Bei dieser Gelegenheit konnten wir uns mit unseren Gästen austauschen und auch die Bestimmung ist nach kurzer Präparation zweifelsfrei gelungen. Maßgebend sind dabei die Form und die durchschnittliche Größe der Sporen. Der Durchschnittswert wird anhand einer größeren Anzahl Messungen (etwa 30) ermittelt.

Link zu den Seiten der Naturschutzgruppe Taubergrund e.V. (Pilzkunde)
Bilder vom Samstagabend
  • Wir schauen uns die Funde der Mykologen von der Naturschutzgruppe Taubergrund e.V. an
  • Zur genauen Bestimmung des Orangefuchsigen Raukopfs (Cortinarius orellanus) wird ein Quetschpräparat erstellt
  • Interessierte Zuhörer
  • Die Probe wird auf dem Objektträger mit Deckglas unter einem Stück Filterpapier gequetscht - so wird überflüssige Feuchtigkeit gleich aufgenommen.
  • Vorbereitung des Präparats für die Untersuchung mit dem Öl-Immersionsobjektiv
  • Die genaue Struktur der Sporen ist erst bei der Betrachtung mit 1000-facher Vergrößerung erkennbar
  • Per Beamer können alle das Vermessen der Sporen verfolgen
  • Hier eine Aufmnahme eines eigenen Präparates von den Sporen des Dunkelvioletten Schleierlings (Cortinarius violaceus), ebenfalls bei 1000-facher Vergrößerung
Aber auch ein kleiner Baumpilz ist bei uns unters Messer gekommen. Er wurde ganz klassisch geschnitten und ungefärbt in Euparal eingedeckt. Die Ergebnisse gibt es hier zu sehen:  
Der Baumpilz
  • Die Baumpilze direkt nach dem Sammeln mit eingezeichneter Schnittlinie. Leider konnten wir den Pilz nicht bestimmen.
  • Ungefärbter Querschnitt durch den Fruchtkörper des Baumpilzes
  • Ungefärbter Querschnitt durch den Fruchtkörper des Baumpilzes
  • Ungefärbter Querschnitt durch den Fruchtkörper des Baumpilzes
Leider viel zu schnell vorbei!
Sonnenuntergang von der Terrasse des Naturfreundehauses Meißnerhaus
Und ganz plötzlich war es dann Sonntag Morgen und das schöne Treffen auf dem Hohen Meißner war schon fast vorbei. Rolf Dieter Müller zeigte uns noch eine einfache Methode zur Erstellung von Längst- schnitten zwischen zwei eingespannten Rasierklingen, zu der es hier auf der MKB Webseite sicher bald einen eigenen Artikel geben wird. Und dann ging es schon ans Zusammenpacken. Alles, was wir am Freitag runter geschleppt hatten, musste wieder rauf. :-)
Zwischen drin gab es natürlich jede Menge schöner Momente beim Sonnenuntergang, beim Essen oder beim Verzehr der mitgebrachten flüssigen "Leckerchen", aber davon mögen die folgenden Bilder berichten. Zum Abschluss ging es noch in ein gutes Restaurant direkt an den Funkmasten auf der Kuppe des Hohen Meißners und dann trennten sich unsere Wege heim Nach Köln, Kassel oder Trier.
Was sonst noch geschah ...
  • Der Blick in die nebelverhangenen Täler
  • Ein Teil der Crew
  • Beim Essen
  • Unsere Exkursionsflotte
  • In der Sonne lässt es sich gut sitzen
  • In der Sonne lässt es sich gut sitzen
  • In der Sonne lässt es sich gut sitzen
  • Das haben wir von Klaus gelernt: zu einem guten Mikroskopiker-Treffen gehört ein guter Crèmant ;-)
  • Am Aussichtspunkt Schwalbenthal
  • Irgendwann hat man einfach genug von Mikroskopen ... ;-)
  • Zum Schluß noch mal in gemütlicher Atmosphäre richtig gut Essen
  • Zum Schluß noch mal in gemütlicher Atmosphäre richtig gut Essen
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Horst-Dieter Döricht für die perfekte Organisation, der mit seiner Arbeit unser schönes Treffen erst möglich gemacht hat. Und natürlich geht unser Dank auch an das Team vom Naturfreundehaus Meißnerhaus für die erfahrene Gastfreundschaft in großartiger Umgebung.
Text:
Jörg Weiß
Bilder:
Horst-Dieter Döricht
Wolfgang Grigoleit
Rolf-Dieter Müller
Herbert Neumann
Jörg Weiß
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Bild des Monats

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Dezember 2017
Stempel, Narbe und Staubblätter des Hibiskus im UV-Licht. Aufnahme von Frank Fox
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November 2017
Eine Diatomee im Interphaco aus einem Präparat von Anne Gleich. Aufnahme von Frank Fox.
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Die Diatomee Aulacodiscus decorans (Schmidt) von Päule Heck
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Mikroskopische Krokoitstufe von Horst-Dieter Döricht
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Azurit aus Tsumeb 8Namibia) von Horst-Dieter Döricht
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Das Säulenglöckchen (Epistylis sp.) in seiner vollen Pracht. Aufnahme von Frank Fox.
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Frischer Schnitt eines Fiederdorns der Zwerg-Dattelpalme in der Primärfluoreszenz bei 365 nm Anregungswellenlänge, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Elektrische Schaltkreise auf einem Chip im Auflicht DIC von Frank Fox
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Dunkelfeldaufnahme vom Grünen Trompetentierchen (Stentor polyxmorphus); Aufnahme von Frank Fox
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Die Wimpernkugel Volvox aureus im Interphako von Frank Fox
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Zwei Algen der Art Micrasterias rotata, Aufnahme von Rudolf Krönung.
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Mit W3Asim II gefärbter Querschnitt durch den Thallus eines Blasentangs (Fucus vesiculosus), Aufnahme von Jörg Weiß.
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Gelbe Blattwespe (Nematus tibialis), Aufnahme von Horst-Dieter Döricht.
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Gold in der lamellaren Verwachsung von Kupferkies (gelb) und Bornit (rotbraun). Grube Hohlestein an der Eisernhardt, Siegen. Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Spinnenfaden bei 1000-facher Vergrößerung im DIC. Präparation und Schwarzweiß-Aufnahme von Anton Berg.
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Papyrus (Cyperus papyrus) ungefärbt in der Primärfluoreszenz. Präparation und Aufnahme von Rolf-Dieter Müller.
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Ungefärbter Querschnitt durch das Blatt einer Kamelie. Präparation und Aufnahme von Jörg Weiß.
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Leitbündel aus dem Mittelstrang der Frucht eines Zitronenbaums (Citrus x limon). Das filigrane Präparat ist nur 7 µm dick und wurde von Anton Berg erstellt. Zum Vergleich: die meisten hier gezeigten botanischen Schnitte haben eine Dicke von ca. 50 µm. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Anschliff einer Kohle aus der Grube Fürst Leopold in der Auflichtfluoreszenz; Anregung mit einer Wellenlänge von 470 nm. Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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Schwimmhaare auf der Blattoberseite eines tropischen Schwimmfarns aus der Familie Salvinia. Aufnahme von Frank Fox.
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Rezente Diatomee Bacteriastrum furcatum Shadbolt aus dem Golf von Thailand. Aufnahme von Päule Heck.
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Die hier gezeigte Spaltöffnung aus Rhynie Chert Material ist 400 Millionen Jahre alt. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Porträt einer Frühen Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula), Aufnahme von Frank Fox.
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Dünnschliff eines Quarzitschiefers aus den Italienischen Alpen, Dicke ca. 25 µm. Aufnahme von Holger Adelmann.
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Tracheen im Xylem des Korallenbaums, Spross, Färbung W3Asim II, Vergrößerung 200x. Aufnahme von Jörg Weiß.
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Aus der Schmelze kristallisiertes Methylsulfonal im polarisierten Licht. Aufnahme von Frank Fox
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Die Kieselalge Achnantes longipes. Aufnahme von Frank Fox
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Primäres Xylem und Markparenchym aus dem Spross der Gewöhnlichen Jungfernrebe. Ungefärbtes Präparat, Aufnahme von Jörg Weiß.
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Dezember 2011
Flügelschuppen eines Großen Fuchses (Nymphalis polychloros) im Auflicht. Aufnahme Frank Fox.
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'Dazu muss ich sagen, dass es mir nicht um irgendeine Form wissenschaftlicher Fotografie ging. Ich habe wilde Gemische hergestellt und dann nachgesehen, wie das Produkt aus sah. ... Genieß' das Spiel der Farben und Formen.' Aufnahme von Herne.
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Glockentierchen (Vorticellidae) im differenziellen Interferenzkontrast. Aufnahme von Frank Fox.
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Die Radiolarie Hexacontium papillosum aus einem Präparat von Albert Elger. Aufnahme von Päule Heck.
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Querschnitt durch den Spross des Gartenbambus (Fargesia murieliae). Vergrößerung 100x, Färbung W3Asim II. Aufnahme Jörg Weiß mit Leica C-Plan 10x an Leica DME. Kamera Canon PS A520.
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Micrasterias rotata aus einer Wasserprobe von der Wuppertalsperre. Aufnahme Holger Adelmann mit der Moticam 2300 am Leitz Orthoplan mit 40er Plan Fluotar und DIC.
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Juni 2011
Bild 1
Angeschliffene Foraminifere aus einem Hydrobienkalk des Untermiozän. Fundort Dexheim bei Mainz. Präparation Fa. Krantz, Aufnahme Prof. Holger Adelmann.
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Juni 2011
Bild 2
Kopf mit Mundwerkzeugen und vorderes Körperdrittel einer nicht näher bestimmten Zuckmückenlarve (Chironomus sp.). Präparation und Aufnahme von Frank Fox.
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Mai 2011
Querschnitt vom Rollblatt des Strandhafers (Ammophila arenaria), Schnittdicke ca. 50 µm, Färbung Wacker W3A. Stitch aus 240 Einzelaufnahmen mit Zeiss Standard WL, Plan Apo 25x/0.65, Kamera Canon EOS 5D MK II mit Vollformat-Chip. Stitching mit Canon Photostitch.
Präparat von Jörg Weiß, Aufnahme von Joachim Schwanbeck.
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April 2011
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Abdruck von der Blattunterseite, erstellt mit UHU Hart. Hellfeld.
Vergrößerung 200x, Länge des Bildausschnitts im Objekt ca. 0,5 mm. Aufnahme und Präparation von Jörg Weiß.
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März 2011
Auskristallisierte Mineralstoffe aus flüssigem Kunstdünger. Zeiss Jenamed mit Planapochromat 12,4x CF250, polarisiert mit Lambda-Platte, Einzelaufnahme mit Vollformat-Kamera Canon 5D Mark II.  Aufnahme und Präparation von Frank Fox.
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Februar 2011
Nadelquerschnitt der Schlangenhaut-Kiefer (Pinus heldreichii). Aufnahme und Präparation von Rolf-Dieter Müller, Stitch aus ca. 70 Einzelbilder. Schnittdicke 25 µm, Färbung Wacker W3A (Acridinrot, Acriflavin, Astrablau).
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Januar 2011
Achtung, großes Bild!
Eidechsenschwanz (Houttuynia cordata), Leitbündel. Aufnahme von Prof. Holger Adelmann, Präparat von Jörg Weiß.
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Dezember 2010
Metapelit, Dicke ca. 25 µm, Präparation durch Willi Tschudin, Aufnahme von Dr. Horst Wörmann.
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November 2010
Simocephalus vetulus (Anomopoda), der Plattkopf- Wasserfloh. Aufnahme von Päule Heck.
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